AT388357B - Pfannenwickler - Google Patents

Pfannenwickler

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AT388357B
AT388357B AT287186A AT287186A AT388357B AT 388357 B AT388357 B AT 388357B AT 287186 A AT287186 A AT 287186A AT 287186 A AT287186 A AT 287186A AT 388357 B AT388357 B AT 388357B
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motor
pulleys
type winder
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AT287186A
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Rosendahl Masch Gmbh
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/76Depositing materials in cans or receptacles
    • B65H54/80Apparatus in which the depositing device or the receptacle is rotated

Landscapes

  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Pfannenwickler zum rosettenförmigen Ablegen von Drähten, Adern oder andern länglichen, biegsamen Gegenständen, mit einer von einem Motor antreibbaren Pfanne. 



   Pfannenwickler sind bekannt, sie können   z. B.   an Stelle eines Spulenaufwicklers am Ende einer Extrusionsanlage stehen. Es sind dies einfach waagrecht rotierende Scheiben, auf die eine blecherne Pfanne aufgesetzt werden kann. In diese Pfanne wird die extrudierte Ader eingelegt. Beim Einlegen soll ein Bund gebildet werden, der es erlaubt, die 
 EMI1.1 
 eine bestimmte Lage zueinander haben. Die eine Möglichkeit besteht darin, wie bei Spulen auch, Windung an Windung zu verlegen. Der Bund ist dann sehr dicht, er ist aus lauter konzentrischen Windungen mit jeweils geringen Durchmesserdifferenzen (entspricht dem Aderdurchmesser) gebildet. Die Pfannen haben einen Aussendurchmesser von etwa 1, 5 m, die Adern mit etwa 1-3 mm Durchmesser sind sehr glatt und im Verhält zu ihrem sehr geringen Gewicht sehr steif. Dies gilt besonders für Glasfasern.

   Es kann bei diesen der Fall eintreten, dass die einzelnen Windungen beim Transport der Pfannen durcheinander rutschen, wodurch das spätere zuglose Ausziehen der Adern aus der Pfanne gestört wird. 



   Um die Gefahr des Verrutschens der Windungen zu vermindern, ist es bekannt, die Adern rosettenförmig in der Pfanne abzulegen. Wenn der Winkelversatz zwischen den einzelnen Windungen gross genug ist, ist die Gefahr, dass Windungen untereinanderrutschen sehr gering, das Herauswickeln ist problemlos - und weil die einzelnen Windungen alle den gleichen Durchmesser haben, erübrigt es sich auch, beim Abwickeln für die Drehzahl der Pfanne, zusätzlich zur geschwindigkeitsproportionalen Anpassung an die Verseilanlage   (z. B.   mit gemeinsamer Leitspannung), noch ein Regelorgan zu haben, welches die unterschiedlichen Windungsdurchmesser berücksichtigt. Um eine solche rosettenförmige Ablage der Adern zu erreichen, werden die Pfannenenden taumelnd mit Planetengetriebe angetrieben.

   Weites wurde auch schon vorgeschlagen, bei einer ebenen und zentrisch umlaufenden Pfanne eine hin- und hergehende Adernführung vorzusehen, wodurch es ebenfalls zu einer rosettenförmigen Ablage der Adern in der Pfanne kommt. Der Nachteil dieser bekannten Lösungen liegt in der komplizierten Konstruktion, die bei einer Taumelscheibe oder bei einer hin- und hergehenden Adernführung unvermeidlich ist. 



   Ziel der Erfindung ist es, einen Pfannenwickler vorzuschlagen, der sich durch eine besonders einfache Konstruktion auszeichnet. 



   Erfindungsgemäss wird daher vorgeschlagen, dass der Antrieb durch einen Riementrieb über wenigstens zwei Scheiben erfolgt, wobei die mit dem Motor verbundene Scheibe exzentrisch angeordnet ist und das Übersetzungsverhältnis der beiden Riemenscheiben ungleich 1 : 1 ist. Durch diese Massnahmen wird erreicht, dass die Winkelgeschwindigkeit der Pfanne während einer Umdrehung schwankt. Dies führt dazu, dass bei gleichmässigem Vorschub der abzulegenden Adern diese mit den Schwankungen der Winkelgeschwindigkeit in einem sich ändernden Radius abgelegt werden. 



