AT361813B - Signalgeber - Google Patents

Signalgeber

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AT361813B
AT361813B AT367977A AT367977A AT361813B AT 361813 B AT361813 B AT 361813B AT 367977 A AT367977 A AT 367977A AT 367977 A AT367977 A AT 367977A AT 361813 B AT361813 B AT 361813B
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Georg Hirmann
Bruno Kaegi
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Multisafe Ag
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  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft einen Signalgeber, insbesondere Alarmgeber zur Erfassung von Bela- stungsänderungen auf Geländeteilen, bestehend aus einem Sensor aus einem flexiblen, mattenförmi- gen Körper, dessen röhrenförmige, miteinander in Verbindung stehende Hohlräume mit einem flüs- sigen oder gasförmigen Medium gefüllt sind und dessen durch äussere Einwirkung auslösbare Volu- menänderung über einen Detektor feststellbar ist, und aus einer mindestens die Oberseite des Sen- sors bedeckenden, flächenmässig gleich grossen, tragfähigen, elastischen Platte. 



   Solche Signalgeberanlagen werden dazu vorgesehen, bei einem ordnungswidrigen Ereignis bzw. bei einem in einem ordnungswidrigen Zeitpunkt stattfindenden Ereignis ein Warn- oder An- zeigesignal auszulösen. Aus der Praxis kennt man in verschiedensten Ausführungsformen Signal- geberanlagen, die eine mehr oder minder grosse Anzahl von lokalpositionierten Druckdetektoren aufweisen und deren Wirksamkeit folglich massgeblich von der vorgesehenen Anzahl der Druck- detektoren abhängt. Die Detektoren wirken elektrisch, mechanisch, elektronisch oder pneumatisch einzeln auf Signalauswertungseinrichtungen, in denen die Weiterverarbeitung ordnungswidriger
Signale erfolgt. Solche Systeme werden vor allem zum Schutz von Räumen, Gebäuden, abgezäunten
Geländeparzellen, Zäunen oder Toren eingesetzt.

   Wegen des beschränkten Nachweisradius der einzel- nen Detektoren ist bei der Verlegung ein eingehendes Studium der wahrscheinlichsten und gefähr- lichsten Möglichkeiten zu erwartender ordnungswidriger Ereignisse notwendig. Dennoch muss dabei in Kauf genommen werden, dass solche Warnsysteme nur mit einer begrenzten Erfolgswahrscheinlichkeit erstellt werden können und, sobald ihre Disposition bekannt ist, relativ leicht umgangen wer- den können. 



   Diese Nachteile werden bei gattungsgemässen Signalgeberanlagen durch eine grossflächige Ausbildung der Signalgeber vermieden. Bei einer bekannten Signalgeberanlage der eingangs beschriebenen Gattung (vgl. US-PS Nr. 2, 858, 394), die zur selbsttätigen Öffnung eines Tores bei Gewichtsbelastung des Signalgebers dient, besteht der Signalgeber aus einer an der Erdoberfläche angeordneten druckempfindlichen Matte des erläuterten Aufbaus. Innerhalb einer nach aussen abgedichteten Umhüllung aus einem gummielastischen Werkstoff, z. B. Neopren, ist ein Gummischlauch mäanderförmig angeordnet, wobei mehrere äquidistante parallele Schlauchabschnitte gleichmässig über die ganze Ausdehnung der Matte verteilt sind. Ein Ende des Schlauches ist verschlossen, das andere Ende ist aus der Umhüllung abdichtend herausgeführt und an die Kontrolleinrichtung angeschlossen.

   Um eine gleichmässige Druckverteilung zu erreichen, ist der Schlauch innerhalb der Umhüllung mit einer flexiblen Metallplatte abgedeckt. 



   Mit diesen Massnahmen wird zwar erreicht, dass der Signalgeber grossflächig ausgebildet werden kann und die Empfindlichkeit durch die Metallplatte, die den Druck auf einen grösseren Bereich verteilt, höher ist als bei den eingangs beschriebenen Signalgeberanlagen anderer Gattung. 



