AT386817B - Foerderanlage fuer stallmist - Google Patents

Foerderanlage fuer stallmist

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AT386817B
AT386817B AT232186A AT232186A AT386817B AT 386817 B AT386817 B AT 386817B AT 232186 A AT232186 A AT 232186A AT 232186 A AT232186 A AT 232186A AT 386817 B AT386817 B AT 386817B
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Schauer Herbert
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/01Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
    • A01K1/0142Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables by means of a moving piston

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description


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   Die Erfindung betrifft eine Förderanlage für Stallmist, mit einem je eine nach oben gerichtete
Ein- und Auslassöffnung aufweisenden Förderschacht und einem über eine hydraulische Zylinder- - Kolbeneinheit hin-und hergehend antreibbaren Förderkolben, der bei seinem nur über einen
Bruchteil der Länge des Förderschachtes reichenden Förderhub in den Einlassbereich des Förder- schachtes eintaucht und diesem Einlassbereich über einen Zubringerförderer zugeführte Mistportionen in den Förderschacht presst, so dass der Mist nach Umleitung im Schacht an der Auslassöffnung nach oben austritt und um diese Auslassöffnung auf dem Boden der Mistablagerstätte einen Hügel bildet. 



   Mit Förderanlagen dieser Art ist eine sogenannte Maulwurfentmistung möglich, bei der der Förderschacht frostsicher gebaut werden kann, der Mist durch die Pressung im Schacht aufbereitet wird und bei dem gebildeten Misthaufen der am besten verrottete Mist aussen liegt, so dass es möglich wird, nur gut verrotteten Mist ohne Zwischenbearbeitung oder Zwischenlagerung auf die Felder auszubringen. Der Förderschacht wird durch den in ihm befindlichen Mist und den Misthaufen abgeschlossen, so dass er keine Zug- oder Geruchsbelästigung im Stall bedingt. 



   Es sind Anlagen bekannt, bei denen der Einlass des Förderschachtes in Verlängerung eines schrittweise arbeitenden Horizontalförderers vorgesehen ist, wobei der Förderschacht von diesem Einlass horizontal nach aussen führt und in einen nach oben gerichteten Auslass übergeht.
Nachteilig ist hier, dass der Förderhub des Horizontalförderers mit dem Förderhub des Förderkolbens zusammenfällt und zwangsweise gleiche Hubhöhe aufweist, wobei sich die Antriebsleistung in einer Leistungsspitze auf beide Förderer aufteilt. Ferner muss die Mistablagerstätte und der
Auslass erhöht über dem Horizontalförderer angebracht werden.

   Zur Vermeidung dieser Nachteile werden Förderanlagen der eingangs genannten Art vorgesehen, bei denen der Einlass des Förderschachtes geneigt und sogar normal nach unten verlaufen kann und die Höhe der Auslassöffnung unabhängig von der Anbringungshöhe des Horizontalförderers gewählt werden kann. Sieht man für die beiden Förderer gesonderte Antriebseinrichtungen vor, dann muss man meist für eine Synchronisierung sorgen, um zu verhindern, dass der Zubringerförderer dann zum Einlass fördert, wenn dieser durch den niedergehenden Förderkolben blockiert ist.

   Anzustreben wäre hier ein Gegentaktbetrieb, bei dem der eine Förderer jeweils den Förderhub und der andere den Rücklaufhub ausführt, da auf diese Weise die zur Verfügung stehende Antriebsleistung insbesondere bei Verwendung eines einzigen Antriebsmotors für eine die Förderer versorgende Ölpumpe am besten ausgenützt wird. Zur Vereinfachung der Steuerung und des Gesamtaufwandes sieht man bisher, wenn auch der Zubringerförderer mit einem hydraulischen Antrieb versehen wird, für beide Förderer gleich grosse hydraulische Zylinder-Kolbeneinheiten vor, die genau aufeinander abgestimmt sind. Dabei wird die Tatsache nicht berücksichtigt, dass in den meisten Fällen für den Förderkolben eine grössere Antriebskraft bei möglicherweise geringerer Antriebsgeschwindigkeit als für den Horizontalförderer erwünscht wäre.

   Bei dem bisher getroffenen Kompromiss ist man gezwungen, Förderschächte mit relativ kleinem Querschnitt zu verwenden. Dies macht es in weiterer Folge notwendig, mit kurzer Streu, also beispielsweise vorgeschnittenem Stroh, zu arbeiten. Eine prinzipielle Schwierigkeit, die übrigens auch häufig bei Förderanlagen mit horizontal verlaufendem Einlassbereich des Förderschachtes auftritt, besteht darin, dass der im Schacht bebefindliche, zusammengepresste Mist häufig eine pasteuse Masse bildet, die den Schacht zumindest annähernd luftdicht abschliesst und zum Festkleben an der mit ihm in Eingriff stehenden Stirnseite des Förderkolbens neigt.

