AT390302B - Drehkreuz - Google Patents
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- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B11/00—Means for allowing passage through fences, barriers or the like, e.g. stiles
- E06B11/08—Turnstiles; Gates for control of entry or exit of persons, e.g. in supermarkets
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Drehkreuz für die zyklische Freigabe eines Durchgangs in zumindest eine Richtung, das gegebenenfalls mit einem Zähl-oder Kontrollsystem oder dergleichen ausgestattet ist, mit einer in jeder Sperrstellung verrastenden Drehscheibe, an der Sperrstäbe vorgesehen sind, wobei sich in jeder Sperrstellung ein Sperrstab in den Durchgang erstreckt.
Derartige Drehkreuze an Zugängen zu mechanischen Aufstiegshilfen, Sportplätzen, Freischwimmbädem oder anderen Veranstaltungszentren sind üblicherweise drei- oder vierstäbig ausgebildet und um eine schräge oder vertikale Achse drehbar. Drehkreuze mit Schrägachse werden aus Platzgründen insbesondere dann installiert, wenn mehrere Durchgangsspuren nebeneinander vorgesehen sind, da durch die Schrägachse die nicht benötigten Sperrarme nach unten abstehen. Da sie meist mit Zähl-oder Kontrolleinrichtungen verbunden sind, wird das verrastete Drehkreuz nach dem Entwerten oder der Kontrolle einer Zutrittskarte zur Verdrehung in die folgende Stellung freigegeben.
Sowohl der Sperrzustand bzw. die Durchgangsbereitschaft als auch die Durchgangsrichtung können häufig nicht unmittelbar erkannt werden, insbesondere wenn die Durchgangsrichtung gewechselt werden kann. Dies wird noch dadurch erschwert, dass bei mehrspurigen Zugängen diese über eine bestimmte Distanz vor den Drehkreuzen kanalisiert werden, sodass bei einem falschen Zugang der Spurwechsel erschwert ist. Insbesondere bei Schleppliften ist es für die Benützer oft schwer, für den Spurwechsel bis zum Beginn des falschen Zugangs zurückzugehen. Es ist zwar bekannt, hiefür Zugangssperren und Signale vorzusehen, jedoch hat es sich gezeigt, dass diese vom Publikum immer wieder übersehen werden, da sie oft nicht im direkten Blickfeld liegen.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, ein Drehkreuz zu schaffen, bei dem diese Nachteile weitgehend behoben sind.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass jeder Sperrstab eine Betriebszustandsanzeige aufweist.
Auf diese Weise ist den auf das Drehkreuz bzw. die Drehkreuze zugehenden Personen unmittelbar ersichtlich, ob die jeweilige Durchgangsspur benützbar ist oder nicht. Es entfällt die Suche eventuell angeordneter Anzeigen neben, vor oder über dem Drehkreuz, die bisher oft übersehen worden sind. Insbesondere von Vorteil ist die erfindungsgemässe Sperrstabausbildung, wenn wechselnde Durchgangsrichtungen vorgegeben werden können, d. h. beispielsweise Ein- und Ausgänge vertauscht werden können, um gegebenen Situationen besser angepasst werden zu können. Die Betriebszustandsanzeige, die zumindest den Sperrzustand angibt, kann beispielsweise ein zutrittsseitig sich am Sperrstab längserstreckendes, optisches Signal umfassen, sodass der Sperrarm als leuchtender Balken erscheint.
Eine bevorzugte Ausführung sieht vor, dass sowohl zutrittsseitig als auch abgangsseitig je ein optisches Signal für den Sperrzustand und für die Durchgangsbereitschaft am Sperrstab vorgesehen ist. Diese Ausbildung ist insbesondere für die oben erwähnten Drehkreuze geeignet, die wechselnde Durchgangsrichtungen aufweisen. So kann etwa an der erlaubten Zugangsseite ein grünes Signal den freien Zutritt anzeigen, während an der Abgangsseite ständig ein rotes Signal anzeigt, dass diese Durchgangsrichtung dauernd gesperrt ist.
