DE1966520C3 - Einschrankige, automatische Sperre - Google Patents
Einschrankige, automatische SperreInfo
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Description
Einschrankige, automalische Sperren mit vom Benui
zer gesteuerten Elementen und von diesen betätigten ersten Schalter zu schließenden Steuerungskreis, mi
von Berechtigungsmitteln gesteuertem Element beta tigtem, den Steuerungskreis von Sperrung auf Durch
laß der Schranke stellenden Umschalter und von ir Sperrzweig angeordneten Elementen betätigten
Schließschalter für den Schrankenantrieb sind bekannt.
Bei solchen Sperren öffnet sich die Schranke bzw bleibt offen, wenn ein Benutzer durchgeht, der sein Bc
rechtigungsmittel eingeworfen hat. Vor einem Benut zer. der kein Berechtigungsmittel einwarf, bleibt dii
Schranke geschlossen bzw. schließt sie sich. Diese be kannten Sperren weisen den Nachteil auf, daß bei je
dem eingeworfenen Berechtigungsmittel das von die sem gesteuerte Element den Umschalter betätigen unc
den Steuerungskreis von Sperrung auf Durchlaß de Schranke und zurück stellen muß. Während der norma
len Verkehrszeiten ist solches ohne Bedeutung. Wäh rend der Spitzenzeiten des Verkehrs, insbesondere ir
den Morgenstunden und in den spaten Nachmittags stunden betätigt jedoch das von den Berechtigungsmit
tein gesteuerte Element aufgrund der großen Zahl dei •nacheinander eingeworfenen Berechtigungsmitteln di<
Umschalter praktisch ununterbrochen.
Solches führt zu einem sehr hohen Verschleiß. Dabe kann es eintreten, da aufgrund irgendwelcher Verzöge
rungen das von den Berechtigungsmitteln gesteueru Element den Umschalter noch nicht betätigt und der
Steuerungskreis noch nicht von Sperrung auf Durchlal der Schranke umgestellt hat, wenn ein Benutzer, de
sein Berechtigurigsmittel eingeworfen hat, in der Durchgang tritt. Die Schranke schließt sich dann voi
diesem. Der Verkehrsfluß wird dadurch erheblich be einträchtigt.
Bei zwcischrankigen, elektronisch gesteuerten Sper ren ist es bekannt, die Anzahl der eingeworfenen Be
rechtigungsmittel in einem Register zu zählen und mit tels dieses Registers die Einlaßschranke, und wenr
mehrere Berechtigungsmittel eingeworfen sind, dii Einlaßschranke und die Durchlaßschranke zu öffnen, se
daß die berechtigten Benutzer laufend passieren kön nen. Gezählt werden die Benutzer mittels entsprechen
der, zwischen den beiden Schranken angeordneter EIe mente, die nach Passieren eines Benutzers ein Impul:
zum Register geben und die dort gespeicherte Summ« für jeden gezählten Benutzer um 1 verringert. Ist nui
noch ein Berechtigungsmittel im Register registriert schließt sich die Einlaßschranke hinter der letzten Per
son, die ihr Berechtigungsmiltel eingeworfen hat und ir die Sperre eintritt. Diese Person steuert dann die Zähl
elemente, so daß ein Impuls zum Register geht und die
f null stellt. Nach Passieren der Auslaßschranke 'a iieser letzte Benutzer hinter der Durchlaßhranke
angeordnete Elemente, die dann die Durchfflschranke wieder von Durchlaß auf Sperrung stellen.