   Es sind dadurch beim Rücklauf relativ grosse Losreisskräfte zum Ablösen des Förderkolbens vom Mist aufzubringen und der Mist wird nach dem Förderhub zumindest während des ersten Teiles des Rücklaufes wieder ein Stück in den Förderschacht zurückgesaugt. 



  Dadurch verringert sich die Förderleistung und der Wirkungsgrad der Förderanlage. Auch wegen dieses Rücksaugens und der aufzubringenden Losreisskräfte werden bisher Förderschächte mit relativ kleinem Querschnitt verwendet. 



   Zur Verringerung des Rücksaugens ist es bei einer Förderanlage nach der DE-AS 1124874, bei der der Förderschacht horizontal seitlich von einem Einwurftrichter ausgeht und der Förderkolben über den Boden des Trichters in den Förderschacht fördert, bekanntgeworden, in dem Endbereich des Kolbenförderhubes im Schacht eine Rückschlagklappe anzuordnen, die sich beim Förderhub an die Wandung des Schachtes anlegt und beim Rücklauf des Förderkolbens von oben 

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 aufweisenden Zylinder-Kolbeneinheit den einen und in der andern Endlage den andern Leitungs- zweig mit der vom Hauptsteuerschieber zu dieser Zylinder-Kolbeneinheit führenden Leitung ver- bindet, bei in einer Zwischenstellung befindlichen, kleineren Zylinder-Kolbeneinheit aber beide
Leitungszweige sperrt. 



   Zur Erhöhung der Betriebssicherheit kann man wenigstens das einen Flüssigkeitsablauf aus der die Zylinder-Kolbeneinheiten verbindenden Leitung zulassende Rückschlagventil des einen Leitungszweiges als Überdruckventil ausbilden, das beim Überschreiten des zugelassenen
Druckes etwa beim Blockieren eines Kolbens einen Ablauf freigibt. 



   Für die Steuerung des Haupt- und Hilfssteuerschiebers ist es an und für sich möglich, von den Zylinder-Kolbeneinheiten in den Endstellungen betätigte Anschlagschalter, gegebenenfalls auch berührungslos betätigbare Schalter, wie Reed-Relais u. dgl., sowie Betätigungsmagnete vorzusehen, die die Steuerung nach einem Schaltprogramm vornehmen. Wesentlich einfacher und betriebssicher ist es aber, wenn nach einer Weiterbildung ein die Pumpe antreibender Motor über ein Untersetzungsgetriebe und Steuerscheiben oder -nocken den Haupt- und Hilfssteuerschieber betätigt.

   Dabei kann man die Anordnung so treffen, dass die Untersetzung so gewählt wird, dass eine volle Umdrehung einer Steuerscheibe einem vollständigen Arbeitszyklus entspricht, wobei die Steuernocken od. dgl. auf der ein Kopierwerk bildenden Scheibe entsprechend verteilt sind, um die Steuerschieber zum jeweils richtigen Zeitpunkt zu betätigen. Einfach ist es dabei, die Steuernocken   od. dgl.   für jeden Schieber an einer Seite der Scheibe anzubringen. 



   Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes gehen aus der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung hervor. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen   Fig. 1   eine in einem Stall vorgesehene Förderanlage für den Stallmist schematisch im Teilschnitt, Fig. 2 und 3 eine Ausführungsvariante des Förderkolbens beim   Arbeits- und Rücklaufhub   im Schnitt, Fig. 4 und 5 in den Fig. 2 und 3 entsprechender Darstellungsweise eine weitere Ausführungsvariante des Förderkolbens, Fig. 6 eine Antriebs- und Steuereinrichtung für die Förderanlage schematisch in Ansicht und die Fig. 7 bis 10 schematische Darstellungen der Zylinder-Kolbeneinheiten der beiden Förderer mit der zugehörigen Antriebs- und Steuereinrichtung. 



   Nach Fig. 1 ist ein Stall --1-- vorgesehen, aus dem der anfallende Mist über einen Horizontalförderer, nämlich einen über eine nur in den Fig. 7 bis 10 dargestellte Zylinder-Kolbeneinheit --2, 3-- angetriebenen Schubstangenförderer --4-- schrittweise hinausbefördert wird. Der Schubstangenförderer --4-- kann zusätzlich über weitere Querförderer von andern Stallbereichen her beschickt werden.

