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Die Erfindung betrifft eine Bestrahlungsvorrichtung zur Ganzkörperbestrahlung mit einem Gehäuse, an dessen Wänden Strahlungskörper angeordnet sind.
Bestrahlungsvorrichtungen werden in der Regel zur Hautbräunung verwendet. Sie werden aber auch - meist unter ärztlicher Aufsicht - für der Behandlung von Hautkrankeiten und (Winter-) Depressionen verwendet, wobei die Wellenlänge der Strahlung je nach Zweck variiert.
Bestrahlungsvorrichtungen nach dem Stand der Technik weisen ein üblicherweise ein die Strahlungskörper enthaltendes waagrechtes Gehäuse auf, das eine Liegefläche sowie eine aufklappbare Haube aufweist. Bei der Benützung öffnet der Benutzer die Haube und nimmt auf dem unteren Gehäuseteil eine liegende Position ein, wonach die Haube wieder zugeklappt wird. Es wirkt sich dabei nachteilig aus, dass der Benutzer, da er auf dem unteren Teil des Gehäuses aufliegt, mit dem Gehäuse in Hautkontakt ist. Durch die immer resistenter werdenden und schwieriger zu behandelnden Infektionskrankheiten (Pilze, Bakterien, ...) besteht selbst bei einer eingehenden Reinigung vor jedem Gebrauch die Gefahr einer Infektion.
Es wurde zwar dadurch Abhilfe geschaffen, dass vor jedem Gebrauch auf die Liegefläche der Bestrahlungsvorrichtung eine Klarsichtfolie aufgelegt wird, diese wird jedoch nicht überall verwendet, ist unhandlich und klebt am Körper, was bei der Änderung der Liegeposition äusserst unangenehm ist. Ausserdem müssen die Folien entsorgt werden.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Benutzer durch die Wärme, die durch die Strahlungsenergie entsteht, während der Bestrahlung schwitzt, wobei keine Möglichkeit einer Schweiss-Ableitung gegeben ist. Während der Bestrahlungsdauer sammelt sich der Schweiss an den Kontaktflächen zwischen Körper und Bestrahlungsvorrichtung, was abgesehen von den Hygieneproblemen als unangenehm empfunden wird.
Eine Unannehmlichkeit, die all jene betrifft, die die Bestrahlungsvorrichtung zur Bräunung benutzen, ist weiters das unvermeidliche Auftreten von weissen Kontaktstellen im Bereich der Schultern und des Steissbeins : Diese Körperstellen werden beim Liegen gegen die Liegefläche gedrückt, so dass die Haut an diesen Stellen nicht gebräunt wird. Die daraus resultierenden hellen Flecken kennzeichnen jeden"Solariengänger", stören das
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Schönheitsideal des vollständig gebräunten Körpers und wirken unästhetisch.
Ziel der Erfindung ist es, eine Bestrahlungsvorrichtung der eingangs angeführten Art zur Verfügung zu stellen, bei der ein Hautkontakt mit der Bestrahlungsvorrichtung auf ein Minimum beschränkt bzw. völlig unterbunden wird, die eine hygienisch einwandfreie Bräunung ermöglicht und die Gefahr von Infektionen zumindest weitgehend eliminiert.
Die erfindungsgemässe Bestrahlungsvorrichtung der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse als aufrechte, mit einer Tür versehenen Kabine ausgebildet ist, in deren unterem Bereich ein Standboden vorgesehen ist. Der Benutzer tritt somit bei dieser Ausbildung der Bestrahlungsvorrichtung ähnlich wie in eine Duschkabine in die Kabine ein, schliesst die Tür hinter sich und bleibt während der gesamten Bestrahlungszeit aufrecht in der Kabine stehen. Es kommt zu keinerlei Hautkontakt mit Teilen der Bestrahlungsvorrichtung, ausser der Benutzer lehnt sich an die Kabinenwände bzw. Strahlungskörper an. Der einzige Kontakt zwischen Benutzer und Bestrahlungsvorrichtung besteht lediglich im Bereich des Standbodens.
