AT372282B - Aufsprungkissen - Google Patents

Aufsprungkissen

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Publication number
AT372282B
AT372282B AT452480A AT452480A AT372282B AT 372282 B AT372282 B AT 372282B AT 452480 A AT452480 A AT 452480A AT 452480 A AT452480 A AT 452480A AT 372282 B AT372282 B AT 372282B
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AT
Austria
Prior art keywords
flaps
cushion
openings
foam
tarpaulin cover
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Application number
AT452480A
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English (en)
Other versions
ATA452480A (de
Inventor
Guenther Keppel
Original Assignee
Semperit Ag
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Publication date
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Publication of ATA452480A publication Critical patent/ATA452480A/de
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Publication of AT372282B publication Critical patent/AT372282B/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B6/00Mats or the like for absorbing shocks for jumping, gymnastics or the like
    • A63B6/02Mats or the like for absorbing shocks for jumping, gymnastics or the like for landing, e.g. for pole vaulting

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Aufsprungkissen mit einem Schaumkern, der mit einer im wesent- lichen luftdichten Planenhülle umschlossen ist, die an den senkrechten Wänden des Aufsprungkissens Öffnungen aufweist. 



   Aufsprungkissen solcher Art dienen zum Abbremsen und Dämpfen eines im freien Fall daraufstürzenden Körpers, in den meisten Anwendungsfällen eines Menschen. Die Hauptanwendung ist daher bei etlichen Sportarten wie beispielsweise Hochsprung, Stabhochsprung usw. zu suchen. 



   Solche Aufsprungkissen bestehen aus einem Schaumkern, der möglichst elastisch sein soll, um ein weiches Landen zu ermöglichen. Sie haben weiters eine Planenumhüllung, die den Schaumstoff vor Verunreinigung und mechanischer Beschädigung bzw. Abnutzung schützt. Bei diesen Aufsprungkissen ergibt sich jedoch ein für die Sportler sehr unangenehmes Problem. Durch die elastische Federwirkung des Schaumstoffes entsteht ein Trampolineffekt, der dazu führt, dass der landende Sportler wieder in die Höhe katapultiert wird, wieder landet und auf diese Art und Weise noch einige Male auf und ab schwingt. Dieser Vorgang ist von den Sportlern sehr unerwünscht und wird als unangenehm empfunden.

   Bei einem unglücklichen Auftreffen auf ein herkömmliches Sprungkissen kommt es überdies sogar vor, dass ein Sportler von dem Kissen heruntergeschleudert wird, auf hartem ungeeigneten Boden aufkommt und sich dabei verletzt. 



   Diese negativen Effekte können auch durch technische Lösungen, wie sie in den DE-OS 2540036 und 2335397 beschrieben sind, nicht beseitigt werden, weil die dort dargestellten Matten nur völlig freie Öffnungen in den Mattenüberzügen aufweisen, durch die ein rascher Luftaustausch und somit keine Beschränkung der Rückstellkraft eintreten kann. 



   Eine andere technische Lösung wird in der FR-PS Nr. 2. 068. 004 beschrieben,   u. zw.   ein aufblasbares Aufsprungkissen, dessen Aufprallschutzfunktion durch   ständige Luftzu-und-abfuhr-etwa   nach dem Prinzip einer   Traglufthalle - erreicht   wird. Um einen gewissen Innendruck zu halten, sind in dem Kissenüberzug gemäss dieser FR-PS Klappen und Ventile vorgesehen. Diese Lösung ist sehr aufwendig und verlässt das der Erfindung zugrundeliegende Prinzip der Ausnutzung der
Dämpfungseigenschaften von flexiblem Schaumstoff. 



   Die Erfindung setzt sich nun zur Aufgabe, den geschilderten Rückpralleffekt auszuschalten und damit das oben erwähnte Problem zu beseitigen, sowie ein Sprungkissen zu schaffen, welches den auftreffenden Körper aufnimmt, ohne ihn durch eine Trampolinwirkung nochmals in die Höhe zu werfen. Das heisst, die Rückprallhöhe soll annähernd auf Null reduziert werden. 



   Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Öffnungen durch an sich bekannte Klappen   od. dgl.   an der Aussenseite abgedeckt sind, welche nur nach der Aussenseite hin abhebbar sind. 



   Die Öffnungen mit den Klappen wirken wie Ventile, die es der Luft im Schaumstoff bzw. innerhalb der Planenhülle erlauben bei Komprimierung'derselben, beispielsweise bei der Landung eines Sportlers, rasch aus der Planenhülle zu entweichen, wobei die Ventilklappen nach aussen abgehoben werden. Der Schaumstoff wird dabei verformt. Infolge des elastischen Verhaltens des Schaumstoffes versucht dieser wieder in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Dabei müssen sich die Poren und Hohlräume wieder mit Luft füllen, wobei an den Ventilen die Luftströmrichtung umgedreht wird. Damit verschliessen sich jedoch die Ventilklappen und es entsteht ein Unterdruck innerhalb der Planenhülle, welchen der Schaumstoff durch seine Rückstellkraft nicht mehr überwinden kann.

