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Die Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für em drehbares, kreisförmiges Sägeblatt einer Säge, welche Säge eine Werkbankoberflächenebene und einen Rahmen umfasst, der in einer Halterungskonstruktion der Säge bewegbar ist und an welchem Rahmen ein Motor zumntreiben des Sägeblattes montiert ist, welche Führungsvorrichtung dafür angeordnet ist, um eine betriebsmässige Schneidbewegung des Rahmens entlang einer kreisförmigen Bahn zwischen einer unteren Position, in der das Sägeblatt vollständig unter der Werkbankoberflächenebene gelegen ist, und einer oberen Position durchzuführen, in der ein Kreissegment des Sägeblattes über der Werkbankoberflächenebene gelegen ist, und wobei die Führungsvorrichtung einen Arm aufweist, dessen Endabschnitte an die Konstruktion und an den Rahmen angelenkt sind.
Bei bekannten Sägen dieses Typs kann das Gestell auch einen Motor zum Betreiben des Sägeblattes haltern, welcher plattenförmig gestaltet sein kann und sich entlang der Sägeblattebene erstreckt Ferner kann der Rahmen durch das Gestell über eine sich drehende Vorrichtung gehaltert werden, die drehbar in dem Gestell montiert ist, wobei der obere Teil dieser Vorrichtung eine kreisförmige Scheibe aufweisen kann, die plan mit der Werkbankoberfläche ist, und wobei ein Schlitz vorgesehen ist, durch den das Sägeblatt während des Anhebens und Absenkens durch die Einrichtung des Betätigungsmechanismus hindurch geführt werden kann.
Indem die sich drehende Vorrichtung gedreht wird, können der Rahmen und das Sägeblatt um eine vertikale Achse gedreht werden, wodurch die Möglichkeit geschaffen wird, in einer Werkbank Abschnitte zu sägen, die sich in einem Winkel in bezug zueinander erstrecken Zusätzlich kann die Säge eine Vorrichtung enthalten, durch die das Sägeblatt um eine horizontale Achse geneigt werden kann, die sich in der Sägeblattebene erstreckt
Während einer Drehung solch eines Sägeblattes, die teilweise von der Werkbankoberfläche vorragt, werden aufeinanderfolgende Sägeblattabschnitte, die unter der Werkbankoberfläche gelegen sind, zuerst nach oben durch den Schlitz hindurch bewegt, verlaufen dann an der Stelle horizontal, die
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vertikal über dem Zentrum des Sägeblattes gelegen ist, und verlaufen dann schliesslich durch den Schlitz abwärts.
Wenn ein langer Rohling gespalten werden soll, das heisst entlang der longitudinalen Richtung, so wird die rotierende Vorrichtung in einer solchen Weise eingestellt, dass sich die Sägeblattebene parallel zu einem Abstützstreifen erstreckt, der mit dem Gestell verbunden ist und sich parallel zu der Werkbankplatte erstreckt, und es wird der Rohling gegen den Abstützstreifen gesetzt.
Es wird dann das Sägeblatt vermittels des Rahmens in solcher Weise angehoben, dass der obere Abschnitt des Sägeblatts sich in einer geeigneten Höhe über der Werkbank befindet bzw. sich über dieser erstreckt, es wird der Rahmen in bezug aufdas Gestell durch eine geeignete Einrichtung gesichert und es wird der Rohling zu der Säge hin bewegt, und zwar durch solche Abschnitte des Sägeblattsegments, die aufeinanderfolgend nach unten zu der Werkbankoberfläche hin bewegt werden, und zwar während der Drehung des Sägeblattes. Der Rohling wird dadurch durch eine Kraft beeinflusst, die versucht, diesen nach unten zu drücken, und es wird somit der Rohling in eine sichere Anlage gegen die Werkbankoberfläche gedrückt, während gleichzeitig die Möglichkeit gegeben wird, dass dieser zu dem Sägeblatt hin gestossen wird.
