AT380734B - Schelle zur befestigung von rohren einer fussbodenheizung - Google Patents

Schelle zur befestigung von rohren einer fussbodenheizung

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AT380734B
AT380734B AT0183484A AT183484A AT380734B AT 380734 B AT380734 B AT 380734B AT 0183484 A AT0183484 A AT 0183484A AT 183484 A AT183484 A AT 183484A AT 380734 B AT380734 B AT 380734B
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    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/12Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
    • F24D3/14Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating incorporated in a ceiling, wall or floor
    • F24D3/141Tube mountings specially adapted therefor
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Schelle zur Befestigung von Rohren einer Fussbodenheizung an einer Bewehrungsmatte mit zwei eine aufweitbare Aufnahmeöffnung für das Rohr bildenden gebogenen Klemmfingern, die von einem auf einer Grundplatte angeordneten Sockel hochstehen, und mit einem Aufnahmeschlitz für einen Stab der Bewehrungsmatte, der sich senkrecht zur Aufnahmeöffnung für das Rohr erstreckt, und der klemmfingerseitig vom Sockel und an der andern Seite von zwei, jeweils einem Klemmfinger gegenüberliegenden, von der Grundplatte hochstehenden, federnden Stegen begrenzt ist. 



   Eine derartige Schelle ist beispielsweise der AT-PS Nr. 365763 zu entnehmen. Sie weist zwei zueinander senkrechte Aufnahmeschlitze für die Bewehrungsstäbe einer Trägermatte auf, die dieser entsprechend in der Schelle in verschiedenen Höhen angeordnet sind, wobei der Unterschied dem Bewehrungsstabdurchmesser entspricht. Dank des einen, senkrecht zur Rohraufnahmeöffnung verlaufenden Aufnahmeschlitzes, kann die Schelle unabhängig vom Stababstand an den Querstäben eingerastet werden. 



   Die DE-OS 3044012 zeigt eine im wesentlichen gleichartig ausgebildete Schelle, in deren Aufnahmeschlitz der Bewehrungsstab nur geklemmt wird bzw. lose liegt. Aus der EP-OS 44 469 ist schliesslich noch eine Schelle bekannt, die für den Bewehrungsstab einen Aufnahmeschlitz und zwei Hinterschneidungen zur Verrastung in verschiedenen Tiefen aufweist. 



   Die zur Befestigung der Schellen vorgesehenen, in einen Estrich einzubettenden Trägermatten sind nun mit verschiedenen Stabdurchmessern, insbesondere zwischen 3, 0 und 4, 0 mm erhältlich. 



  Da nun für jeden Durchmesser eine eigene Schelle erforderlich ist, wenn der Vorteil der variablen Befestigungsmöglichkeit gewahrt bleiben soll, hat es sich die Erfindung zur Aufgabe gestellt, eine Schelle zu schaffen, die unabhängig vom Stabdurchmesser zumindest in den angegebenen, bevorzugten Grössen an den Stäben befestigbar ist. 



   Erfindungsgemäss wird dies nun dadurch erreicht, dass zur Aufnahme von mindestens zwei Bewehrungsstäben mit unterschiedlichen Durchmessern der Aufnahmeschlitz sich in der Schlitztiefe abgestuft verschmälert, und pro Bewehrungsstab an die jeweilige Schmalseite anschliessend eine an sich bekannte Hinterschneidung vorgesehen ist, in der die Schlitzbreite geringfügig kleiner als der Durchmesser des einzusetzenden Bewehrungsstabes ist, und dass jede Hinterschneidung an einem Tiefenanschlag endet, der die folgende Schmalseite begrenzt. Die Schelle kann nun auf den Bewehrungsstab von unten unter Spreizung des Aufnahmeschlitzes aufgeschnappt werden, wobei durch den Tiefenanschlag der Federweg der Stege nicht ausgeschaltet wird. Weiters wird das Ausmass der Aufweitung des Aufnahmeschlitzes annähernd immer gleich gehalten. 