Haben bei einer solchen Sperre rr ehr als eine Person •h Berechtigungsmittel eingeworfen, stehen beide
Schranken auf Durchlaß. Tritt jetzt eine Person in fallier Richtung in die Sperre ein, bleiben die von ihr
steuerten, in Durchgangsrichtung hinter der Schrnnk
angeordneten Elemente für das Schließen der Durchlaßschranke unwirksam, weil die Betätigungsmittel
für die Auslaßschranke vom Register gesteuert und uf Durchlaß gehalten werden. Die in falscher Richtung
durchgehende Person gelangt also ohne weiteres zwischen die beiden Schranken. Hier wird sie gezählt, was
ur Folge hat, daß ein Berechtigter sein Berechtigungsmittel verliert. Der in falscher Richtung Durchgehende
kann auch die Einlaßschranke noch ungehindert passieeinfach weil diese offensteht, weil zumindest noch
ein'Berechtigungsmittel im Register registriert ist. Abgesehen davon, daß eine solche Sperre in falscher Richtung
durchgehende Person zählt, ist sie auch sehr aufwendig, alleine schon dadurch bedingt, daß zum Zählen
und zum Schließen gesonderte, von den Benutzern gesteuerte Elemente erforderlich sind.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine einschrankige, automatische Sperre der genannten Art, bei
der das von den Berechtigungsmitteln gesteuerte Element den Umschalter betätigt und den Steuerungskreis
von Sperrung auf Durchlaß der Schranke stellt, sobald ein Berechtigungsmittel eingeworfen ist, in dieser Stellung
hält, solange noch Berechtigungsmittel eingeworfen sind, und den Umschalter erst dann wieder betätigt
und den Steuerungskreis von Durchlaß auf Sperrung zurückstellt, wenn eine der Anzahl der eingeworfenen
Berechtigungsmittel entsprechende Anzahl an Personen die Sperre passiert hat zu schaffen, wobei in falscher
Richtung durchgehende Personen nicht mitgezählt werden, und wobei die zum Zurückzählen dienenden
Elemente auch das Zurückstellen der Sperre von Durchlaß auf Sperrung veranlassen.
Diese Aufgabe wird bei einer Einschub von einschrankigen, automatischen Sperre mit vom Benutzer
gesteuerten Elementen und von diesen betätigtem ersten Schalter zu schließenden Steuerungskreis, mit von
Berechtigungsmitteln gesteuertem .Element betätigtem, den Steuerungskreis von Sperrung auf Durchlaß der
Schranke stellenden Umschalter und mit von im Sperrzweig angeordneten Elementen betätigtem Schließschalter
für den Schrankenantrieb dadurch gelöst, daß der erste Schalter, Umschalter und Schließelement hintereinander
angeordnet sind, das von den Berechtigungsmitteln gesteuerte, den Umschalter betätigende
Element in bekannter Weise als von den eingeworfenen Berechtigungsmitteln addierend gesteuerter Speieher
ausgebildet ist, der Offenzweig und das von den Berechtigungsmitteln gesteuerte Element durch eine
hinter dem Umschalter abzweigende erste Querverbindung miteinander verbunden sind und in der Querverbindung
von den berechtigten Benutzern nach dem Passieren der Schranke gesteuerte Elemente angeordnet
sind, die in bekannter Weise das als Speicher ausgebildete Element subtrahierend steuern.
Bei der erfindungsgemäßen automatischen Sperre zählt also das von den Berechtigungsmiueln gesteuerte &5
Element die Anzahl der eingeworfenen Berechtigungsmittel Beim ersten eingeworfenen Berechtigungsmittel
wird der Umschalter von diesem Element betätigt und der Steuerungskreis von Sperrung auf Durchlaß der
Schranke gestellt. Die in der Querverbindung angeordneten, von den berechtigten Benutzern nach dem Passieren
der Schranke gesteuerten Elemente steuern das von den Berechtigungsmitteln gesteuerte Element derart,
daß für jeden Durchgegangenen berechtigten Benutzer die Summe der eingeworfenen Berechtigungsmittei
um den Wert 1 erniedrigt wird. Entspricht die Anzahl der durchgegangenen berechtigten Benutzer
der Anzahl der eingeworfenen Berechiigungsmittel. stellt das von den Berechtigungsmitteln gesteuerte Element
den Steuerungskreis wieder von Durchlaß auf Sperrung der Schranke.