Da die Sperrstäbe einen massiven Aufbau aufweisen müssen, der auch einer zufälligen oder mutwilligen Überbelastung standhält, ist in einer weiteren bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass jeder Sperrstab einen Hohlzylinder bildet und Öffnungen im Mantel aufweist, und dass im Inneren des Sperrstabes eine Lichtquelle für jedes optische Signal vorgesehen ist. Die Öffnungen können als durchsichtige abgedeckte Längsschlitze ausgebildet sein. Ein besserer Schutz der innenliegenden Lichtquelle (n) wird dadurch erreicht, dass die Öffnungen als Lochreihen ausgebildet sind.
Eine einfache, leicht installierbare Signaleinrichtung kann in der Weise ausgebildet sein, dass die Lichtquelle im Ansatzbereich des Sperrstabes an der Drehscheibe vorgesehen ist, und sich von der Lichtquelle ein Lichtleitstab im Inneren des Sperrstabs erstreckt.
Für eine Ausführung mit roten oder grünen Signalen ist insbesondere eine Variante des Sperrstabes gedacht, in der der hohle Sperrstab durch mindestens eine Trennwand in Kammern unterteilt ist, wobei jede Kammer einen Lichtleitstab enthält und Mantelöffnungen in jeder Kammer vorgesehen sind.
Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
Die Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines zweispurigen Durchgangs, die Fig. 2 ein Drehkreuz in einer ersten Ausführung eines Sperrstabs, die Fig. 3 eine zweite Ausführung eines Sperrstabes, die Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Sperrstab gemäss Fig. 2 oder 3, und die Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie (V-V) der Fig. 4, und Fig. 6 denselben Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel.
Jedes Drehkreuz (1) einer Durchgangsspur ist mit von einer Drehscheibe abstehenden, hohlen Sperrstäben (2) versehen und einer Kontroll-oder Zähleinrichtung (10) zugeordnet. Die Drehachse der Drehscheibe verläuft gemäss Fig. 2 schräg, und der jeweils die Durchgangsspur sperrende Sperrstab (2) erstreckt sich im wesentlichen horizontal. Zutritts-und vorzugsweise auch abgangsseitig sind im Mantel des Sperrstabs (2) Öffnungen (3), (4), (5) vorgesehen, die gemäss Fig. 2 als Längsschlitze und gemäss Fig. 3 als Lochreihen ausgebildet sind. Im Inneren ist der hohle Sperrstab durch eine horizontale Trennwand (11) (Fig. 4,5) bzw. durch einander kreuzende Trennwände (Fig. 6) in Kammern unterteilt, in denen Lichtleitstäbe (6), (7) angeordnet sind. Diese grenzen an Lampen (8), (9) im Ansatzbereich des Sperrstabes (2) an die Drehscheibe.
Das über die gesamte Länge des Sperrstabes (2) abgegebene Licht lässt diesen als leuchtenden Balken erscheinen, wobei er je nach seinem Betriebszustand beispielsweise rotes Licht (6), (8) für einen gesperrten Durchgang und grünes Licht (7), (9) für
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einen benützbaren Durchgang abstrahlt.
Die Färbung des Lichtes kann dabei durch farbige Abdeckungen der Öffnungen (3), (4), (5), durch färbige Lichtleitstäbe (6), (7) oder durch farbige Lampen (8), (9) erzielt werden.
Die zweikammrige Ausführung nach Fig. 4 und 5 strahlt dabei rotes oder grünes Licht nach der Zugangsseite, die vierkammrige Ausführung rotes Licht auch nach der Abgangsseite aus, und ist für verschiedene Durchgangsrichtungen einsetzbar.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Drehkreuz für die zyklische Freigabe eines Durchgangs in zumindest eine Richtung, das gegebenenfalls mit einem Zähl- oder Kontrollsystem oder dergleichen ausgestattet ist, mit einer in jeder Sperrstellung verrastenden Drehscheibe, an der Sperrstäbe vorgesehen sind, wobei sich in jeder Sperrstellung ein Sperrstab in den Durchgang erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sperrstab (2) eine Betriebszustandsanzeige aufweist.
