AT383782B - Antriebsanordnung fuer zwei getriebene achsen eines kraftfahrzeuges - Google Patents

Antriebsanordnung fuer zwei getriebene achsen eines kraftfahrzeuges

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AT383782B
AT383782B AT187485A AT187485A AT383782B AT 383782 B AT383782 B AT 383782B AT 187485 A AT187485 A AT 187485A AT 187485 A AT187485 A AT 187485A AT 383782 B AT383782 B AT 383782B
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shaft
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H Dieter Dipl Ing Sommer
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Steyr Daimler Puch Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/34Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles
    • B60K17/348Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles having differential means for driving one set of wheels, e.g. the front, at one speed and the other set, e.g. the rear, at a different speed
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    • B60K17/3505Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles having differential means for driving one set of wheels, e.g. the front, at one speed and the other set, e.g. the rear, at a different speed including arrangements for suppressing or influencing the power transfer, e.g. viscous clutches with self-actuated means, e.g. by difference of speed
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D35/00Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion

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  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsanordnung für zwei getriebene Achsen eines
Kraftfahrzeuges mit einer Gelenkwelle für den Antrieb der einen Achse und einer als Ausgleichs- getriebe zwischen den Achsen dienenden Flüssigkeitsreibungskupplung. 



   Bei einer bekannten Antriebsanordnung dieser Art (GB-PS   Nr. l, 357, 106)   wird das von der
Flüssigkeitsreibungskupplung gebildete Ausgleichsgetriebe vom Geschwindigkeitswechselgetriebe des Fahrzeuges her angetrieben und der Abtrieb von diesem Ausgleichsgetriebe erfolgt über die Gelenkwelle zu der einen Achse. Es ist aber auch möglich, die zweite Fahrzeugachse ebenfalls vom Ausgleichsgetriebe her über eine Gelenkwelle anzutreiben. Flüssigkeitsreibungskupplungen übertragen nur dann ein Drehmoment, wenn eine Drehzahldifferenz zwischen den zu kuppelnden
Teilen vorliegt, wenn also zwischen den treibenden und getriebenen Teilen ein Schlupf auftritt. 



   Zufolge dieses Schlupfes ergibt sich eine Erwärmung der Kupplungsflüssigkeit, die je nach Bauart der Kupplung zu Schwierigkeiten führen kann. Jedenfalls aber ist der Aufbau bisheriger Kupp- lungen verhältnismässig aufwendig und teuer. Für den Einbau muss ein entsprechender Freiraum vorgesehen werden, so dass es auch nicht immer möglich ist, bereits bestehende Fahrzeuge nach- träglich mit einer solchen Flüssigkeitsreibungskupplung oder Viskosekupplung zu versehen, um einen Allradantrieb zu erreichen. 



   Es sind zwar Flüssigkeitsreibungskupplungen bekannt, die koaxiale zylindrische Kupplungs- elemente aufweisen (DE-OS 3128959,3148888), jedoch handelt es sich hiebei um Kupplungen im allgemeinen, die nicht als Ausgleichsgetriebe zwischen den getriebenen Achsen eines Kraftfahr- zeuges bestimmt sind. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsanordnung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der der notwendige technische Aufwand auf ein Mindestmass herabgesetzt ist, geringstmöglicher Raumbedarf benötigt wird und die Möglichkeit des nachträglichen Einbaues besteht. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass das Mittelstück der Gelenkwelle aus zwei einander umfassenden, aufeinander frei drehbar gelagerten Rohren besteht, deren nach aussen abgedichteter Mantelzwischenraum mit viskoser Flüssigkeit gefüllt ist und somit selbst die an sich bekannte Flüssigkeitsreibungskupplung mit koaxialen, zylindrischen Kupplungselementen bildet. 



   Auf diese Weise wird die einfachste Bauart einer solchen Antriebsanordnung erzielt, die dabei noch den weiteren Vorteil hat, dass ein bereits vorhandener Bauteil, nämlich das Gelenkwellenmittelstück, zur Kupplung ausgenutzt wird und somit für die Kupplung kein eigener Raum benötigt wird. Ein weiterer Vorteil ist aber auch darin zu erblicken, dass infolge der grossen Rohroberfläche und der sich dadurch ergebenden grossen Kühlfläche vergleichsweise hohe Drehmomente dauernd übertragen werden können, ohne zulässige Temperaturen zu übersteigen. Bestehende allradgetriebene Kraftfahrzeuge mit fallweise zuschaltbaren Triebachsen können durch Ersatz der serienmässigen Kardanwelle durch eine Gelenkwelle mit dem erfindungsgemässen Zwischenstück auf ganz einfache Weise in Fahrzeuge mit dauerndem bzw. sich selbsttätig steuerndem Allradantrieb umgewandelt werden. 