   Er schiebt mit an seiner Schubstange angelenkten Kratzern, die beim Rück- 
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 in eine vorzugsweise flächengleiche runde Form, in ein horizontales   Stück --8b-- umgeleitet   wird und schliesslich in einen ansteigenden   Auslassbereich --8c-- übergeht,   dessen Auslassöffnung - in einem erhöhten Bereich --10-- des Bodens --11-- einer Mistablagerstätte mündet, wobei im Randbereich der   Öffnung --9-- ausklappbare Rückstauklappen --12-- vorgesehen   sein können. 



   Zur Weiterbeförderung des Mistes im   Förderschacht --8-- dient   ein   Förderkolben --13--,   der einen an den Schachtquerschnitt im   Einlassbereich --8a-- angepassten Mantel --14-- auf-   weist, der nach oben offen ist und nach unten von einer hier über die gesamte Stirnseite reichenden Platte --15-- abgeschlossen ist, die aus der in   Fig. 1   dargestellten Rücklaufstellung, in der sie durch einen Fanghaken --16-- an einem   Kreuzstück --17-- gehalten   wird, in eine die stirnseitige Endöffnung des   Förderkolbens --13-- abschliessende   Förderstellung verschwenkbar ist.

   Der   Förderkolben --13-- ist   über eine weitere hydraulischen Zylinder-Kolbeneinheit --18, 19--, deren Kolbenstange am   Kreuzstück --17-- angreift, auf- und   abgehend antreibbar. Die tiefste Stellung der Klappe wurde mit --15a-- strichpunktiert bezeichnet. Die beiden Fördereinrichtungen arbeiten im Gegentakt.

   Sobald der   Horizontalförderer --4-- eine   Mistportion über die   Einlassöffnung --7-- geschoben   hat und den Rücklauf antritt wird der Förderkolben --13-- 

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 nach unten verstellt und schiebt die Mistportion im   Förderschacht --8-- weiter,   so dass der   Förderschacht --8-- schliesslich   mit Mist ausgefüllt ist und dieser Mist an der Auslassöffnung - austritt und einen einem   Maulwurfshügel   ähnlichen Misthaufen --20-- bildet. Durch das
Schwenken der Klappe --17-- beim Rücklauf wird das Loslösen der Klappe vom geförderten Mist durch die Lageänderung und den Luftzutritt erleichtert, so dass der Mist nicht in den Förder-   schacht --8-- zurückgesaugt   wird.

   Auch die Rückstauklappen --12-- behindern das Zurück- saugen. 



   Nach den Fig. 2 bis 5 trägt der   Mantel --14-- des Förderkolbens --13-- stirnseitig   einen um eine   Endöffnung --21-- eingezogenen   Rand. Nach den Fig. 2 und 3 ist die Kolbenstange --19-- der
Zylinder-Kolbeneinheit --18, 19-- verschiebbar durch das   Kreuzstück --17-- geführt   und trägt an ihrem Ende eine Druckplatte --22--, die beim Arbeitshub nach Fig. 2 die   Öffnung --21-- von   innen ab- schliesst, diese Öffnung aber beim Rücklaufhub freigibt. Ein Bund --23--nimmt beim Rücklauf den übrigen
Teil des Arbeitskolbens --13-- nach der erwähnten Freigabe der   Öffnung --21-- mit.   



   In den Fig. 4 und 5 wurde das dort wie bei der Ausführung nach Fig. 1 mit dem Mantel - verbundene Kreuzstück und die Kolbenstange --19-- nicht eingezeichnet. Zum Abschluss der   Endöffnung --21-- des Kolbens --13-- dient   eine Klappe --24--, die hier an einem innerhalb des Kolbens --13-- gelagerten Winkelarm --25-- befestigt ist und die beim Rücklauf des Förder- kolbens --13-- wieder die   Öffnung --21-- freigibt   und sich   schrägstellt.   



   Für den Antrieb der beiden Zylinder-Kolbeneinheiten --2, 3 bzw. 18, 19-- ist gemäss
Fig. 6 eine gemeinsame   Ölpumpe --26-- vorgesehen,   die von einem Elektromotor --27-- angetrieben wird und Öl in eine   Leitung --28-- fördert.   Auf der Motorwelle --29-- sitzt eine Riemenscheibe   - -30--,   die über einen Keilriemen --31-- und eine weitere Riemenscheibe --32-- ein Schnecken- getriebe --33, 34-- antreibt, dessen Schneckenrad --34-- entweder eine Steuerscheibe treibt oder selbst als Steuerscheibe ausgebildet ist.

