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Die Erfindung betrifft eine Nagelplatte zur Verbindung von Balken, bestehend aus einer Blechplatte und in mehreren Reihen angeordneten, aus zungenförmigen Einstanzungen gebildeten Nägeln, wobei die Haftkraft der Nägel im Holz der Balken in Randbereichen der Nagelplatte von demjenigen im Platteninneren verschieden ist.
Eine derartige, aus der DE-AS 2619748 bekanntgewordene Nagelplatte soll in einem Walzenpressverfahren in Holzstäbe flächiger Tragwerke eingetrieben werden, wobei von der Walze zuerst erfasste Nägel am Plattenrand (Randkrallen) eine grössere Fläche als die schmalen Nägel im Platteninneren aufweisen, um zu verhindern, dass sich die Nägel am Plattenrand verbiegen bzw. die Platte selbst verlagert. Die tragfähige Verbindung der Holzstäbe wird dabei durch die im Platteninneren angeordneten schmalen Nägel hergestellt.
Lange Träger, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt und mittels Nagelplatten verbunden sind, neigen bei Belastung zum Ausziehen der Nagelplatten. In der Regel sind längere Träger auf Zug (Unterzugträger) oder auf Biegung, die sich bei höheren Trägern ebenfalls als Zugbeanspruchung im unteren Teil des Trägers auswirkt, beansprucht. Herkömmliche Nagelplatten sind für derartige Stossverbindungen ungeeignet, da sich diese bei Zugbeanspruchung der Stossstellen an den Rändern aufziehen und in der Folge jede Haftung verlieren. Dabei krümmen sich die Platten auf und werden verformt.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, Nagelplatten für derartige Stossverbindungen zu schaffen, die eine bessere Randhaftung aufweisen.
Eine verbesserte Randhaftung wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Haftkraft der Nägel im Holz, bei in ein bis zwei Reihen parallel zu den Randbereichen der Blechplatte in durchgehenden Reihen angeordneten Nägeln, bei länglichen Blechplatten insbesondere der in parallel zu den querliegenden Rändern vorgesehenen Nägel, grösser ist als die Haftkraft der in benachbarten Reihen gegen das Platteninnere hin liegenden Nägel.
Die Erfindung erstreckt sich ferner darauf, dass die gesamte Oberfläche der in jeder der in Randbereichen liegenden Reihen angeordneten Nägel grösser ist als die gesamte Oberfläche der in jeder der im Platteninneren liegenden Reihen angeordneten Nägel.
Dabei sieht die Erfindung gemäss einer weiteren Ausführungsform vor, dass die Haftkräfte der Nägel von den Randbereichen der Blechplatte gegen das Platteninnere zu stetig abnehmen.
Die in den Randbereichen der Blechplatte angeordneten Nägel sind erfindungsgemäss zwecks Erhöhung der Randhaftung länger ausgebildet als die im Platteninneren angeordneten Nägel.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weisen die in den Randbereichen der Blechplatte angeordneten Nägel, wie an sich bekannt, einen grösseren Querschnitt auf als die im Platteninneren vorgesehenen Nägel.
Durch die Vergrösserung der gesamten Oberfläche jeder der in Randbereichen liegenden Reihen angeordneten Nägel gegenüber der gesamten Oberfläche der in jeder der benachbarten Reihen angeordneten Nägel, z. B. durch die stetige Abnahme der Haftkräfte der Nägel von den Randbereichen gegen das Platteninnere, durch die verlängerten, gegebenenfalls auch einen vergrösserten Querschnitt aufweisenden Nägel wird ein Ausziehen der Nagelplatten bei Belastung längerer Träger verhindert. Dabei sind die Nägel in den Randbereichen in einer oder in zwei Reihen angeordnet.
Die Nägel im Platteninneren sind normal ausgeführt.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen der erfindungsgemässen Nagelplatte einer bekannten Verbindung eines Trägers gegenübergestellt. Es zeigen Fig. 1 eine solche bekannte Verbindung mit im Querschnitt veranschaulichten, durch Belastung des Trägers ausgezogenen Nagelplatten, Fig. 2 einen Trägerabschnitt mit erfindungsgemässen Nagelplatten, Fig. 3 in Draufsicht einen Endabschnitt einer erfindungsgemässen Nagelplatte und die Fig. 4 bis 8 Draufsichten verschiedener Nagelplatten gemäss der Erfindung in vereinfachter, schematischer Darstellung.