Diese im Vergleich zur Liegefläche der konventionellen Bestrahlungsvorrichtungen kleine Fläche kann leicht und vollständig desinfiziert werden, entweder auf konventionelle Weise durch Abwischen oder aber auch durch Abspülen der Standbodenfläche mit einem Desinfektionsmittel. Benutzer mit in bezug auf Infektionen besonders empfindlichen Füssen können auch Sandalen oder dergleichen verwenden, ohne dass die Bräunung beeinträchtigt wird. Die Infektionsgefahr wird dadurch praktisch vermieden.
Benutzer der erfindungsgemässen Bestrahlungsvorrichtung weisen somit weder weisse Hautstellen aufgrund des Kontakts mit Flächen der Bestrahlungsvorrichtung auf, noch müssen sie während der Bestrahlung in ihrem Schweiss liegen.
Es ist von besonderem Vorteil, wenn im oberen Kabinenbereich eine gesonderte Gesichtsbestrahlungs-Zone, insbesondere mit mehr Strahlungskörpern als im übrigen Kabinenbereich und/oder mit Strahlungskörpern mit im Vergleich zu den übrigen Strahlungskörpern höherer Strahlungsleistung, vorgesehen ist. Dadurch kann auf einfache Weise erreicht werden, dass das Gesicht des Benutzers im Vergleich zum restlichen Körper stärker bestrahlt
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wird. Da die Gesichtshaut ständig Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, ist diese weniger empfindlich als die Haut des restlichen Körpers und verträgt eine stärkere Strahlung.
Eine besonders vorteilhafte bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Strahlungskörpern der Gesichtsbestrahlungs-Zone und dem Standboden zwecks Anpassung an die Körpergrösse eines Benutzers einstellbar ist.
Auf diese Weise ist gesichert, dass selbst bei sehr grossen oder sehr kleinen Benutzern eine optimale Bestrahlung, insbesondere mit im Bereich des Gesichts höherer Strahlungsleistung, gewährleistet ist.
Vorzugsweise ist der Abstand zwischen den Strahlungskörpern der Gesichtsbestrahlungs-Zone und dem Standboden durch höhenverstellbare Strahlungskörper einstellbar. Eine derartige Höhenverstellung kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass in der Gesichtsbestrahlungs-Zone eine teleskopartig verstellbare Wand vorgesehen wird, die gegenüber der übrigen Wand der Kabine, z. B. mittels Druckzylinder, Spindeltrieb oder dergleichen an sich bekannte Mittel, verstellt werden kann, so dass im Idealfall jeder Benutzer selbst-gegebenenfalls auch während der Bestrahlung - die Gesichtsbestrahlung ohne Hilfe des Personals justieren kann.
Weiters ist es vorteilhaft, wenn der Abstand zwischen den Strahlungskörpern der Gesichtsbestrahlungs-Zone und dem Standboden durch einen höhenverstellbaren Standboden einstellbar ist.
Diese Höhenverstellbarkeit des Standbodens ist ebenfalls auf jede an sich bekannte Weise bewerkstelligbar ; eine Möglichkeit besteht z. B. darin, unter dem Standboden Druckzylinder oder aber elektrische Linearmotoren anzubringen, die den Standboden anheben oder absenken können, wodurch ebenfalls eine Anpassung der Bestrahlung - vor allem im Gesichtsbereich - an die Körpergrösse
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lungskörper in der Gesichtsbestrahlungs-Zone vorgesehen sein.
Bevorzugt sind die Strahlungskörper der Gesichtsbestrahlungs-Zone mittels eines elektrischen Antriebs verstellbar. Dadurch wird eine gerade für die vorliegende Anwendung besonders einfache Verstellung bzw. Steuerung der Verstellung ermöglicht, wobei elektrische Energie bereits zur Verfügung steht.
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Vorzugsweise weist die Gesichtsbestrahlungs-Zone nur ausserhalb des Bereichs der Tür Strahlungskörper auf. Wenn der Benutzer in der Kabine mit dem Rücken zur Tür steht, wird bei dieser Ausführungsform der Hinterkopf nicht bestrahlt, was überflüssig wäre. Zur Vermeidung von unnötigem Energieverbrauch sind daher die Strahlungskörper nur so angebracht, dass das Gesicht, nicht aber der Hinterkopf bestrahlt wird.
