AT364610B - Vorrichtung zur mechanischen aufarbeitung von kraftfahrzeug-altreifen - Google Patents

Vorrichtung zur mechanischen aufarbeitung von kraftfahrzeug-altreifen

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AT364610B AT0988076A AT988076A AT364610B AT 364610 B AT364610 B AT 364610B AT 0988076 A AT0988076 A AT 0988076A AT 988076 A AT988076 A AT 988076A AT 364610 B AT364610 B AT 364610B
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    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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Description


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   Die Erfindung befasst sich mit der mechanischen Aufarbeitung von Kraftfahrzeug-Altreifen oder ringartiger Reifenhälften, wobei ein Vorschub der Reifen bzw. Reifenhälften durch deren treib- riemenartiges Spannen über Walzenpaare mit veränderbaren Achsabständen vorgesehen ist. 



   Eine mechanische Aufarbeitung von Altreifen kann in Mühlen oder auf Bearbeitungsmaschinen erfolgen. Solche Bearbeitungsmaschinen können beispielsweise dem Rauhen, Schälen oder Zerschnei- den des Reifens dienen, wobei die Bearbeitungen vorzugsweise tangential zur Lauffläche erfolgen.
Bei solchen Maschinen stellen die Vorrichtungen zum Einspannen und vorschubmässigen Transpor- tieren des elastischen Reifenkörpers eine besondere Funktionsgruppe dar. Bekannt sind beispiels- weise Vorrichtungen, bei denen die von den Seitenwänden des Reifens entledigte, riemenartige Lauf- flächenpartie als Endlosring unter Radialspannung über ein Walzenpaar angetrieben ist. Bekannt sind weiters Rollscheren, bei denen ein Kreismesser in die Nut zwischen zwei Gegenkreismessern taucht, bis der Umfang der Gegenkreismesser die spindelartige Trägerwelle des ersten Kreismessers berührt.

   In den so veränderbaren Radialspalt ist die Laufflächenpartie des Reifens eingespannt, so dass beim Tangentialschnitt durch den Reifen (in seiner Umfangsrichtung) der erforderliche Vorschub bewerkstelligt ist. Bei Rauhmaschinen ist der Reifen auf einen konzentrischen Rotationskörper aufgespannt und wird über diesen angetrieben. Weiters gibt es Spann- und Vorschubvorrichtungen, welche durch Walzensätze den Reifen in Richtung der Reifenachse zusammendrücken und in Richtung eines Reifendurchmessers der Bearbeitungseinheit zuführen. Die vorgenannten Beispiele führen Vorrichtungen an, welche jeweils auf den Bearbeitungsfall abgestimmte Lösungen für das Einspannen und den Vorschub eines Reifens darstellen. 



   Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einspannen und den Vorschubtransport des Reifens, welche universell für mehrere Bearbeitungsfälle anwendbar, zudem dimensionsunabhängig, eine einfache und schnelle Eingabe und Entnahme des Reifens   ermöglichend und   für ringartige Reifenhälften geeignet ist. 



   Eine solche Vorrichtung wird erfindungsgemäss so realisiert, dass Spannrollenpaare oder Mehrrollengruppen gegen die Reifenwülste bzw. den Reifenwulst drücken und die Reifen bzw. die Reifenhälften keilriemenartig antreiben. Speziell im Falle von tangential wirkenden Reifenzerteilmaschinen ist das Vorrichtungssystem dahingehend erweiterbar, dass die gegen die Reifenwülste drückenden Spannrollenpaare oder Mehrrollengruppen spiegelsymmetrisch zum Schneidwerkzeug auseinanderschiebbar sind. Dadurch wird nicht nur die Schnittleistung verbessert, sondern auch der Schnitt so zentriert, dass die Schnittenden unter Vermeidung eines spiralartigen Fortschneidens zusammenfinden. An den so gewonnenen Reifenhälften ist es in sehr einfacher Weise möglich, die Laufgummischichte unter Zuhilfenahme des erfindungsgemässen Vorrichtungssystems spanend zu entfernen.

   Das geschieht in der Form, dass die durch Vorschub bewegte ringförmige Reifenhälfte mit der Innenseite des Laufflächenbereiches gegen eine Bearbeitungsunterlage gehalten ist, über der in annähernd gleichbleibender Höhe in bekannter Weise ein Werkzeug angeordnet ist. 
 EMI1.1 
 Ansicht, deren Wulst --4-- über ein   Räderpaar-2, 3-geführt   ist. Die Achslage der Rolle --2-ist parallel zur Achsrichtung des   Rades -3-- hin   verlagerbar, wobei die gemeinsame Radebene 
 EMI1.2 
 das Werkzeug selbst als auch durch eine   Andrückvorrichtung - etwa   eine oder mehrere Andrückwalzen bewerkstelligt sein.

   Das   Werkzeug -7-- - ein Messerkopf,   eine Messerwalze, Messer- 

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 kette od.   dgl. - wirkt   vorwiegend in der   Schnittebene --8-- bzw.   längs der Zylindererzeugenden (-schar), in der der Reifenabschnitt abgestützt   ist. Zweckmässigerweise   ist auch hier das Rad --3-angetrieben, das Rad --2-- wirkt als Spannrolle. 