Dabei ist es nicht möglich, daß ein in falscher Richtung die Sperre Passierender gezahlt wird. Die Elemente,
die das von der Berechtigungsmitteln addierend gesteuerte Element subtrahierend steuern, sind in der ersten
Querverbindung angeordnet, die vom Offenzweig hinter dem Umschalter abzweigt. Subtrahierend gezählt
werden kann also nur dann, wenn ein Berechtigungsmittei eingeworfen ist, das von diesen gesteuerte
Element den Umschalter betätigt und dieser den Steuerungskreis von Sperrung auf Durchlaß der Schranke
gestellt haben und die berechtigte Person sich im Bereich der von ihr gesteuerten Elemente befindet, die
den ersten Schalter betätigen, der den Steuerungskreis schließt. Dabei sind nur einmal von den berechtigten
Benutzern gesteuerte Elemente erforderlich, die sowohl das Zählen als auch das Zurückstellen des Steuerungskreises
von Durchlaß auf Sperrung der Schranke bewirken. Tritt nämlich eine Person in falscher Richtung
in den Bereich dieser Elemente, wird dennoch nicht gezählt, einfach weil der Steuerungskreis nicht
geschlossen ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
In den F i g. 1 und 2 ist die Erfindung an einer Ausführungsform
schematisch dargestellt.
F i g. 1 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht
einer erfindungsgemäßen Sperre und
F i g. 2 ein elektrisches Schalischema einer solchen
Sperre.
Die Sperre wird durch die beiden kastenförmigen Elemente 1 und 2 gebildet, die zwischen sich den
Durchgang 3 frei lassen. Dieser Durchgang 3 soll so breit sein, daß der Benutzer, auch wenn er einen oder
mehrere Koffer trägt, die Sperre ohne große Schwierigkeiten passieren kann. Eine Breite von etwa 50 cm
ist im allgemeinen ausreichend. Zumindest in einem der kastenförmigen Elemente, im dargestellten Ausführungsbeispiel
im kastenförmigen Element 2 ist ein senkrechter Schlitz 4 angeordnet, in welchem die Schranke
5 zur Sperrung des Durchganges 3 versenkbar ist. Diese Schranke 5 kann beliebiger Art sein, /. B. aus teleskopisch
ineinanderschiebbaren Elementen, schwenkbaren Armen od. dgl. bestehen. 1st eine Schranke 5 nur
in einem der kastenförmigen Elemente 1. 2 angeordnet, reicht sie im ausgeschwenkten Zustand bis zum gegenüberliegenden
kastenförmigen Element 2 oder 1. Ist in jedem der kastenförmigen Elemente 1 und 2 eine
Schranke 5 angeordnet, reichen sie jeweils etwa bis zur Mitte des Durchganges 3.
8 ist eine Lichtquelle, die den Lichtstrahl 6 aussendet, der von abwechselnd an den kastenförmigen Elementen
1 und 2 angeordneten Spiegeln 10 reflektiert wird und dann in die Photozelle 12, zweckmäßig ein Pholowiderstand.
fällt. Lichtquelle 8. Spiegel 10 und photoeleklrische
Zelle 12 sollen dabei derart angeordnet
sein, daß die so gebildete Lichtschranke die ganze Breite des Durchganges 3 und dessen ganze Länge vom
Eingang A bis zur Schranke 5 erfaßt. Des weiteren sollen Lichtquelle 8, Spiegel 10 und photoelektrische Zelle
12 so dicht nebeneinander angeordnet sein, daß ein Benutzer beim Passieren der Sperre ständig den Strahl 6
unterbricht, bis er die Schranke 5 passiert hat. Zwischen Schranke 5 und Ausgang B zweckmäßig direkt
hinter der Schranke 5 sind in einem der kastenförmigen Elemente 1 oder 2 insbesondere 2 Lichtquellen, 22 und
23 zweckmäßig senkrecht übereinander angeordnet. Die Strahlen 24 bzw. 25 dieser Lichtquelle 22 und 23
werden von Spiegeln 26 und 27 die auf dem gegenüberliegenden katenförmigen Element 1 bzw. 2 angeordnet
sind, reflektiert und in die Photozellen 28 bzw. 29 geworfen. Auch diese Photozellen sind zweckmäßig Photowiderstände.