Eine für eine optimale Ganzkörperbestrahlung bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass der Standboden mit einem gegenüber den unteren Enden von als Strahlungskörpern vorgesehenen vertikalen Strahlungsröhren erhöht angeordneten Sockel ausgebildet ist. Die Strahlungsröhren geben in der Regel an ihren Enden keine Strahlung ab, und um eine Bestrahlung selbst der Füsse zu gewährleisten, ist der Standboden auf einer Höhe angebracht, wo die Strahlungsröhren bereits die volle Strahlungsleistung liefern.
Für den Komfort beim Bestrahlen ist es auch vorteilhaft, wenn im Bereich des Standbodens eine Belüftungseinrichtung angeordnet ist. Auf diese Weise wird die Kabine belüftet, so dass einerseits der Zutritt von frischer Atemluft gewährt wird, wodurch die Kabinenluft selbst bei längerer Bestrahlungszeit nicht stickig wird, und andererseits eine Luftzirkulation in der Kabine herbeigeführt wird, wodurch für den Benutzer ein Kühleffekt bewirkt und die durch Transpiration feuchte Haut getrocknet wird.
Für die Belüftung ist es von Vorteil, wenn der Standboden Öffnungen zur Belüftung der Kabine aufweist. Auf diese Weise strömt die Luft von unten nach oben und strömt dabei entlang des gesamten Körpers des Benutzers.
Es aus Platz-und Herstellungsgründen auch günstig, wenn die Kabine einen kreisrunden oder ovalen Querschnitt aufweist. An sich wäre es aber auch möglich, dass die Kabine einen vieleckigen, vorzugsweise vier-bis zehneckigen, Querschnitt aufweist. Die Kabine soll dabei so bemessen sein, dass der Benutzer bequem darin stehen kann, ohne sich eingeengt zu fühlen. Der Durchmesser kann zwischen 50 und 200 cm, bevorzugt zwischen 80 und 120 cm betragen.
Für eine einfache Reinigung ist es vorteilhaft, wenn die Strahlungskörper zum Inneren der Kabine hin mit einer für UV-
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Strahlen durchlässigen Abdeckung, vorzugsweise aus Plexiglas, bedeckt sind. Abgesehen davon, dass die Kabine auf diese Weise durch einfaches Abwischen der Abdeckung gereinigt werden kann, sind die Strahlungskörper durch die Abdeckung gegen Verschmutzung und Beschädigung geschützt. Weiters kann die Abdekkung nicht oder nur wenig wärmeleitend sein, so dass die Kabine während der Bestrahlung nicht zu stark erwärmt wird.
Die Tür kann eine Doppelflügeltür sein, um so bei der engen Bauweise eine bequeme Zutrittsöffnung sicherzustellen. Andererseits ist es hierfür auch günstig, wenn die Tür eine Schiebetür ist. Eine Schiebetür weist den Vorteil auf, dass sie beim Öffnen keinen zusätzlichen Platz benötigt.
Es ist besonders günstig, wenn den Strahlungskörpern eine Kühleinrichtung, vorzugsweise eine Belüftungseinrichtung, zugeordnet ist. Dadurch wird eine Überhitzung vermieden. Beispielsweise können Ventilatoren im unteren und/oder oberen Bereich der Strahlungskörper angebracht sein und von dort aus Kühlluft über die gesamte Länge der Strahlungskörper leiten. Die Anzahl der Ventilatoren ist dabei je nach Bedarf variabel. Bei einem eckigen Querschnitt der Kabine könnte etwa eine Belüftungseinrichtung pro ebene Seitenfläche angebracht sein.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kabine mit einer Umkleidekabine gekoppelt ist. Auf diese Weise kann sich der Benutzer ungestört entkleiden und direkt von der Umkleidekabine in die Kabine der Bestrahlungsvorrichtung gelangen. Dies kann z. B. so bewerkstelligt werden, dass die Seitenwände der Umkeidekabine bis zur Aussenwand der Kabine der Bestrahlungsvorrichtung reichen, so dass sich die Tür der Bestrahlungsvorrichtung-Kabine in die Umkleidekabine öffnet. Der Benutzer gelangt direkt von der Umkleidekabine in die Bestrahlungsvorrichtung-Kabine und umgekehrt.