Dieser Abschnitt des Sägeblattes, oder präziser gesagt, der Abschnitt des Sägeblattsegments, der im Moment während der Drehung dem Rohling gegenüberliegt, wird im folgenden als der Frontabschnitt des Sägeblattes beschrieben. In ähnlicher Weise wird derjenige Abschnitt des Sägeblattes, der in dem Moment von dem Rohling weg zeigt und der nach oben bewegt wird, im folgenden als der rückwärtige Abschnitt des Sägeblattes beschrieben. Derjenige Abschnitt des Sägeblattes, der im wesentlichen an dem Zentrum des Sägeblattes gelegen ist und der in dem Moment im wesentlichen horizontal bewegt wird, wird im folgenden als Zentralabschnitt des Sägeblattes bezeichnet.
Wenn die Länge des Rohlings grösser ist als die halbe Kreissehne des Segments des Sägeblattes, welches nach oben durch den Schlitz ragt, bevor der Rohling vollständig gespalten worden ist, so kann der Rohling zwei benachbarte Abschnitte haben, die an dem zentralen Abschnitt vorbei gefördert worden sind und die über einen dritten noch nicht abgesägten Abschnitt verbunden sind, der vor dem Frontabschnitt des Sägesegments gelegen ist Aufgrund einer inneren Spannung in dem dritten Rohlingsabschnitt können die zwei gespaltenen benachbarten Abschnitte zueinander hin bewegt werden.
Wenn die Spannung ausreichend gross ist, kann das Sägeblatt zwischen benachbarte Abschnitte eingeklemmt werden, mit dem Ergebnis, dass eine nach oben gerichtete Kraft auf den Rohling ausgeübt wird, welche Kraft versucht, diesen mit grosser Geschwindigkeit nach oben zu schleudern. Wenn der Rohling nach oben schleudert, kann dies zu einer Personenverletzung führen.
Wenn die zwei benachbarten Abschnitte so lang sind, dass sie sich hinter das Sägeblatt erstrecken, bevor der Rohling vollständig gespalten worden ist, kann das Einklemmen des Sägeblattes vermieden werden, wenn ein plattenförmig gestaltetes Aufspaltelement, welches auch als Spaltmesser (riving knife) bezeichnet wird, hinter das Sägeblatt gesetzt wird, wobei dieses Messer sicher an dem Rahmen befestigt ist. Das Aufspaltemsser ist dabei eben oder plan mit dem Sägeblatt und die Dicke der
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Aufspaltmesserplatte entspricht im wesentlichen der Plattendicke des Sägeblattes. Das Aufspaltmesser erstreckt sich normalerweise entlang und dicht bei dem rückwärtigen Umfang des Sägeblattes bis zu einer Höhe unmittelbar unter dem obersten Abschnitt des Sägeblatts, das heisst bis nahe an den Zentrumsabschnitt des Sägeblatts.
Wenn das Aufspaltmesser vorgesehen ist und ein Versuch unternommen wird, um die zwei benachbarten Abschnitte eines langen Rohlings zusammen zu bewegen, so bewirken sie, dass lediglich das Aufspaltmesser eingeklemmt wird, nicht jedoch das Sägeblatt, und es wird daher auch durch das Sägeblatt kein Versuch unternommen, den Rohling nach oben zu bewegen, wodurch eine Personenverletzung vermieden wird.
Wenn der Rohling geschnitten werden muss, nachdem er aufgespalten worden ist, so wird die Drehrichtung um 90 gedreht, mit dem Ergebnis, dass die Sägeblattebene sich quer zu der longitudinalen Richtung des Abstützstreifens erstreckt und das Aufspaltmesser auf der Seite des Sägeblattes zu liegen kommt, welches von dem Abstützstreifen weg zeigt. Der Rohling wird dann gegen den Abstützstreifen plaziert, woraufhin das Sägeblatt zum Sägen des Rohlings angehoben wird. Wenn die Weite oder Breite des Rohlings die Länge dieses Abschnitts des Sägeblattes nicht überschreitet, der durch das Aufspaltmesser freigelegt ist, und zwar wenn man von oben blickt, wenn dieses angehoben ist, so kann das Sägeblatt den Rohling schneiden.
