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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Umsetzen von Müll auf einem Kompostierfeld, bei der Müll an der Eintrittsseite abgeladen und fortschreitend bis zur Austrittsseite des Kompo- stierfeldes umgesetzt wird, bestehend aus einer auf Schienen verfahrbaren Brücke und einer auf der Brücke verfahrbaren Laufkatze, welche wenigstens ein Grab- und Förderrad und ein
Förderband trägt.
Es ist bereits eine Vorrichtung zum biologischen Zersetzen von organischem Material bekannt (DE-OS 2900993), welche aus einem Kessel besteht, der zum Befüllen oben offen ist und im Bodenbereich mehrere drehbare Schrauben in einer horizontalen Ebene aufweist, welche das durch
Zufuhr von sauerstoffhaltigem Medium behandelte Material zerschneidet und zum Entleerungsbereich am Boden des Kessels befördert. Ein Umsetzen des Mülls im Sinne der eingangs genannten Einrichtung ist mit einer derartigen Anordnung nicht möglich.
Ferner ist eine Kompostieranlage bekanntgeworden (DE-OS 2302882), welche eine über Mieten bewegliche Kompostumsetzmaschine aufweist. Diese Kompostumsetzmaschine ist längs einer kranbahnartigen Führung verschiebbar. Bei jedem Umsetzvorgang setzt die Kompostumsetzmaschine die gesamte Kompostmiete in Längsrichtung um ein Stück um, wobei der fertige Kompost ausgeworfen und am andern Ende der Miete Platz für frisches Gut frei wird. Das Umsetzen erfolgt hier in Längsrichtung der Mieten, so dass ein relativ grosser Platzbedarf erforderlich ist für die mit Abstand zueinander anzuordnenden Mieten.
Es sind auch bereits Maschinen zum Umsetzen und Belüften von Müll auf einem Kompostierfeld bekanntgeworden (EP-PS 00 60 410), bei welcher an einem verfahrbaren Katzwagen ein Förderrad gelagert ist, wobei ein Absetz-Transportband sich durch die Zentrumsöffnung des Förderrades erstreckt. Das Förderrad ist mit horizontaler Achse, jedoch mit spitzem Winkel zur Fahrtrichtung des Katzwagens angeordnet. Eine solche Konstruktion ist sehr aufwendig, zumal die Lagerung des Förderrades nicht in dessen Zentrum erfolgen kann. Ausserdem ergibt sich durch diese Schrägstellung der Nachteil, dass praktisch nur eine Arbeitsrichtung gegeben ist infolge des Anstellwinkels des Förderrades.
Bei einer weiteren bekannten Anordnung (EP-OS 00 21 064) zum Umsetzen von Müll auf einem Kompostierfeld können auch zwei Förderräder vorgesehen werden, wobei diese Förderräder jedoch von sich aus den Weitertransport des Mülls besorgen müssen, d. h., es muss eine entsprechende Drehzahl dieser Förderräder gegeben sein um eine grössere Auswurfweite zu erreichen.
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die besonders leistungsfähig ist, nach beiden Fahrrichtungen der Laufkatze hin gleichermassen wirksam ist und ausserdem in einfacher Weise auch ohne Durchführung von Umsetzarbeiten über dem Kompostierfeld oder über mehrere Kompostierfelder verfahrbar ist.
Erfindungsgemäss wird dazu vorgeschlagen, dass zwei Grab- und Förderräder mit Abstand zueinander gleichachsig angeordnet sind, welche in Achsrichtung gegeneinander gerichtete Austritts- öffnungen aufweisen, dass im Bereich zwischen den beiden Grab- und Förderrädern ein Förderband eingreift, und dass sowohl die Grab- und Förderräder als auch das Förderband höhenverstellbar an der auf der Bürcke verfahrbaren Laufkatze gehalten sind.
Durch diese erfindungsgemässen Massnahmen wird beim Verfahren der Laufkatze nach beiden Richtungen hin ein optimales Abarbeiten und ein optimales Umsetzen des Mülls erreicht. Durch das jeweils in Vorschubrichtung der Laufkatze vorne liegende Grab- und Förderrad wird der Grossteil des Mülls abgearbeitet, wobei das zweite, folgende Grab- und Förderrad den restlichen Bereich der abzuarbeitenden Müllhalde aufnimmt. Bei der umgekehrten Fahrtrichtung ist dann das andere Grab- und Förderrad der Hauptzubringer zu dem zwischen den beiden Grab- und Förderrädern angeordneten Förderband.