  Probleme ergeben sich jedoch, wenn die Matte im Erdreich verlegt wird, was bei Anwendung zur Einbruchssicherung in aller Regel notwendig ist. Bei unterirdischer Anordnung des mattenförmigen Signalgebers wird die Gewichtsbelastung nicht mehr von den Schläuchen, sondern überwiegend von der hermetisch dichten Umhüllung aufgenommen, so dass bei einer ein ordnungswidriges Ereignis signalisierenden Zusatzbelastung im Schlauch nur sehr geringe Druckänderungen auftreten. Infolgedessen besteht die Gefahr, dass ordnungswidrige Ereignisse entweder nicht signalisiert werden oder-bei gesteigerter   Nachweisempfindlichkeit - häufig   Fehlalarm ausgelöst wird. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Signalgeberanlage der eingangs beschriebenen Gattung, insbesondere bei unterirdischer Verlegung des bzw. der Signalgeber, eine erhöhte Alarmsicherheit zu erreichen. Zur Lösung dieser Aufgabe strebt die Erfindung nach einer Ausgestaltung, bei der nur kurzzeitig wirksame Belastungsänderungen registriert werden und langsam verlaufende Änderungen der Umwelteinflüsse keine nachteiligen Wirkungen auf die Nachweisempfindlichkeit des Detektors haben. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit einer Signalgeberanlage der eingangs beschriebenen Gattung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der mattenförmige Körper aus flexiblen Folien aus praktisch nicht dehnbarem Material gefertigt ist und mittels Dichtungsnähten die röhrenförmigen, aufblähbaren Hohlräume in Form von Kanälen bildet, welche die aktiven Teile des mattenförmigen Körpers bilden, und dass diese aktiven Teile des mattenförmigen Körpers von mindestens einem inaktiven Teil desselben durch die Dichtungsnähte getrennt sind. 

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   Bei der erfindungsgemässen Signalgeberanlage ist für die Erfüllung der Forderung nach einem grossflächigen Sensor mit gleichzeitig hoher Empfindlichkeit bei Belastungsänderung vor allem wesentlich, dass das flexible Material, aus dem die Matte hergestellt ist, möglichst geringe elasti- sche Dehnung aufweist. Die in der Matte verlaufenden und miteinander kommunizierenden Kanäle sind aufblasbar und verhältnismässig formbeständig. Dazwischen liegen inaktive Flächen, und zur Überbrückung der aufgeblasenen Kanäle dient die erfindungsgemäss vorgesehene Platte. 



   Gemäss einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Signalgebers kann vorgesehen sein, dass der neben den den aktiven Teil bildenden, mit Druckmedium als abstützendes Mittel füllbaren Kanä- len angeordnete, inaktive Teil mit einem nachgiebigen Füllstoff,   z. B.   einem offenporigen Schaumstoff gefüllt ist. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in den Zeichnungen teilweise schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispiele. Es zeigen : Fig. l in Schrägansicht einen Signalgeber, Fig. 2 den Signalgeber aus Fig. l im Schnitt, Fig. 3 im Schnitt eine weitere Ausführungsform, Fig. 4 in Draufsicht eine andere Ausführungsform, Fig. 5 bis 7 eine Ausführungsform des Signalgebers mit zwei Platten, Fig. 8 ein Beispiel für die Anordnung von Signalgebern im Gelände, Fig. 9 eine andere Ausführungsform eines verlegten Signalgebers, Fig. 10 das Biegediagramm eines im Erdreich verlegten Signalgebers und Fig. 11 das Biegediagramm einer andern Ausführungsform des Signalgebers. 



   In den Fig. l und 2 ist eine Matte-l-dargestellt, wie sie in dieser Ausführung für die Praxis Verwendung finden kann. Als Kern sind zwei aufeinanderliegende flexible Flächengebil-   de --3   und 4--, beispielsweise Kunststoffolien (nylon-oder glasfasergewebeverstärkt), vorgesehen, die so miteinander verbunden sind, dass sich kommunizierende aufblasbare   Kanäle --6-- bilden,   zwischen welchen inaktive Teile --8-- liegen. Beidseits der miteinander verbundenen Flächengebil-   de --3   und 4--, die den aufblasbaren Teil der Matte-l-festlegen, sind stabile Platten --10 und 11--, die aus Kunststoff bestehen können, angeordnet und umgeben die   Flächengebilde --3, 4--   sandwichartig. Eine   Hülle -13--, z. B.   aus Kunststoff mit Glasfasern --14-- armiert, umhüllt das Ganze.