Bevorzugt sind Lautsprecher im Inneren der Kabine angebracht. Dadurch kann der Benutzer während der Bestrahlung Musik oder dergleichen hören.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, dass die Kabine nach oben hin verschlossen ist. Dadurch wird der Austritt von Strahlung in die Umgebung verhindert.
Es ist selbstverständlich möglich, die Bestrahlungsvorrichtung mit weiteren Einrichtungen auszustatten ;
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Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. Im einzelnen zeigen in der Zeichnung : Fig 1 einen schematischen Vertikalschnitt einer Bestrahlungsvorrichtung ; Fig. 2 einen schematischen Horizontalschnitt einer modifizierten Bestrahlungsvorrichtung, die mit einer Umkleidekabine gekoppelt ist ; und Fig. 3 einen schematischen Vertikalschnitt durch einen Standboden einer Bestrahlungsvorrichtung.
In Fig. 1 ist eine allgemein mit 1 bezeichnete Kabine einer Bestrahlungsvorrichtung dargestellt, wobei Strahlungskörper in Form von länglichen, vertikalen, z. B. ca. 180 cm langen, Strahlungsröhren 2 nebeneinander (vgl. auch Fig. 2) an der Innenwand 3 der Kabine 1 angebracht sind. Durch diese Strahlungsröhren 2 wird eine Person, die auf dem Standboden 4 steht, von allen Seiten gleichmässig bestrahlt. Im oberen Bereich der Kabine 1 ist eine Gesichtsbestrahlungs-Zone 5 gegeben, in der eine Strahlungsröhren 6 tragende Wand 7 vertikal in Richtung des Pfeils A mittels eines nur ganz schematisch angeordneten Linearantriebs 8 verschiebbar ist. Dadurch kann für jeden Benutzer eine an die Körpergrösse angepasste optimale Gesichtsbestrahlung eingestellt werden.
Weiters ist der Standboden 4 vertikal in Richtung des Pfeils B mittels eines Linearantriebs 9 verschiebbar, so dass auch hierdurch eine optimale Höheneinstellung in bezug auf die Gesichtsbestrahlungs-Zone 5 für jeden einzelnen Benutzer gewährleistet ist.
Als Linearantrieb 8,9 können übliche elektrische Linearantriebe bzw. Elektromotoren mit Stellspindeln verwendet werden ; es-ist aber auch möglich, Druckzylinder, z. B. Druckluftzylinder, einzusetzen.
In Fig. 2 ist eine Kabine 1 einer Bestrahlungsvorrichtung in Querschnitt gezeigt, die mit einer Umkleidekabine 10 über zwei Seitenwände 11 gekoppelt ist. Die vertikalen Strahlungsröhren 2 sind am gesamten Umfang der-mit nicht näher veranschaulichten Reflektoren versehenen - Innenwand 3 der Kabine 1 angeordnet.
Die Strahlungsröhren 6 der Gesichtsbestrahlungs-Zone 5 sind beispielsweise ebenfalls am gesamten Umfang der etwas höher liegenden, durchmesserkleineren ringförmigen Wand 7 angebracht. Die
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Strahlungsröhren 6 für die Gesichtsbestrahlung können enger aneinandergereiht sein und/oder eine höhere Strahlungsleistung aufweisen als die Strahlungsröhren 2 für die Bestrahlung des übrigen Körpers.
Die Kabine 1 weist zwei Türen 12,13 auf, wobei die äussere Tür 12 als Doppelflügeltür ausgebildet ist, durch die die Kabine 1 direkt von aussen begehbar ist. Die innere Tür 13 ist z. B. als Schiebetür (hier nur schematisch dargestellt) zur Umkleidekabine 10 hin ausgebildet. Im Bereich dieser Tür 13 (s. Winkel C) können in der Gesichtsbestrahlungs-Zone 5 die Strahlungsröhren 6 weggelassen werden bzw. kann die Wand 7 ausgeschnitten sein, so dass sie also im Querschnitt anstatt einem Kreis nur einem Kreisbogen, z. B. entsprechend einem Zentriwinkel von ca. 2700-3000, entspricht, wobei dann nur dort Strahlungsröhren 6 - zur Bestrahlung des Gesichts des Benutzers - vorliegen. Auf diese Weise kommt es zu keiner Hinterkopfbestrahlung, was unnötige Energie verbrauchen würde.