Wenn diese Längejedoch überschritten wird, besteht die Möglichkeit, dass das Aufspaltmesser in Anlage gegen den Boden des Rohlings gelangt, wobei verhindert wird, dass das Sägeblatt in den Rohling eingeführt wird und dieser möglicherweise angehoben wird. Somit beschränkt das relativ lange Aufspaltmesser in ernst zu nehmender Weise die mögliche Schneidbreite für das Sägeblatt Das Aufspaltmesser sollte jedoch entfernt werden, da während des Schneidvorgangs auch ein Einklemmen des Sägeblattes stattfinden kann nut der Gefahr einer Personenverletzung Es istjedoch eine bedauernswerte Tatsache, dass viele Handwerker das Aufspaltmesser entfernen, das eine zu grosse Reduzierung in der Kapazität der Säge verursacht.
Eine Säge des in der Einleitung erwähnten Typs ist auch aus der DK-A-102700 bekannt, die als der nächstkommende Stand der Technik betrachtet wird. Diese Veröffentlichung zeigt eine Führungsvorrichtung für ein drehbares kreisförmiges Sägeblatt einer Säge, welche Säge ein werkbankartig gestaltetes Gestell mit einer Werkbankoberfläche umfasst, dessen oberes Teil sich in einer Werkbankoberflächenebene erstreckt, und einen Rahmen umfasst, der in dem Gestell bewegbar ist und an welchem das Sägeblatt drehbar montiert ist Die Führungsvorrichtung ist dafur ausgebildet, um den Rahmen entlang einer kreisförmigen Bahn zwischen einer unteren Position, bei der das Sägeblatt vollständig unter der Werkbankoberflächenebene gelegen ist, und einer oberen Position zu bewegen,
in der ein Kreissegment des Sägeblattes über der Werkbankoberflächenebene gelegen ist Zu diesem Zweck umfasst die Führungsvorrichtung einen Arm, dessen Endabschnitte an den Rahmen und an das Gestell angelenkt sind. Die Führungsvorrichtung umfasst auch einen kreisförmigen Schlitz in dem Gestell. Ein anderer, an das Gestell angelenkter Arm dient dazu ein Spaltmesser zu führen, welches Messer auch an den Rahmen angelenkt ist Somit dient der andere Arm nicht dazu, um den Rahmen zu führen.
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Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Führungsvorrichtung des eingangs erläuterten Typs zu schaffen, die eine Erhöhung der Schneidweite oder Breite der Säge erlaubt, um dadurch die oben erläuterten Nachteile zu beseitigen.
Die Eigenschaften der Führungsvorrichtung nach der Erfindung ergeben sich aus den charakteristischen Merkmalen, wie sie in den Ansprüchen aufgeführt sind.
Die Erfindung wird nun im folgenden mehr in Einzelheiten unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert, die schematisch Ausführungsformen der Führungsvorrichtung nach der Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Bausäge;
Fig. 2 zeigt einen Abschnitt entlang der Linie II-II durch die Bausäge, die in Fig. 1 gezeigt ist, wo die Säge einen Rahmen besitzt, gemäss einer Ausfuhrungsform der
Führungsvorrichtung;
Fig. 3 ist eine Ansicht, die derjenigen ähnelt, die in Fig. 2 veranschaulicht ist, wobei jedoch eine zweite Ausführungsform der Führungsvorrichtung dargestellt ist;
Fig. 4 ist eine Ansicht, die derjenigen ähnelt, die in Fig. 2 veranschaulicht ist, wobei jedoch eine dritte Ausführungsform der Führungsvorrichtung gezeigt ist und wobei der
Rahmen in der unteren Position gelegen ist;
Fig. 5 ist eine Ansicht der Führungsvorrichtung, die in Fig. 4 veranschaulicht ist, wobei jedoch der Rahmen in der oberen Position gelegen ist.
