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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung eines Fugenbandes, das aus einem durch quer zu seiner Längserstreckung verlaufende Bewehrungen versteiften Kunststoffprofil besteht, wobei die als gerade Abschnitte ausgebildeten Bewehrungen in das Band eingebettet und im Bereich ihrer gesamten Länge einschliesslich ihrer beiden Enden von dem Kunststoffprofil umschlossen sind.
Das Ziel der Erfindung liegt in der Schaffung einer besonders ökonomisch arbeitenden Vorrichtung der oben genannten Art.
Dieses Ziel lässt sich mit einer Vorrichtung erreichen, welche gemäss der Erfindung gekennzeichnet ist durch ein Werkzeug mit einem torpedoartigen Körper zum Aufteilen eines aus einer Breitschlitzdüse austretenden Kunststoffstranges, der mit gegenüberliegenden Flächen des Werkzeugs Durchlaufkanäle für die Teilströme des Kunststoffstranges bildet, die am stromabwärtigen Ende des torpedoartigen Körpers aufeinander zulaufen, sowie mit einer Führung zur Einführung der Bewehrungen zwischen die Teilströme des Kunststoffstranges.
Dank des torpedoartigen Körpers kann der Kunststoffstrang leicht in zwei Teilströme aufgeteilt werden und die Bewehrungselemente können in gleichen Abständen in das Band eingebettet werden, wobei die Extrudiergeschwindigkeit nicht beeinflusst zu werden braucht.
Eine Ausbildung, bei der neben dem Werkzeug ein Magazin mit übereinander angeordneten und in Führungen gehaltenen Bewehrungen angeordnet ist und unterhalb des Magazins ein druckmittelbetätigter Zylinder mit einer Kolbenstange zum Einschieben der Bewehrungen über eine Bahn in die Führung des Werkzeugs vorgesehen ist, ermöglicht eine Anpassung der Zuführrate der Bewehrungen an die hohe Arbeitsgeschwindigkeit der erfindungsgemässen Vorrichtung.
Die Einzelheiten und weitere Merkmale der Erfindung bei Ausbildung der Bewehrungen als Stahldrähte einschliesslich einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ergeben sich aus der nachfolgenden Darstellung an Hand der Zeichnungen. Es zeigen Fig. l perspektivisch und unter Wiedergabe des Profils im Bereich eines eingebetteten Drahtes ein Fugenband gemäss der Erfindung, Fig. 2 perspektivisch den Teil einer für die Herstellung eines Bandes nach Fig. l vorbereiteten Extrudermaschine und Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2.
Die in Fig. l wiedergegebene Teillänge eines Fugenbandes erstreckt sich über den Abstand von drei aus Stahldrähten bestehenden Bewehrungen-l, 2, 3--, welche das Band in Querrichtung versteifen. Ein solches Band wird zur halben Breite in den noch nicht erhärteten Beton einer Gebäudewand eingebettet und dichtet dann zusammen mit seiner andern Hälfte die Fuge, die zwischen der Gebäudewand und einem Fundament entstanden ist. Die Bewehrungen-l, 2, 3-- be- stehen jeweils aus geraden Abschnitten, so dass ihre Enden --4 bzw. 5-den Schmalseiten-6 bzw. 7-- des Bandes gegenüberstehen. Die gesamte Länge der Bewehrungen-l, 2, 3-- ist in das Band eingebettet. Das Profil des Bandes umschliesst dadurch den jeweiligen Draht einschliesslich seiner beiden Enden --4, 5--.
Äusserlich weist das Band örtlich verdickte Bandabschnitte auf, von denen einer mit --8-bezeichnet ist und den Ort markiert, in dem sich die Bewehrung --2-- befindet. Wie sich aus der Profildarstellung ergibt, ist im Bereich der örtlichen Verdickung das Kunststoffprofil symmetrisch zur Bewehrung angeordnet, d. h. in den örtlich verdickten Abschnitten --8-- ist die Masse des Kunststoffes die gleiche, wie in den dazwischenliegenden normalen, d. h. nicht zu dichten Bandabschnitten --9 bzw. 10--, bezogen auf die gleiche Bandlängserstreckung. Im übrigen sind gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Bewehrungen-l, 2, 3-kürzer als die Bandbreite, d. h. die Drahtlänge 1 ist geringer als die Bandbreite B.