   Der Einschubwiderstand in jeder Hinterschneidung soll klein, der Ausschubwiderstand jedoch gross sein. Hiezu muss die Einschubfläche in jeder Hinterschneidung in einem kleinen Winkel zur Einschubrichtung konvergieren und die Rastfläche jeder Hinterschneidung in einem grossen Winkel divergieren. Damit diese günstige Ausbildung auch hinsichtlich der tieferen Hinterschneidung in einfach herstellbarer Weise gegeben ist, ist in einer bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass sämtliche Hinterschneidungen in den beiden federnden Stegen vorgesehen und die Tiefenanschläge durch in den Aufnahmeschlitz ragende Teile des Sockels gebildet sind. Hiedurch erhält der Aufnahmeschlitz eine stufenweise seitliche Versetzung mit zum Boden hin kleiner werdender Breite. 



   Die leichte Montage der Schellen auf der auf dem Untergrund aufliegenden Bewehrungsmatte wird dabei in bevorzugter Ausführung dadurch erreicht, dass jeder Steg eine nach aussen abfallende Rampe aufweist, die durch einen Schlitz von der Grundplatte getrennt ist, wobei durch den Schlitz die Elastizität der Stege gewahrt bleibt. Der Schlitz kann weiters auch zur Montage der Schellen auf Bändern dienen, die in mehreren Fällen an Stelle oder zusätzlich zur Bewehrungsmatte verlegt werden. Die Schelle wird seitlich an den Stab herangeführt, wobei er an der Rampe hochgeleitet und schliesslich in den Aufnahmeschlitz einsetzbar ist.

   Um bei Bewehrungsstäben mit grösseren Durchmessern deren Eindrücken in den Aufnahmeschlitz zu erleichtern und diese gegebenenfalls auch eingedrückt zu halten, ist in einer weiteren Ausführung vorgesehen, dass oberhalb des Aufnahmeschlitzes von jedem Klemmfinger Vorsprünge abstehen, die einen Bewehrungsstab grossen Durchmessers beim Spreizen der Klemmfinger durch das einzudrückende Rohr in die obere Hinterschneidung des Aufnahmeschlitzes drücken. Entspricht dabei der Abstand der 

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Vorsprünge zur Oberseite der Stege dem Durchmesser des grössten einzurückenden Bewehrungssta- bes, wird eine Beschädigung der Schelle beim Versuch, sie an dickeren Stäben zu befestigen, von vornherein ausgeschlossen. 



   Jeder Vorsprung kann dabei an einem im Querschnitt U-förmigen Klemmfinger ausgebildet sein, dessen die Aufnahmeöffnung für das Rohr begrenzende Seitenwand dünner als die äussere
Seitenwand ist. Dadurch ist die Schelle in der Lage, gekrümmte Rohrabschnitte, beispielsweise in einem randseitigen Umkehrbereich, aufzunehmen, da sich die dünne, innere Seitenwand dem
Rohrverlauf leichter anpassen kann. 



   Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Zeichnungen näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. 



   Die Fig. l zeigt eine erfindungsgemässe Schelle in Hinteransicht, die Fig. 2 in Seitenansicht und die Fig. 4 in Vorderansicht. Die Fig. 3 zeigt einen vergrösserten Ausschnitt III der Seitenansicht nach Fig. 2. 



   Die Schelle zur Halterung von Rohren einer in einen Estrich einzubettenden Fussbodenheizung weist eine Grundplatte'--15-- als Standfläche auf einem nicht gezeigten Untergrund auf, zu dem eine Bewehrungsmatte in einem bestimmten Abstand in Estrich angeordnet werden soll. An einem Ende trägt die Grundplatte --15-- einen Sockel --1-- der Schelle, von dem zwei bogenförmig gekrümmte Klemmfinger --2-- hochstehen, die eine   Aufnahmeöffnung --10-- für   ein Rohr der Fussbodenheizung begrenzen. Jeder   Klemmfinger --2-- ist   im Querschnitt U-förmig ausgebildet, wobei seine innere   Seitenwand --9-- dünner   ist als seine äussere Seitenwand --8--.

   Die Seitenwand --8-- ist daher bieg- und verformbar, so dass auch ein gebogener oder schrägverlaufender Rohrabschnitt in die   Aufnahmeöffnung --10-- eingesetzt   werden kann. Die beiden Klemmfinger --2-- sind nur in ihrem Verbindungsbereich am Boden der   Aufnahmeöffnung --10-- mit   dem Sockel --1-- über einen schmalen Steg verbunden, wobei jeweils ein nach aussen sich erweiternder Spalt --11-- ausgebildet ist, der sich beim Aufspreizen der Klemmfinger --2-- verkleinert. 