Einige Komponenten mit der gleichen Funktion haben die gleichen oder ähnliche Bezugszeichen in den verschiedenen Figuren.
Wie in Fig. 1 veranschaulicht ist, umfasst eine Bausäge (house-building saw) ein werkbankmässig gestaltetes Gestell 2 mit einer Werkbankoberfläche 4. In dem Gestell 2 ist eine rotierende Vorrichtung 6 vorgesehen, mit einer oberen Scheibe 8, die plan oder eben mit der Werkbankoberfläche 4 verläuft.
Die Scheibe ist mit einem vertikal verlaufenden Durchgangsschlitz 10 ausgestattet, durch den ein kreisförmiges Sägeblatt 12 hindurch verläuft, welches so angeordnet ist, um sich in Richtung des Pfeiles A zu drehen.
Auf der Seite des Gestelles 2, welches bei solchen Abschnitten des Sägeblattes gelegen ist, die während ihrer Drehung aufeinanderfolgend abwärts in den Schlitz hinein bewegt werden, was im folgenden als Frontabschnitt des Sägeblattes bezeichnet wird, ist an dem Gestell ein zusätzliches Gestell 14 angebracht, welches mit einer Anzahl von Rollen 16 ausgerüstet ist, deren obere Enden plan mit dem oberen Ende der Werkbankoberfläche 4 sind. An eine Seite des zusätzlichen Gestells 14 ist ein horizontaler Abstützstreifen 18 befestigt, der sich über und entlang den Rollen 16 und über die Werkbankoberfläche 4 erstreckt.
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Über dem Sägeblatt ist eine Schutzhaube 20 vorgesehen, die über eine Stange 22 an die rotierende Vorrichtung 6 angeschlossen ist und sich mit dieser und dadurch mit dem Sägeblatt 12 drehen kann, mit dem Ergebnis, dass diese fortlaufend über demselben gelegen ist.
Hinter dem Sägeblatt ist ein Aufspaltmesser (riving knife) 24 vorgesehen und, um das Sägeblatt anzuheben und abzusenken, ist ein Betätigungsarm 26 vorgesehen. Es sei darauf hingewiesen, dass die Bausäge, die in Fig. 1 veranschaulicht ist, einen Betätigungsmechanismus besitzen kann, mit einer Vorrichtung, die es dem Betätigungsarm 26 erlaubt, sich von dem Gestell an der gleichen Stelle in Relation zu dem Gestell unabhängig von der Drehposition der sich drehenden Vorrichtung zu erstrecken.
Der Klarheit halber ist jedoch solch eine Vorrichtung aus der Zeichnung weggelassen worden.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch eine Bausäge, die in Fig. 1 veranschaulicht ist. In einem Gestell 2 der Säge ist eine rotierende Vorrichtung 6 vorgesehen, die derart angeordnet ist, dass sie in Relation zu dem Gestell 2 um eine vertikale Achse 30 vermittels von Lagerelementen (nicht gezeigt) gedreht werden kann und nach der Drehung in dem Gestell durch eine Halterungsvorrichtung (nicht gezeigt) befestigt werden kann. Das Gestell besitzt eine horizontale Werkbankplatte 4, die plan mit einer Scheibe 8 der rotierenden Vorrichtung 6 ist
An das Gestell ist ein U-gestalteter Führungskanal 32 befestigt, und zwar mit einem ersten vertikalen Kanalabschnitt 34, dessen oberer Teil mit einem zweiten horizontalen Kanalabschnitt 36 kommuniziert Der Führungskanal 32 ist dabei z.
