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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Bahnen mit aufgeklebtem
Flor, welche eine Einheit zum Formen von Floreinheiten aus parallel nebeneinanderliegenden, durch seitlichen Druck zusammengehaltenen Florfasern mit freiliegenden Enden, einen Zubringer zum Zu- führen der an einer Übernahmestelle aufgenommenen Floreinheiten zu einer Abgabestelle im Bereich einer Unterstützungsfläche sowie eine Klebestation zum Aufkleben der Florfasern mit ihren frei- liegenden Enden auf die Bahn aufweist.
Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise durch die DE-OS 2308431 bekanntgeworden. Bei dieser besteht der Zubringer aus einer äusserst aufwendigen und komplizierten Anordnung zusammen- wirkender Mechanismen wie Gurte, Förderbänder, Klemmhalter usw. Die Ursache für diesen grossen mechanischen Aufwand ist in den Schwierigkeiten begründet, die sich beim Transport der Florein- heiten unter Beibehaltung der Parallelausrichtung der Florfasern ergeben.
Die Floreinheiten sind üblicherweise scheibenförmig ; der seitliche Druck auf die Florfasern wird durch eine dünne Hülle gewährleistet, die vor dem Aufkleben der Florfasern auf die Bahn entfernt werden muss. Solche Floreinheiten sind bereits in der DE-OS 1560836 beschrieben worden.
Mit der bekannten Vorrichtung ist es nicht möglich, Florbahnen mit sehr niedrigem Flor fehlerfrei und wirtschaftlich herzustellen. Für sehr niedrigen Flor müssen nämlich die scheiben- förmigen Floreinheiten entsprechend flach sein. Da ferner aus technischen und ökonomischen Gründen der Scheibendurchmesser nicht allzu gering gewählt werden kann, sind also Floreinheiten mit-im
Verhältnis zur Höhe - grossem Durchmesser unvermeidbar. Derartige Floreinheiten zerfallen aber sehr leicht, besonders dann, wenn sie im Verlauf des Herstellungsvorgangs der Florbahnen früh- zeitig vom Faserstrang abgetrennt und beim Weitertransportieren am Umfang gehalten werden sowie wenn sie keine hohe und vor allem keine gleichmässige Dichte aufweisen ; dies alles trifft aber bei der bekannten Vorrichtung zu.
Ziel der Erfindung ist es, die bekannte Vorrichtung dahingehend zu vervollkommnen, dass mit ihr auch Florbahnen mit sehr niedrigem Flor genau und wirtschaftlich hergestellt werden können.
Dieses Ziel wird mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Zubringer aus einem endlosen, schrittweise antreibbaren, zumindest abschnittsweise porösen bzw. gelochten Band besteht und zumindest in seinem die Floreinheiten transportierenden Bereich an eine Unterdruckquelle angeschlossen ist sowie dass gegebenenfalls vor der Übernahmestelle der Floreinheiten durch den Zubringer eine Schneidvorrichtung angeordnet ist.
Durch den erfindungsgemässen Zubringer werden die Florfasern stirnseitig festgehalten, so dass jeglicher Zerfall der Floreinheiten verhindert wird. Der Transport der Floreinheiten erfolgt im Einklang mit der Erfindung so, dass die Floreinheiten an der Übernahmestelle stirnseitig an das poröse bzw. gelochte Band angesaugt und samt diesem zur Abgabestelle befördert werden. Dort wird die Saugwirkung unterbrochen, so dass die Florfasern auf die Unterstützungsfläche abgestellt werden. Die die Floreinheiten zusammenhaltenden Hüllen können entweder gleich an der Übernahmestelle oder. aber erst an der Abgabestelle entfernt werden. Manchmal kann es zweckmässig sein, die Florfasern zunächst länger zu lassen als später gewünscht wird.
In diesem Fall kann an der Übernahmestelle eine Schneidvorrichtung vorgesehen sein, mit der die Florfasern auf die gewünschte Länge geschnitten werden können, während sie mit ihren einen Enden durch die Saugwirkung am porösen bzw. gelochten Band gehalten werden.