   Die   Hülle --13-- wird   rundum verschlossen. Derartige Matten sind selbst bei extremen Temperaturen (-30 bis   +50'C)   voll wirksam. 



   In Fig. 2 ist ein Schnitt durch eine   Matte-l-nach Fig. l   ersichtlich, die im Erdbereich - vergraben ist. Es geht daraus hervor, dass die   bei den Flächengebilde --3   und 4-- durch   Verbindungsnähte --16-- zusammengehalten sind.   wobei die aufblasbaren   Kanäle --6-- durch   die Lage der   Verbindungsnähte --16-- festgelegt   werden. Zwischen den   Verbindungsnähten --16-- liegen   die inaktiven Teile --8-- der Matte --1--. Die   Kanäle --6-- sind   beispielsweise mittels Pressluft aufgeblasen, wobei in Bereitschaftslage diese   Kanäle --6-- durch   das belastende Erdreich --18-auf der Platte --10-- soweit zusammengepresst werden, bis die Summe aller F.

   P gleich dem Gewicht des Erdreichs --18-- und der Platte --10-- ist, wobei F die Fläche der an der Platte --10-- anliegenden Wandbereiche der   Kanäle --6-- und   P der Druck in diesen ist   (Fig. 2).   Je weiter mithin die   Kanäle -6-- auseinanderliegen, d. h.,   je grösser ihr   Abstand "L" (Fig.2)   ist, und je höher das zwischen zwei   Kanälen --6-- liegende Erdreich --18-- diesen   Teil der Platte --10-- belastet, 
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 die Last tragen. 



   Wenn nun die   Platte -10-- zusätzlich   belastet wird, indem beispielsweise jemand das Erdreich - betritt, so wird sich der Druck P in den   Kanälen --6-- entsprechend   erhöhen, wobei auch die Flächen F grösser werden. Dieser Vorgang geschieht impulsartig und dauert nur solange, bis das statische Gleichgewicht wieder hergestellt ist. 



   Es wirkt mithin die Platte --10-- (mit der Gegenplatte --11-- als Auflager) als Belastungs- übersetzer, da die Auflagefläche für das Erdreich --18--, die Platte --10--, von einer Fläche (Summe aller F) gestützt wird, die wesentlich kleiner ist als die Flächenmasse des Flächengebildes   - -3, 4--.   Damit wird erreicht, dass der Druck in den   Kanälen --6-- hoch   ist,   d. h.   in Bereichen liegt, die gutsichtbare Ausschläge an der Druckmessstelle ergeben. Das plötzliche Erscheinen des Gewichtes eines Menschen oder von Bruchteilen dieses Gewichtes hat dann einen entsprechenden Druckanstieg in den   Kanälen --6-- zur   Folge. 



   Wo immer innerhalb der von der   Matte-l-bedeckten Fläche eine   Belastungsänderung eintritt, 

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 auch wenn die belastete Fläche noch so klein ist, wird diese Kraft durch die überbrückende Platte-10-auf alle überdeckten Kanäle --6-- übertragen. Es kann also nicht, wie bei einem einzelnen Schlauch, eine örtliche Einschnürung entstehen, die eine weitere Druckerhöhung im Schlauch verhindert. Wegen des relativ geringen Querschnittes der   Kanäle 6--,   deren tragende Oberfläche weniger als 10% der Gesamtfläche ausmacht, und wegen ihres geringen Volumens wird trotz dieser Kraftverteilung eine grosse Druckänderung hervorgerufen.

