AT341266B - Vorrichtung zum fordern von dung, mist od.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum fordern von dung, mist od.dgl.

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AT341266B
AT341266B AT981174A AT981174A AT341266B AT 341266 B AT341266 B AT 341266B AT 981174 A AT981174 A AT 981174A AT 981174 A AT981174 A AT 981174A AT 341266 B AT341266 B AT 341266B
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Alfa Laval Stalltech
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/01Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
    • A01K1/0132Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables by means of scrapers or the like moving to-and-fro or step-by-step

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Dung, Mist od. dgl. in einer Förderrinne mit Schiebern oder Kratzern, welche bei Vorwärtsgang den Mist mitnehmen und beim Rückwärtsgang den Mist liegen lassen, wobei die Schieber oder Kratzer durch ein von einem Antriebsmotor angetriebenes Förderelement, z. B. Kette, Seil od. dgl. hin-und herbewegbar sind, mit einer Umschalteinrichtung für den Motor, und mit der Bewegung des Förderelemente in beiden Richtungen begrenzenden Anschlägen. 



   Bei dieser etwa aus der DE-OS 1556555 bekannten Vorrichtung besteht das Förderelement aus einem über Umlenkrollen umlaufenden Drahtseil. Zur Umsteuerung der Antriebsrichtung besitzt der Antriebsmotor einen mechanisch betätigbaren Schalthebel, welcher eine elektrische Umschalteinrichtung betätigt. 



   Diese Umschalteinrichtung ist sehr störanfällig, und besitzt einen komplizierten Aufbau. 



   Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu beschaffen, bei der die genannten Nachteile vermieden werden und das automatische Umschalten für die Hin- und Herbewegung auf besonders einfache Weise durchgeführt wird. 



   Erreicht wird das gesetzte Ziel erfindungsgemäss dadurch, dass der Antriebsmotor ein Zweiphasenwechselstrommotor ist, welcher einen geschlossenen Ketten-oder Seilzug, vorzugsweise eine Rollenkette antreibt, wobei an jedem Trum des Ketten- oder Seilzuges die Enden des Förderelementes für die Kratzer oder Schieber befestigt sind, und die Umschalteinrichtung durch je einen im Bereich eines jeden Trums des Ketten- oder Seilzuges auf einer Feder angeordneten Anschlag gebildet ist, auf welchen ein mit dem Ketten- oder Seilzug verbundenes Anschlagelement bewegbar ist, wobei die den Anschlag tragende Feder so bemessen ist, dass diese den Zweiphasenwechselstrommotor durch Rückkehr in ihre entspannte Lage nach Stillstand des Motors in die Umkehrrichtung anwirft. 



   Durch die erfindungsgemässe Massnahme werden die Förderelemente in der Förderrinne wunschgemäss hin-und herbewegt, wobei zum Umschalten der Bewegungsrichtung des Seiles bzw. des Motors eine rein mechanische Einrichtung vorgesehen wird, bei der die Nachteile von elektrischen Umschalteinrichtungen in ihren Fehlerquellen entfallen. Dies wird durch Anwendung eines Zweiphasenstrommotors und durch Verwendung von auf Federn angeordneten Anschlägen erreicht, welche Federn die für den Motor, nach dessen Stillstand, zum Wiederanlaufen notwendige Starthilfe aufbringen. Dabei ist diese Einrichtung sowohl in der Anschaffung als auch in der Montage wesentlich günstiger als die bekannten elektrischen Schalteinrichtungen. Darüber hinaus sind auch die Wartungsarbeiten und Kosten wesentlich geringer. 



   Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass der Ketten- oder Seilzug von einer Rollenkette und das Förderelement für die Schieber oder Kratzer durch eine Rundgliederkette gebildet sind. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass in jenem Bereich, wo das Seil mit Dung, Mist od. dgl. in Berührung kommen kann, ein auf Verschmutzung weniger anfälliges Element Verwendung findet ; in dem Bereich hingegen, der derartige Verschmutzungen nicht aufweist, jedoch grossen Biegebeanspruchungen ausgesetzt ist, ein solches Element eingebaut wird, welches zur Aufnahme derartiger Belastungen besonders geeignet ist. 



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert. Die einzige Figur zeigt einen Grundriss einer erfindungsgemässen Vorrichtung. 



   Wie die Zeichnung erkennen lässt, ist in der   Förderrinne --1--,   von der Dung, Mist, od. dgl. zu entfernen ist, ein als Schwenkschieber gebildetes   Förderelement --2-- an   einem herumlaufenden Seil --3-angeordnet. Das Seil umläuft   Umlenkrollen--5, 6--und   ist mit seinen freien Enden an ein Antriebsseil --9-- angeschlossen, welches um die   Antriebsscheibe --7-- eines Elektromotors --8-- geführt   ist. Der Elektromotor --8-- ist ein Zweiphasenwechselstrommotor, der, wie bekannt, nur mittels Drehhilfe gestartet werden kann. Zu diesem Zweck ist ein Starter für das Inbetriebsetzen vorgesehen (nicht gezeigt). Die   Seile --3   und 9-- sind mittels   Anschlüssen --10-- miteinander   verbunden.

