CH659993A5 - Papierspender. - Google Patents
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- B65B41/02—Feeding sheets or wrapper blanks
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Description
Die Erfindung betrifft einen Papierspender zur Entnahme von Verpackungspapier, insbesondere von Beilegstreifen zur Unterlage bzw. zur Trennung von Lebensmitteln, wie Wurstscheiben, Käseschnitten sowie von Konditorwaren, der einen Papierbehälter mit Entnahmeöffnung umfasst.
In Delikatessenläden oder Konditoreien od. dgl. besteht die Aufgabe, einzelne Schnitten so zu trennen, dass sie nicht aneinander kleben bzw. mühelos wieder voneinander gelöst werden können. Man verwendet dazu derzeit Beilegstreifen, die von einem Stapel entnommen werden.
Bei automatischen Wurstschneidemaschinen mit Ablegeeinrichtung ist es zweckmässig, zwischen den überlappend aufgelegten Reihen von Wurstscheiben jeweils einen Papierstreifen einzulegen, der etwas länger als die abgelegte Reihe ist. Es kann der Verkäufer auf diese Weise Streifen mit jeweils einer Reihe von Wurst vorbereiten, diez. B. 10 Dekagramm wiegen. Der Kunde wählt beispielsweise für einen Aufschnitt j e einen belegten Streifen von drei Wurstsorten. Zu Hause können die überlappend auf den Streifen aufliegenden Wurstscheiben auf ein Tablett gelegt und dekorativ serviert werden oder auch von den Streifen gekippt werden, ohne dass die Ordnung gestört wird. Es kann so ein individueller Aufschnitt zusammengestellt und serviert werden. Beilegstreifen können auch jeweils zwischen einzelne Schnitten gelegt werden.
Das Beilegen der Streifen ist mit verhältnismässig grossem Zeitaufwand verbunden, weil das Vereinzeln des Papiers vom Stapel weg Schwierigkeiten bereitet.
Die Erfindung zielt darauf ab, diese Nachteile zu beseitigen. Dies wird durch einen Papierspender der eingangs beschriebenen Art dadurch erreicht, dass der Behälter vor dem Entnahmebereich um etwa 90° abgewinkelt bzw. abgebogen ist und dass an den abgewinkelten bzw. abgebogenen Teil des Behälters eine
Schrägfläche als Anlagefläche für die stirnseitigen Schnittkanten des Papiers anschliesst, in der eine Ausnehmung vorgesehen ist. Durch die Abwinkelung fächert sich der Papierinhalt auf, wobei eine Vorspannung in Richtung der Strecklage der Papierstreifen, 5 also gegen den Behälterboden, besteht. Dadurch fallen die Streifen nicht aus dem Papierspender, können aber gleichzeitig etwa durch Druck gegen die Vorspannung mittels des Zeigefingers in der Ausnehmung und durch Abziehen zwischen Daumen und Zeigefinger problemlos und einzeln entnommen werden. 10 Das Papier muss bestimmte Masse aufweisen, damit eine einwandfreie Funktion sichergestellt ist. So ist vorgesehen, dass der Behälter einen im Entnahmebereich um etwa 90° hochgezogenen Bereich, eine Rückwand, Seitenwände sowie die an den hochgezogenen Boden anschliessende Schrägfläche umfasst und dass 15 das Papier eine Länge, die der Länge des gesamten Bodens einschliesslich des hochgezogenen Teils sowie eine Breite, die der Bodenbreite entspricht, aufweist. Ein Deckelteil ist für den Behälter nicht erforderlich, da die Papierstreifen infolge der Krümmung und der bereits erwähnten Vorspannung nicht aus 20 dem Spender herausfallen. Zur «Verriegelung» des Papierinhalts ist es zweckmässig, wenn am Entnahmeende der Schrägfläche seitliche Anschläge wie Lappen oder Stifte vorgesehen sind, die auf die Schrägfläche etwa senkrecht stehen. Die Deckblätter des Stapels stützen sich an den seitlichen Lappen oder Stiften ab und verhindern so ein unbeabsichtigtes Verschieben der Papierstreifen im Papierspender. Die Abmessungen des Papierspenders können so abgestimmt werden, dass der Behälter unter eine Arbeitsfläche oder unter ein Gerät einschiebbar ist und der abgewinkelte oder abgebogene Teil in der oder über der Arbeitsfläche oder über dem Gerät endet. Ferner ist es zweckmässig, wenn der Behälter in das Ablegetablett einer Schneidemaschine (Wurstschneidemaschine) einschiebbar ist und der abgewinkelte oder abgebogene Teil des Behälters das Ablegetablett überragt. In beiden Fällen befindet sich der Papiervorrat unterhalb der Arbeitsfläche, wobei nur das Entnahmeende darüber hinausragt. Man hat daher immer einen Beilegestreifen zur Hand, ohne dass der Papierstapel störend wirkt. Speziell im Zuge des automatischen Aufschneidevorganges auf einer Schneidemaschine ist ein in das Ablagetablett eingebauter Papierspender gemäss der Erfindung zweckmässig.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Papierspender gemäss der Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht dazu, und Fig. 3 den Papierspender in einer Aufschneidemaschine eingebaut.