   Wichtig ist, dass das Material, aus dem die Matte-l-hergestellt ist, keine nennenswerte elastische Dehnung besitzt, so dass die mit Überdruck beaufschlagten   Kanäle -6-- ihren   kreisförmigen Querschnitt auch bei Belastung weitgehend beibehalten. Die Kennlinie der pneumatischen Durchfederung wird dadurch progressiv, d. h. 
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 zen. 



   Wären die Abdeckplatten nicht vorhanden, so wären die inaktiven   Teile --8-- der Matte --1--   völlig im Erdreich-18-eingebettet und es würden sich über den einzelnen   Kanälen-6-Brücken   bilden. Eine Belastungsänderung könnte sich dann, wie bei einzeln verlegten Schläuchen, nicht 
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 eine elastische Durchbiegung des darüber liegenden Erdreichs bei Belastung zulassen, selbst dann, wenn es stark verdichtet oder gefroren ist. Diese Belastung wird auf diese Weise trotzdem zur Matte-l-weitergeleitet. 
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    -21-- mitFlächengebilden-22   und 23-- dargestellt ist, die durch VErbindungsnählte --25-- miteinander verbunden sind. Wie ersichtlich, liegt zwischen zwei   Kanälen -26-- ein   inaktiver Teil-27-, der mit einem weichen Füllstoff,   z.

   B.   einem offenporigen Schaumstoff, gefüllt ist. Diese Füllung bezweckt, ein allfälliges Eindringen von Erde in diesen Bereich zu verhüten. Auch die miteinander verbundenen   Flächengebilde-22   und 23-sind sandwichartig zwischen zwei Platten --29 und 30-eingelegt. Dieser Aufbau dient, bedingt durch die Reduktion des Füllvolumens der   Matte-21-   durch Anbringen inaktiver Teile-27-mit dem Füllstoff, als Belastungsübersetzer. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen, wie in beliebigen Zonen der   Druckmatte -21- inaktive Teile --27--   angeordnet werden können. Dies kann, wie Fig. 4 zeigt, beispielsweise dann von grossem Vorteil sein, wenn Platten --29-- auf der Bodenoberfläche die Gefahr mit sich bringen, dass bei einer auf den Platten -29- auftretenden Zusatzbelastung diese Zusatzbelastung auf eine relativ grosse Druckmattenfläche verteilt wird, so dass der erzeugte Druck die Anlage noch nicht auslösen kann. 



  Sind solche Elemente auf einem Geländestück vorhanden, so wird darunter ein Teil der aktiven 
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27-- sote-29-eine genügende Druckzunahme in der Anlage sicherstellt. Es versteht sich, dass der inaktive Teil-27-nicht zum Anzeigen einer Belastung herangezogen werden darf. Daher sind diese inaktiven Teile entweder leer (Fig. 2) oder mit offenporigem, weichem Schaumstoff (Fig. 3) gefüllt. Die Druckmatten können unter den zu überwachenden Geländebereichen, beispielsweise unter Rasenflächen, ausgelegt werden. Sie werden,   z. B.   mit einem gasförmigen Medium, prall gefüllt. 



  Dadurch wird sichergestellt, dass auftretende Störbelastungen sich in Druckänderungen der Druckmatten auswirken. Die Druckmatten sind in beliebiger Grösse herstellbar und können mehrfach aneinandergekoppelt werden. 



   Gemäss Fig. 5 bis 7 umfasst eine   Druckmatte -21-- ein   oberes und ein unteres Flächengebilde-22 bzw. 23-, die sowohl längs der Ränder als auch an Verbindungsstellen --32-- miteinander verbunden sind. Die beiden Gebilde-22 und   23-sind   aus flexiblem Material gefertigt, beispielsweise aus Kunststoffolie, wie einer PVC-Folie od. dgl. Die Verbindungsstellen --32-- können beispielsweise durch Schweissung hergestellt werden. Die Verbindungsstellen-32-bilden vorzugsweise, wie dies insbesondere in der Fig. 7 ersichtlich ist, ein regelmässiges Raster, wobei jeweils drei benachbarte Verbindungsstellen --32- in den Ecken eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet sind. 