Durch die Anordnung des Förderbandes zwischen den beiden Grab- und Förderrädern ist eine konstruktiv einfache Lagerung derselben möglich und ausserdem ein günstiger Abtransport des abgearbeiteten Mülls an die gewünschte neue Ablage- rungsstelle.
Durch die Möglichkeit, sowohl die Grab- und Förderräder als auch das Förderband in ihrer Höhenlage zu verstellen, besteht die Möglichkeit, dass an jeder beliebigen Stelle die genannten Teile angehoben werden können, damit die Brücke samt der Laufkatze oder die Laufkatze allein beliebig über dem Kompostierfeld verfahren werden kann, wobei ausserdem die Möglichkeit
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geschaffen wird, dass sich die Laufkatze samt den Grab- und Förderrädern und dem Förderband auf ein benachbartes Kompostierfeld bewegen kann.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Grab- und Förderräder am freien Ende von Tragarmen gelagert sind und beide Tragarme um eine gemeinsame horizontale Achse an der Laufkatze ver- schwenkbar gehalten sind. Es ist dadurch eine sehr einfache Höhenverstellbarkeit gewährleistet, ohne dass viele zusätzliche konstruktive Massnahmen getroffen werden müssten.
Weiters ist vorgesehen, dass die Tragarme an zwei mit Abstand voneinander verlaufenden und über Querstreben miteinander verbundenen Trägern der Laufkatze schwenkbar gelagert sind.
Es ist dadurch eine besonders stabile Anordnung für die Lagerung der Tragarme möglich. Durch die Anordnung der Grab- und Förderräder an den Tragarmen ist auch eine fliegende Lagerung der Grab- und Förderräder möglich, so dass eine sehr wirkungsvolle Entleerung des abgearbeiteten
Materials zur freien Seite hin und somit zum Förderband hin möglich ist.
Ferner wird vorgeschlagen, dass die Grab- und Förderräder in an sich bekannter Weise als Schaufelräder ausgebildet sind, wobei sich die Schaufelöffnungen bis zur Radachse hin erstrecken und dort schräg zur Radachse hin abfallende Begrenzungsflächen aufweisen, wobei die Grab- und Förderräder zumindest im Bereich der schräg abfallenden Begrenzungsflächen nach dieser einen Seite hin offen sind. Es ist dadurch eine besonders wirkungsvolle Konstruktion geschaffen worden, um das Material abzuarbeiten und über einen bestimmten Verdrehwinkel mitzuführen. Das abgearbeitete Material kann dann nach einer Seite hin in den durch die Begren- zungsflächen abgegrenzten Schacht fallen und von dort auf das Förderband gelangen.
Das Förder- band und die Grab- und Förderräder können dadurch relativ eng aneinander anschliessen, so dass die Gewähr gegeben ist, dass das über die Grab- und Förderräder zugeführte Material direkt auf dem Förderband landet.
In diesem Zusammenhang ist es zweckmässig, wenn zumindest am Übergangsbereich zwischen Auswurfseite der Grab- und Förderräder und dem Förderband rinnen- oder trichterförmig angeordnete Leitbleche vorgesehen sind. Es ist dadurch eine zusätzliche Verbesserung im Übergabebereich des Materials zwischen Grab- und Förderrädern und dem Förderband gegeben.
Besonders vorteilhaft ist es, dass das Förderband an der Laufkatze um eine horizontale Achse unabhängig von den Grab- und Förderrädern verschwenkbar gehalten ist. Es können also sowohl die Grab- und Förderräder als auch das Förderband soweit angehoben werden, dass sie oberhalb der Fahrebene der Laufkatze liegen bzw. zumindest oberhalb des untersten Abschnittes der Träger der Laufkatze.
Weiters ist es besonders vorteilhaft, dass das auswurfseitige Ende des Förderbandes zwischen zwei Trägern der von der Laufkatze befahrenen Brücke nach oben ragt und einen der Träger übergreift. Erst durch diese Massnahme ist es möglich, dass auch das Förderband über die unterste Begrenzung des Trägers nach oben verschwenkt werden kann.
