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Die Erfindung betrifft einen Aufhänger aus Kunststoff mit einem einen Bügel tragenden Körper, an dem ein Auge ausgebildet ist, in das unter elastischer Verformung eine Achse mit beiderseits angeordnetem Gleiter oder Rollen eingesteckt ist, wobei die Kanten des Aufhängerauges und der Rollen oder Gleiter sich zwecks Erleichterung des Zusammenbaus beider Teile in Richtung zum Mittelpunkt des Aufhängerauges bzw. der Rollen oder Gleiter hin verjüngen.
Ein eingangs genannter Aufhänger ist mit der DE-AS 1160588 bekanntgeworden. Das Auge ist hiebei in Form einer 8 ausgebildet, wobei zum Einstecken der Doppelrolle in den Aufnahmeteil der Rollenkörper in die Öffnung gesetzt und nach innen gedrückt wird. Hiebei erweitert sich dann eine kreisrunde Öffnung zu einer Ellipse. Es wird hiebei also die längliche Form in Gestalt einer 8 für das Aufhängerauge verwendet, um die dem Kunststoffmaterial innewohnende Elastizität für das Einsetzen der Doppelrolle in das Auge auszunutzen. Eine solche 8-förmige Profilierung des Auges hat aber den Nachteil, dass das Auge hiedurch besonders lang wird.
Für einen derart länglichen Aufhängekörper ist aber nicht immer genügend Platz und es steht auch nicht immer ausreichend Gardinenmaterial zur Verfügung, um diesen sehr länglichen Körper nach oben bis zur Unterkante der Laufschiene abzudecken.
Mit der DE-AS 2016632 ist ein weiterer Aufhänger aus Kunststoff bekanntgeworden, bei dem allerdings die Doppelrolle nicht elastisch federnd in ein Aufhängerauge unverlierbar eingesetzt ist. Dort schliessen die aneinander anstossenden Kanten der Doppelrolle mit dem Aufhängerauge einen spitzen Winkel ein, so dass eine leichte Montierbarkeit der Doppelrolle im Aufhängerauge nicht gegeben ist.
Die Erfindung hat sich ausgehend von einem Aufhänger nach der DE-AS 1160588 die Aufgabe gestellt, einen solchen so weiterzubilden, dass der Aufhänger eine möglichst geringe Baulänge aufweist.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Stirnseiten der Rollen oder Gleiter eine Einsenkung nach innen aufweisen.
Durch diese Einsenkung wird die Elastizität des Kunststoffmaterials derart ausgenutzt, dass die Wand im Bereich der Einsenkung beim Zusammenstecken beider Teile elastisch eingedrückt werden kann, so dass die Doppelrolle oder der Doppelgleiter in die entsprechend dimensionierte Öffnung des Auges leicht eingedrückt werden kann, ohne dass die Gefahr besteht, dass der Teil anschliessend bei Belastung wieder aus seiner Öffnung herausrutscht.
Die Einsenkung erhöht die Elastizität der Rollen oder Gleiter in diesem Bereich und bietet gleichzeitig einen Angriffspunkt für ein Werkzeug zum Einsetzen der auf der Achse montierten Rollen oder Gleiter in das Aufhängerauge.
Bevorzugt wird es ausserdem, dass sich der Radius der eine Doppelrolle verbindenden Achse zum Radius des Aufhängerauges annähernd im Verhältnis 1 : 3 verhält. Bei diesem Verhältnis der Radien ergibt sich ein besonders geringes Bremsmoment bei der Längsbewegung des Aufhängers, ohne dass die Stabilität des Aufhängers darunter leidet.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt : Fig. 1 eine Seitenansicht des oberen Teils eines Körpers eines Aufhängers nach der Erfindung ;
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an deren Enden vorgesehenen Rollen, wobei dieses Bauelement einstückig ausgebildet ist ; Fig. 4 eine Stirnansicht des Bauelements nach Fig. 3 ; Fig. 5 das Bauelement nach Fig. 3 und 4 montiert in dem Körper nach Fig. 1 und 2 in einer Seitenansicht ; Fig. 6 eine Stirnansicht von Fig. 5.
Ein in Fig. 1 gezeigter Aufhängerkörper --21-- besteht aus einem Auge-22--, wobei dieses Auge --22- einen Radius 35 und einen Durchmesser 35'aufweist. Der Umfang --33- des Auges - bildet die Begrenzung. In Fig. 1 ist der Aufhängerkörper --21-- nur zum Teil dargestellt ; der Aufhängerkörper --21-- setzt sich unterhalb der horizontalen, gestrichelten Linie mit einer nicht dargestellten Aufhängeröse fort.
Fig. 2 lässt weitere wesentliche Merkmale des Aufhängerauges --22-- erkennen. Dabei ist der Umfang --33-- des Auges --22-- mit zum Mittelpunkt des Auges --22-- weisenden Kanten --25-- (Ansenkungen) versehen.