  Die Aussenränder des oberen und unteren Gebildes-22 bzw. 23-sind dichtend verschweisst, wodurch eine dichte Druckmatte gebildet wird, die sich durch Druckmittelbeschickung zu einer formstabilen 

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Matte verformt. Dabei wird als Druckmedium ein flüssiges oder gasförmiges Medium verwendet. 



   Es kann mithin die Matte   z. B.   als eigentliche Druckmatte eingesetzt werden. 



   Für Warnanlagen werden die Druckmatten, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist, in abzusichernden
Geländebereichen ausgelegt. Vorzugsweise werden sie dabei vergraben, wobei sie gegen mechanische
Beschädigungen durch elastische Schutzmittel, wie Schutzfolien oder Drahtgitter, geschützt werden können. Ist der Boden schon in relativ dünnen Schichten tragfähig, was beispielsweise durch Frost bewirkt werden kann, so ist es wichtig, dass die die   Druckmatten-21, 24-- überdeckenden   Boden- partien trotzdem nicht zu starren Brücken werden, die eine zusätzliche Belastung ohne Beeinflussung der Druckmatten aufnehmen könnten, da die "Durchbiegung" der Brücke bei zu grosser Starrheit zu gering würde.

   Dabei ist die Bodenpartie um so unempfindlicher auf Stördrücke, die einen Alarm auslösen sollten, je weiter weg dieser Stördruck bei den eigentlich als Verankerungen wirkenden
Randpartien der Druckmatten auftritt. Damit auch die Randpartien eines zu schützenden Geländeab- schnittes optimal erfasst werden können, ist es vorteilhaft, die   Druckmatten-l-an   ihren Randzonen mit inaktiven federnden Teilen --8 oder 27--   (Fig. 2,   3,9) zu versehen, die   z. B.   auf gleiche Dicke wie die aufgepumpten Druckmatten mit einem federnden Material, beispielsweise mit Schaumstoff, gefüllt sind. Diese inaktiven Teile --8 oder 27-- nehmen an der Druckanzeige der Matte nicht teil. Diese Randpartien dürfen aber nicht so stark zusammendrückbar sein, dass die beiden Folien der Matte aufeinanderliegen.

   An Stelle von Schaumstoff kann daher grundsätzlich auch eine Pressluftfüllung treten. Dies bewirkt, dass die als Verankerungen wirkenden Partien des über den Matten liegenden Bodens aus dem Bereich des zu überwachenden Flächenbereiches gerückt werden, so dass auch die Randzonen der aktiven Druckmatten empfindlich bleiben. Wie Fig. 9 zeigt, kann die Druckmatte mit einem am Rand angeordneten inaktiven Teil --27-- dem Untergrund vollständig angepasst verlegt werden. Es ist mithin keinesfalls nötig, die Druckmatte horizontal auszulegen, was besonders bei felsigem oder durchzogenem Untergrund von grossem Vorteil ist, da sonst aufwendige Planierungen vorgenommen werden müssten. Solange keine effektiven Randveränderungen durch Knickbildungen auftreten, kann die Druckmatte ohne weiteres,   d. h.   ohne vorherige Planierung des Geländes ausgelegt werden.

   Um zu verhindern, dass durch scharfe Geländeunstetigkeiten, wie spitze Steine, eine zu starke Biegebeanspruchung der Abdeckplatten entsteht, kann es vorteilhaft sein (nicht dargestellt), die Matten beispielsweise in Kunststoffgranulat zu verlegen, insbesondere bei gesteppter Matte. Es ist auch nützlich, die Abdeckplatten so zu unterteilen, dass eine zwangslose Anpassung an den Geländeverlauf möglich ist. 



   Die Verhältnisse einer Brückenbildung des über den Signalgebern gelagerten Erdreichs, insbesondere bei hartem,   z. B.   gefrorenem Boden, wie dies im Zusammenhang mit den Fig. 3, 4,8 und 9 erwähnt wurde, zeigen die Fig. 10 und 11. 