- 2. Drehkreuz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebszustandsanzeige ein sich zutrittsseitig am Sperrstab (2) längserstreckendes optisches Signal umfasst.
- 3. Drehkreuz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl zutrittsseitig als auch abgangsseitig je ein optisches Signal für den Sperrzustand und für die Durchgangsbereitschaft am Sperrstab (2) vorgesehen ist.
- 4. Drehkreuz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Sperrstab (2) einen Hohlzylinder bildet und Öffnungen (3,4, 5) im Mantel aufweist, und dass im Inneren des Sperrstabes (2) eine Lichtquelle (8,9) für jedes optische Signal vorgesehen ist.
- 5. Drehkreuz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (3,4) als Längsschlitze ausgebildet sind, die mit einer durchsichtigen Abdeckung überdeckt sind.
- 6. Drehkreuz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (5) als Lochreihen ausgebildet sind.
- 7. Drehkreuz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (8,9) im Ansatzbereich des Sperrstabes (2) an der Drehscheibe vorgesehen ist, und sich von der Lichtquelle (8,9) ein Lichtleitstab (6,7) im Inneren des Sperrstabs (2) erstreckt.
- 8. Drehkreuz nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle Sperrstab (2) durch mindestens eine Trennwand (11) in Kammern unterteilt ist, wobei jede Kammer einen Lichtleitstab (6,7) enthält und Mantelöffnungen (3,4, 5) in jeder Kammer vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT12589A AT390302B (de) | 1989-01-24 | 1989-01-24 | Drehkreuz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT12589A AT390302B (de) | 1989-01-24 | 1989-01-24 | Drehkreuz |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA12589A ATA12589A (de) | 1989-09-15 |
| AT390302B true AT390302B (de) | 1990-04-25 |
Family
ID=3482167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT12589A AT390302B (de) | 1989-01-24 | 1989-01-24 | Drehkreuz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT390302B (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0741833A4 (de) * | 1994-02-01 | 1997-05-02 | Martin Hering | Vorrichtung mit zeichen für drehkreuze und anwendungsverfahren |
| EP1710391A1 (de) * | 2005-04-07 | 2006-10-11 | Mario Gnaccarini | Rohrförmiges Schliesselement, insbesondere Tor, ausgerüstet mit Beleuchtungsvorrichtungen |
| US10000969B2 (en) * | 2015-06-19 | 2018-06-19 | Skidata Ag | Access control apparatus |
| AT15960U1 (de) * | 2011-10-17 | 2018-10-15 | Chairkit Foerdertechnik Gmbh | Einstiegssteuervorrichtung für Liftanlagen |
| WO2023131381A1 (de) * | 2022-01-07 | 2023-07-13 | ELKA Torantriebe GmbH u. Co. Betriebs KG | Vorrichtung zum vereinzeln von personen und/oder fahrzeugen |
-
1989
- 1989-01-24 AT AT12589A patent/AT390302B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0741833A4 (de) * | 1994-02-01 | 1997-05-02 | Martin Hering | Vorrichtung mit zeichen für drehkreuze und anwendungsverfahren |
| EP1710391A1 (de) * | 2005-04-07 | 2006-10-11 | Mario Gnaccarini | Rohrförmiges Schliesselement, insbesondere Tor, ausgerüstet mit Beleuchtungsvorrichtungen |
| AT15960U1 (de) * | 2011-10-17 | 2018-10-15 | Chairkit Foerdertechnik Gmbh | Einstiegssteuervorrichtung für Liftanlagen |
| US10000969B2 (en) * | 2015-06-19 | 2018-06-19 | Skidata Ag | Access control apparatus |
| WO2023131381A1 (de) * | 2022-01-07 | 2023-07-13 | ELKA Torantriebe GmbH u. Co. Betriebs KG | Vorrichtung zum vereinzeln von personen und/oder fahrzeugen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA12589A (de) | 1989-09-15 |
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