Auch die von den Strahlen 24 bzw. 25 gebildeten Lichtschranken sollen so angeordnet sein,
daß sie die ganze Breite des Durchganges 3 einnehmen und weiter noch so, daß der Benutzer sich noch im Bereich
der durch den Strahl 6 gebildeten Lichtschranke befindet, wenn er in den Bereich der durch die Strahlen
24 oder 25 gebildeten Lichtschranke eintritt. Die Berechtigungsmittel
werden vor der durch den Strahl 6 gebildeten Lichtschranke an entsprechender Stelle,
z. B. in einen in der Vorderfront des einen kastenförmigen Elementes 2 angeordneten Schlitz 21 eingeworfen.
Der Steuerungskreis C, G, 16a, 30, /, D wird von der
Stromquelle BT\ gespeist. Er besitzt einen Offenzweig 306, /, 33, J und einen Sperrzweig 30a, 14/. Mit 16a ist
ein erster Schalter gekennzeichnet, der den Steuerungskreis schließt, sobald der Lichtstrahl 6 unterbrochen
wird. Mit 30 ist der Umschalter gekennzeichnet, der üblicherweise auf Sperrzweig 30 in Stellung a geschähet
ist und sobald ein Berechtigungsmittel eingeworfen ist, auf Offenzweig 30 in Stellung b umgeschaltet
wird. 14 betrifft das Schließelement für den Schrankenantrieb M. Erster Schalter 16a, Umschalter 30 und
Schließelement 14 sind hintereinander angeordnet.
Tritt nun ein Benutzer, der kein Berechtigungsmittel eingeworfen hat, in den Durchgang 3 ein, unterbricht er
den Strahl 6. Es fällt kein Licht mehr in die fotoelektrische Zelle 12. Das Element 16 wird erregt und schließt
den Schalter 16a. Der Umschalter verblieb in der Stellung a, weil kein Berecrnigungsmittel eingeworfen wurde.
Jetzt ist der Sperrzweig geschlossen. Das Element 14 im Sperrzweig wird erregt und schließt den Schalter
14a im Stromkreis zwischen dem Schrankenantrieb M und dessen Stromquelle:·HT. Die Schranke 5 wird geschlossen,
bzw. bleibt geschlossen, so daß der unberechtigte Benutzer nicht passieren kann. BTi ist die
Stromquelle des Elementes 16.
Wirft ein berechtigter Benutzer sein Berechtigungsmittel in den Schlitz 21 ein, wird über nicht dargestellte,
an sich bekannte Elemente über die Zuleitung 19 ein Impuls zum Element 18 gesandt. Dieses Element 18 betätigt
den Umschalter 30 und stellt ihn von der Stellung a in die Stellung ft des Offenzweiges. Dieses Element 18
ist als Speicher ausgebildet und wird von den eingeworfenen Berechtigungsmitteln addierend gesteuert.
Tritt nun der Berechtigte in den Durchgang 3 ein und unterbricht den Lichtstrahl 6, wird der Schalter 16a geschlossen.