Eine Ausführungsmöglichkeit der Erfindung, die sich besonders bewährt hat, zeichnet sich dadurch aus, dass auf dem Band des Zubringers in quer zu dessen Längsrichtung parallel zueinander angeordneten Reihen nebeneinander Aufnahmeabteile für die Floreinheiten vorgesehen sind, wobei jedes Aufnahmeabteil von zwei im wesentlichen in Längsrichtung des Bandes verlaufenden Seitenwänden und einer quer dazu verlaufenden Rückwand begrenzt ist, und dass in jedem Aufnahmeabteil eine poröse bzw. gelochte, mit der Unterdruckquelle in Verbindung stehende Fläche zum stirnseitigen Festhalten einer Floreinheit vorgesehen ist. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Seitenwände jedes Aufnahmeabteils in Bewegungsrichtung des Bandes auseinanderlaufen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen, die eine vollständige Vorrichtung zum Herstellen von Bahnen mit aufgeklebtem Flor veranschaulichen, näher erläutert. Es zeigen Fig. lA und 1B eine schaubildliche Teilansicht einer erfindungsgemäss ausgestatteten Vorrichtung,
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Fig. 2 eine schaubildliche Teilansicht eines Strangformers zur Bildung eines umhüllten Faserstranges,
Fig. 3 eine teilweise Schrägansicht einer Schneidvorrichtung zum Abschneiden von Floreinheiten und einer Abzieheinheit zum Entfernen der Hüllen von den Floreinheiten, Fig. 4 eine Schrägansicht eines Flordichteregulators, Fig. 5 eine Schrägansicht von Aufnahmeabteilen des erfindungsgemässen
Zubringers in einer gegenüber Fig. lA abgewandelten Form, Fig.
6 und 7 Draufsichten auf in unter- schiedlicher Drehlage befindliche Mundstücke, die bei der Bildung gemusterter Floreinheiten vor dem Eingang des Strangformers vorgesehen sind, Fig. 8 eine vereinfachte Seitenansicht eines er- findungsgemässen Zubringers, Fig. 9 eine andere Ausführungsform eines Flordichteregulators im
Schrägriss, Fig. 10 eine teilweise aufgerissene Floreinheit im Schrägriss, Fig. 11 eine vereinfachte
Draufsicht auf ein sechseckiges Packungsmuster der Floreinheiten, Fig. 12 ein Blockschaltbild eines
Regelkreises für die Flordichte und Fig. 13 eine vereinfachte Seitenansicht einer weiteren Aus- führungsform eines Flordichteregulators.
Die in Fig. lA und 1B dargestellte Vorrichtung zum Herstellen von Bahnen mit aufgeklebtem
Flor weist-grob gesprochen-folgende Einheiten auf : einen Strangformer --11--, einen Förderer - -12--, einen Ausstossförderer --13--, einen Zubringer --14--, eine Abzieheinheit --15-- und eine Schneideinrichtung --16-- für die Hüllen der Floreinheiten, eine Abstreifeinrichtung --17--, eine Flordichteüberwachungseinrichtung --18--, einen Flordichteregulator --19-- und eine Klebestation - -20--.
Der Strangformer --11-- richtet ihm zugeführte Fasern --25-- in Längsrichtung aus und um- gibt sie mit einer zylindrischen Hülle aus einer Folie --24-- aus Polyäthylen oder einem Material mit ähnlichen Eigenschaften. Der so entstehende, kontinuierliche Faserstrang --26-- wird hierauf periodisch in Faserzylinder --59-- gleicher Länge unterteilt. Der Strangformer --11-- weist eine Faserpresszone --27-- auf, in der sich die in Fig. 2 veranschaulichte Faserpresseinrichtung --28-- befindet. Diese weist einen in Längsrichtung geschlitzten Trichter --31-- auf, dessen Schlitze- reich von einem endlosen, um zwei Walzen --30a-- umlaufenden Band --29a-- abgedeckt ist.