Die Umkleidekabine 10 weist eine Doppelflügeltür 14 auf, durch die die Umkleidekabine 10 von aussen begehbar ist. Auf diese Weise ist die Kabine 1 auch über die Umkleidekabine 10 begehbar.
Fig. 3 stellt einen Standboden 4 einer Bestrahlungskabine 1 dar. Der Standboden 4 weist Öffnungen 15 zur Belüftung auf, wobei ein Schlauch 16 zur Luftzufuhr dient. Weiters ist ein Linearantrieb 9 unter dem Standboden 4 angebracht, der zur vertikalen Verschiebung des Standbodens 4 dient, wobei der flexible Schlauch 16 die vertikalen Bewegungen des Standbodens 4 ermöglicht. Dieser Standboden 4 ist gemäss Fig. 3 hohl, d. h. als Verteilerkasten, ausgeführt, um die über den Schlauch 16 zugeführte Luft zu verteilen und zu den Öffnungen 15 zu leiten.
In Fig. 2 ist der Einfachheit halber zugleich angedeutet, dass die Kabine 1 im Querschnitt kreisförmig oder aber polygonal, z. B. achteckig, sein kann, vgl. die Linie 1'.
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The invention relates to an irradiation device for whole-body irradiation with a housing, on the walls of which radiation bodies are arranged.
Irradiation devices are usually used to tan the skin. But they are also used - mostly under medical supervision - for the treatment of skin diseases and (winter) depression, the wavelength of the radiation varying depending on the purpose.
Irradiation devices according to the prior art usually have a horizontal housing containing the radiation body, which has a lying surface and a hinged hood. When in use, the user opens the hood and assumes a lying position on the lower housing part, after which the hood is closed again. It is disadvantageous that the user, because he rests on the lower part of the housing, is in skin contact with the housing. Due to the increasingly resistant and difficult to treat infectious diseases (fungi, bacteria, ...) there is a risk of infection even with thorough cleaning before each use.
This was remedied by placing a transparent film on the lying surface of the radiation device before each use, but this is not used everywhere, is unwieldy and sticks to the body, which is extremely unpleasant when changing the lying position. In addition, the films must be disposed of.
Another disadvantage is that the user sweats during the radiation due to the heat generated by the radiation energy, and there is no possibility of sweat dissipation. During the radiation period, the sweat collects on the contact surfaces between the body and the radiation device, which, apart from the hygiene problems, is perceived as unpleasant.
An inconvenience that affects all those who use the radiation device for tanning is also the inevitable occurrence of white contact points in the area of the shoulders and the coccyx: These parts of the body are pressed against the lying surface when lying down, so that the skin at these points is not tanned becomes. The resulting bright spots mark every "solarium goer", disturb that
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Beauty ideal of the completely tanned body and have an unaesthetic effect.
The aim of the invention is to provide an irradiation device of the type mentioned at the outset, in which skin contact with the irradiation device is limited or completely prevented, which enables hygienically perfect tanning and at least largely eliminates the risk of infections.
The radiation device according to the invention of the type mentioned at the outset is characterized in that the housing is designed as an upright cabin provided with a door, in the lower region of which a stand is provided. In this embodiment of the radiation device, the user thus enters the cabin in a manner similar to that in a shower cabin, closes the door behind him and remains upright in the cabin during the entire radiation period. There is no skin contact with parts of the radiation device unless the user is leaning against the cabin walls or radiation body. The only contact between the user and the radiation device is only in the area of the floor.
This area, which is small compared to the lying area of the conventional radiation devices, can be disinfected easily and completely, either in a conventional manner by wiping it or else by rinsing the base area with a disinfectant. Users with feet particularly sensitive to infection can also use sandals or the like without affecting tanning. This practically avoids the risk of infection.
Users of the radiation device according to the invention therefore neither have white skin areas due to contact with surfaces of the radiation device, nor do they have to be in their sweat during the radiation.