   In Fig. 10 ist der Querschnitt einer Matte --126-- dargestellt, die im Erdreich --127-- vergraben ist. Unmittelbar darunter ist das als   Balken-129-stilisierte   Erdreich über der Matte   -     gezeichnet,   das in normalem Zustand auf Auflagern --130 und 131-- ruhen möge. Dabei ist unter "normalem Zustand" des Erdreiches --127-- eine Bodenbeschaffenheit zu verstehen, die weder durch ihren Aufbau, noch durch Gefrieren oder extremes Austrocknen zu einer Brücke gewor- 
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    -132-- entsteht.-     zwischen   zwei Stellen --133 und   134-- eingespannt   ist.

   Bei der gleichen Belastung P entsteht dann eine Biegelinie --136--, deren Durchbiegung --139- wesentlich geringer als die Durch- 
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 Bereich der Einspannstellen-133 und   134-- horizontale   Tangenten aufweist, d. h. an den Rändern überhaupt nicht durchgebogen wird, so dass eine Belastung der   Matte -126-- in   diesen Randbereichen praktisch keine Wirkung auf die Matte auszuüben vermag. 

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   Da normalerweise bei einer Matte aus herstellungstechnischen Gründen und aus Gründen der Sensibilität eine bestimmte Breite nicht überschritten werden soll, kann deren Empfindlichkeit und Ansprechsicherheit wie folgt verbessert werden :
In Fig. 11 ist eine   Matte -142-- dargestellt,   die einen aktiven   Mittelteil-143-und   am Rand zwei inaktive   Teile-145   und 146-aufweist. Während der aktive Teil-143-mit einem Druckmedium versehen ist, um das darüber lagernde Erdreich zu tragen, sind die beiden inaktiven Teile-145 und   146-nicht   tragfähig und nur mit einem Füllstoff, beispielsweise einem weichen 
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 illusorisch werden lässt. Die   Matte -142-- befindet   sich im Erdreich --148-- vergraben.

   Analog der Fig. 10 wird auch hier ein als Balken-150-dargestelltes, stilisiertes   Erdreich -148-- ange-   nommen, welches bei normaler Bodenbeschaffenheit, wie vorstehend erläutert, auf zwei Auflagern - 151 und 152-- ruht. Bei einer mittigen Belastung durch eine Kraft P entsteht eine Biegelinie   -     mit   einer grössten Durchbiegung --154--. 



   Ist dagegen das Erdreich-148-gefroren oder backt es infolge grosser Trockenheit zusam- 
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 eine Durchbiegung-160-auf. 



   Wenn nun eine Belastung in den inaktiven Teilen-145 bzw. 146-- auftritt, so soll im Sinne der Ausführung der aktive Teil-143-reagieren. Bei normaler Bodenbeschaffenheit zeigt der aktive Teil-143-jede Belastung, die auf ihn einwirkt, durch eine entsprechende Druckänderung des sich in ihm befindenden Druckmediums an. Für normalen Boden sind also inaktiver Teil-145 und
146-- nicht nötig. 



   Anders ist es aber, wenn der Boden gefroren ist oder derart hart getrocknet, dass das Erdreich über der   Matte -142-- eine   Brücke bildet. Das Anbringen der inaktiven Teile --145 und
146-- ändert dann die Spannweite   der "Brücke",   so dass von vornherein grössere Durchbiegungen entstehen. Nun wird aber bei dieser Konstruktion, da die Biegelinie im Bereich der Einspannstellen-155 und 156-horizontale Tangenten aufweist, der aktive   Teil -143-- auch   bei einer Belastung am Rande des aktiven   Teiles -143-- sofort   einen Ausschlag geben, wie dies die Biegelinie   -     deutlich   zeigt. Auf diese Weise wird erreicht, dass selbst bei Einhaltung der grösstmöglichen Breite der Matte-142-und bei hartem,   z.

   B.   gefrorenem Boden eine Belastung des aktiven Teiles der Matte, auch in ihren Randteilen, sofort angezeigt wird, was ungeachtet der Bodenbeschaffenheit des Erdreiches über der Matte zu einer sicheren Anzeige verhilft. 