Das dem Trichter --31-- zugekehrte Trum des Bandes --29a-- ist durch eine Vielzahl von auf zueinander parallelen, quer zur Trichterachse verlaufenden und in Richtung zum Trichterhals zunehmend ge- krümmten Stäben --29-- gelagerten Druckrollen --30-- abgestützt. Infolge dieser Massnahmen werden die Fasern mit dem Band --29a-- vorgeschoben, wobei sie gleichzeitig zu einem Strang mit an- nähernd kreisförmigem Querschnitt zusammengedrückt werden, der durchgehend im wesentlichen unter gleichmässiger Spannung steht. Durch diese Konstruktion wird somit das Problem überwunden, das bei der Herstellung fasergefüllter Zylinder sonst auftritt und darin besteht, dass die weiter innen befindlichen Fasern unter einem andern Druck als die weiter aussen gelegenen Fasern stehen.
Eine solche Konstellation birgt nämlich beim Zerschneiden des Faserstranges in Querrichtung Schwierigkeiten in sich, wie noch erläutert werden wird.
Der Trichter --31-- weist ein Paar seitlich abstehender Leisten --32-- mit Öffnungen --33-- auf, in welche Heisssiegelrollen --34, 35-- eingreifen, die zum Versiegeln der Ränder der Folie - und zur Bildung einer Lasche dienen, die bei der fertigen Floreinheit als Orientierungshilfe dient und ein Erfassen der Folie --24-- bei deren Abziehen von der Floreinheit erleichtert. Vor dem Unterteilen des Faserstranges --26-- in einzelne Faserzylinder --59-- formen also die Leisten - gemeinsam mit den Heisssiegelrollen --34, 35-- einen seitlich abstehenden, kontinuierlichen Streifen --36--, der mit dem übrigen Teil der Folie -24-- aus dem schmalen Ende --37-- des Trichters --31-- austritt. Die Bewegung erfolgt kontinuierlich, u. zw. unter dem Einfluss von Transportwalzen --38, 39--.
Die Schneidstation --40-- weist ein kontinuierlich angetriebenes, zahnloses Schneidband --43-auf, das über eine Scheibe --44-- geführt und auf einem Zweiweg-Bewegungsmechanismus --41, 42-samt einer Führungsrolle --45-- angeordnet ist. Der Zweiweg-Bewegungsmechanismus-41, 42-- verlagert das Schneidband --43-- sowohl quer zur Achse des Faserstranges -26-- als auch in Vorschubrichtung des Faserstranges, u. zw. mit derselben Geschwindigkeit, die dem Strang durch die Transportwalzen-38, 39-aufgeprägt wird. Auf diese Weise wird der Faserstrang --26-- in Querrichtung zerschnitten.
Der Förderer --12-- weist ein biegsames Band -49-- auf, das an seiner Aussenseite mit einer Vielzahl von Aufnahmehülsen --51- für die abgeschnittenen Faserzylinder --59-- versehen ist.
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Das Band-49-wird durch zwei Walzen-52-, von denen eine in Fig. lB dargestellt ist, schrittweise angetrieben, so dass die einzelnen Aufnahmehülsen --51-- nacheinander in eine mit dem vom Strangformer --11-- ausgestossenen Faserstrang --26-- fluchtende Lage gelangen.
Der Ausstossförderer --13-- ist schrittweise antreibbar und weist zwei endlose Ketten --56-auf, von denen eine in Fig. 1B dargestellt ist. Die beiden Ketten tragen eine Vielzahl von zwischen
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der Führungen --60-- weist eine über ihre gesamte Länge erstreckte Schrittvorschubeinrichtung - auf, die von einer mit einer Kurbel --64-- und mit gezahnten Backen -65-- versehenen Welle -63-- angetrieben ist. Am vorderen Endender fixen Führungen -60-- ist eine Schneidvorrichtung --67-- vorgesehen, die ein zahnloses Schneidband --68-- und Führungsrollen --61-aufweist, welche das Schneidband --68-- in eine vertikale Lage lenken.
