AT383805B - Verfahren zur herstellung von neuen 2-piperazinylchinazolinderivaten - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen 2-piperazinylchinazolinderivaten

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AT383805B
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D239/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
    • C07D239/70Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D239/72Quinazolines; Hydrogenated quinazolines
    • C07D239/78Quinazolines; Hydrogenated quinazolines with hetero atoms directly attached in position 2
    • C07D239/84Nitrogen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Piperazinylchinazolinderivaten der Formel 
 EMI1.1 
 worin R1 Wasserstoff,    (C -,)-Alkyl, (C, y)-Cycloalkyl   oder einen gegebenenfalls durch Halogen,    (Cl-4) -Alkyl   oder    (C 1-4) -Alkoxy   monosubstituierten Phenylrest bedeutet, R2 für Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, (C1-6)-Alkyl, (C1-4)-Alkoxy oder Benzyloxy und n für 1 oder 2 stehen,   R3   und 
 EMI1.2 
 Trifluormethyl bedeuten, und X   für -CHOH- und   m für 2 oder 3 oder X   für -CO- oder   eine durch eine Dialkylketal- oder Alkylenketalgruppe geschützte -CO-Gruppe und m für 1, 2 oder 3 oder 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Fluor.

   Zweckmässigerweise steht X   für -0-,   insbesondere für -CO-. Zweckmässigerweise steht m für 2 oder 3, vorzugsweise 3. Vorzugsweise steht n für 1. 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 benzylthio oder Halogen steht, mit einer Verbindung der Formel 
 EMI2.4 
 worin   R-, R,, X, m und   n obige Bedeutung besitzen, umsetzt, und die erhaltenen Verbindungen der Formel (I) in Form ihrer freien Basen oder in Form ihrer Säureadditionssalze isoliert. 



   Das Verfahren kann in an sich bekannter Weise durchgeführt werden. Die Umsetzung einer Verbindung der Formel (III) wird zweckmässigerweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, 
 EMI2.5 
 gerweise in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, z. B. Kaliumkarbonat, Pyridin oder Triäthyl- amin. Auch ein Überschuss einer Verbindung der Formel (IV) kann als säurebindendes Mittel einge- setzt werden. 



   Zur Herstellung einer Verbindung der Formel (I), worin X für -CO- steht, kann es zweckmässig sein,   die -CO-Gruppe   in den Ausgangsverbindungen zu schützen. Beispiele solcher Schutzgruppen sind oben angegeben. Eine solche Schutzgruppe kann in an sich bekannter Weise abgespalten werden. 



   Die Ausgangsverbindungen können in an sich bekannter Weise hergestellt werden. Soweit die Herstellung der Ausgangsverbindungen nicht beschrieben ist, sind diese entweder bekannt oder analog zu bekannten Verbindungen oder hier beschriebenen Verfahren herstellbar. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen können in an sich bekannter Weise in ihre Säureadditionssalze übergeführt werden und umgekehrt. Als Säuren sind   z. B. Chlorwasserstoffsäure,   Bromwasserstoffsäure, Bernsteinsäure, Maleinsäure oder Fumarsäure geeignet. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen zeichnen sich durch pharmakologische Wirkungen aus und sind daher als Heilmittel verwendbar. Insbesondere wirken sie neuroleptisch und antihypertensiv. Sie können ebenfalls in Form ihrer pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalze verabreicht werden, die den gleichen Grad an Aktivität besitzen wie die freien Basen. Die Verabreichung der erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen bzw. ihrer Salze kann entweder oral oder in Form von Tabletten, Granulaten, Kapseln oder Dragees, oder parenteral in Form von Injektionslösungen erfolgen. 



   In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen in Celsiusgraden angegeben und sind unkorrigiert. 



   Beispiel 1 : 4-[4-(Chinazolin-2-yl)-1-piperazinyl]-1-(4-fluorphenyl)-1-butanon:
Ein Gemisch von 2, 25 g 2-Chlorchinazolin,   4,   2   g 1-i3- [2- (4-Fluorphenyl)-1, 3-dioxolan-2-yl]-   -propyl }-piperazin und 2 ml Triäthylamin wird in 8 ml iso-Propanol 2 h unter Rühren auf   80    

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. erhälPATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Piperazinylchinazolinderivaten der Formel EMI4.1 worin R1 Wasserstoff, (C,,)-Alkyl,(Cgy)-Cycloalkyl oder einen gegebenenfalls durch Halogen, (C1-4)-Alkyl oder (Cl 4)-Alkoxy monosubstituierten Phenylrest bedeutet, R2 für Wasserstoff, Halogen, Hydroxy, (Cl-6) -Alkyl, (Cl-4) -Alkoxy oder Benzyloxy und n für 1 oder 2 stehen, R3 und EMI4.2 Trifluormethyl bedeuten, und X für -CHOH- und m für 2 oder 3 oder X für -CO- oder eine durch eine Dialkylketal- oder Alkylenketalgruppe geschützte -CO-Gruppe und m für 1, 2 oder 3 oder EMI4.3 EMI4.4 EMI4.5 Trifluormethyl bedeuten, und m für 3 stehen, und ihrer Säureadditionssalze, dadurch gekennzeichnet,
    dass man eine Verbindung der Formel EMI4.6 worin R1 und R2 obige Bedeutung besitzen und Y für (C1-4)-Alkoxy, (C1-4)-Alkylthio, p-Nitrobenzylthio oder Halogen, steht, mit einer Verbindung der Formel EMI4.7 worin R,, R,, X, m und n obige Bedeutung besitzen, umsetzt, und die erhaltenen Verbindungen <Desc/Clms Page number 5> der Formel (I) in Form der freien Basen oder in Form ihrer Säureadditionssalze isoliert und gewünschtenfalls eine gegebenenfalls vorhandene CO-Schutzgruppe abspaltet. EMI5.1 oder Trifluormethyl, n für 1 oder 2 und entweder X für -CO- und m für 1, 2 oder 3 oder X für - und m für 2 oder 3 stehen, einsetzt.
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