Daraus ergibt sich auch eine sehr günstige Arbeitsweise mit einer erfindungsgemässen Einrichtung, da die Brücke mehrere, nebeneinander liegende Kompostierfelder überspannen kann, wobei die Laufkatze mit hochgestellten Grab- und Förderrädern und hochgestelltem Förderband über Wandteile zwischen zwei Kompostierfeldern verfahrbar ist. An jeder beliebigen Stelle können also die Grab- und Förderräder und das Förderband angehoben und zum gewünschten Kompostierfeld verfahren werden. Durch diese höhenverstellbare Halterung ist auch ein Überfahren des Kompostierfeldes in dessen Längsrichtung in jeder beliebigen Situation möglich.
Weitere erfindungsgemässe Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen Fig. l einen Schnitt durch zwei nebeneinander liegende Kompostierfelder, welche in einer überdachten Halle angeordnet sind ; Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Kompostierfelder in gegenüber Fig. l verkleinertem Massstab ; Fig. 3 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Einrichtung und Fig. 4 eine Draufsicht ; Fig. 5 eine Seitenansicht des Grab- und Förderrades und Fig. 6 einen Schnitt durch dieses Grab- und Förderrad ; die Fig. 7 und 8 zwei gegenüber Fig. l vergrösserte Darstellungen der Leitbleche zwischen Grab- und Förderräder und Förderband ; die Fig. 9 und 10 die zwei Endstellungen des Grabund Förderrades und des Förderbandes bei einer Verstellung in vertikalen Führungen.
An Hand der Fig. l und 2 sollen der grundsätzliche Aufbau einer Einrichtung zum Umsetzen
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von Müll auf einem Kompostierfeld erläutert werden. Bei der gezeigten Anordnung sind zwei
Kompostierfelder und 1'-- nebeneinander angeordnet und mit einer Überdachung --2-- abge- deckt. Die Kompostierfelder --1 und 1'-- sind durch Wandteile --3, 4 und 5-- voneinander getrennt bzw. seitlich abgegrenzt. An der Eintrittsseite --6-- eines Kompostierfeldes --1,1'-- wird der anfallende Müll abgeladen bzw. aufgeschüttet, wobei eine über die ganze Breite eines Kompostier- feldes-l bzw. l'-verlaufende Miete gebildet wird.
Diese Mieten werden in regelmässigen
Abständen umgesetzt, d. h. das angeschüttete Material wird in regelmässigen Abständen in Pfeil- richtung 7 immer weiter in Richtung zum Ausgangsende eines Kompostierfeldes umgesetzt, so dass eine ständige Umarbeitung des Mülls bzw. des Kompostes erfolgen kann. Der Rotteprozess wird dadurch wesentlich beschleunigt, wobei eine kontrollierte Belüftung, Befeuchtung und eine gute Durchmischung erfolgen können. Die für eine solche Einrichtung vorgesehenen zusätzlichen Belüftungs- und Befeuchtungseinrichtungen sind der Übersichtlichkeithalber hier nicht dargestellt worden.
Eine solche Rottemiete wird beispielsweise pro Umsetzvorgang um zirka 5 m weitertransportiert, wobei die Zufuhr von Rohkompost bzw. der Abtransport von Fertigkompost in rhythmischem Einklang mit der Rottezeit gebracht werden kann, so dass ein kontinuierlicher Materialfluss im gesamten Müllwerk gewährleistet ist.
Die Einrichtung zum Umsetzen des Mülls bzw. des Kompostes besteht aus einer auf Schienen --8-- verfahrbaren Brücke --9,9'-- und einer auf der Bücke-9, 9'- verfahrbaren Laufkatze --10--, an welcher zwei Grab- und Förderräder --11-- sowie ein Förderband --12-angeordnet sind. Durch die Grab- und Förderräder wird der Müll bzw. der Kompost abgearbeitet und dem Förderband --12-- zugeführt, über welches dann der abgearbeitete Müll an den um das entsprechende Mass weiter versetzten Ort abgeladen wird.
Gemäss der Erfindung sind nun zwei Grab- und Förderräder --11-- mit Abstand zueinander gleichachsig angeordnet und weisen gegeneinander gerichtete Austrittsöffnungen --20-- auf.
Im Bereich zwischen den beiden Grab- und Förderrädern --11-- ist ein Förderband --12-vorgesehen, so dass das abgearbeitete Material von beiden Förderrädern --11-- her zur Mitte hin auf das Förderband --12-- entladen werden kann. Sowohl die Grab- und Förderräder --11-- als auch das Förderband --12-- sind höhenverstellbar an der auf der Bücke-9, 9'- verfahrbaren Laufkatze --10-- gehalten, wobei diese oberste Stellung der Grab- und Förderräder --11-- sowie des Förderbandes --12-- strichpunktiert in den Fig. l und 3 ersichtlich ist.
