AT383845B - Nagelplatte - Google Patents

Nagelplatte

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AT383845B
AT383845B AT336185A AT336185A AT383845B AT 383845 B AT383845 B AT 383845B AT 336185 A AT336185 A AT 336185A AT 336185 A AT336185 A AT 336185A AT 383845 B AT383845 B AT 383845B
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AT336185A
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Johann Wolf
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B15/00Nails; Staples
    • F16B15/0023Nail plates
    • F16B15/003Nail plates with teeth cut out from the material of the plate
    • F16B15/0046Nail plates with teeth cut out from the material of the plate from the body of the plate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Nagelplatte zur Verbindung von Balken, bestehend aus einer Blechplatte und in mehreren Reihen angeordneten, aus zungenförmigen Einstanzungen gebildeten Nägeln, wobei die Haftkraft der Nägel im Holz der Balken in Randbereichen der Nagelplatte von demjenigen im Platteninneren verschieden ist. 



   Eine derartige, aus der DE-AS 2619748 bekanntgewordene Nagelplatte soll in einem Walzenpressverfahren in Holzstäbe flächiger Tragwerke eingetrieben werden, wobei von der Walze zuerst erfasste Nägel am Plattenrand (Randkrallen) eine grössere Fläche als die schmalen Nägel im Platteninneren aufweisen, um zu verhindern, dass sich die Nägel am Plattenrand verbiegen bzw. die Platte selbst verlagert. Die tragfähige Verbindung der Holzstäbe wird dabei durch die im Platteninneren angeordneten schmalen Nägel hergestellt. 



   Lange Träger, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt und mittels Nagelplatten verbunden sind, neigen bei Belastung zum Ausziehen der Nagelplatten. In der Regel sind längere Träger auf Zug (Unterzugträger) oder auf Biegung, die sich bei höheren Trägern ebenfalls als Zugbeanspruchung im unteren Teil des Trägers auswirkt, beansprucht. Herkömmliche Nagelplatten sind für derartige Stossverbindungen ungeeignet, da sich diese bei Zugbeanspruchung der Stossstellen an den Rändern aufziehen und in der Folge jede Haftung verlieren. Dabei krümmen sich die Platten auf und werden verformt. 



   Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, Nagelplatten für derartige Stossverbindungen zu schaffen, die eine bessere Randhaftung aufweisen. 



   Eine verbesserte Randhaftung wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Haftkraft der Nägel im Holz, bei in ein bis zwei Reihen parallel zu den Randbereichen der Blechplatte in durchgehenden Reihen angeordneten Nägeln, bei länglichen Blechplatten insbesondere der in parallel zu den querliegenden Rändern vorgesehenen Nägel, grösser ist als die Haftkraft der in benachbarten Reihen gegen das Platteninnere hin liegenden Nägel. 



   Die Erfindung erstreckt sich ferner darauf, dass die gesamte Oberfläche der in jeder der in Randbereichen liegenden Reihen angeordneten Nägel grösser ist als die gesamte Oberfläche der in jeder der im Platteninneren liegenden Reihen angeordneten Nägel. 



   Dabei sieht die Erfindung gemäss einer weiteren Ausführungsform vor, dass die Haftkräfte der Nägel von den Randbereichen der Blechplatte gegen das Platteninnere zu stetig abnehmen. 



   Die in den Randbereichen der Blechplatte angeordneten Nägel sind erfindungsgemäss zwecks Erhöhung der Randhaftung länger ausgebildet als die im Platteninneren angeordneten Nägel. 



   Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weisen die in den Randbereichen der Blechplatte angeordneten Nägel, wie an sich bekannt, einen grösseren Querschnitt auf als die im Platteninneren vorgesehenen Nägel. 



   Durch die Vergrösserung der gesamten Oberfläche jeder der in Randbereichen liegenden Reihen angeordneten Nägel gegenüber der gesamten Oberfläche der in jeder der benachbarten Reihen angeordneten Nägel,   z. B.   durch die stetige Abnahme der Haftkräfte der Nägel von den Randbereichen gegen das Platteninnere, durch die verlängerten, gegebenenfalls auch einen vergrösserten Querschnitt aufweisenden Nägel wird ein Ausziehen der Nagelplatten bei Belastung längerer Träger verhindert. Dabei sind die Nägel in den Randbereichen in einer oder in zwei Reihen angeordnet. 



  Die Nägel im Platteninneren sind normal ausgeführt. 



   In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen der erfindungsgemässen Nagelplatte einer bekannten Verbindung eines Trägers gegenübergestellt. Es zeigen Fig. 1 eine solche bekannte Verbindung mit im Querschnitt veranschaulichten, durch Belastung des Trägers ausgezogenen Nagelplatten, Fig. 2 einen Trägerabschnitt mit erfindungsgemässen Nagelplatten, Fig. 3 in Draufsicht einen Endabschnitt einer erfindungsgemässen Nagelplatte und die Fig. 4 bis 8 Draufsichten verschiedener Nagelplatten gemäss der Erfindung in vereinfachter, schematischer Darstellung. 



   In Fig. 1 ist veranschaulicht, dass bei einer Belastung von Trägern, die aus   Balken-l-   bestehen, die an ihrer   Stossfuge --2-- mittels Nagelplatten --3-- verbunden   sind, diese Nagelplatten, soferne sie mit gleich langen   Nägeln --4-- versehen   sind, aus den Balken herausgezogen und verformt werden können. Die Festigkeit der Verbindung wird dadurch beeinträchtigt oder überhaupt gelöst. 