Die Schranke; 5 bleibt jedoch offen bzw. öffnet sich vor dem berechtigten Benutzer, weil der Umschalter
30 sich in der Stellung b befindet und damit der Offenzweig geschlossen ist. Sobald der berechtigte Benutzer
die Schranke 5 passiert hat, kommt er in den Bereich, der durch die Strahlen 24 bzw. 25 gebildeten
Lichtschranke. Die zugehörigen fotoelektrischen Zellen 28 bzw. 29, zweckmäßig ebenfalls Fotowiderstände,
sind in einer Querverbindung 20 angeordnet, die vom Offenzweig hinter dem Umschalter 30 bei / abzweigt
und zum den Umschalter 30 betätigenden Element 18 führt. Sobald der berechtigte benutzer einen der Lichtstrahlen
24 oder 25 unterbricht, wird die zugehörige elektrische Zelle 28 oder 29 leitend, und es wird ein
Impuls zum Element 18 gesandt. So wird das als Speieher ausgebildete Element 18 subtrahierend gesteuert.
Jeder berechtigte Benutzer wird also gezählt und für jeden berechtigten Benutzer wird das Positivsaldo des
Speichers 18 um den Wert 1 erniedrigt. Die Ableitung vom Element 18 erfolgt in an sich bekannter, nicht dargestellter
Weise zum Schaltpunkt D.
Um sicherzustellen, daß der erste Schalter 16a noch geschlossen ist, wenn der berechtigte Benutzer in den
Bereich der Strahlen 24 oder 25 eintritt, ist es möglich, die durch die Strahlen 6 und 24 bzw. 25 gebildeten
jo Lichtschranken von beiden Seiten unmittelbar bis an
die Schranke 5 heranzuführen. Dann besteht jedoch die Gefahr, daß ein in falscher Richtung durchgehender
Benutzer sich noch im Bereich der die Zählung bewirkenden Elemente 22, 28 bzw. 23, 29 befindet, wenn er
schon in den Bereich der durch den Strahl 6 gebildeten Lichtschranke eintritt. In diesem Moment würde er gezählt.
Aus diesem Grunde ist es vorzuziehen, die durch die Strahlen 24 bzw. 25 gebildeten Lichtschranken ausreichend
weit von der Schranke 5 anzuordnen, so daß kein in falscher Richtung Durchgehender sich noch in
deren Bereich befindet, wenn er in die durch den Strahl 6 gebildeten Lichtschranke eintritt und das Element 16
mit verzögernden Mitteln zu versehen, so daß der Schalter 16a noch über einen kurzen Zeitraum geschlossen
bleibt, wenn der berechtigte Benutzer die durch den Lichtstrahl 6 gebildete Lichtschranke bereits
verlassen hat. So wird die Gefahr beseitigt, daß ein in falscher Richtung Durchgehender gezählt wird und ein
berechtigter Benutzer sein Berechtigungsmittel ver-
liert.
Um jedoch die Unsicherheiten zu vermeiden, die dadurch
entstehen können, daß die die öffnung des Schalter 16a verzögernden Mittel nicht ausreichend lang
verzögern oder zu lange, wird in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, eine zweite Querverbindung
G, /vorzusehen, die vor dem ersten Schalter 16a abzweigt und zwischen Umschalter 30 und Abzweigung
der ersten Querverbindung 20 in den Offenzweig 30 in Stellung b, J mündet und die von einem im Offenzweig
angeordneten Element 33 betätigtem Schalter 33a gemeinsam mit einem von den Benutzern gesteuerten,
zwischen Schranke 5 und Ausgang B angeordneten Elementen 9, 13, 17 betätigtem Schalter Ma schließbar
ist. Das Element 9 ist eine Lichtquelle, die zweckmäßig
oben in einem der kastenförmigen Elemente 1 oder 2 vorteilhaft unmittelbar hinter der Schranke 5 angeordnet