B. in einem parallel-epipedförmigen Gleitblock 38 eingeführt, der so angeordnet ist, dass er nach oben und nach unten in dem ersten Kanalabschnitt 34 gleitet, da er gegen die Seitenflansche des Kanalabschnitts anstosst, und zwar mit einem ersten Paar von gegenüberliegenden Seiten, und auch horizontal in dem zweiten Kanalabschnitt 36 gleitet, da er dann gegen die Seitenflansche dieses Kanalabschnitts anstösst, und zwar mit einem zweiten Paar von sich gegenüberliegenden Seiten. Ein Abschnitt des Gleitblockes 38 ragt aus dem Kanal heraus oder verläuft ausserhalb desselben.
In dem Abschnitt des Gleitblockes 38, der aus dem Kanal 32 herausragt, ist eine horizontale Bohrung ausgebildet, die sich parallel zu lateralen Flanschen des Kanals 32 erstreckt, wobei ein zylinderförmiger Stift 40 vorgesehen ist, der seinerseits so lang ist, dass er aus dem Gleitblock 38 vorragt und der so angeordnet ist oder ausgebildet ist, dass er sich um seine Längsachse dreht In dem Abschnitt des Stiftes 40, der aus dem Gleitblock 38herausragt, und in dem Kanal ist eine Querbohrung ausgebildet.
An dem Gleitblock 38 ist ein Rahmen oder Tafel oder stärkere Platte 42 befestigt, die einen Elektromotor 44 haltern kann (teilweise gezeigt), auf dessen Welle ein Sageblatt 12 montiert ist (durch eine Strichpunktlinie veranschaulicht).
Ein erstes Ende eines ersten Stababschnitts 46 einer Betätigungsstabvorrichtung 48 ist drehbar in der rotierenden Vorrichtung über einen Drehstift 52 montiert. Das zweite Ende des ersten Stababschnitts 46 verläuft durch die Querbohrung in dem Stift 40, welcher Stababschnitt in dieser Bohrung gleiten kann.
Ein zweiter Stababschnitt 50 erstreckt sich aus der rotierenden Vorrichtung heraus und auch aus dem
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Gestell und besitzt einen Betätigungshandgriff 54. Durch Anheben und Absenken des Betätigungshandgriffes 54 kann der Betätigungsstab 48 um den Drehstift 52 gedreht werden.
Auf der Seite des Betätigungsarmes, der dem Betrachter gegenüberliegt, kann ein vertikal verlaufendes Profil (nicht gezeigt) vorgesehen sein, welches an der rotierenden Vorrichtung befestigt ist und welches sich entlang den Kanalabschnitten erstreckt, und verhindert, dass der Gleitblock 38 und der Stift 40 aus dem Führungskanal heraus bewegt werden.
Von der Nähe des oberen Abschnitts des Sägeblattes 12 zur rechten Seite dieser Figur hin, das heisst hinter dem Sägeblatt, erstreckt sich entlang dem Umfang des Sägeblattes und nach unten ein Spaltmesser 24 (riving knife), welches an dem Rahmen 42 durch geeignete Mittel (nicht gezeigt) befestigt ist, wobei die Drehrichtung des Sägeblattes durch den Pfeil B angezeigt ist.
Wenn ein Rohling 56 geschnitten wird, so wird letzterer über das Sägeblatt zur linken Seite einer vertikalen Linie durch das linke Ende des Spaltmessers 12 plaziert, woraufhin der Betätigungshandgriff durch eine Bedienungsperson erfasst werden kann und angehoben werden kann. Es wird dadurch auf den Gleitblock 38 eine nach oben gerichtete Kraft ausgeübt, die zu einem Anheben des Rahmens 42 und dadurch des Sägeblattes 12 führt. Da das Spaltmesser 24 rechts von dem Rohling 56 gelegen ist, kann der obere Abschnitt des Sägeblattes 12 in den Rohling 56 eindringen und diesen sägen.