Fig. 3 zeigt die wesentlichen Merkmale der dem Auge --22-- zugeordneten Doppelrolle, bestehend aus den beiden Rollen --26, 27-- und der Achse --28--. Die Achse --28-- weist da bei den
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Radius 34 auf. Gemäss der Erfindung ist es bevorzugt, wenn sich der Radius 34 der Achse --28-zum Radius 35 des Auges --22-- im Verhältnis 1 : 3 verhalten. Fig. 6 zeigt weiterhin, dass die Kanten - -29, 30-- der Rollen --26, 27-- sich in Richtung zum Mittelpunkt der Rollen --26, 27-- hin verjüngen. Dabei ist wesentlich, dass der Innen-Durchmesser dieser Kanten --29, 30-- der Rollen
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se gemäss den Zeichnungen Fig. 2 und 3 mit der Rolle --26-- auf den Umfang --33-- des Auges - aufgesetzt.
Dabei weisen vorteilhaft die Kanten --30-- der Rolle --26-- bereits in das Innere des Auges --22--, da der Innendurchmesser der Kanten --30-- kleiner ist als der Durchmesser 35'des Auges-22-. Zur Montage wird ein Pressdruck vonseiten der gegenüberliegenden Rolle --27-- in Längsrichtung der Rolle ausgeübt, wobei dann die Rolle --26-- entlang der schiefen Ebene der sich verjüngenden Kanten --30-- in das Innere des Auges --22-- gleitet, durch diesen hindurchstösst und am andern Ende des Auges --22-- wieder austritt. Nach dieser Montage liegt dann die Achse --28-- in der Innenwandung --24-- des Auges --22-- an.
Fig. 4 zeigt die Draufsicht auf die Seite der Rolle --27-- der Doppelrolle --26, 27--. Dabei ist ersichtlich, dass die Rolle den Aussendurchmesser --36-- aufweist, wobei die sich verjüngenden Kanten --29, 30-- den Innen-Durchmesser --37-- aufweisen. Erfindungsgemäss ist der Aussen-Durch-
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Rolle im Aufhängerkörper --21-- dadurch erleichtert wird, dass die Rolle --26-- an den sich verjüngenden Kanten --30-- unter Einwirkung eines Pressdruckes in das Aufhängerauge --22-- hineingleitet.
Fig. 3 und 4 zeigen ein weiteres, wesentliches Merkmal der Doppelrolle --26, 27--. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass die Stirnseiten der Rollen --26, 27-- eine nach innen weisende Einsenkung - -31, 32-- aufweisen. Diese Einsenkungen --31, 32-- gestatten eine elastische Verformung der sich zum Mittelpunkt der Rollen --26, 27-- verjüngenden Kanten --29, 30--. Durch die nach innen weisende Einsenkung-31, 32-an den Stirnseiten der Rollen --26, 27-- ist die Verformung der Kanten --29, 30-- beim Einschieben in das Aufhängerauge --22-- erleichtert.
Fig. 5 und 6 zeigen die fertig montierte Aufhängung des dargestellten Rollenaufhängers. Aus Fig. 5 ist ersichtlich, dass die Achse --28-- mit ihrem Radius 34 entlang der Innenwandung --24--
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Lasteinwirkung erhalten. Wegen des fehlenden Schlitzes im unteren Teil des Umfanges --33-- des Auges --22-- (s. Fig. 5) spreizt sich dieser Schlitz auch nicht - wie bei Anordnungen gemäss dem Stand der Technik - unter Einwirkung einer Querkraft auf, wobei im ungünstigen Fall die Achse der Doppelrolle sich im aufgespreizten Schlitz verklemmen kann. Zur Vermeidung dieser Verklemmung müssen die Anordnungen gemäss dem Stand der Technik eine hohe Materialstärke des Aufhängerkörpers in der Umgebung des Schlitzes vorsehen, um den Schlitz biegesteif gegen Querkräfte zu gestalten.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil, aus der Fig. 5 und 6 ist vielmehr ersichtlich, dass die Materialstärke des Umfanges --33-- am lastübertragenden oberen Teil des Aufhänger- auges -22-- ungefähr der Materialstärke des Umfanges --33-- am unteren Teil des Aufhängerauges, dem Verbindungsteil zur Verbindung der beiden gestrichelt gezeichneten, freien Schenkelenden, entspricht.
Aus Fig. 5 und 6 ist ein weiteres Merkmal der Erfindung ersichtlich. Die erfindungsgemässe Einsenkung-31, 32- (s. Fig. 3) der Rollen-26, 27-erlaubt das Ansetzen eines Presswerkzeuges in diese Einsenkung zur Montage (Einpressen) der Rolle im Auge --22--. Genauso gut kann aber auch das Presswerkzeug am Umfang der Rolle angreifen, um diese in das Aufhängerauge --22-- zu pressen.
Fig. 6 lässt ein weiteres, erfindungswesentliches Merkmal der Erfindung erkennen. Vorher wurde ausgeführt, dass gemäss den Fig. 2 und 3 die nach innen zur Längsachse --23-- des Aufhängerkörpers --21-- weisenden Kanten --25-- zur Erleichterung der Montage (Einpressen der Rolle) dienen. Zum Einpressen weisen die Kanten --25-- am Umfang --33-- eine ähnliche Neigung wie die Kanten-29, 30-der Rollen-26, 27-auf. Fig. 6 zeigt den weiteren Vorteil der Kanten
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