   Dadurch sind Signalgeber geschaffen, die unempfindlich auf Umwelteinflüsse sind und zu schützende Bereiche zuverlässig und vom betriebenen Aufwand unabhängig schützen. Die Unempfindlichkeit auf Umwelteinflüsse wird durch die Kompensationsschaltung von Mattenpaaren erreicht. 



   Ein weiterer Vorteil dieser Druckmatte ist, dass sie praktisch sehr gross hergestellt werden kann, beispielsweise durch Rollen einfach lagerfähig ist, und dass sie bei ihrer Auslegung an Ort und Stelle, den Anforderungen entsprechend, zu ihrer endgültigen Form verschweisst werden kann. Es kann bei bestimmten Anwendungsfällen auch vorteilhaft sein, mehrere Druckmatten übereinander anzuordnen und so verschiedene Anlagen mit verschiedenen Sensibilitäten einzustellen, beispielsweise damit eine Anlage bei Nacht auf Fussgänger reagiert, während eine zweite am Tag auf Fahrzeuge reagiert. Je nachdem wird dann die eine oder andere Anlage an-bzw. abgeschaltet. 



   Die beschriebenen Signalgeber eignen sich nicht nur zur Einbruchssicherung, sondern auch für viele andere Anwendungen : So können sie   z. B.   für Türöffnungsanlagen, zur Detektion von Geländeschiebungen, Rutschungen und zur Registrierung von Änderungen des spezifischen Gewichtes von Bodenpartien verwendet werden. Auch ist es möglich, durch Untergrundsetzungen bedingte Senkungen von Gebäuden usw. zu erfassen. 



   Es können auch fremde Sensorarten, beispielsweise über Magnetventile, angeschlossen werden. 



   Ein wichtiges Anwendungsgebiet der Signalgeber ist die Verwendung zum Feueralarm. Dazu können abschmelzende Öffnungsverschlüsse oder auch selbstschmelzende oder brennbare Alarmleitungen,   z. B.   bei Pipelines   u. dgl.   verwendet werden. 

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   Auf ähnlich einfache Art können auflösende Wasseralarm-Verschlüsse,   z. B.   mittels Zucker, Salz od. dgl. erstellt werden. 



   Ferner ist es möglich, autonome, batteriegespeiste, elektrische oder elektronische Sensoren über Elektroventile anzuschliessen. 



   Eine solche Kombination bietet den Vorteil, dass magnetisch höchstens einzelne Sensoren, aber nicht die Alarmleitung selber, geortet werden können. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Signalgeber, insbesondere Alarmgeber zur Erfassung von Belastungsänderungen auf Geländeteilen, bestehend aus einem Sensor aus einem flexiblen, mattenförmigen Körper, dessen röhrenförmige, miteinander in Verbindung stehende Hohlräume mit einem flüssigen oder gasförmigen Medium gefüllt sind und dessen durch äussere Einwirkung auslösbare Volumenänderung über einen Detektor feststellbar ist, und aus einer mindestens die Oberseite des Sensors bedeckenden,   flächenmässig   gleich grossen, tragfähigen, elastischen Platte, dadurch gekennzeichnet, dass der mattenförmige Körper aus flexiblen Folien (3,4) aus praktisch nicht dehnbarem Material gefertig ist und mittels Dichtungsnähten die röhrenförmigen, aufblähbaren Hohlräume in Form von Kanälen bildet,

   welche die aktiven Teile des mattenförmigen Körpers bilden, und dass diese aktiven Teile (6) des mattenförmigen Körpers von mindestens einem inaktiven Teil (8) desselben durch die Dichtungsnähte (16) getrennt sind.

Claims (1)

  1. 2. Signalgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der neben den den aktiven Teil bildenden, mit Druckmedium als abstützendes Mittel füllbaren Kanälen (26) angeordnete, inaktive Teil (27) mit einem nachgiebigen Füllstoff, z. B. einem offenporigen Schaumstoff gefüllt ist.
AT367977A 1976-06-23 1977-05-23 Signalgeber AT361813B (de)

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CH605277A CH621203A5 (en) 1977-05-16 1977-05-16 Anti-intruder device for ground areas

Publications (2)

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ATA367977A ATA367977A (de) 1980-08-15
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