   Die in Fig. 6 dargestellte Vorderseite --34a-- der Steuerscheibe --34-- besitzt Steuernocken zur Betätigung eines   Hauptsteuerschiebers --35--.  
Die   Rückseite --34b-- ist   mit Steuernocken für einen   Hilfssteuerschieber --36-- versehen.   Selbst- verständlich können auch Taumelscheiben oder andere Nockenscheiben für die Steuerung vorgesehen sein. Die Übersetzung des Keilriemen- und Schneckengetriebes --30 bis 34-- wird so gewählt, dass die Steuerscheibe --34-- bei einem vollständigen Arbeitszyklus der Förderanlage eine ganze Umdrehung vollführt. Die Steuernocken werden entsprechend eingestellt. Es ist auch möglich, eine aus zwei Scheiben bestehende Steuerscheibe --34-- vorzusehen, wobei jede Scheibe ein Nockenpaar trägt und die beiden Scheiben relativ gegeneinander verdrehbar und feststellbar sind. 



   Die der Beaufschlagung der Zylinder-Kolbeneinheiten --2, 3 bzw. 18,   19-- im   Ausfahrsinn dienenden   Zylinderräume --37, 38-- sind   über Leitungen --39, 40-- mit dem Steuerschieber - verbunden. Die   beiden andern Zylinderräume-41, 42-- sind   über eine   Leitung --43--   verbunden. Von dieser Leitung --43-- zweigen zwei Leitungszweige --44, 45-- mit gegengleichen   Rückschlagventilen --46, 47-- zum Hilfssteuerschieber --36-- ab,   der seinerseits über eine Leitung --48-- mit der Leitung --40-- verbunden ist.

   In der Stellung nach Fig. 7 hat die Steuerscheibe ---34a-- den Hauptsteuerschieber --35-- in die eine Steuerstellung verstellt, in der die Leitung --39-- mit der Druckseite der Pumpe --26-- und die Leitung --40-- mit einer   Rücklaufleitung --49-- verbunden   ist. Der Kolben --19-- der Zylinder-Kolbeneinheit wird wegen der Beaufschlagung des Zylinderraumes --37-- im Arbeitshub des   Förderkolbens --13-- ausge-   schoben. Die dabei aus dem   Zylinderraum --41-- verdrängte   Flüssigkeit beaufschlagt den Zylinderraum --42-- und damit den Kolben --3-- im Einfahrsinn. Die Leitungszweige --44, 45-- sind durch den in der Mittelstellung befindlichen Hilfssteuerschieber --36-- gesperrt. 



   Sobald der Kolben --3-- seine Endstellung erreicht hat, wird vorzugsweise unter Einhaltung einer Sicherheitszeitspanne zur Berücksichtigung verschiedener möglicher Kolbengeschwindigkeiten der   Hilfssteuerschieber --36-- umgestellt (Fig. 8),   so dass er nun die Leitung --44-- über die Leitung --48-- mit der Leitung --40-- verbindet. Die noch im Zylinderraum --41-- befindliche Flüssigkeit kann   über --44,   48,40, 35, 49-- frei ablaufen. 



   Bevor der Kolben --19-- seine Ausfahr-Endstellung erreicht, wird zunächst der Hilfssteuerschieber --36-- wieder in seine Mittelstellung verstellt und der Hauptsteuerschieber --35-- 

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   über --34a-- umgeschaltet.   Nun wird die Leitung --40-- und damit der Zylinderraum --38-- von der Pumpe --26-- beaufschlagt. Die Leitung --48-- ist gesperrt und die aus dem Zylinder-   raum --42-- verdrängte   Flüssigkeit beaufschlagt   über --43-- den Zylinderraum --41-- und   damit den   Kolben --19-- im Rücklaufsinn.   Die Flüssigkeit aus dem Zylinderraum --37-- kann   über --39,   35, 49-ablaufen (Fig. 9). 



   Erreicht der Kolben --3-- seine Endstellung, dann schaltet der Hilfssteuerschieber --36-- - wieder nach Einhaltung einer Sicherheitszeitspanne - in die rechte Stellung   (Fig. 10)   um, in der die Leitungen --45 und 48-- verbunden sind, so dass nun der Zylinderraum --41-- über den Leitungszug --26, 35,40, 48,45, 43-- beaufschlagt wird, bis der   Kolben --19-- schliesslich   ganz eingefahren ist und die Umschaltung in die in Fig. 7 dargestellte Steuerstellung erfolgt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Förderanlage für Stallmist, mit einem je eine nach oben gerichtete Ein- und Auslassöffnung aufweisenden Förderschacht und einem über eine hydraulische Zylinder-Kolbeneinheit hin- und hergehend antreibbaren Förderkolben, der bei seinem nur über einen Bruchteil der Länge des
Förderschachtes reichenden Förderhub in den Einlassbereich des Förderschachtes eintaucht und diesem Einlassbereich über einen Zubringerförderer zugeführte Mistportionen in den Förderschacht presst, so dass der Mist nach Umleitung im Schacht an der Auslassöffnung nach oben austritt und um diese Auslassöffnung einen Hügel bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen den geförderten Mist gerichtete Stirnseite des Förderkolbens (13), der über eine Zylinder-Kolbeneinheit (18,19) im Gegentakt zu dem ebenfalls über eine Zylinder-Kolbeneinheit (2,3)