Eine angetriebene Scheibe --70A- und eine Schleifrolle-70B-- sorgen für ein kontinuierliches Schärfen des Schneidbandes --68--, Durch das Schneidband --68-- werden einzelne Floreinheiten --71-- von den Faserzylindern - abgetrennt. Jede Floreinheit --71-- besteht aus ausgerichteten, zusammengedrückten Florfasern --72--, die von einer Hülle --73-- mit einer Lasche --74-- umgeben sind.
Der erfindungsgemässe Zubringer --14- weist zwei Seitenplatten --80-- auf, von denen in Fig. lA nur eine zu sehen ist. In den Seitenplatten --80-- sind zwei zwischen ihnen verlaufende Wellen-81- (nur eine ist in Fig. lA angedeutet) gelagert, auf welchen Walzen (nicht dargestellt) befestigt sind, um die ein endloses Band --83-- geführt ist. An der Aussenseite des Bandes--83-- sind in quer zu dessen Längsrichtung parallel zueinander angeordneten Reihen nebeneinander Auf- nahmeabteile-84-für die Floreinheiten --71-- vorgesehn.
Jedes Aufnahmeabteil --84-- ist von zwei im wesentlichen in Längsrichtung des Bandes --83-- erstreckten Seitenwänden --86-- und einer quer dazu verlaufenden Rückwand --87-- begrenzt, die mit einem Schlitz --88-- zur Aufnahme der Lasche --74-- der Floreinheit --71-- versehen ist. Jedes Aufnahmeabteil --84-- weist ferner in seiner Bodenfläche --89-- eine poröse bzw. gelochte, mit einer Unterdruckquelle in Verbindung stehende, kreisförmige Fläche --90-- zum stirnseitigen Festhalten der Floreinheit --71-- auf. Durch die Saugwirkung der Unterdruckquelle wird jede Floreinheit --71-- so lange im Zubringer --14-gehalten, bis die durch Unterbrechen der Saugwirkung auf ein horizontal verlaufendes, endloses Band -92-- abgestellt wird.
Die Bewegungsbahn der Aufnahmeabteile --84-- ist durch einen Pfeil - -91-- angedeutet ; der Antrieb erfolgt durch nicht dargestellte Nocken. Die Aufnahmeabteile --84-gelangen mit ihren porösen bzw. gelochten Flächen --90-- nacheinander mit den Stirnflächen der Faserzylinder -59-- in Berührung, bevor von diesen die Floreinheiten --71-- durch die Schneidvorrichtung --67-- abgetrennt werden. Bei der weiteren Bewegung gelangen die offenen Enden --93--
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Die aufgeschnittenen Hüllen --73-- werden sodann durch Klemmwalzen --95, 96-- der Abzieheinheit - abgezogen, worauf die zusammengedrückten Florfasern -72-- unter Einnehmen einer quadratischen Fläche sich teilweise ausdehnen oder ausbreiten können.
Wie ersichtlich, sind die Klemm- walzen-95, 96-parallel zueinander und vertikal angeordnet, wobei die Klemmwalze --95-- auf einer Welle-97-befestigt ist, die auf einem Nutenprofil --98-- ein Ritzel --99-- trägt. Dieses steht mit einem auf einer Antriebswelle --101-- befestigten Zahnrad --100-- in Eingriff.
Die Abstreifeinrichtung-17-dient zum Trennen der Florfasern -105-- von den Aufnahmeab- teilen -84-- und wirkt weitgehend nach Art einer Spachtel. Sie weist eine Abstreifwand-102auf, die mit Schlitzen -103-- zur Aufnahme der Seitenwände --86-- versehen sind. Diese Abstreif- wand-102-tritt in Aktion, sobald die Aufnahmeabteile --84-- auf ihrer Bewegungsbahn leicht angehoben werden, was durch den breiten Pfeil --118-- angedeutet ist. Die abgestreiften Florfasern - gelangen sodann in vergleichsweise noch festem, verdichtetem Zustand zur Flordichteüberwachungseinrichtung --18--.
