AT369049B - Einrichtung zum breithalten des gewebes an einer webmaschine - Google Patents

Einrichtung zum breithalten des gewebes an einer webmaschine

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AT369049B
AT369049B AT292280A AT292280A AT369049B AT 369049 B AT369049 B AT 369049B AT 292280 A AT292280 A AT 292280A AT 292280 A AT292280 A AT 292280A AT 369049 B AT369049 B AT 369049B
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Saurer Ag Adolph
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/22Temples

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Breithalten des Gewebes an einer Webmaschine, mit je einem aus Nadelwalze und gewölbtem Deckel bestehenden Breithalter für jede Ge-   webekante.   



   Neben Klemmbacken-Breithaltern, etwa nach der CH-PS Nr. 461403, finden mit Nadelwalzen versehene Einrichtungen der vorgenannten Art an Webmaschinen Verwendung. Bei solchen Einrichtungen   (z. B.   DE-PS Nr. 1134939) laufen die Gewebekanten sowie ein schmaler Randbereich des Gewebes unmittelbar nach der Schussfadeneintragung über die an beiden Seiten der Gewebebahn angeordneten Nadelwalzen, an die die Randbereiche der Gewebebahn mittels der gewölbten Decke angedrückt werden. Auf diese Weise wird einem Einspringen der Gewebebahn nach dem Eintragen des Schussfadens entgegengewirkt. Zumeist ist die Anordnung so getroffen, dass sich der Nadelbesatz der Nadelwalzen nur im Bereich der Geweberandzone befindet, so dass also das Grundgewebe der Wirkung der Nadeln nicht ausgesetzt ist.

   Es zeigt sich jedoch, insbesondere bei Warenbahnen mit sehr hoher Fadendichte und einer entsprechend hohen Gewebespannung, die sich in einem starken Gewebezug in Schussrichtung äussert, dass die bekannten Breithalteeinrichtungen nicht mehr in der Lage sind, die Ware ausreichend zu halten. Vielmehr reisst die Ware unmittelbar neben dem Nadelansatz. Man hat versucht, diesen Nachteil dadurch zu beseitigen (FR-PS Nr. 1. 037. 803), dass mindestens zwei solcher bekannter Gewebebreithalteeinrichtungen hintereinanderliegend angeordnet werden oder dass Klemmbacken-Breithalter allein oder zusätzlich verwendet werden. Solche Einrichtungen sind aber sehr aufwendig und in der Regel sehr teuer. 



   Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, bei einer Gewebebreithalteeinrichtung der eingangs geschilderten Art eine einwandfreie Breithaltung der Ware mit einfachen Mitteln auch bei hohen Zugspannungen sicherzustellen, ohne dass es zu einem Verstrecken oder einem Ausreissen der Gewebebahn im Randbereich kommt. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass jeder Nadelwalze eine mit einer durch eine ortsfeste Auflageplatte oder eine Gegenwalze gebildeten Gegenfläche zusammenwirkende Anpresswalze nachgeordnet ist. Damit wird durch einfachste Bauteile eine ausreichende Zugentlastung erreicht, so dass das Gewebe ohne Reissgefahr von den Nadelwalzen breitgehalten werden kann. Hiebei ist es leicht möglich, jede bestehende Maschine umzurüsten. 



   Im Rahmen der Erfindung kann die Anordnung so getroffen sein, dass die Anpresswalze schräg zur Gewebeanschlagkante verläuft. Durch die Schrägstellung der Anpresswalzen kann der zusätzliche Vorteil eines Breitstreckeffektes erzielt werden. 



   Es ist ferner im Rahmen der Erfindung von Vorteil, wenn die Anpresswalze vom Nadelbereich der Nadelwalze weg zur Warenbahnmitte hin seitlich versetzt ist. Dies trägt zur Zugentlastung des im Nadelwalzenbereich laufenden Gewebebereiches bei. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. 



   Die Webmaschine ist lediglich durch den einseitigen Randausschnitt einer Gewebebahn-lund den   Brustbaum --2-- angedeutet.   Demzufolge ist auch nur eine Hälfte der erfindungsgemässen Gewebebreithalteeinrichtung dargestellt. Selbstverständlich befindet sich aber noch ein zweiter, gleich ausgebildeter Teil dieser Gewebebreithalteeinrichtung an der gegenüberliegenden, nicht dargestellten Kante der   Gewebebahn --1--.   
 EMI1.1 
 Schussfadens in das durch die   Unterfäden --3-- und   die   Oberfäden --4-- gebildete   Webfach und den anschliessenden Anschlag dieses Schussfadens an die Gewebeanschlagkante --5-- gebildet.