In Fig. 1 ist veranschaulicht, dass bei einer Belastung von Trägern, die aus Balken-l- bestehen, die an ihrer Stossfuge --2-- mittels Nagelplatten --3-- verbunden sind, diese Nagelplatten, soferne sie mit gleich langen Nägeln --4-- versehen sind, aus den Balken herausgezogen und verformt werden können. Die Festigkeit der Verbindung wird dadurch beeinträchtigt oder überhaupt gelöst.
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Um diesen Nachteil zu beseitigen, sind die erfindungsgemässen Nagelplatten --3-- gemäss der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform an ihren querliegenden Rändern --10-- mit Nägeln --5-- versehen, die länger ausgebildet sind als die Nägel --4--. Es sind an jedem Rand-10-z. B. zwei Reihen solcher längerer Nägel --5-- vorgesehen.
Gemäss Fig. 3 ist eine Nagelplatte --3-- mit kürzeren, durch Einstanzungen --6-- aus einer
Blechplatte --8-- gebildeten, zungenförmigen Nägeln --4-- und längeren, durch Einstanzungen - aus der Blechplatte --8-- gebildeten Nägeln --5-- versehen. Die längeren Nägel --5-- sind dabei in den Randbereichen --9-- je in einer Reihe, an den querliegenden Rändern --10-- je in zwei Reihen angeordnet. Die kürzeren Nägel --4-- liegen im Platteninneren --11--.
Die Fig. 4 zeigt eine Nagelplatte --3-- mit einer durch strichförmige Darstellung der Einstan- zungen --6 und 7-- für die kürzeren Nägel --4-- und die längeren Nägel --5-- versinnbildlichten
Nagelanordnungen gleich wie die Fig. 3 bei einer rechteckigen Nagelplatte-3--.
Fig. 5 zeigt bei einer rhomboidförmigen Nagelplatte --3-- eine durch Einstanzungen --7-- versinnbildlichte Anordnung von längeren Nägeln, die mit ihren Breitseiten parallel zu den schräg- liegenden Schmalseiten der Blechplatte --8-- angeordnet sind, wogegen die im Platteninneren vor- gesehenen Nägel (versinnbildlicht durch Einstanzungen --6--) mit ihren Breitseiten parallel zu den Längsseiten der Blechplatte --8-- liegen.
In Fig. 6 ist eine rhomboidförmige Nagelplatte --3-- veranschaulicht, an deren Längsseiten längere Nägel (versinnbildlicht durch deren Einstanzungen --7--) mit parallel zu diesen Längssei- ten liegenden Breitseiten zusätzlich zu einer Nagelanordnung an den querliegenden Rändern, die der in Fig. 4 dargestellten entspricht.
Gemäss Fig. 7 sind enger angeordnete Nägel durch deren Einstanzungen --6 und 7-- versinnbildlicht, die etwa gleich wie die in den Fig. 3 und 4 dargestellten, über die Nagelplatte --3-verteilt sind.
Fig. 8 schliesslich veranschaulicht eine rhomboidförmige Nagelplatte --3-- mit enger gesetzten längeren Nägeln (versinnbildlicht durch deren Einstanzungen --7--), deren Breitseiten an schrägliegenden Schmalseiten und an den Längsseiten der Nagelplatte --3-- parallel zu diesen liegen, wogegen die kürzeren Nägel (dargestellt durch deren Einstanzungen --6--) mit ihren Breitseiten parallel zu den Längsseiten der Nagelplatte --3-- liegend angeordnet sind.
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The invention relates to a nail plate for connecting beams, consisting of a sheet metal plate and nails arranged in several rows, formed from tongue-shaped punchings, the adhesive force of the nails in the wood of the beams in edge regions of the nail plate being different from that in the interior of the plate.
Such a nail plate, which has become known from DE-AS 2619748, is to be driven into wooden bars of flat structures in a roller pressing process, nails first detected by the roller on the edge of the plate (edge claws) having a larger area than the narrow nails in the inside of the plate in order to prevent that the nails bend at the edge of the plate or the plate itself shifts. The load-bearing connection of the wooden rods is created by the narrow nails arranged inside the panel.
Long straps, which are composed of several parts and connected by means of nail plates, tend to pull out the nail plates when under stress. As a rule, longer beams are subjected to tension (beam beams) or to bending, which also affects tensile stress in the lower part of the beam for higher beams. Conventional nail plates are unsuitable for such butt joints, since they pull up at the edges when the butt joints are subjected to tensile stress and consequently lose any liability. The plates bend and are deformed.