Danach wird an einer Station --106-- durch einen Rost Dampf zwischen die Florfasern eingeleitet, um ein teilweises Ausbreiten der Florfasern herbeizuführen. Die teilweise aufgelockerten Florfasern --115-- gelangen hierauf in den Flordichteregulator-19-, der zwei übereinander angeordnete, endlose Bänder-110, 111-aufweist, die durch Walzen --112, 113- synchron angetrieben werden. Die Bänder --110, 111-- bewegen sich mit einer andern Geschwindig-
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keit als das Band --92--, so dass es bei grösserer Geschwindigkeit der Bänder-110, 111-zu einem Ausdehnen, bei einer kleineren Geschwindigkeit jedoch zu einem Verdichten der Florfasern kommt.
Falls erforderlich, können mehrere solcher Flordichteregulatoren --19-- hintereinander vorgesehen sein. Nach dem Verdichten oder Auflockern wird die Flordichte an einer Station --107-- erneut festgestellt.
Die Klebestation --20-- befindet sich ober einem weiteren endlosen Band --117--, mit welchem die aufgelockerten oder verdichteten Florfasern --127-- kontinuierlich vorwärtsbewegt werden. Eine mit dem Band --117-- gleichlaufende Walze --119--, die eine von mehreren solchen, jedoch nicht dargestellten Walzen ist, führt eine mit einem Klebstoff überzogene Bahn --120-- so, dass sie in Berührung mit den oberen Enden der Florfasern gelangt. Die Bahn --120-- mit dem aufgeklebten Flor wird anschliessend durch einen (nicht dargestellten) Ofen geführt, in welchem der Klebstoff aushärtet. Nach dem Austreten aus dem Ofen kann das fertige Produkt aufgewickelt oder gefaltet werden.
Fig. 3 veranschaulicht eine andere Ausführungsform der Schneidvorrichtung und der Abzieheinheit, die sich von der bisherigen Ausführungsform dadurch unterscheidet, dass die jeden Faserzylinder umgebende Hülle vor dem Abschneiden der einzelnen Floreinheiten nach Art einer Banane abgeschält wird.
Die Abzieheinheit --135a-- für die Hüllen --134-- der Faserzylinder --133-- be- findet sich unmittelbar vor der Schneidvorrichtung --139-- und weist für jeden Faserzylinder eine Führungshülse --129-- mit am Umfang verteilten, in Längsrichtung erstreckten, die Hülle --134-- aufschlitzenden Messern --135-- sowie (nicht dargestellte) Schälrollen zum Entfernen der gebildeten Hüllenstreifen-136-auf. Während des Abschneidens der Floreinheiten --138-- vom Faserzylinder --133-- ist zwischen den Faserenden und der Oberfläche --132-- des an eine Unterdruckquelle - 130-- angeschlossenen Zubringers --131-- ein Spalt vorhanden, dessen Breite der Dicke des Schneidbandes --137-- entspricht.
Während des Schneidvorgangs werden die abgeschnittenen Fasern sofort durch die Saugwirkung am Zubringer --131-- festgehalten. Nachdem sich der Zubringer - weiterbewegt hat und das Schneidband --137-- in seine Ausgangslage zurückgekehrt ist, wird der Faserzylinder --133-- um die Höhe einer Floreinheit vorgeschoben, worauf sich der eben beschriebene Vorgang wiederholt. Die von den Schälrollen entfernten Hüllenstreifen --136-- werden durch eine (nicht dargestellte) Saugeinrichtung abgeführt.
Fig. 4 zeigt einen Flordichteregulator --140--, der an Stelle des bereits beschriebenen Flordichteregulators --19-- angebracht werden kann. Er besteht aus einer feststehenden, horizontalen Boden-
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blick auf die gewünschte Flordichte sowie mit Rücksicht auf ein Minimum an Reibung zwischen den Fasern und den Wänden bestimmt.