   Das   Antreibsseil --9-- ist   noch um eine an einem   Getriebebock --13-- befestigte Umlenkrolle --12-- geführt.   Am   Getriebebock--13--ist   eine   Halteeinrichtung --14-- für   zwei Federn --15a, 15b-- vorgesehen. Die Anordnung der Federn   - -15a, 15b-- ist   so getroffen, dass sie mit ihren freien Enden in Richtung der Umlenkrolle --12-- stehen und im Bewegungsweg des Seiles --9-- liegen. 



   Als   Anschluss --10-- ist   ein Element vorgesehen, welches eine   Anschlagplatte --16-- mit   einem Halteglied --17-- aufweist, wobei im   Halteglied --17-- eine Öse --18-- zur   Halterung des Förderseiles - vorgesehen ist. Das Antriebsseil --9-- ist am   Halteglied --17-- z. B.   mittels Klemmelemente (nicht dargestellt) befestigt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Betätigung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist wie folgt : Beim Starten wird der Zweiphasenwechselstrommotor --8-- in an sich bekannter Weise mittels einer Drehhilfe gestartet. Die angenommene Drehrichtung des   Motors --8-- ist   mit dem Pfeil --19-- angedeutet. Dabei bewegt sich das Seil --9-- in 
 EMI2.1 
 gehäufte Energie die vom Elektromotor --8-- aufzubringende Kraft (Drehmoment), wodurch der   Elektromotor --8-- anhält.   Da jetzt keine Kraft mehr auf das System einwirkt, kann sich die Feder   -     entspannen.   Die in der Feder --15a-- gespeicherte Energie ist so gross, dass sie ausreicht, nicht nur den   Anschluss --10-- abzustossen,   sondern auch den stillstehenden Elektromotor --8-- wieder in 
 EMI2.2 
    --22--,

  Halterung --14-- zusammendrückt   und der Stillstand sowie das in Bewegungsetzen des Elektromotors --8-in der bereits geschilderten Weise, nur in entgegengesetzter Richtung, vor sich geht. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung hat den wesentlichen Vorteil, dass der Elektromotor --8-- von einer ausschliesslich mechanische Bestandteile aufweisenden Einrichtung betätigt und in bezug auf seine Drehrichtung gesteuert wird. Wie der Zeichnung entnommen werden kann, sind Bestandteile, Aufbau und Montage denkbar einfach. Da nur das Seil --3-- mit Dung, Mist   od. dgl.   in Berührung kommt, kann dieser Teil aus einer Rundgliederkette gefertigt sein, wobei das Seil --9--, welches wiederholten Biegebeanspruchungen ausgesetzt ist, aus einer diese Beanspruchungen gut aufnehmenden Rollenkette besteht. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann an verschieden lange Führungsrinnen angepasst werden, ohne dass das   Seil --3-- abgeändert   werden müsste. Zu diesem Zweck ist der Elektromotor --8-- und/oder die   Umlenkrolle --12-- am Getriebeblock --13-- mittels   eines Quersteges --25-- (nur für die Umlenkrolle - dargestellt) lösbar und feststellbar befestigt. Es genügt daher nur das   Seil --9-- entsprechend   der gewünschten Länge auf Lager zu halten, um die Einrichtung an abgeänderte Förderrinnenlängen anpassen zu können. Allerdings wird bei der Veränderung der Förderrinne die Abmessung der seitlich angeordneten Lenkrollen --5-- abgeändert. Die Grösse der beiden Abstände zwischen den Lenkrollen --5-- ist für die Betätigungsweise der Vorrichtung belanglos. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Fördern von Dung, Mist od. dgl. in einer Förderrinne mit Schiebern oder Kratzern, welche bei Vorwärtsgang den Mist mitnehmen und beim Rückwärtsgang den Mist liegen lassen, wobei die Schieber oder Kratzer durch ein von einem Antriebsmotor angetriebenes Förderelement,   z. B.   



  Kette, Seil od. dgl. hin-und herbewegbar sind, mit einer Umschalteinrichtung für den Motor und mit die Bewegung des Förderelementes in beiden Richtungen begrenzenden Anschlägen,   dadurch ge-     kennzeichnet,   dass der Antriebsmotor ein Zweiphasenwechselstrommotor ist, welcher einen geschlossenen Ketten-oder Seilzug (9), vorzugsweise eine Rollenkette antreibt, wobei an jedem Trum des Ketten- oder Seilzuges (9) die Enden des Förderelemente (3) für die Kratzer oder Schieber befestigt sind, und die Umschalteinrichtung durch je einen im Bereich eines jeden Trums des Ketten- oder Seilzuges auf einer Feder angeordneten Anschlag (14) gebildet ist, auf welchen ein mit dem Ketten- oder Seilzug (9) verbundenes Anschlagelement (10) bewegbar ist, wobei die den Anschlag (14) tragende Feder (15) so bemessen ist,

   dass diese den Zweiphasenwechselstrommotor durch Rückkehr in ihre entspannte Lage nach Stillstand des Motors in die Umkehrrichtung anwirft.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Kettenoder Seilzug von einer Rollenkette (9) und das Förderelement für die Schieber oder Kratzer durch eine Rundgliederkette (3) gebildet sind. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass das Anschlagelement (10) eine Anschlagplatte (16) mit einem Halteglied (17) aufweist, wobei im Halteglied (17) eine Öse (18) zur Befestigung des Endes des Förderelemente (3) vorgesehen ist.
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