   Wie bereits erwähnt, hat die fertige   Gewebebahn --1-- das   Bestreben, unter der Wirkung der Gewebespannung einzuspringen, was durch einen randnahe am Gewebe angreifenden Nadelbereich --8-von Nadelwalzen --6-- der Gewebebreithalteeinrichtung verhindert wird. Die Nadelwalze --6-- jeder Hälfte der Gewebebreithalteeinrichtung --10-- ist in einem Rahmen --11-- dieser Einrichtung --10-geführt und erstreckt sich frei und mit ihrer Achse parallel zur Gewebeanschlagkante --5--. Hiebei ist die Nadelwalze --6-- zum freien, gegen die Bahnmitte zugerichteten Ende hin verjüngt ausgebildet. Im Kantenbereich und im verstärkten Randbereich --7-- der Gewebebahn --1-- weist die   Nadelwalze --6-- einen   frei drehbaren   Nadelbereich --8-- auf.

   Ober   der Nadelwalze --6-- ist ein gewölbter Deckel --9-- angeordnet, so dass der Randbereich --7-- der Gewebebahn --1-- auf den Nadelbereich --8-- der Nadelwalze --6-- in an sich bekannter Weise angedrückt wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Um nun dem in Richtung zur Bahnmitte wirkenden Zug auf den Randbereich --7-- der Gewebebahn-l-entgegenzuwirken, ist erfindungsgemäss für jede Einrichtung --10-- eine Anpresswalze - vorgesehen, welche mit einer   Gegenfläche --13-- zusammenwirkt,   so dass das durch die Nadelwalzen --6-- breitgehaltene Gewebe --1-- nach dem Passieren der Nadelwalzen --6-- festgehalten wird. Hiefür ist die   Anpresswalze   --12-- im Rahmen --11-- drehbar gelagert. Der Anpressdruck auf die   Gegenfläche --13-- ist   einstellbar,   z. B.   mittels beidseitiger Stellschrauben --14--, die auf je einen   Lagerschlitten --15-- für   die   Achse --16-- der Anpresswalze --12-- einwirken.   



   Die   Gegenfläche --13-- ist   im dargestellten Ausführungsbeispiel von einer Auflageplatte --17-gebildet, die ein Teil des Rahmens --11-- sein kann. Der Rahmen --11-- der Gewebebreithalteeinrichtung --10-- ist dabei in nicht näher dargestellter Weise starr an der jeweiligen Seite der Webmaschine befestigt. 



   Wie ersichtlich, ist der Anpressbereich der   Anpresswalze --12-- gegenüber   dem Nadelbereich --8-- der Nadelwalze --6-- zur Warenbahnmitte hin seitlich versetzt. 



   An Stelle der Platte --17-- kann als Gegenfläche für die   Anpresswalze --12-- auch   eine nicht dargestellte drehbare Gegenwalze vorgesehen sein. Weiters kann zumindest eine Anpresswalze --12-einen Belag tragen, so dass eine schonende Druckausübung auf das Gewebe erfolgt. 
 EMI2.1 
 dass sich die   Anpresswalzen --12-- parallel   oder im Winkel zur Gewebeanschlagkante --5-- erstrecken oder dass die   Anpresswalzen --12-- konische   oder zylindrische Form haben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Breithalten des Gewebes an einer Webmaschine, mit je einem aus Nadelwalze und gewölbtem Deckel bestehenden Breithalter für jede Gewebekante, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Nadelwalze (6) eine mit einer durch eine ortsfeste Auflageplatte (17) oder eine Gegenwalze gebildeten Gegenfläche (13) zusammenwirkende Anpresswalze (12) nachgeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpresswalze (12) schräg zur Gewebeanschlagkante (5) verläuft.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpresswalze (12) vom Nadelbereich (8) der Nadelwalze (6) weg zur Warenbahnmitte hin seitlich versetzt ist.
AT292280A 1980-06-03 1980-06-03 Einrichtung zum breithalten des gewebes an einer webmaschine AT369049B (de)

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