   Fig. 3 stellt das Schema einer erfindungsgemässen Reifenhälften-Teilmaschine dar, die nach dem Rollschermesserprinzip arbeitet. Das   Messer -17-- sitzt   auf der fest gelagerten und angetriebenen   Hauptwelle-19-.   Das zweite Messer --18-- wird von der Welle --20-- getragen, die achsparallel zu --19-- verlagerbar ist. Der zu teilende Reifen --10-- wird über das Messer --17-- gehängt,   u. zw.   so, dass die   Wülste --11, 12-- in   den Nuten der   Räder --13, 14-- liegen.   Die zugehörigen Spannrollen werden durch die auskragende Welle --21-- ersetzt, die leer   mitläuft.   Es können 
 EMI2.1 
 des Reifens und zum Entfernen der Ringhälften wird die Spanneinrichtung an die Hauptwelle herangefahren.

   Ebenso werden die   Räder --13, 14-- an   das Messer --17-- angeschoben. Die Welle --20-bzw. das   Messer -18-- ist   dabei in der entferntesten Endlage. Zum Beginn des Schneidprozesses 
 EMI2.2 
 die Wülste in die Nuten der   Räder --13, 14-- gezogen   werden. Gleichzeitig werden die Räder   - -13, 14-- spiegelsymmetrisch   vom Messer --17-- wegbewegt. Die Nuten --15, 16-- symbolisieren diese Verschiebbarkeit bei starrem Umlauf. Durch den Spannvorgang sinkt die Gewölbehöhe des
Reifenquerschnittes ab, so dass die Reifeninnenseite an das Messer --17-- zu liegen kommt. In die- ser Phase setzt die Zustellbewegung der Welle --20-- mit dem Messer --18-- ein. Nachdem die Über- deckung von Rollschermessern gering sein soll, muss die Zustellbewegung nach Durchdringen des
Reifens fixiert werden.

   Dies geschieht erfindungsgemäss durch ein Reibradpaar --29, 30--, dessen elastische Beläge begrenzte Einstellmöglichkeiten der   Oberdeckungstiefe   der Messer zulassen. Den axialen Messerabstand kontrolliert eine bundartige Ausbildung auf beiden Wellen, wobei der Bund der Welle --20-- bei Auseinanderstreben der Messer gegen die Flanke des Bundes auf der Hauptwelle gepresst wurde. Zur Vermeidung starker Reibung würde zwischen den Bundflanken,   z. B.   ein Axialrollenlager eingebaut sein. Diese Abstützung der Messer in axialer Richtung ist in Fig. 3 nicht dargestellt. Weiters könnte der eben beschriebene Bund auf der Hauptwelle drehmomentabhängig (etwa vom Antriebsdrehmoment her) zum Messer hin bewegt werden. Dadurch würde über die Flankenabstützung der zuvor beschriebenen Bünde,   z.

   B.   das Messer --18-- gegen das Messer --17-geschoben. So können lastabhängige Deformationen der Messer oder der Maschine korrigiert werden, um die Präzision des Rollschermesserspieles zu gewährleisten. Die Positionen --27, 28,24, 25, 22, 23-- bezeichnen Lagerungen der einzelnen Wellen. Der Antrieb erfolgt über das Wellenende Die spiegelsymmetrische Bewegung der   Räder --13, 14-- auf   der Hauptwelle --19-- erfolgt durch einen eigenen nicht dargestellten Antrieb. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zur mechanischen Aufarbeitung von Kraftfahrzeug-Altreifen oder ringartiger Reifenhälften, wobei ein Vorschub der Reifen bzw. Reifenhälften durch deren treibriemenartiges Spannen über Walzenpaare mit veränderbaren Achsabständen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass Spannrollenpaare (2,3 bzw. 13,14, 21) oder Mehrrollengruppen (31) gegen die Reifenwülste (11,12) bzw. den Reifenwulst (4) drücken und die Reifen (10) bzw. die Reifenhälften   (1)   keilriemenartig antreiben.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Zerteilung der Reifen mittels einer Rollschere, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen die Wülste (11, 12) drückenden Spannrollenpaare (13, 21,14, 21) EMI2.3 bar sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der axiale Abstand der Kreismesser (17, 18) der Rollschere (Fig. 3) mit zunehmendem Antriebsdrehmoment der Messerhauptwelle (26) verringert wird. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 für ringartige Reifenhälften, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Vorschub bewegte Reifenhälfte (1) mit der Innenseite des Laufflächenbereiches gegen eine Bearbeitungsunterlage (5) gehalten ist, über der in annähernd gleichbleibender Höhe in bekannter Weise ein Werkzeug (7) angeordnet ist.
AT0988076A 1976-12-31 1976-12-31 Vorrichtung zur mechanischen aufarbeitung von kraftfahrzeug-altreifen AT364610B (de)

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ATA988076A ATA988076A (de) 1981-03-15
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH712201A1 (fr) * 2016-03-10 2017-09-15 Tyre Recycling Solutions Sa Appareil à découper les pneumatiques.

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