Fig. 5 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Aufnahmeabteile des Zubringers. Die Seitenwände --153-- jedes Aufnahmeabteils --152-- des Zubringers --151- divergieren in Bewegungsrichtung des Bandes, wobei die Seitenwände --153-- benachbarter Aufnahmeabteile an einer Kante - aufeinandertreffen. Diese Ausgestaltung bedingt, dass die Floreinheiten nicht - wie in Fig. lA gezeigt-relativ eng nebeneinanderliegen, sondern voneinander distanziert sind, so dass genügend Raum für eine reibungsarme Ausdehnung der Floreinheiten nach Entfernen ihrer Hüllen vorhanden ist.
Die Fig. 6 und 7 zeigen Draufsichten auf Mundstücke --190-- in unterschiedlicher Stellung, die zur Führung der Fasern vor dem Strangformer --11-- dienen, falls ein aus unterschiedlich gefärbten Fasern aufgebauter, gemusterter Faserstrang hergestellt wird. Jedes Mundstück --190-- weist eine zentrale Öffnung --191-- sowie von dieser durch Trennwände --193-- abgesonderte, aussenliegende Öffnungen --192-- auf. Durch jede der Öffnungen können anders gefärbte Fasern geführt werden. Die Mundstücke können zum Erzeugen eines Windungsmusters auch gedreht werden.
Die gesamte Durchgangsfläche des Mundstückes --190-- ist grösser als der Querschnitt des zusammengedrückten Faserstranges, um die Reibung zwischen dem Mundstück und den Fasern so gering wie möglich zu halten.
Fig. 8 zeigt eine vereinfachte Seitenansicht eines erfindungsgemässen Zubringers. Ein poröses bzw. gelochtes Band --160-- ist um drei luftundurchlässige Walzen --161-- sowie um eine luftdurch-
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lässige Walze --164-- geführt und steht im Bereich -162-- des Transports der Floreinheiten in Verbindung mit einer Unterdruckquelle --163--. Bei diesem Band --160-- können die Aufnahmeabteile weggelassen werden. Sobald das Band --160-- bei seiner Bewegung aus dem Bereich --162-- austritt, wird die Saugwirkung unterbrochen, durch die die Floreinheiten festgehalten werden. Die Floreinheiten werden daher auf das horizontal verlaufende Band --92-- abgestellt, auf dem sie sich ausbreiten können.
Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Flordichteregulators, die sich in der Art, wie die Florfasern auf ihre Enddichte ausgebreitet werden, von den bisher beschriebenen unterscheidet. Der Flordichteregulator weist eine poröse, an eine Dampf- und/oder Luftquelle angeschlossene Bodenfläche --141a-- auf, die - in Bewegungsrichtung (Pfeil 143) der Florfasern --140a-- gesehen-zunächst von zwei divergierenden, umlaufenden endlosen Bändern --142a-- und daran anschliessend von zwei konvergierenden, umlaufenden endlosen Bändern --144a-- seitlich begrenzt ist.
Die Strömungswege und der Druck des Dampfes bzw. der Luft werden so eingestellt, dass ein Fliessbett aus Fasern gebildet wird, d. h. dass die Fasern schweben, ohne die Bodenfläche --141a--
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144a-entsprichtfasern-140a-eine Ausbreitung in Querrichtung --143a-- und in Längsrichtung --143b--. Die
Konvergenz der Bänder --144a-- bewirkt eine Verdichtung der Florfasern --140a-- in Querrichtung --143a-- auf die ursprüngliche Breite. Da jedoch die Bänder --142a, 144a-- mit derselben Geschwin- digkeit wie die Florfasern bewegt werden und zwischen den Florfasern --140a-- und der porösen
Bodenfläche --141a-- nur eine sehr geringe Reibung auftritt, bleibt die Ausbreitung in der Längs- richtung--143b--erhalten.