  An der die beiden   Seitenwände --8, 9-- verbindenden   Wand jedes Klemmfingers --2-- ist ein Vorsprung --7-- ausgebildet. Der Sockel-l-bildet eine der beiden seitlichen Begrenzungsflächen für einen Aufnahmeschlitz --4--, dessen zweite seitliche Begrenzungsfläche durch zwei von der Grundplatte --15-- hochstehende, elastisch federnde Stege --3-- gebildet ist, von denen jeder einem   Klemmfinger --2-- gegenüberliegt,   so dass der Mittelbereich des Aufnahmeschlitzes --4-- frei bleibt. Von jedem Steg --3-- erstreckt sich zu dem der   Rohraufnahmeöffnung --4--   gegenüberliegenden Ende der Grundplatte --15-- hin eine abfallende Rampe, die durch einen Schlitz --6-- von der Grundplatte --15-- getrennt ist, so dass die Spreizbarkeit des Aufnahmeschlitzes --4-- gewahrt bleibt.

   Der Aufnahmeschlitz --4-- dient zum Einsetzen eines Bewehrungsstabes --14-- der Bewehrungsmatte, der beispielsweise durch Einschieben der Schelle unter den Bewehrungsstab --14-- die Rampe hinaufgleitet und anschliessend in den Schlitz --4-eingedrückt werden kann. Der Aufnahmeschlitz --4-- klemmt dabei   Bewehrungsstäbe --14--   verschiedenen Durchmessers (Fig. 3), beispielsweise zwischen 3, 0 und 4, 0 mm. Hiezu ist der Aufnahmeschlitz --4-- mit Hinterschneidungen --12-- in den beiden   Stegen --3-- versehen,   die in der Schlitztiefe nacheinander ausgebildet sind.

   Um einen geringen Einschubwiderstand und einen grossen Ausschubwiderstand zu erzielen, liegt die Einschubfläche jeder Hinterschneidung -   annähernd   parallel bzw. in einem kleinen Winkel zu einer Vertikalebene und die an die Rastkante anschliessende Rastfläche jeder Hinterschneidung --12-- in einem sehr grossen bis rechten Winkel zu einer Vertikalebene. Da die Rastfläche der oberen Hinterschneidung --12-in die Einschubfläche der unteren Hinterschneidung --12-- übergeht, erstreckt sich letztere seitlich noch tiefer in die Stege --3-- und hinsichtlich der genannten Vertikalebene ist das Ausmass der unteren Hinterschneidung grösser als das der oberen Hinterschneidung.

   Die Eintrittsbreite des Aufnahmeschlitzes --4-- ist kleiner als der Durchmesser des grösser einzusetzenden Bewehrungsstabes und die Bodenbreite des Schlitzes kleiner als der Durchmesser des kleinsten Bewehrungsstabes --14--. Damit die Spreizung der Stege --3-- beim Eindrücken eines Bewehrungsstabes --14-mit grossem Durchmesser im wesentlichen gleich der Spreizung beim Eindrücken eines Bewehrungsstabes --14-- mit kleinem Durchmesser ist, steht unterhalb der oberen   Hinterschneidung--12--,   die dem Stab mit grossem Durchmesser zugedacht ist, eine Stufe --16-- des Sockels --1-- in 

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 den Aufnahmeschlitz --4-- vor, die dessen Breite im Vergleich zur Eintrittsbreite so weit verringert,

   dass trotz der anschliessenden zweiten Hinterschneidung --12-- in diesem Bereich die Schlitzbreite nun geringfügig kleiner als der kleinste Stabdurchmesser ist. Dabei ist unterhalb der zweiten Hinterschneidung --12-- ein in den Aufnahmeschlitz --4-- ragender Anschlag --5-- auf der Grundplatte --15-- vorgesehen, der die Einschubtiefe auch des Bewehrungsstabes-14-mit kleinstem Durchmesser begrenzt, so dass der Federweg der Stege --3-- erhalten bleibt und der bodennahe Abschnitt --13-- des Aufnahmeschlitzes --4-- wesentlich verschmälert ist. Es ergibt sich somit ein mit zunehmender Tiefe mehrfach seitlich versetzbarer Aufnahmeschlitz --4--, wie dies aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. 