ist. Diese Lichtquelle 9 sendet einen Strahl 7 aus, der von der Photozelle 13 aufgefangen wird. Lichtquelle
9 und Photozelle 13 sind vorteilhaft am selben kastenförmigen Element angeordnet. Der Lichtstrahl 7
wird von Spiegeln 11, die jeweils abwechselnd an den kastenförmigen Elementen 1 und 2 angeordnet sind, reflektiert
und in die Fotozelle 13 geworfen. Auch diese Photozelle 13 ist zweckmäßig ein Pholowidcrsland. Die
durch den Lichtstrahl 7 gebildete Lichtschranke soll ebenfalls die ganze Breite des Durchganges 3 und die
ganze Länge von der Schranke 5 bis zum Ausgang B umfassen. Auch sollen Lichtquelle 9. Spiegel 11 und
g; ai L L L Ie rr d·
P b d. d E te V S
k is k. z; V
w B te B
g> V η w
si h se
L el k. fc
rr S si Z e P Z
E u C e
Photozelle 13 so dicht nebeneinander angeordnet sein, daß der Benutzer den Lichtstrahl 7 immer durchbricht,
wenn er den Bereich zwischen Schranke 5 und Ausgang B passiert. Geht jetzt ein berechtigter Benutzer
an der Schranke 5 vorbei, unterbricht er noch den Lichtstrahl 6, wenn er in den Bereich der durch den
Lichtstrahl 7 gebildeten Lichtschranke eintritt. Der Lichtstrahl 7 wird unterbrochen, und die Zelle 13 wird
leitend. Das von der Stromquelle BTi gespeiste Element 17 wird erregt und schließt den Schalter 17a in
der zweiten Querverbindung G/. Da zu diesem Zeitpunkt der Umschalter 30 sich noch in der Stellung b
befindet, ist der Offenzweig geschlossen. Dadurch ist das zwischen der Einmündung der zweiten Querverbindung
G/und der Grenze Dim Offenzweig angeordnete
Element 33 erregt und hat den Schalter 33a in der zweiten Querverbindung Gl in die Stellung b geschwenkt.
Verläßt jetzt der berechtigte Benutzer die durch den Strahl 6 gebildete Lichtschranke, bleibt die erste Querverbindung
20 dennoch unter Strom, weil der Stromkreis C, G, 33a in Stellung b, 17a, /, 33, /, D geschlossen
ist und die Querverbindung 20 bei /von diesem Stromkreis abzweigt. Der berechtigte Benutzer wird also gezählt
und das Positivsaldo des Speichers 18 um den Wert 1 zurückgestellt.
Ein in falscher Richtung durchgehender Benutzer wird bei dieser Anordnung nicht gezählt. Er hat den
Bereich der durch die Lichtstrahlen 24 und 25 gebildeten Lichtschranken bereits verlassen, wenn er in den
Bereich der durch den Lichtstrahl 6 gebildeten Lichtschranke eintritt.
Benutzer von Sperren, insbesondere solche, die als Zugänge zu Bahnsteigen dienen, tragen vielfach Gegenstände,
wie Schirme, Taschen, Koffer u. dgl. mit sich. Würde der berechtigte Benutzer bereits gezählt, wenn
nur ein Lichtstrahl 24 oder 25 einmal durchbrochen ist, wären Mehrfachzählungen unvermeidbar. Zum Beispiel,
wenn Stöcke, Schirme, Taschen od. dgl. nicht ruhig am Körper gehalten, sondern hin- und hergeschwenkt
werden.
Um solches zu vermeiden, sind im Durchgang 3 zweckmäßig übereinander angeordnet, zwei von den
Lichtquellen 22 und 23 ausgesandte und von den fotoelektrischen Zellen 28 und 29 empfangene, lichtschrankenbildende
Strahlen 24 und 25 vorhanden, wobei die fotoelektrischen Zellen 28 und 29 hintereinandergeschaltet
sind. So wird sichergestellt, daß ein Zählimpuls nur dann zum Element 18 gesandt wird, wenn beide
Lichtstrahlen gleichzeitig unterbrochen sind. Aber auch so läßt sich eine Doppelzählung nicht unbedingt vermeiden.