Die Grab- und Förderräder --11-- sind am freien Ende von Tragarmen --14-- drehbar gelagert, wobei beide Tragarme --14-- um eine gemeinsame horizontale Achse --15-- an der Laufkatze --10-- verschwenkbar gehalten sind. Es ist dadurch eine sehr einfache Höhenverstellbarkeit gewährleistet, ohne dass viele zusätzliche konstruktive Massnahmen getroffen werden müssten.
In besonders einfacher Weise besteht die Laufkatze --10-- aus zwei mit Abstand voneinander verlaufenden und über Querstreben --16-- miteinander verbundenen Trägern --17--, wobei die Lagerung der Tragarme --14-- an diesen Trägern --17-- erfolgen kann. Durch die Anordnung der Grab- und Förderräder --11-- an diesen Tragarmen --14-- ist eine fliegende Lagerung
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gesehen, die das Material abarbeiten und über einen bestimmten Verdrehwinkel mitführen. Die Schaufelöffnungen --19-- erstrecken sich bis praktisch zur Radachse hin und gehen dort in die Austrittsöffnungen --20-- über. Die Schaufelöffnungen --19-- sind praktisch der Radachse zugewendet mit schräg zur Radachse hin abfallenden Begrenzungsflächen-21-- abgegrenzt.
Die Austrittsöffnungen --20-- sind zumindest über einen Teilbereich dieser schräg abfallenden Begrenzungsflächen --21-- vorgesehen, so dass das abgearbeitete Material durch die Schaufelöffnungen --19-- in den durch die Begrenzungsflächen --21-- abgegrenzten Schacht fallen und von dort über die Austrittsöffnungen --20-- auf das Förderband --12-- gelangt.
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zumindest am Übergangsbereich zwischen den Austrittsöffnungen --20-- der Grab- und Förder- räder --11-- und dem Förderband rinnen-oder trichterförmig angeordnete Leitbleche --22-- (Fig. l, 7, 8) vorzusehen.
Diese Leitbleche --22-- können sich aber auch über die ganze Länge des Förderbandes erstrecken.
Das Förderband --12-- ist an der Laufkatze --10-- um eine horizontale Achse --23-verschwenkbar gehalten. Das Verschwenken des Förderbandes --12-- kann dabei unabhängig von dem Verschwenkzustand der Tragarme --14-- für die Grab- und Förderräder --11-- erfolgen. Es können also sowohl die Grab- und Förderräder --11-- als auch das Förderband --12-so weit angehoben werden, dass sie oberhalb der Fahrebene der Laufkatze --10-- liegen bzw. zumindest oberhalb des untersten Abschnittes der Träger --17--.
Das Förderband --12-- ragt mit seinem auswurfsseitigen Ende zwischen zwei die Brücke --9,9'-- bildenden Trägern --24 und 25-- nach oben und übergreift dabei den einen Träger --24-. Erst durch diese Massnahme ist es möglich, dass auch das Förderband --12-- über die unterste Begrenzung des Trägers --17-- nach oben verschwenkt werden kann.
Daraus ergibt sich auch eine sehr günstige Arbeitsweise mit einer erfindungsgemässen Einrichtung, weil nämlich die Bücke-9, 9'- über mehrere, nebeneinander liegende Kompostier- felder führen kann, wobei die Laufkatze --10-- mit hochgestellten Grab-und Förder- rädern --11-- und hochgestelltem Förderband --12-- über die Wandteile --4-- zwischen zwei Kompostierfeldern verfahrbar ist. An jeder beliebigen Stelle können also die Grabund Förderräder --11-- und das Förderband --12-- angehoben und zum gewünschten Kompostier- feld-l bzw. l'-verfahren werden. Durch diese höhenverstellbare Halterung ist aber auch ein Überfahren des Kompostierfeldes in dessen Längsrichtung in jeder beliebigen Situation möglich.
