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Die Erfindung betrifft eine Bandsäge mit einer Abdeckung für das Sägeblatt im Bereich oberhalb der Schneidstelle.
Bei Bandsägen entstehen häufig Probleme dadurch, dass solche Abdeckungen entfernt werden müssen, wenn ein Bandwechsel durchgeführt wird. Es ist daher bei Bandsägen mit einer Abdeckung für das Sägeblatt im Bereich oberhalb der Schneidstelle gemäss der Erfindung vorgesehen, dass die Abdeckung an der der Sägeblattzahnung zugekehrten Frontseite einen sich über die gesamte
Länge der Abdeckung erstreckenden Längsschlitz aufweist, dessen Breite höchstens dem Sicherheits- mindestabstand (DIN 31001) entspricht. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, bei einem Band- wechsel, das Band durch den Längsschlitz hindurchzubewegen und dadurch aus der Abdeckung herauszubewegen, ohne dass die Abdeckung zu diesem Zwecke entfernt werden müsste. Die Hand- habung beim Bandwechsel wird damit wesentlich vereinfacht.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh- rungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen : Fig. l einen Schnitt entlang der Linie I-I in Fig. 2, welche einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. l veranschaulicht, Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 2, und Fig. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V in Fig. 1.
In den Zeichnungen ist mit-l-die Umlenkrolle für das Sägeblatt --6-- bezeichnet.
Die Umlenkrolle-l-ist auf einer Achse --4-- frei drehbar gelagert. Die Achse --4-- der Umlenkrolle-l-ist in langlochartigen Aussparungen --12a, 12b-- zweier voneinander beabstandeter ortsfester Wandungen-2a, 2b- gelagert. Die ortsfesten Wandungen --2a, 2b-- sind hiebei Teil des Gehäuses bzw. Gestelles der Bandsäge. An der Achse --4-- der Umlenkrolle - greift eine Feder --3-- an. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Feder --3-eine Zugfeder, welche mit einem ihrer Enden in eine Lasche --15-- eingehakt ist, die an der Welle --4-- fixiert ist. Das zweite Ende der Feder --3-- ist in eine aus der Wandung --2a-ausgestanzt und aufgebogene Lasche --16-- eingehakt.
Die Feder --3-- übt auf die Achse --4-der Umlenkrolle-l-einen Zug aus, unter dem die Achse --4-- bestrebt ist, sich gegen das eine Ende der langlochartigen Aussparungen --12a bzw. 12b-- zu bewegen. Dem Zug der Feder - -3--, der im dargestellten Ausführungsbeispiel vertikal nach oben gerichtet ist, wirkt der Zug der beiden vertikalen Trume des Sägebandes --6-- entgegen. Die von der Feder --3-ausgeübte Kraft und die von dem Sägeband ausgeübte Kraft bilden ein Kräftepaar, das versucht, die Achse -4-- im dargestellten Ausführungsbeispiel entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers zu verdrehen. Um das Drehmoment aufzufangen, ist an der Achse --4-- ein Arm --13-- befestigt, der an einem ortsfesten, jedoch bevorzugt einstellbaren Anschlag --5-- abgestützt ist.
Der Anschlag --5-- steht hiebei gegenüber der ortsfesten Wandung --2a-- vor und ist im dargestellten Ausführungsbeispiel von der Stirnfläche einer Sechskantschraube gebildet, welche durch die Wand --2a-- hindurchgeschraubt ist. Durch mehr oder minder grosses Einschrauben der Schraube --5-- ist es möglich, der Achse --4-- verschiedene Schräglagen zu erteilen. Eine in Fig. l nach links abfallende Achse bewirkt eine Verschiebung des Sägeblattes --6-- in Richtung auf den rechten Rand der Umlenkrolle --1--, wogegen eine nach rechts abfallende Achse --4-eine Verschiebung des Sägeblattes --6-- in Richtung auf den linken Rand der Umlenkrolle-lverursacht. Für einen ordnungsgemässen Betriebszustand ist es erforderlich, dass das Sägeblatt - ungefähr mittig auf der Umlenkrolle-l-läuft.
Um die Achse --4-- der Umlenkrolle --1-- gegen axiale Verschiebung in den langlochartigen Aussparungen --12a, 12b-- zu sichern, ist die Achse --4-- mit einer umlaufenden Nut --9--, die bevorzugt durch einen Einstich gebildet wird, versehen. Die Weite der Nut ist hiebei ungefähr gleich der Stärke s der Wandung einer der langlochartigen Aussparungen --12a--. Die Wandung der Aussparung --12a-- greift hiebei in die umlaufende Nut ein, so dass der Einstich praktisch den theoretischen Schwenkpunkt der Achse --4-- bildet. Der Arm --13-- durchsetzt eine Bohrung - -17--, die in einem aus der Wandung --2a-- ausgebogenen Wandteil --18-- angeordnet ist.
Die Umlenkrolle-l-ist bevorzugt in Wälzlagern --19-- auf der Achse --4-- gelagert.
Eine Bandsäge kann dann, wenn sie insbesondere mit einer Lagerung für die Umlenkrolle - versehen ist, wie sie in den Fig. l und 2 dargestellt ist, mit einer Abdeckung --8-- für das Sägeblatt --6-- im Bereich oberhalb der Schneidstelle versehen sein. Die Abdeckung --8--
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ist hiebei im wesentlichen als oben und unten offener Kasten ausgebildet und besitzt an der der Sägeblattzahnung --6a-- zugekehrten Frontseite einen sich über die gesamte Länge der Abdeckung --8-- erstreckenden Längsschlitz --10--. Die Wandungen --14-- des Längsschlitzes - weisen voneinander einen Abstand auf, der höchstens dem Sicherheitsmindestabstand entspricht, der in der DIN 31001 festgelegt ist. Der Abstand der beiden Wandungen-14-- ist in Fig. 3 mit X bezeichnet.
Die Abdeckung --8-- kann in Richtung des vertikalen Trums des Sägebandes --6-- verschoben werden und mittels einer Schraube --7-- jeweils in der gewünschten Lage festgehalten werden. Die Schraube --7-- presst hiebei die der Frontseite der Abdeckung abgewendete Rückseite der Abdeckung gegen die Wandung --2a--. Die Rückseite der Abdeckung - kann hiebei mit einem Längsschlitz versehen sein, mit dem sie entlang zweier Führungsstifte - -20, 21-- gleiten kann, die in der Wandung --2a-- befestigt sind. In der Abdeckung --8-ist weiters noch eine Stützrolle --22-- gelagert, an der sich die der Sägeblattzahnung --6a-- gegenüberliegende Kante des Sägeblattes exzentrisch abstützen kann.
Im Bereich der Schnittstelle sind in der Abdeckung --A-- Führungsstifte --11-- angeordnet, zwischen welchen das Sägeblatt hindurchläuft.