Unter fortwährender Drehung des ersten Stababschnittes 46 um den Drehstift 56, wird durch diesen Stababschnitt 46 auf den Gleitblock 38 eine Kraft ausgeübt, deren Richtung sich allmählich in einem progressiv grösser werdenden Winkel zu dem linken lateralen Flansch des ersten Kanalabschnitts 34 erstreckt und zunehmend kräftiger oder ausgeprägt werdenden Versuche unternimmt, um den Gleitblock 38 nach links zu stossen. Wenn die obere laterale Fläche des Gleitblocks gegen den oberen lateralen Flansch des zweiten Kanalabschnitts 36 stosst, wurde das Sägeblatt 12 um den maximalen Betrag nach oben bewegt. Die laterale Abstützung von dem linken lateralen Flansch des ersten Kanalabschnitts hört dadurch ebenfalls auf und der Gleitblock 38 wird horizontal in den zweiten Kanalabschnitt 36 bewegt.
Das Sägeblatt wird dadurch ebenfalls horizontal bewegt, bis der Gleitblock die linke Endwand des zweiten Kanalabschnitts 36 erreicht
In ähnlicher Weise wird der Gleitblock 38 zurück bewegt und der Rahmen und das Sägeblatt werden durch Absenken des Handgriffes 54 abgesenkt. Wenn ein Risiko dafür besteht, dass der Gleitblock eingekeilt wird, kann ein zusätzlicher Führungskanal vorgesehen werden und es können zwei miteinander verbundene parallel erste Stababschnitte vorgesehen werden, die diejeweiligen Gleitblöcke in den Fuhrungskanälen beeinflussen.
In Fig. 3 ist eine zweite Ausführungsform einer Führungsvorrichtung nach der Erfindung veranschaulicht, wobei ein Wagen 60 mit Rädern 62 auf einem horizontalen Abschnitt der drehbaren Vorrichtung 6 gleiten kann. Die horizontale Bewegung des Wagens wird durch einen linken und einen rechten Anschlag 64 und 66 jeweils begrenzt. Eine Wagenbewegung über die Zeichnungsebene hinweg, kann mit Hilfe geeigneter seitlicher Führungsvorrichtungen eingeschränkt werden. Von dem rechten Anschlag 66 ragt ein gabelförmig gestaltetes flaches Profil 68 mit einem vertikalen Schlitz 70 weg,
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welcher oben offen ist. Zwei vertikale Säulen 72 und 74 erstrecken sich jeweils von dem Wagen aus nach oben.
Ein Rahmen oder Platte 88 besitzt vertikal verlaufende Öffnungen oder Bohrungen, die an die Säulen in bezug auf den Durchmesser und die Position angepasst sind, und es werden die Säulen in die jeweiligen Löcher eingeführt, so dass dadurch die Möglichkeit geschaffen wird, dass der Rahmen auf den Säulen nach oben und nach unten gleiten kann, so dass er dadurch gesteuert wird. Die Bohrungen oder Löcher können in vergrösserten Abschnitten 84,86 des Rahmens vorgesehen sein, um dadurch eine bessere Führung zu erzielen.
Auf der rechten Seite des Rahmens 88 ist ein erster Stababschnitt 76 fest angeschlossen oder befestigt, der sich mit Spiel durch den Schlitz 70 in dem flachen Profil 68 erstreckt. Das rechte Ende des ersten Stababschnitts 76 ist mit einem zweiten Stababschnitt 78 verbunden, der einen grösseren Durchmesser als der erste Stababschnitt 76 besitzt, mit dem Ergebnis, dass eine Schulter 80 an der Verbindung zwischen diesen vorgesehen wird. Der zweite Stababschnitt erstreckt sich durch die sich drehende Vorrichtung und das Gestell nach aussen und wird durch einen Handgriff 82 beendet. An dem Rahmen 88 ist ein Elektromotor (nicht gezeigt) vorgesehen, der ein Sägeblatt trägt (durch eine Strichpunktlinie in einer unteren und einer oberen Position gezeigt).
Das flache Profil 68 wird an einer tiefer liegenden Ebene als die Säulen 74,76 beendet. Eine relativ schwache Spannfeder 84 ist zwischen dem rechten Ende des Wagens und einem darüber liegenden Abschnitt der sich drehenden Vorrichtung befestigt.