The invention has for its object to provide nail plates for such butt joints that have better edge adhesion.
An improved edge adhesion is achieved according to the invention in that the adhesive force of the nails in the wood is greater in the case of nails arranged in continuous rows in one or two rows parallel to the edge regions of the sheet metal plate, in particular in the case of elongated sheet metal plates the nails provided in parallel to the transverse edges than the adhesive force of the nails lying in adjacent rows against the inside of the plate.
The invention further extends to the fact that the total surface area of the nails arranged in each of the rows lying in edge regions is larger than the entire surface area of the nails arranged in each of the rows lying inside the plate.
According to a further embodiment, the invention provides that the adhesive forces of the nails decrease too steadily from the edge areas of the sheet metal plate towards the inside of the plate.
According to the invention, the nails arranged in the edge regions of the sheet metal plate are longer than the nails arranged in the interior of the plate in order to increase the edge adhesion.
According to a further embodiment of the invention, the nails arranged in the edge regions of the sheet metal plate, as is known per se, have a larger cross section than the nails provided in the interior of the plate.
By increasing the total surface area of each of the nails arranged in marginal areas compared to the entire surface area of the nails arranged in each of the adjacent rows, e.g. B. by the steady decrease in the adhesive forces of the nails from the edge areas against the inside of the plate, by the elongated, possibly also having an enlarged cross-section, nails are prevented from being pulled out when longer beams are loaded. The nails are arranged in one or two rows in the edge areas.
The nails inside the plate are normal.
In the drawings, some embodiments of the nail plate according to the invention are compared with a known connection of a carrier. 1 shows such a known connection with cross-sectionally illustrated nail plates pulled out by loading the carrier, FIG. 2 shows a carrier section with nail plates according to the invention, FIG. 3 shows a top view of an end section of a nail plate according to the invention and FIGS. 4 to 8 top views of different nail plates according to the invention in a simplified, schematic representation.
In Fig. 1 it is illustrated that in the case of a load on beams, which consist of beams-1-, which are connected at their butt joint --2-- by means of nail plates --3--, these nail plates, provided they have nails of the same length --4-- are provided, can be pulled out of the beams and deformed. This affects the strength of the connection or even loosens it.
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In order to eliminate this disadvantage, the nail plates according to the invention --3-- according to the embodiment shown in FIG. 2 are provided with nails --5-- on their transverse edges --10-- which are longer than the nails - 4--. There are 10-z on each edge. B. two rows of such longer nails --5-- provided.
3 is a nail plate --3-- with shorter, by punching --6-- from one
Sheet metal plate --8-- formed tongue-shaped nails --4-- and longer nails --5-- formed by stamping - from sheet metal plate --8--. The longer nails --5-- are arranged in a row in the edge areas --9--, each in a row at the transverse edges --10--. The shorter nails --4-- are inside the plate --11--.
Fig. 4 shows a nail plate --3-- with a symbolized line-like representation of the cutouts --6 and 7-- for the shorter nails --4-- and the longer nails --5--
Nail arrangements the same as FIG. 3 for a rectangular nail plate 3--.
Fig. 5 shows a rhomboid-shaped nail plate --3-- an arrangement of longer nails, which is symbolized by stamping --7-- and which is arranged with its broad sides parallel to the sloping narrow sides of the sheet metal plate --8--, whereas the nails provided inside the plate (symbolized by stamping --6--) with their broad sides parallel to the long sides of the plate --8--.
In Fig. 6 a rhomboidal nail plate --3-- is illustrated, on the long sides of which longer nails (symbolized by their stampings --7--) with broad sides lying parallel to these long sides in addition to a nail arrangement on the transverse edges, the corresponds to that shown in FIG. 4.
According to FIG. 7, more closely arranged nails are symbolized by their punched-in 6 and 7, which are approximately the same as those shown in FIGS. 3 and 4 and are distributed over the nail plate 3.
Fig. 8 finally illustrates a rhomboid-shaped nail plate --3-- with longer nails placed closer together (symbolized by their punching --7--), the broad sides of which are parallel to these on oblique narrow sides and on the long sides of the nail plate , whereas the shorter nails (represented by their punching --6--) are arranged with their broad sides parallel to the long sides of the nail plate --3--.