   angetriebenen, schrittweise arbeitenden Horizontalförderer (4) antreibbar ist, wenigstens in einem Teilbereich aus einem beim Rücklauf unter Freigabe eines Belüftungsspaltes relativ zum übrigen Kolben (14) begrenzt verstellbaren Teil   (15 ; 22 ;   24) besteht und bzw. oder beim Rücklauf freigebbare Belüftungsöffnungen (21) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite des an der Rückseite offenen, einen dem Querschnitt des Einlassbereiches des Förderschachtes (8) angepassten Mantel (14) aufweisenden Förderkolbens (13) wenigstens in einem Teilbereich aus einer Klappe (15 ; 24) besteht, die anschlagbegrenzt aus einer eine Endöffnung (21) des Kolbens (13) abschliessenden Förderstellung in eine Rücklaufstellung verschwenkbar ist.
    3. Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Zylinder-Kolbeneinheit (18,19) eine Druckplatte (22) starr verbunden ist, die anschlagbegrenzt in Längsrichtung des Förderkolbens (13) verstellbar ist, so dass sie in der Förderstellung eine stirnseitige End- öffnung (21) des Förderkolbens von innen abschliesst, beim Rücklauf aber den Förderkolben erst nach Freigabe der Endöffnung mitnimmt.
    4. Förderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder-Kolbeneinheiten (2, 3 ; 18,19) des Förderkolbens (13) und des Horizontalförderers (4) verschieden grosse Füllvolumina aufweisen, dass, wie an sich bekannt, für die beiden Zylinder- - Kolbeneinheiten eine gemeinsame Förderpume (26) vorgesehen ist, dass nur die der Beaufschlagung in der einen Richtung dienenden Zylinderräume (37,38) dieser Zylinder-Kolbeneinheiten über einen Hauptsteuerschieber od. dgl.
    (35) wechselweise mit der Druckseite der Pumpe und einem Rücklauf, die beiden andern Zylinderräume (41,42) aber untereinander über eine Leitung (43) verbunden sind und dass diese Leitung über einen weiteren Hilfssteuerschieber od. dgl. (36) nach Erreichen der Endstellungen der das kleinere Füllvolumen aufweisenden Zylinder-Kolbeneinheit (2,3) mit der vom Hauptsteuerschieber zu dieser führenden Leitung (40) verbindbar ist.
    5. Förderanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zylinderräume (41,42) verbindende Leitung (43) über zwei Leitungszweige (44,45) mit gegengleich gerichteten Rückschlagventilen (46,47) mit dem Hilfssteuerschieber (36) verbunden ist, der in der einen Endlage des Kolbens (3) der das kleinere Füllvolumen aufweisenden Zylinder-Kolbeneinheit (2, 3) den einen Leitungszweig (44) und in der andern Endlage den andern Leitungszweig (45) mit der vom Hauptsteuerschieber (35) zu dieser Zylinder-Kolbeneinheit (2,3) führenden Lei- <Desc/Clms Page number 6> tung (40) verbindet, bei in einer Zwischenstellung befindlichen, kleineren Zylinder-Kolbeneinheit aber beide Leitungszweige sperrt.
    6. Förderanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das einen Flüssigkeitsablauf aus der die Zylinder-Kolbeneinheiten (2, 3 ; 18,19) verbindenden Leitungen (43) zulassende Rückschlagventil (46) des einen Leitungszweiges (44) als Überdruckventil ausgebildet ist.
    7. Förderanlage nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Pumpe (26) antreibender Motor (27) über ein Untersetzungsgetriebe (30 bis 34) und Steuerscheiben (34a, 34b) oder-nocken den Haupt- und Hilfssteuerschieber (35,36) betätigt.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124874B (de) * 1958-01-09 1962-03-01 Erwin Schmitzer Dungfoerderanlage fuer Stallmist

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DE1124874B (de) * 1958-01-09 1962-03-01 Erwin Schmitzer Dungfoerderanlage fuer Stallmist

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