Wenn ein Rohling (nicht gezeigt) gesägt wird, so wird der Handgriff 82 durch eine Bedienungsperson erfasst und angehoben. Der Rahmen 88 gleitet dadurch auf den Säulen 74,76 und das Sägeblatt 12 dringt in den Rohling von unten her ein. Das vertikale Profil 68 und die Schulter 80 verhindern dadurch eine Bewegung des Rahmens 88 nach links. Wenn der erste Stababschnitt 78 aus dem Schlitz 70 heraus bewegt wird und die Schulter 80 in einem solchen Ausmass bewegt worden ist, dass sie sich über dem Profil 68 erstreckt, können der Rahmen 88 und das Sägeblatt durch Stossen des Handgriffes nach links bewegt werden, was zu einem kompletten Durchschneiden eines breiten Rohlings führt-
In den Fig. 4 und 5 ist eine dritte bevorzugte Ausführungsform einer Führungsvorrichtung nach der Erfindung veranschaulicht.
Ein Rahmen 98, der einen Motor 44 haltert, auf dessen Welle ein Sägeblatt 12 montiert ist, ist drehbar über zwei parallele Arme 90 und 92jeweils mit der Drehvorrichtung 6 überjeweilige Drehgelenke 100,102 und 104,106 verbunden. An den Rahmen 98 ist eine Betätigungsstange 94 mit einem Handgriff 96 befestigt. Wie in Fig. 4 dargestellt ist, erstrecken sich die parallelen Arme 90,92 leicht abfallend nach unten zu derenjeweiligen Verbindungsstellen an dem Rahmen 12, wenn letzterer in seiner unteren Position gelegen ist In der oberen Position des Rahmens 98 erstrecken sie sich im wesentlichen vertikal.
Durch Erfassen des Handgriffes 96, wenn der Rahmen 98 in seiner unteren Position gelegen ist, wie dies in Fig. 4 veranschaulicht ist, und durch Bewegen des Handgriffes 96 nach oben, wird das
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Sägeblatt entlang eines im wesentlichen vertikalen Pfadabschnitts nach oben bewegt Wenn diese nach oben verlaufende Bewegung des Handgriffes 96 fortgesetzt wird, wird dieser Pfadabschnitt in einen im wesentlichen horizontalen Pfadabschnitt umgewandelt, der beendet wird, wenn der Rahmen 98 die Position erreicht hat, die in Fig. 5 dargestellt ist.
Mit Hilfe der Führungsvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung wird das Ziel realisiert, die Möglichkeit zu haben, Rohlinge schneiden zu können, die sehr viel breiter sind als diejenigen, die mit bekannten Sägen der gleichen Grösse geschnitten werden können.
Darüber hinaus kann der gesamte Schneidvorgang mit weniger Kraft durchgeführt werden, da die Schneidabschnitte des Sägeblattes während der letzten Schneidphase, bei der das Sägeblatt horizontal oder im wesentlichen horizontal bewegt wird, versucht, den Rohling nach unten zu der Werkbankoberflache hin zu bewegen, anstatt durch das Sägeblatt versucht wird, den Rohling anzuheben, was sonst durch die Bedienungsperson unterbunden werden musste, die den Rohling nach unten pressen musste, und zwar unter gleichzeitigem Anheben des Rahmens. Wenn mit einer Säge mit einer Führungsvorrichtung nach der Erfindung geschnitten wird und wenn der erste Schneidvorgang eines Rohlings durchgeführt wird, erfahren die Bedienungspersonen eine überraschende neue Bewegung des Sägeblattes, woraufhin sie feststellen, dass diese Bewegung sehr komfortabel ist und wenig Kraftaufwand erfordert.
Zur gleichen Zeit werden sie nicht motiviert, das Spaltmesser zu entfernen, da dieses nicht mehr die Schneidbreite reduziert