   Um sehr hohe Drehmomente über längere Zeit hindurch übertragen zu können, ohne Schwierigkeiten wegen der Wärmedehnung der viskosen Flüssigkeit in Kauf nehmen zu müssen, ist in weiterer Ausbildung der Erfindung der flüssigkeitsgefüllte Mantelzwischenraum des Gelenkwellenmittelstückes an wenigstens einer Stirnseite durch einen federbelasteten Kolben begrenzt, der die Flüssigkeitsdehnung kompensiert. 



   Schliesslich kann es von Vorteil sein, wenn das Aussenrohr des Gelenkwellenmittelstückes mit Kühlrippen versehen wird. 



   Es überschreitet nicht den Rahmen der Erfindung, wenn bei der Antriebsanordnung eine Gelenkwelle mit einem die Flüssigkeitsreibungskupplung bildenden Mittelstück mit einer üblichen Gelenkwelle kombiniert oder über zwei Gelenkwellen mit einem solchen Mittelstück in Serie hintereinandergeschaltet wird bzw. werden. 
 EMI1.1 
 ter Darstellung und die Fig. 2 bis 4 drei Ausführungsvarianten einer solchen Antriebsanordnung im Schema. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Ein Kraftfahrzeug mit einem   Antriebsaggregat --1--,   einer Vorderachse --2-- und einer   Hinterachse --3-- weist   zum Antrieb der Hinterachse eine allgemein mit --4-- bezeichnete Gelenkwelle auf. Nach den Fig. 2 und 4 besteht die Gelenkwelle --4-- aus zwei Teilwellen, wogegen nach Fig. 3 lediglich eine Gelenkwelle erforderlicher Länge vorgesehen ist. Die Gelenkwelle - bzw. wenigstens eine der beiden Teilwellen weist erfindungsgemäss ein   Mittelstück --5--   
 EMI2.1 
 



   Wie Fig. 1 zeigt, kann der flüssigkeitsgefüllte Mantelzwischenraum --8-- des Gelenkwellen-   mittelstückes --5-- stirnseitig   durch einen Kolben --9-- begrenzt sein, der durch eine Feder   --10-   belastet ist und zur Kompensation der Flüssigkeitsdehnung bei höherer Erwärmung dient. 



   Bei der Ausbildung der   Gelenkwelle --4-- nach Fig. 4   sind die beiden von den Gelenkwellen-   mittelstücken --5-- gebildeten   hydraulischen Flüssigkeitsreibungskupplungen gewissermassen in Serie geschaltet, so dass sich eine vergleichsweise weiche Drehmomentübertragung ergibt. 



  Da die wirkenden Oberflächen bei der Ausbildung nach Fig. 2 verhältnismässig klein sind, ist auch das über die vom   Gelenkwellenmittelstück --5-- gebildete   Flüssigkeitsreibungskupplung begrenzt, wogegen bei der Ausführungsvariante nach Fig. 3 ein verhältnismässig hohes Drehmoment übertragen werden kann und sich eine harte Charakteristik ergibt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Antriebsanordnung für zwei getriebene Achsen eines Kraftfahrzeuges mit einer Gelenkwelle für den Antrieb der einen Achse und einer als Ausgleichsgetriebe zwischen den Achsen dienenden Flüssigkeitsreibungskupplung, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (5) der Gelenkwelle (4) aus zwei einander umfassenden, aufeinander frei drehbar gelagerten Rohren (6, 7) besteht, deren nach aussen abgedichteter Mantelzwischenraum (8) mit viskoser Flüssigkeit gefüllt ist und somit selbst die an sich bekannte Flüssigkeitsreibungskupplung mit koaxialen, zylindrischen Kupplungselementen bildet.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flüssigkeitsgefüllte Mantelzwischenraum (8) des Gelenkwellenmittelstückes (5) an wenigstens einer Stirnseite durch einen federbelasteten Kolben (9) begrenzt ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussenrohr (7) des Gelenkwellenmittelstückes (5) mit Kühlrippen versehen ist.
AT187485A 1985-06-25 1985-06-25 Antriebsanordnung fuer zwei getriebene achsen eines kraftfahrzeuges AT383782B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3841052A1 (de) * 1987-12-09 1989-08-31 Toyota Motor Co Ltd Gelenkwelle und verfahren zu deren herstellung
WO1989012182A1 (fr) * 1988-06-04 1989-12-14 Basf Aktiengesellschaft Accouplement a frottement visqueux pour la transmission de couple a embrayage et debrayage automatiques

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3128959A1 (de) * 1980-07-30 1982-04-01 The Secretary Of State For Defence In Her Britannic Majesty's Government Of The United Kingdom Of Great Britain And Northern Ireland, London "steuerbare viskositaetskupplung"
DE3148888A1 (de) * 1981-12-10 1983-06-23 Basf Ag, 6700 Ludwigshafen Verfahren zur uebertragung von schubspannungen durch rotations- und/oder translationsbewegungen mit scherverdickenden fluiden

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