   Das bedeutet, dass das Aufsprungkissen keinesfalls zurückfedern, sondern vielmehr lediglich durch langsames Einströmen von Leckluft, welche beispielsweise durch Nähte, bei undichten Stellen der Ventile usw. einströmt, langsam in den ursprünglichen Zustand wieder zurückgeht. 



   Die Öffnungen in der Planenhülle können eingefasst sein, wodurch ein Einreissen der im Prinzip ausgestanzten Öffnungen der Planenhülle hintangehalten ist. 



   Die Klappen   od. dgl.   können im wesentlichen aus jedem elastischen Material hergestellt werden, jedoch ist es von Vorteil und optischer Unauffälligkeit, wenn sie aus dem gleichen Material wie die Planenhülle hergestellt sind. Die Klappen sind je nach Material entweder angeklebt, angeschweisst oder anvulkanisiert und-wenn sie nur einseitig befestigt sind-so angeordnet, dass das lose Ende beim Betrieb des Aufsprungkissens stets nach unten weist. Durch eine solche Befestigung sind die Klappen dauerhaft verbunden und ein zuverlässiges Schliessen und Öffnen ist gewährleistet. 

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   Gemäss einer weiteren besonderen Ausgestaltung der Erfindung sind die Klappen   od. dgl.   an zwei gegenüberliegenden Seiten mit der Planenhülle verbunden. Diese Ausgestaltung wirkt sich vorteilhaft auf die Lebensdauer der Klappen aus, da sie nicht lose weghängen können und daher vom Wind und Wetter praktisch nicht angegriffen werden. Ausserdem bildet diese Klappenform eine   100% ige   Abdeckung der Öffnungen egal in welcher Lage sich das Aufsprungkissen befindet. 



   An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung näher   erläutert. Fig. l   zeigt ein Aufsprungkissen mit durch Klappen verdeckten Öffnungen und Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemässe Ventilöffnung ; Fig. 3 zeigt eine besondere Ausführungsform einer Ventilöffnung. 



   Das Aufsprungkissen gemäss Fig. 1 weist einen annähernd quaderförmigen Aufbau auf. Die Planenhülle --1-- ist annähernd luftdicht um den   Schaumstoffkern   angeordnet. Entlang des Umfanges sind Öffnungen vorgesehen, die durch Klappen-2-, welche an ihrem oberen Bereich --5-- mit der   Planenhülle-l-durch   Kleben verbunden sind. Die   Klappen --2-- sind   wie in Fig. 2 ersichtlich, nach aussen hin abhebbar. Sie werden durch die nach aussen strömende Luft, welche die   öffnung --3-- nach   aussen verlässt, abgehoben. Die   Öffnung --3-- ist   an ihrem Rand --4-- eingefasst, so dass ein Einreissen vermieden ist.

   Fig. 3 stellt eine Ausführungsform der Klappe --2-- dar, wobei die Klappe --2-- an der Ober- --5-- und Unterseite --6-- mit der   Planenhülle-l-verbunden   ist. Die   Öffnung --3-- in   der   Planenhülle-l-wird   dabei nur lose überdeckt um ein rasches 
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 der Planenhülle und bei den Ventilen, die durch ein langsames Einströmen von Leckluft ein Wiederherstellen der   Aufsprungkissenform   durch die Rückstellkraft des Schaumstoffes ermöglichen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Aufsprungkissen mit einem Schaumkern, der mit einer im wesentlichen luftdichten Planenhülle umschlossen ist, die an den senkrechten Wänden des   Aufsprungkissens   Öffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (3) durch an sich bekannte Klappen (2)   od. dgl.   an der Aussenseite abgedeckt sind, welche nur nach der Aussenseite hin abhebbar sind. 
 EMI2.2 


AT452480A 1980-09-09 1980-09-09 Aufsprungkissen AT372282B (de)

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ATA452480A ATA452480A (de) 1983-02-15
AT372282B true AT372282B (de) 1983-09-26

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2598626A1 (fr) * 1986-05-14 1987-11-20 Meunier Michel Amelioration pour fosse de securite destinee a la gymnastique de haut niveau
AT400001B (de) * 1992-05-15 1995-09-25 Berger Johann Kissenartiges sprungbrett

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2598626A1 (fr) * 1986-05-14 1987-11-20 Meunier Michel Amelioration pour fosse de securite destinee a la gymnastique de haut niveau
AT400001B (de) * 1992-05-15 1995-09-25 Berger Johann Kissenartiges sprungbrett

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ATA452480A (de) 1983-02-15

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