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Die Erfindung betrifft einen Papierspender zur Entnahme von Verpackungspapier, insbesondere von Beilegestreifen zur Trennung von Lebensmitteln, wie Wurstscheiben, der einen der Papierform angepassten Behälter mit Entnahmeöffnung sowie einer Einrichtung zum Auffächern des Papieres umfasst, wobei der Behälter vor dem Entnahmebereich um vorzugsweise 90 abgewinkelt bzw. abge- bogen ist, und an den abgewinkelten bzw. abgebogenen Teil des Behälters eine Schrägfläche als
Anlagefläche für die stirnseitigen Schnittkanten des Papiers anschliesst, in der eine Ausnehmung vorgesehen ist, nach Patent Nr. 375615, für Aufschnittschneidemaschinen. Bevor ein Aufschnitt mit einer Aufschnittschneidemaschine bereitet wird, ist es erforderlich, ein Papierblatt auf den Ablege- tisch der Maschine zu legen.
Dieses Papier wird gewöhnlich einem Stapel neben der Maschine ent- nommen und sodann möglichst parallel zum Rand des Ablegetisches auf diesen aufgelegt. Bei auto- matischen Aufschnittschneidemaschinen mit Ablegeeinrichtung ist es ferner zweckmässig, zwischen den überlappend aufgelegten Reihen von Wurstscheiben jeweils einen Papierstreifen einzulegen, der etwas länger als die abgelegte Reihe ist. Es kann der Verkäufer auf diese Weise Streifen mit jeweils einer Reihe von Wurst vorbereiten, die z. B. 10 dag wiegen. Der Kunde wählt beispielsweise für einen Aufschnitt je einen belegten Streifen von drei Wurstsorten. Zu Hause können die überlap- pend auf den Streifen aufliegenden Wurstscheiben auf ein Tablett gekippt werden, ohne dass die
Ordnung gestört wird. So kann ein individueller Aufschnitt zusammengestellt und serviert werden.
Beilegstreifen können aber auch jeweils zwischen einzelne Schnitten gelegt werden.
Aus der AT-PS Nr. 375615 ist ein Papierspender bekannt, der in das Ablegetablett eingebaut werden kann.
Die Erfindung zielt darauf ab, den Papierspender nach der AT-PS so in die Aufschnittschneidemaschine einzubauen, dass das Ablegetablett nicht umgebaut werden muss und dass gegebenenfalls auch Papier, welches das gesamte Ablegetablett abdeckt, entnommen werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass der Behälter parallel zur Förderebene eines Kettenrahmens einer Fördervorrichtung einer Aufschnittschneidemaschine angeordnet und der abgewinkelte bzw. abgebogene Teil (Ent- nahmeteil) des Behälters zwischen dem Kettenrahmen und dem Ablegetablett durchgeführt ist.
Die stationäre Anordnung des Papierspenders hinter dem Kettenrahmen der Ablegeeinrichtung ist aus konstruktiven Gründen vorteilhaft. Ferner ist die Grösse des Papierspenders damit unabhängig von den Abmessungen des Ablegetabletts, so dass ein Papierspender auch für Papier in der Grösse der Ablegefläche des Ablegetabletts vorgesehen werden kann. Schliesslich wird das Papier bei der erfindungsgemässen Anordnung des Papierspenders in zweckmässiger Weise in Bewegungsrichtung des Ablegetabletts entnommen. Bei einem Nachladen des Papierspenders ist zudem die Demontage des Ablegetabletts nicht mehr erforderlich.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Aufschnittschneidemaschine gemäss der Erfindung in Seitenansicht und Fig. 2 diese Maschine von der Bedienseite.
Eine Aufschnittschneidemaschine gemäss Fig. 1 und 2 umfasst ein Gehäuse --1--, auf dem ein Schnittgutwagen --2-- gegen ein Kreismesser-3-- verfahrbar ist, sowie eine Ablegeeinrichtung mit einem Kettenrahmen --4-- und ein Ablegetablett --5--. Die geschnittenen Scheiben werden im Bereich des Kreismessers von den Spitzen der Ketten des Kettenrahmens erfasst und in die Ablegeposition gefördert. Dort zieht ein als Schläger --6-- ausgebildeter Abstreifer die Scheiben von den Spitzen ab und wirft die Scheiben auf das Ablegetablett --5--. Letzteres ist in Längsrichtung verschiebbar. Die Verschiebung des Ablegetabletts --5-- sowie die Ablegeposition auf dem Kettenrahmen --4-- sind über ein Programm veränderbar und so koordiniert, dass ein Aufschnitt über die gesamte Länge und Breite des Ablegetabletts gelegt werden kann.
Vor dem Starten der Maschine ist es zweckmässig, ein Papier auf den Ablegetisch zu legen, um eine Unterlage für den Aufschnitt (und sei es nur ein Stapel von Wurst) zu haben. Dazu ist ein Papierspender-7-- im wesentlichen parallel zum Kettenrahmen --4-- hinter diesem angeordnet. Der um 900 abgewinkelte oder abgebogene Entnahmeteil --8-- ragt unter dem Kettenrahmen - bis in den Bereich des Ablegetabletts --5-- vor. Das Papier füllt den Papierspender-7-auch im Bereich des Entnahmeteils --8-- aus. Durch die Abwinkelung fächert sich das Papier im Randbereich auf. Eine Ausnehmung --9-- ermöglicht die einzelne Entnahme Blatt für Blatt.
Der Papierspender ist in Fig. 2 so breit gezeichnet, dass er für Unterlagspapier verwendbar ist, das die gesamte Breite und Länge des Ablegetabletts abdeckt. Es kann aber auch ein schmaler
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Papierspender--7'-verwendet werden. Die daraus entnehmbaren Streifen dienen zur Unterlage jeweils einer einzelnen Reihe von Scheiben, die auf Vorrat geschnitten oder beliebig mit andern Reihen zu einem Aufschnitt kombiniert werden können.
Der Behälter-10--des Papierspenders-7--verfügt über Haken-II-, die in Laschen --12-- auf dem Gehäuse-l-eingesetzt werden. So wird der Papierspender wie ein Magazin an der Maschine angesteckt.