It is particularly advantageous if a separate facial radiation zone is provided in the upper cabin area, in particular with more radiation bodies than in the rest of the cabin area and / or with radiation bodies with a higher radiation power than the other radiation bodies. In this way, it can easily be achieved that the face of the user is irradiated more strongly than the rest of the body
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becomes. Since the facial skin is constantly exposed to environmental influences, it is less sensitive than the skin of the rest of the body and tolerates more radiation.
A particularly advantageous preferred embodiment is characterized in that the distance between the radiation bodies of the facial radiation zone and the stand base can be adjusted for the purpose of adaptation to the body size of a user.
In this way it is ensured that even with very large or very small users, optimal radiation is guaranteed, in particular with higher radiation power in the area of the face.
The distance between the radiation bodies of the facial radiation zone and the base can preferably be adjusted by means of height-adjustable radiation bodies. Such a height adjustment can be achieved, for example, by providing a telescopically adjustable wall in the facial irradiation zone, which wall is opposite the other wall of the cabin, e.g. B. by means of a pressure cylinder, spindle drive or the like means known per se, so that in the ideal case every user himself - if necessary also during the irradiation - can adjust the facial radiation without the help of the personnel.
Furthermore, it is advantageous if the distance between the radiation bodies of the facial radiation zone and the stand base can be adjusted by means of a height-adjustable stand base.
This height adjustment of the base can also be accomplished in any way known per se; one possibility is e.g. B. in attaching pressure cylinders or electric linear motors under the floor, which can raise or lower the floor, which also adjusts the radiation - especially in the face area - to the body size
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be provided in the facial radiation zone.
The radiation bodies of the facial radiation zone are preferably adjustable by means of an electric drive. This enables a particularly simple adjustment or control of the adjustment, especially for the present application, electrical energy already being available.
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The facial radiation zone preferably has radiation bodies only outside the region of the door. In this embodiment, when the user is standing with his back to the door in the cabin, the back of the head is not irradiated, which would be superfluous. In order to avoid unnecessary energy consumption, the radiation bodies are only attached in such a way that the face, but not the back of the head, is irradiated.
An embodiment which is preferred for optimal whole-body irradiation is characterized in that the stand base is formed with a base arranged at a higher level than the lower ends of vertical radiation tubes provided as radiating bodies. The radiation tubes generally do not emit radiation at their ends, and in order to ensure that even the feet are irradiated, the base is installed at a height where the radiation tubes already provide the full radiation output.
For the convenience of irradiation, it is also advantageous if an aeration device is arranged in the area of the base. In this way, the cabin is ventilated, so that on the one hand access to fresh breathing air is granted, which means that the cabin air does not become sticky even after prolonged exposure to radiation, and on the other hand that air is circulated in the cabin, which creates a cooling effect for the user Transpiration damp skin is dried.
For ventilation, it is advantageous if the stand floor has openings for ventilation of the cabin. In this way, the air flows from the bottom up, flowing along the entire body of the user.
For reasons of space and production, it is also favorable if the cabin has a circular or oval cross section. In itself, however, it would also be possible for the cabin to have a polygonal, preferably four to ten-cornered, cross section. The cabin should be dimensioned so that the user can stand comfortably in it without feeling restricted. The diameter can be between 50 and 200 cm, preferably between 80 and 120 cm.
For easy cleaning, it is advantageous if the radiation bodies are turned towards the interior of the cabin with a UV
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Radiolucent cover, preferably made of plexiglass, are covered. Apart from the fact that the cabin can be cleaned in this way by simply wiping off the cover, the radiation bodies are protected against dirt and damage by the cover. Furthermore, the cover cannot be or only slightly heat-conductive, so that the cabin is not heated too much during the irradiation.
The door can be a double wing door to ensure a convenient access opening due to the narrow construction. On the other hand, it is also advantageous if the door is a sliding door. A sliding door has the advantage that it does not require any additional space when it is opened.
It is particularly advantageous if a cooling device, preferably a ventilation device, is assigned to the radiation bodies. This prevents overheating. For example, fans can be installed in the lower and / or upper area of the radiation bodies and from there conduct cooling air over the entire length of the radiation bodies. The number of fans can be varied as required. In the case of an angular cross section of the cabin, for example, one ventilation device could be attached per flat side surface.