Es kann der Fall eintreten, daß erstmalig beide Strahlen 24 und 25 durch ein Paket, welches man vor
sich her trägt, gleichzeitig unterbrochen und dann der Zählimpuls zum Speicher 18 abgesandt wird. Wird jetzt
einer der Strahlen wieder frei, z. B. weil zwischen dem Paket und dem Körper ein, wenn auch nur geringer,
Zwischenraum ist, wird automatisch zum zweiten Mal gezählt, wenn der Körper den einen Strahl unterbricht,
und das Paket sich noch im anderen Strahl befindet. Gemäß einer weiteren Aufgabe der Erfindung wird
eine solche Doppelzählung vermieden.
Dies wird dadurch erreicht, daß die in der ersten Querverbindung 20 angeordneten, von den Benutzern
gesteuerten Elemente 22, 28 und 23, 29 eine vor diesen Elementen 22,28 und 23,29 abzweigende und zwischen
diesen Elementen 22, 28 und 23, 29 und dem den Umschalter betätigenden Element 18 einmündende Überbrückung
35 besitzen, die von einem von jedem der überbrückten Elemente 28 und 29 betätigten Schalter
36 und einem von einem zwischen der Einmündung der Überbrückung 35 und dem den Umschalter 30 betätigenden
Element 18 in der ersten Querverbindung angeordnetem Element 34 betätigtem Schalter 34a gemeinsam
schließbar ist.
ίο Wird jetzt einer der Strahlen 24 und 25 erstmals unterbrochen,
wird die zugehörige fotoelektrische Zelle 28 bzw. 29 leitend und wird durch nicht dargestellte, an
sich bekannte Elemente, der Schalter 36 geschlossen. Ein Zählimpuls geht jedoch noch nicht zum Element 18,
weil der zweite Strahl 24 bzw. 25 noch nicht unterbrochen und damit die zugehörige fotoelektrische Zelle 28
bzw. 29 noch nicht leitend ist, und weil das Element 34 noch nicht erregt und damit der Schalter 34a noch nicht
geschlossen ist. Erst wenn beide Lichtstrahlen 24 und 25 gleichzeitig unterbrochen sind, werden gleichzeitig
beide Zellen 28 und 29 leitend, und der Zählimpuls geht zum Speicher 18. Gleichzeitig wird aber auch das Element
34 erregt und wird dadurch der Schalter 34a geschlossen. Jetzt sind beide Schalter 36 und 34a in der
Überbrückung 35 geschlossen. Wird jetzt einer der Lichtstrahlen 24 und 25 nicht mehr unterbrochen, geht
dennoch kein neuer Zählimpuls zum Element 18, einfach weil die Überbrückung 35 durch die beiden Schalter
36 und 34a geschlossen bleibt, weil eine der fotoelektrischen Zellen 28 bzw. 29 noch leitend und das
Element 34 noch erregt ist. Auch wenn erneut wieder beide Strahlen 24 und 25 unterbrochen werden, ändert
sich nichts. Erst wenn beide Strahlen 24 und 25 gleichzeitig nicht mehr unterbrochen sind, fällt der Schalter
36 in der Überbrückung 35 zurück und öffnet die Überbrückung 35. Gleichzeitig wird das Element 34 nicht
mehr erregt, und der Schalter 34a fällt zurück.