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   Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind die erfindungsgemässen   Nagelplatten --3-- gemäss   der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform an ihren querliegenden   Rändern --10-- mit Nägeln --5--   versehen, die länger ausgebildet sind als die   Nägel --4--.   Es sind an jedem   Rand-10-z. B.   zwei Reihen solcher längerer   Nägel --5-- vorgesehen.   



   Gemäss Fig. 3 ist eine Nagelplatte --3-- mit kürzeren, durch Einstanzungen --6-- aus einer
Blechplatte --8-- gebildeten, zungenförmigen   Nägeln --4-- und   längeren, durch Einstanzungen - aus der   Blechplatte --8-- gebildeten Nägeln --5-- versehen.   Die längeren   Nägel --5--   sind dabei in den Randbereichen --9-- je in einer Reihe, an den querliegenden   Rändern --10--   je in zwei Reihen angeordnet. Die kürzeren   Nägel --4-- liegen   im Platteninneren --11--. 



   Die Fig. 4 zeigt eine Nagelplatte --3-- mit einer durch strichförmige Darstellung der Einstan-   zungen --6   und   7-- für   die kürzeren   Nägel --4-- und   die längeren Nägel --5-- versinnbildlichten
Nagelanordnungen gleich wie die Fig. 3 bei einer rechteckigen   Nagelplatte-3--.   



   Fig. 5 zeigt bei einer rhomboidförmigen Nagelplatte --3-- eine durch Einstanzungen --7-- versinnbildlichte Anordnung von längeren Nägeln, die mit ihren Breitseiten parallel zu den schräg- liegenden Schmalseiten der Blechplatte --8-- angeordnet sind, wogegen die im Platteninneren vor- gesehenen Nägel (versinnbildlicht durch Einstanzungen --6--) mit ihren Breitseiten parallel zu den Längsseiten der Blechplatte --8-- liegen. 



   In Fig. 6 ist eine rhomboidförmige Nagelplatte --3-- veranschaulicht, an deren Längsseiten längere Nägel (versinnbildlicht durch deren Einstanzungen --7--) mit parallel zu diesen Längssei- ten liegenden Breitseiten zusätzlich zu einer Nagelanordnung an den querliegenden Rändern, die der in Fig. 4 dargestellten entspricht. 



   Gemäss Fig. 7 sind enger angeordnete Nägel durch deren Einstanzungen --6 und 7-- versinnbildlicht, die etwa gleich wie die in den Fig. 3 und 4 dargestellten, über die Nagelplatte --3-verteilt sind. 



   Fig. 8 schliesslich veranschaulicht eine rhomboidförmige   Nagelplatte --3-- mit   enger gesetzten längeren Nägeln (versinnbildlicht durch deren Einstanzungen --7--), deren Breitseiten an schrägliegenden Schmalseiten und an den Längsseiten der Nagelplatte --3-- parallel zu diesen liegen, wogegen die kürzeren Nägel (dargestellt durch deren Einstanzungen --6--) mit ihren Breitseiten parallel zu den Längsseiten der   Nagelplatte --3-- liegend   angeordnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH : 1. Nagelplatte zur Verbindung von Balken, bestehend aus einer Blechplatte und in mehreren Reihen angeordneten, aus zungenförmigen Einstanzungen gebildeten Nägeln, wobei die Haftkraft der Nägel im Holz der Balken in Randbereichen der Nagelplatte von demjenigen im Platteninneren verschieden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftkraft der Nägel (5) im Holz, bei in ein bis zwei Reihen parallel zu den Randbereichen (9,10) der Blechplatte (8) in durchgehenden Reihen angeordneten Nägeln (5), bei länglichen Blechplatten (8) insbesondere der in parallel zu den querliegenden Rändern (10) vorgesehenen Nägel (5), grösser ist als die Haftkraft der in beachbarten Reihen gegen das Platteninnere (11) hin liegenden Nägel (4).
    2. Nagelplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Oberfläche der in jeder der in Randbereichen (9,10) liegenden Reihen angeordneten Nägel (5) grösser ist als die gesamte Oberfläche der in jeder der im Platteninneren (11) liegenden Reihen angeordneten Nägel (4).
    3. Nagelplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftkräfte der Nägel (5) von den Randbereichen (9,10) der Blechplatte (8) gegen das Platteninnere (11) zu stetig abnehmen.
    4. Nagelplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Randbereichen (9,10) der Blechplatte (8) angeordneten Nägel (5) länger ausgebildet sind als die im Platteninneren (11) angeordneten Nägel (4). <Desc/Clms Page number 3>
    5. Nagelplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Randbereichen (9,10) der Blechplatte (8) angeordneten Nägel (5), wie an sich bekannt, einen grösseren Querschnitt aufweisen als die im Platteninneren (11) vorgesehenen Nägel (4).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2619748B1 (de) * 1976-05-05 1977-11-10 Greimbau Lizenz Gmbh Mit hilfe des walzenpressverfahrens hergestellte verbindung von holzstaeben und eine walzenpressmaschine zum herstellen der verbindung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2619748B1 (de) * 1976-05-05 1977-11-10 Greimbau Lizenz Gmbh Mit hilfe des walzenpressverfahrens hergestellte verbindung von holzstaeben und eine walzenpressmaschine zum herstellen der verbindung

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