An advantageous embodiment is characterized in that the cabin is coupled to a changing room. In this way, the user can undress undisturbed and get directly from the changing room into the cabin of the radiation device. This can e.g. B. be accomplished so that the side walls of the changing room extend to the outer wall of the cabin of the radiation device, so that the door of the radiation device cabin opens into the changing room. The user goes directly from the changing room into the radiation device cabin and vice versa.
Loudspeakers are preferably fitted inside the cabin. This allows the user to listen to music or the like during the irradiation.
A particularly advantageous embodiment consists in the cabin being closed at the top. This prevents radiation from escaping into the environment.
It is of course possible to equip the radiation device with further devices;
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The invention is explained in more detail below on the basis of preferred exemplary embodiments illustrated in the drawing, to which, however, it is not intended to be limited. In detail, the drawing shows: FIG. 1 a schematic vertical section of an irradiation device; 2 shows a schematic horizontal section of a modified irradiation device which is coupled to a changing room; and FIG. 3 shows a schematic vertical section through a base of an irradiation device.
In Fig. 1, a generally designated 1 cabin of an irradiation device is shown, radiating bodies in the form of elongated, vertical, for. B. about 180 cm long, radiation tubes 2 side by side (see also Fig. 2) are attached to the inner wall 3 of the cabin 1. Through these radiation tubes 2, a person standing on the stand 4 is irradiated evenly from all sides. In the upper area of the cabin 1 there is a facial radiation zone 5, in which a wall 7 carrying radiation tubes 6 can be displaced vertically in the direction of arrow A by means of a linear drive 8 which is only arranged very schematically. As a result, optimal facial radiation adapted to the body size can be set for each user.
Furthermore, the base 4 can be displaced vertically in the direction of arrow B by means of a linear drive 9, so that this also ensures an optimal height adjustment with respect to the facial radiation zone 5 for each individual user.
Conventional electrical linear drives or electric motors with adjusting spindles can be used as the linear drive 8, 9; but it is also possible to use pressure cylinders, e.g. B. use compressed air cylinders.
In FIG. 2, a cabin 1 of an irradiation device is shown in cross section, which is coupled to a changing room 10 via two side walls 11. The vertical radiation tubes 2 are arranged on the entire circumference of the inner wall 3 of the cabin 1, which is provided with reflectors (not illustrated in more detail).
The radiation tubes 6 of the facial radiation zone 5 are, for example, also attached to the entire circumference of the slightly higher, smaller diameter annular wall 7. The
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Radiation tubes 6 for facial radiation can be arranged closer together and / or have a higher radiation power than the radiation tubes 2 for radiation of the rest of the body.
The cabin 1 has two doors 12, 13, the outer door 12 being designed as a double wing door through which the cabin 1 can be accessed directly from the outside. The inner door 13 is e.g. B. as a sliding door (shown here only schematically) to the changing room 10 out. In the area of this door 13 (see angle C), the radiation tubes 6 can be omitted in the facial irradiation zone 5 or the wall 7 can be cut out, so that in cross section instead of a circle they are only a circular arc, e.g. B. corresponds to a central angle of approx. 2700-3000, where only then there are radiation tubes 6 - for irradiating the face of the user. In this way there is no occipital radiation, which would consume unnecessary energy.
The changing room 10 has a double wing door 14 through which the changing room 10 is accessible from the outside. In this way, the cabin 1 is also accessible via the changing room 10.
3 shows a base 4 of an irradiation cabin 1. The base 4 has openings 15 for ventilation, a hose 16 serving for the supply of air. Furthermore, a linear drive 9 is attached under the base 4, which serves for the vertical displacement of the base 4, the flexible hose 16 allowing the vertical movements of the base 4. This base 4 is hollow according to FIG. 3, i. H. designed as a distribution box to distribute the air supplied via the hose 16 and to guide it to the openings 15.
In Fig. 2 is also indicated for the sake of simplicity that the cabin 1 in cross section circular or polygonal, z. B. octagonal, can be, see. the line 1 '.