In der vorstehenden Beschreibung wurde stets davon gesprochen, dass die Grab- und Förderräder --11-- und das Förderband --12-- um eine entsprechende Achse verschwenkbar gehalten sind. Es wäre im Rahmen der Erfindung auch möglich, auf eine andere Weise eine Höhenverstellung der Grab- und Förderräder bzw. des Förderbandes durchzuführen und diese Teile z. B. in vertikalen Führungen zu halten, wie dies in den Fig. 9 und 10 gezeigt ist. In Fig. 9 ist die unterste Endstellung der Grab- und Förderräder --11-- und des Förderbandes --12-- gezeigt. Aus Fig. 10 ist die obere Endstellung der Grab- und Förderräder -11-- und des Förderban-
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--12-- ersichtlich.nen --32 und 33-- eingreifen.
An einer die Beiden Führungsschienen --32 und 33-- verbindenden Traverse --38-- sind die Grab- und Förderräder --11-- drehbar gelagert. Die Höhenverstellung kann hydraulisch oder beispielsweise durch angetriebene Zahnräder erfolgen, welche in die beispielsweise einseitig als Zahnstangen ausgeführten Führungsschienen --32,33-- eingreifen.
Auch für die Höhenverstellung des Förderbandes --12-- ist eine vertikale Führung --34-- vor- gesehen, welche eine Führungsschiene --25-- aufnimmt. Wie auch bei den Grab- und Förder- rädern --11-- kann auch beim Förderband --12-- beidseitig eine solche vertikale Führung --34-vorgesehen werden. Die Führungsschiene --35-- ist um die Achse --38-- verschwenkbar mit dem Tragelement des Förderbandes verbunden.
Bei einer Verstellung des Förderbandes --12-in der vertikalen Führung --34-- ist es notwendig, dass das Förderband --12-- in dessen Längs-
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desselben ist daher mit Langlöchern --37-- ausgestattet, in welche Trag- und Führungszapfen --36-- des Trägers --17-- eingreifen. Auch durch eine derartige Konstruktion ist gewährleistet, dass sowohl die Grab- und Förderräder --11-- als auch das Förderband --12-- nach oben verstellt werden können, so dass keine Teile unter die Laufkatze --10-- vorstehen.
Durch die erfindungsgemässe Einrichtung ist eine schonende Behandlung des Mülls bzw.
Kompostes möglich, da die Grab- und Förderräder --11-- nur eine geringe Drehzahl aufweisen müssen, z. B. 10 Umdr/min. Dadurch ist keine Zerstörung von Monozellen, Medikamentenbehältern
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usw., welche sich noch im Rohkompost befinden können, möglich. Dies ergibt also einen sauberen
Fertigkompost.
Die Träger --17-- können je nach Bedarf konstruiert sein und sind beim gezeigten Beispiel als Fachwerkträger ausgeführt. Die Anordnung der Hydraulikeinheiten --26-- oder anderer
Antriebs- oder Steuereinheiten kann beispielsweise auf einem Podest --27-- erfolgen, das an einem den Träger --25-- der Brücke --9, 9'-- übergreifenden Abschnitt der Laufkatze --10-- angeordnet wird. Verschiedene konstruktive Details können selbstverständlich in verschiedenen
Ausführungen durchgeführt werden, wobei es jedoch immer wesentlich und wichtig ist, dass zwei Grab- und Förderräder --11-- mit Abstand voneinander angeordnet sind und zwischen diesen beiden Grab- und Förderrädern ein Förderband --12-- angeordnet wird.
Ferner ist ein wesentli- ches Kriterium, dass diese Teile höhenverstellbar an der Laufkatze --10-- gehalten sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Umsetzen von Müll auf einem Kompostierfeld, bei der Müll an der Eintritts- seite abgeladen und fortschreitend bis zur Austrittsseite des Kompostierfeldes umgesetzt wird, bestehend aus einer auf Schienen verfahrbaren Brücke und einer auf der Brücke verfahrbaren
Laufkatze, welche wenigstens ein Grab- und Förderrad und ein Förderband trägt, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwei Grab- und Förderräder (11) mit Abstand zueinander gleichachsig angeordnet sind, welche in Achsrichtung gegeneinander gerichtete Austrittsöffnungen (20) aufweisen, dass in den Bereich zwischen den beiden Grab- und Förderrädern (11) ein Förderband (12) eingreift, und dass sowohl die Grab- und Förderräder (11) als auch das Förderband (12) höhenverstellbar an der auf der Brücke (9, 9') verfahrbaren Laufkatze (10)
gehalten sind.