Ferner ist gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel das Profil des Bandes, d. h. des Kunststoffes in Querrichtung des Bandes d, im allgemeinen konstant. Es gibt jedoch örtliche Bereiche, in denen die Dicke vergrössert ist. Dazu gehören zwei Verstärkungsrippen --14-- an den Längsrändern --11, 12-- des Bandes, welche infolge der Symmetrie des Bandes zur Längs- und Querachse einander gleich sind und die Form von gleichschenkeligen Dreiecken aufweisen. Die
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verminderter Wandstärke ist. Dieser Profilabschnitt ist jedoch örtlich um die Querschnitte von Längsrippen --19, 20, 21-- verstärkt.
Das beschriebene Band lässt sich auf einem Extruder herstellen, der als solcher nicht dargestellt ist, aber beispielsweise eine Schnecke zum Plastifizieren und Mastifizieren des Kunststoffes aufweist, aus dem das Fugenband besteht. Fig. 2 lässt lediglich das Werkzeug --26-- erkennen, das zur Herstellung des Bandprofils dient und eine Zusatzvorrichtung --25-- aufweist, die mit dem Werkzeug --26-- zusammenwirkt, um die Bewehrungen-l, 2, 3-- im vorgegebenen Abstand in das Band einzubringen.
Wie die Schnittdarstellung der Fig. 3 erkennen lässt, wird der plastifizierte und mastifizierte Kunststoff mit einer Breitschlitzdüse --27-- geformt, ehe er in das Werkzeug --26-- eintritt. Das Werkzeug enthält einen torpedoartigen Trennkörper --28--, der den aus der Breitschlitzdüse --27-- austretenden Kunststoffstrang --29-- symmetrisch in zwei Teilströme --30 und 31-aufteilt und mit gegenüberliegenden Flächen des Werkzeugs --26-- Durchlaufkanäle für die Teil- ströme --30, 31-- des Kunststoffstranges --29-- bildet, die am stromabwertigen Ende des torpedoartigen Körpers --28-- aufeinander zulaufen. Die beiden Teilströme --30 und 31-- des Stranges --29-- werden hinter dem Werkzeug --26-- an der Stelle --24-- wieder zusammengeführt.
Neben dem Werkzeug befindet sich ein Magazin --32--, das im wesentlichen aus zwei U-förmigen Führungen --33, 34-- besteht, welche einzelne, übereinander gestapelte Drahtstük- ke --35-- führen. Am unteren Ende des Magazins --32-- liegt ein Druckmittelzylinder --36--, dessen Kolbenstange --37-- auf die Stirnseite eines vor ihm liegenden Drahtstückes einwirkt und diesen über eine Führungsbahn --39-- in das Werkzeug --26-- drückt. Das Drahtstück gelangt dadurch in eine Längsführung --40--, aus der er an der Stelle --41-- austritt und zwischen die beiden Teilströme --30 und 31-- des Kunststoffstranges gelangt.
Da sich die Teilströme --30 und 31-- hinter dem Werkstück unter dem Einfluss des entstehenden Vakuums selbsttätig zusammenziehen und infolge der noch plastischen Eigenschaft des Kunststoffes an der Stelle --42-- wieder zu einer Einheit verschmelzen, liegen die Drahtstükke mit --43 und 44-in Fig. 3 bezeichnet-in vorgegebenen Abständen eingebettet im Band, sofern man den Zylinder --36-- mit der Extrudergeschwindigkeit entsprechend synchronisiert. Das geschieht durch eine im einzelnen nicht dargestellte Steuerung. Die eingebetteten Drahtstücke entsprechen den Bewehrungen-l, 2, 3-- nach Fig. 1.
PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zur Herstellung eines Fugenbandes, das aus einem durch quer zu seiner Längserstreckung verlaufende Bewehrungen versteiften Kunststoffprofil besteht, wobei die als gerade Abschnitte ausgebildeten Bewehrungen in das Band eingebettet und im Bereich ihrer gesamten Länge einschliesslich ihrer beiden Enden von dem Kunststoffprofil umschlossen sind, gekennzeichnet durch ein Werkzeug (26) mit einem torpedoartigen Körper (28) zum Aufteilen eines aus einer Breitschlitzdüse (27) austretenden Kunststoffstranges (29), der mit gegenüberliegenden Flächen des Werkzeugs (26) Durchlaufkanäle für die Teilströme (30,31) des Kunststoffstranges (29) bildet, die am stromabwärtigen Ende des torpedoartigen Körpers (28) aufeinander zulaufen, sowie mit einer Führung (40) zur Einführung der Bewehrungen (1 bis 3)
zwischen die Teilströme (30, 31) des Kunststoffstranges.
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