Fig. 10 veranschaulicht eine Floreinheit mit einer besonders ausgebildeten Hülle --176--. Die aus Polyäthylen oder einem andern geeigneten Material bestehende Hülle --176-- ist an ihrer Innen- seite mit Rinnen --177-- versehen, deren Tiefe etwa 25% der Hüllendicke entspricht. Die Rinnen -- verlaufen quer zur Maschinenrichtung der Hülle, d. h. quer zu den ausgerichteten Florfasern. Dadurch wird zwischen der Hülleninnenseite und den aussenliegenden Florfasern eine relativ hohe Reibung erzielt. Wenn dagegen die Hülle --176-- aufgeschnitten und entfernt wird, so liegen die Rinnen -177-- parallel zur Bewegungsrichtung des Hüllenstreifens, so dass zwischen diesem und den Florfasern nur eine geringe Reibung auftritt, durch welche die Faseranordnung kaum gestört wird.
Fig. 11 zeigt eine vereinfachte Draufsicht auf ein sechseckiges Packungsmuster der Floreinheiten, bei dem die Summe der Flächen der Zwischenräume --178-- ein Minimum ist. Diese Anordnung ergibt also die Maximalanzahl von Floreinheiten, die auf einer vorgegebenen Fläche untergebracht werden können. Die in Fig. lA dargestellte Ausführungsform kann dahingehend abgeändert werden, dass aufeinanderfolgende Reihen von Floreinheiten die durch die strichlierte Linie 179 angedeutete, gestaffelte Anordnung aufweisen.
Fig. 12 gibt ein Blockschaltbild eines Regelkreises für die Flordichte wieder. Von einem Ein- gangs sensor --160-- und einem Ausgangssensor --181-- abgegebene Signale werden in einer Differenzschaltung --182-- zu einem Signal vereinigt, das der Dichteänderung proportional ist. Dieses Signal wird in einem Verstärker --183-- verstärkt und zur Steuerung der Geschwindigkeit eines Antriebsmotors-184-herangezogen, der eine Faservorschubeinrichtung --185-- beeinflusst. Der Faservorschub wirkt sich wieder auf die Flordichte aus, die von den Sensoren erfasst wird, womit der Regelkreis geschlossen ist.
Fig. 13 stellt eine vereinfachte Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines Flordichteregulators dar. Ein Paar von einander gegenüberliegenden und zwischen sich die Florfasern -- transportierenden, endlosen Bändern --170-- aus dehnbarem Material, z. B. aus einem Elastomeren, wird durch zwei Antriebswalzen -171-- mit der Geschwindigkeit v, angetrieben. Zwei weitere Treibwalzen-172-, die sich schneller als die Antriebswalze --171-- drehen, prägen den Bändern -- eine Geschwindigkeit V2 auf, die grösser als v, ist.
Die Walzen --165--, über welche die
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--170-- noch geführtfasern --173-- gelangen sodann auf Obergangsplatten-174--, auf welchen ein Gleitband mit der Geschwindigkeit V2 bewegt wird. Die so vorwärts transportierten Florfasern erreichen eine zweite Anordnung, die der eben beschriebenen gleicht : zwei endlose Bänder-175-, Antriebswalzen-166- (Geschwindigkeit V2), Treibwalzen --167-- (Geschwindigkeit V3), nicht angetriebene Walzen --168--.
Die Anzahl der hintereinander vorgesehenen, derartigen Anordnungen hängt von der gewünschten Flordichte ab.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Herstellen von Bahnen mit aufgeklebtem Flor, welche eine Einheit zum Formen von Floreinheiten aus parallel nebeneinanderliegenden, durch seitlichen Druck zusammengehaltenen Florfasern mit freiliegenden Enden, einen Zubringer zum Zuführen der an einer Übernahmestelle aufgenommenen Floreinheiten zu einer Abgabestelle im Bereich einer Unterstützungsfläche sowie eine Klebestation zum Aufkleben der Florfasern mit ihren freiliegenden Enden auf die Bahn
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quelle (130 ; 163) angeschlossen ist sowie dass gegebenenfalls vor der Übernahmestelle der Floreinheiten (71 ; 138) durch den Zubringer (14 ; 131) eine Schneidvorrichtung (67 ; 139) angeordnet ist (Fig. lA. 3. 8).