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Die Erfindung betrifft ein Fischfanggerät, insbesondere Fischernetz, bei dem eine mit Ge- wichten oder Schwimmern versehene Leine oder ein die Gewichte und Schwimmer und die Leine um- schliessender Gewebeschlauch mit den Randmaschen des Netzes im gestreckten Zustand mittels Zick- zackstichen verbunden ist.
Fischfanggeräte bzw. Fischernetze dieser Art werden derzeit vorzugsweise aus Nylongarn her- gestellt, welches sehr stark und im Wasser fast unsichtbar ist. Solche Netze werden maschinell in vorbestimmten Breiten hergestellt. Bisher wurde die Leine mit den Schwimmern an den oberen
Netzrand und die Leine mit den Bleigewichten an den unteren Netzrand manuell, u. zw. üblicher- weise mit Nadel und Faden befestigt. Man hat auch Verbindungsringe sowie Bändsel zwischen Leine und Netz eingesetzt. Beim Vernähen von Leine und Netz werden die Maschen einzeln oder paarweise aufgenommen und an der Leine mit einem geeigneten Knoten befestigt. Diese Manipulation ist so- wohl zeitraubend als auch unwirtschaftlich.
Versuche, den Arbeitsgang zu mechanisieren, haben bis jetzt zu keinem Erfolg geführt. Eine
Schwierigkeit besteht darin, dass die Netzmaschen nicht längs der Leine gleiten dürfen, was der
Fall ist, wenn sie mit Hilfe von Ringen od. dgl. mit der Leine verbunden sind. Es wurde schon vorgeschlagen, die Leine an den Randmaschen des Netzes mittels einer Nähmaschine anzunähen, deren Naht sich völlig rund um die Leine erstreckt. Diese Nähweise verhindert nicht das Gleiten der Leine in dem Gewebeschlauch, der durch den Maschinenfaden gebildet wurde. Ferner ist der
Aufwand an Fadenmaterial sehr gross und die Naht besitzt die Gestalt eines sperrigen und breiten
Bandes, welches für das Fischen nicht vorteilhaft ist.
Die vorbeschriebene Arbeitsweise wird noch durch die Schwimmerleine erschwert, bei der die Schwimmer in gleichen Abständen angeordnet sind. Ausserdem gibt es noch andere Leinen, die ziemlich stark sind und Hohlräume zur Aufnahme von schmalen und kurzen Schwimmern, z. B. Styrox, aufweisen. Diese Leine besitzt keine durch die Schwimmer bedingte Stellen mit grösserem Umfang, sondern ist über ihre ganze Länge gleichmässig dick.
Es ist Ziel der Erfindung ein Fischfanggerät zu schaffen, das die Nachteile der vorbeschriebenen bekannten Netze vermeidet.
Das erfindungsgemässe Fischfanggerät ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zickzackstiche die Leine bzw. den Gewebeschlauch längs einer achsparallelen Mantellinie durchsetzen und die Randmaschen des Netzes umschlingen.
Bei dem erfindungsgemässen Fischfanggerät ist die Naht, mit der die Leine bzw. der Gewebeschlauch erfasst wird, sehr schmal, wodurch gegenüber den bekannten Fischfanggeräten in vorteilhafter Weise einerseits der Fischvorgang von der Naht nicht beeinträchtigt wird und anderseits der Verbrauch an Fadenmaterial wesentlich geringer ist. Insbesondere ist aber das Netz an der Leine bzw. am Gewebeschlauch so fixiert, dass die Gewichte bzw. Schwimer ihre Lage zum Netz sicher beibehalten.
Bei einer durch die Randmaschen des Netzes gelegten Leine oder Gewebeschlauch kann diese bzw. dieser mit einer aussen liegenden, dem Netz abgewendeten Naht bzw. mit einer innen liegenden, dem Netz zugewendeten Naht mit den freien Enden der Maschen verbunden sein. Wenn die Leine bzw. der Gewebeschlauch ausserhalb der Randmaschen des Netzes angeordnet ist, dann kann die Leine durch eine die Ecken der Randmaschen erfassende Naht befestigt sein. Bei einer Leine mit Gewichten oder Schwimmern ist es zweckmässig, wenn die Naht im Bereich der Gewichte oder Schwimmer verläuft und Stiche bildet, die eine aus Schlingen bestehende Schnur ergeben.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstands werden an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen Fig. ! Teile des oberen Netzrandes und der Leine mit einem Schwimmer, Fig. 2 Teile des oberen Netzrandes und einer Leine, die als die Schwimmkörper umfassender Gewebeschlauch ausgebildet und durch die Randmaschen gelegt ist, Fig. 3 Teile des unteren Netzrandes und der
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tere Befestigungsarten der Schwimmerleine an dem oberen Netzrand.
Die Netze in den Fig. 1 bis 6 sind aus einander kreuzenden, die Netzmaschen begrenzenden Samen-l-gebildet, die an den Kreuzungsstellen --2- miteinander verknotet sind. Die freien, am Rand des Netzes liegenden Ecken --3-- der Netzmaschen sind an einer Leine-4, 5,6, 7-befestigt, die entweder die Schwimmer --8- oder Gewichte miteinander verbindet oder als Gewebe-
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