  Da das Übersetzungsverhältnis der beiden Riemenscheiben von 1 : 1 verschieden ist, kommt es zu Phasenverschiebungen der Schwankungen der Winkelgeschwindigkeit von Umdrehung der Pfanne zu Umdrehungen, wodurch es zu einem rosettenartigen Ablegen der Adern kommt. Dabei entspricht der mittlere Durchmesser des dabei sich bildenden Bundes bzw. die Länge einer Windung des Bundes, dem Synchronverhältnis zwischen der Geschwindigkeit der Ader und der Drehzahl der antreibenden Riemenscheibe. Das Verhältnis zwischen dem Aussendurchmesser und dem Innendurchmesser des Bundes entspricht der Grösse der Exzentrität der treibenden Riemenscheibe.

   Der Winkelversatz zwischen den einzelnen aufeinander folgenden Windungen entspricht dem Übersetzungsverhältnis des Riementriebes. 
 EMI1.2 
 hindurch vorgeschoben und der   Pfanne --4-- zugeführt,   die in üblicher Weise einen Ringraum zur Ablage der Ader --1-- aufweist. Die   Pfanne --4-- sitzt   auf einer   Scheibe --5--,   die drehfest über eine Welle mit einer Riemenscheibe --7-- verbunden ist. Diese wird über einen Riemen 

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 von einer zweiten Riemenscheibe --8-- angetrieben, die eine um das Mass E exzentrisch von ihrem Mittelpunkt angeordnete Bohrung aufweist, die von der Welle eines Getriebes --9-- durch- 
 EMI2.1 
 vorgesehen, die an einem von einer Feder belasteten Winkelhebel angeordnet ist. 



   Durch die exzentrische Anordnung der Riemenscheibe --8-- kommt es zu periodischen Drehzahlschwankungen der Pfanne --4--. Dabei muss die einlaufende Ader gerade den Radius einnehmen, dessen Umfangsgeschwindigkeit der Förderdruckgeschwindigkeit entspricht. Dies führt, auf Grund des Umstandes, dass das Übersetzungsverhältnis von 1 : 1 verschieden ist, zu einem rosettenförmigen Ablegen der Ader, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. 



   Die Länge einer Windung des so gebildeten Bundes entspricht dabei dem Synchronverhältnis zwischen der Geschwindigkeit der Verschubeinrichtung --2-- und der Drehzahl   n 1   der treibenden Riemenscheibe --8--. 



   Der Winkelversatz a der einzelnen aufeinanderfolgenden Windungen entspricht dem Übersetzungsverhältnis der beiden Riemenscheiben--7 und 8--.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Pfannenwickler zum rosettenförmigen Ablegen von Drähten, Adern oder andern länglichen biegsamen Gegenständen, mit einer von einem Motor antreibbaren Pfanne, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb durch einen Riementrieb über wenigstens zwei Scheiben (7,8) erfolgt, wobei die mit dem Motor (9,10) verbundene Scheibe (8) exzentrisch angeordnet und das Übersetzungsverhältnis der beiden Riemenscheiben (7,8) ungleich 1 : 1 ist.
AT287186A 1986-10-29 1986-10-29 Pfannenwickler AT388357B (de)

Priority Applications (1)

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AT287186A AT388357B (de) 1986-10-29 1986-10-29 Pfannenwickler

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AT287186A AT388357B (de) 1986-10-29 1986-10-29 Pfannenwickler

Publications (2)

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ATA287186A ATA287186A (de) 1988-11-15
AT388357B true AT388357B (de) 1989-06-12

Family

ID=3541629

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0480259A1 (de) * 1990-10-11 1992-04-15 Alstermo Kabel Ab Verfahren zum Herstellen einer Drahtrollenverpackung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0480259A1 (de) * 1990-10-11 1992-04-15 Alstermo Kabel Ab Verfahren zum Herstellen einer Drahtrollenverpackung

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ATA287186A (de) 1988-11-15

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