   Die oben erwähnten   Vorsprünge --7-- der   beiden   Klemmfinger --2-- erfüllen   zwei wesentliche Funktionen. Einmal ist der Abstand der Unterkante der   Vorsprünge --7-- zur   Oberseite der Stege --3-- so gross, dass nur Bewehrungsstäbe mit dem grössten gewünschten Durchmesser in den   Aufnahmeschlitz --4-- eingedrückt   werden können. Der Versuch, überdicke Stäbe einzuführen wird dadurch von vornherein verhindert, und damit eine die Schelle beschädigende, zu starke Spreizung des Aufnahmeschlitzes --4-- vermieden. Des weiteren unterstützen die Vorsprünge - das Eindrücken von   Stäben --14-- mit   dem grössten gewünschten Durchmesser, wenn in die   Aufnahmeöffnung --10-- der Klemmfinger --2-- gleichzeitig   das Rohr eingeschnappt wird. 



  Die Spreizung der   Klemmfinger --2-- führt   auf Grund der keilförmigen Spalte --11-- zu einer Bewegung der   Vorsprünge --7-- schräg   nach unten (Pfeil A,   Fig. 4),   wobei diese auf den in den Aufnahmeschlitz --4-- eingetretenen Bewehrungsstab --14-- mit grösstmöglichem Durchmesser drücken, so dass er leichter in die obere Hinterschneidung --12-- einrastet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schelle zur Befestigung von Rohren einer Fussbodenheizung an einer Bewehrungsmatte mit zwei eine aufweitbare Aufnahmeöffnung für das Rohr bildenden gebogenen Klemmfingern, die von einem auf einer Grundplatte angeordneten Sockel hochstehen, und mit einem nach oben offenen, senkrecht zur Aufnahmeöffnung für das Rohr ausgerichteten Aufnahmeschlitz für einen Stab der Bewehrungsmatte, der klemmfingerseitig vom Sockel und jedem Klemmfinger gegenüberliegend, von einem von der Grundplatte hochstehenden, federnden Steg begrenzt ist, und dessen Eintrittsbreite kleiner als der Durchmesser des grössten, einzusetzenden Bewehrungsstabes ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme von mindestens zwei Bewehrungsstäben (14) mit unterschiedlichen Durchmessern der Aufnahmeschlitz (4) sich in der Schlitztiefe abgestuft verschmälert,

   und pro Bewehrungsstab (14) an die jeweilige Schmalstelle anschliessend eine an sich bekannte Hinterschneidung (12) vorgesehen ist, in der die Schlitzbreite geringfügig kleiner als der Durchmesser des einzusetzenden Bewehrungsstabes (14) ist, und dass jede Hinterschneidung (12) an einem Tiefenanschlag (5,16) endet, der die folgende Schmalstelle begrenzt.

Claims (1)

  1. 2. Schelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Hinterschneidungen (12) in den beiden federnden Stegen (3) vorgesehen und die Tiefenanschläge (5,16) durch in den Aufnahmeschlitz (4) ragende Teile des Sockels (1) gebildet sind.
    3. Schelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der federnden Stege (3) eine nach aussen abfallende Rampe aufweist, die durch einen Schlitz (6) von der Grundplatte (15) getrennt ist.
    4. Schelle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des Aufnahmeschlitzes (4) von jedem Klemmfinger (8) Vorsprünge (7) abstehen, die einen Bewehrungsstab (14) grossen Durchmessers beim Spreizen der Klemmfinger (2) durch das einzudrückende Rohr in die obere Hinterschneidung (12) des Aufnahmeschlitzes (4) drücken.
    5. Schelle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Vorsprung (7) an einem im Querschnitt U-förmigen Klemmfinger (2) ausgebildet ist, dessen die Aufnahmeöffnung (10) begrenzende Innenwand (9) dünner als dessen äussere Wand (8) ist.
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