Ein Papierspender nach Fig. 1 und 2 besteht aus einem Behälter mit Boden 1, Rückwand 2 und Seitenwänden 3,4. Im 50 Entnahmebereich 5 schliesst eine Schrägfläche 6 an den dort hochgezogenen Boden 1 und die hochgezogenen Seitenwände 3, 4 an. In Fig. 1 und 2 ist der Papierinhalt 6 des Papierspenders strichliert dargestellt. Die Länge der Papierstreifen muss erfin-dungsgemäss der Länge des Behälterbodens einschliesslich des 55 abgewinkelten Teils im Entnahmebereich entsprechen. Infolge der Krümmung 8 des Behälters bzw. des Behälterbodens fächert sich der Papierinhalt im Entnahmebereich 5 auf, wie dies dargestellt ist. Die Schrägfläche verfügt über eine Ausnehmung 9 sowie über Anschläge, wie Lappen 10,11, an welchen zumindest das Deckblatt (jeweils oberstes Stapelblatt) mit seinen Stirnkanten anliegt. Als Anschläge können auch Stifte vorgesehen sein.
Mit dem Zeigefinger kann der aufgefächerte Teil des Papierstapels in Richtung des Pfeiles 12 aus dem Behälter herausgedrückt und mit dem Daumen sodann das Deckblatt in Richtung des Pfeiles 13 herausgeschoben werden. Daumen und Zeigefinger ergreifen schliesslich den abgezogenen Streifen und ziehen ihn vollends aus dem Papierspender. Eine Blattfeder 14 drückt auf das Ende des Papierinhalts 7. Fig. 1 zeigt ferner, wie der
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Papierspender in der Art einer Lade unterhalb einer Arbeitsplatte 15 (strichliert dargestellt) angeordnet werden kann. Zum Nachfüllen wird er herausgezogen.
Fig. 3 zeigt die Anordnung des erfindungsgemässen Papierspenders 16 in einer Aufschnittschneidemaschine 17, die einen Schnittgutwagen 18, ein Kreismesser 19, eine Fördervorrichtung 20 mit Schläger 21 und ein Ablegetablett 22 umfasst. In das Ablegetablett 22 wird der Papierspender 16 seitlich eingescho-
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ben. Dazu sind unterhalb der Ablegefläche des Ablegetabletts 22 Haltebügel angeordnet. Der vor der Maschine 17 stehende Verkäufer kann mit Zeigefinger und Daumen der linken Hand den benötigten Streifen bei entsprechendem Einbau des Papier-5 spenders unmittelbar an der Stelle des Tabletts 22 dem Papierspender entnehmen, an welcher eine Reihe von einander überlappenden Wurstscheiben durch die Ablegeeinrichtung der Maschine deponiert wird.
M
1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- 659 993PATENTANSPRÜCHE1. Papierspender zur Entnahme von Verpackungspapier, insbesondere von Beilegstreifen zur Unterlage bzw. zur Trennung von Lebensmitteln, insbesondere von Wurstschnitten, Käseschnitten und Konditorwaren, der einen Papierbehälter mit Entnahmeöffnungumfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter vor dem Entnahmebereich (5) um etwa 90° abgewinkelt bzw. abgebogen ist, und dass an den abgewinkelten bzw. abgebogenen Teil des Behälters eine Schrägfläche (6) als Anlagefläche für die stirnseitigen Schnittkanten des Papiers (7) anschliesst, in der eine Ausnehmung (9) vorgesehen ist.
- 2. Papierspender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter einen im Entnahmebereich um etwa 90° hochgezogenenBoden(l), eine Rückwand, Seitenwände sowie die an den hochgezogenen Boden (1) anschliessende Schrägfläche (6) umfasst, wobei das Papier eine Länge aufweist, die der Länge des gesamten Bodens einschliesslich des hochgezogenen Teils entspricht und eine Breite aufweist, die der Bodenbreite entspricht.
- 3. Papierspender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Entnahmeende (5) der Schrägfläche (6) seitliche Anschläge wie Lappen (10,11) oder Stifte vorgesehen sind, die auf die Schrägfläche (6) etwa senkrecht stehen.
- 4. Verwendung des Papierspenders nach einem der Ansprüche 1 bis 3 zum Einschieben unter eine Arbeitsfläche oder ein Gerät, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter unter eine Arbeitsfläche (15) oder unter ein Gerät eingeschoben wird und der abgewinkelte oder abgebogene Teil in der oder über der Arbeitsfläche bzw. über dem Gerät endet.
- 5. Verwendung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter in das Ablegetablett (22) einer Schneidemaschine (7) eingeschoben wird und der abgewinkelte oder abgebogene Teil des Behälters das Ablagetablett (22) überragt (Fig. 3).30
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