Selbstverständlich kann der Steuerungskreis, wie er in F i g. 2 dargestellt ist, zur Betätigung von Schranken
beliebiger Art dienen. Auch kann der Steuerungskreis je nach Bedarf geändert werden. So genügt es z. B. für
eine Sperre, die wahlweise in beiden Richtungen passierbar sein soll, eine Umschaltmöglichkeit der fotoeiektrischen
Zelle 13 auf das Element 16 und der fotoelektrischen Zelle 12 auf das Element 17, sowie zwischen
Schranke 5 und Eingang A weitere, dem ersten symmetrische Zählelemente und eine Umschaltmöglichkeit
auf diese vorzusehen. Wenn man den Durchgang durch die Sperre in falscher Richtung vom Ausgang
B zum Eingang A frei lassen will, so genügt es eine führende Zelle vorzusehen, welche die Wirksamkeit
der Zelle 12 aufhebt, um zu verhindern, daß dem ir falscher Richtung Durchgehende die Schranke 5 in der
Rücken schlägt, wenn er in den Bereich der durch der Strahl 6 gebildeten Lichtschranke tritt. Selbstverständ
lieh kann man auch anstelle der durch die Strahlen 6,7
24 und 25 gebildeten Lichtschranken und den zugehört gen fotoelektrischen Zellen andere Elemente vorsehen
z. B. Teppichkontakte u. dgl. Alle Betätigungsmittel de Sperre 5 und diese selbst sind zweckmäßig in nur einen
der die Seitenwände des Durchganges 3 bildenden ka stenförmige Elemente 1 oder 2 angeordnet, so daß da
andere kastenförmige Element 2 oder 1 nur Spiege zum Reflektieren der Lichtstrahlen trägt.
Hiei.-u 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Einschrankige, automatische Sperre mit vom Benutzer gesteuerten Elementen und von diesem
betätigtem ersten Schalter zu schließenden Steuerungskreis, mit von Berechtigungsmitteln gesteuertem
Element betätigtem, den Steuerungskreis von Sperrungen auf Durchlaß der Schranke stellenden
Umschalter und mit von im Sperrzweig angeordneten Elementen betätigtem Schließschalter für den
Schrankenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schalter (16a), Umschalter (30)
und Schließelement (14) hintereinander angeordnet sind, das von den Berechtiguiigsmitteln gesteuerte,
den Umschalter (30) betätigende Element (18) in bekannter Weise als von den eingeworfenen Berechtigungsmitteln
addierend gesteuerter Speicher ausgebildet ist, der Offenzweig (30 in Stellung b, J) und
das von den Berechtigungsmitteln gesteuerte EIement (18) durch eine hinter dem Umschalter (30)
abzweigende erste Querverbindung (20) miteinander verbunden sind, und in der Querverbindung (20)
von den berechtigten Benutzern mich dem Passieren der Schranke gesteuerte Elemente (22, 28, 23,
29) angeordnet sind, die in bekannter Weise das als Speicher ausgebildete Element (18) subtrahierend
steuern.
2. Automatische Sperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem ersten Schalter
(16a) eine zweite, zwischen Umschalter (30) und Abzweigung der ersten Querverbindung (20) in den
Offenzweig (30 in Stellung b, J) mündende Querverbindung (G, I) abzweigt, die von einem, im Offen-Eweig
(30 in Stellung b, J) angeordneten Element (33) betätigten Schalter (33a) gemeinsam mit einem,
von den Benutzern gesteuerten, zwischen Schranke (5) und Ausgang (B) angeordneten Elementen (9,13,
17) betätigten Schalter (17a) schließbar ist.
3. Automatische Sperre nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von
den Benutzern gesteuerten Elemente (8,12,16,9,13,
17; 22, 28; 23, 29) jeweils eine, einen Strahl (6, 7, 24, 25) aussendende Lichtquelle (8, 9, 22, 23) und eine
diesen auffangende fotoelektrische Zelle (12, 13, 28, 29) aufweisen.
4. Automatische Sperre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Lichtquellen (8,9; 22, 23)
und fotoelektrische Zellen (12, 13, 28, 29) in einer Seitenwand (2) des Durchganges und an der gegenüberliegenden
Wand (1) die Strahlen (6, 7, 24, 25) reflektierende Spiegel (10, 11, 26, 27) angeordnet
sind.
5. Automalische Sperre nach Anspruch 3 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die fotoelektrischen
Zellen (12, 13, 28, 29) Fotowiderstände sind.
6. Automatische Sperre nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß im Durchgang (3) zwei, zweckmäßig übereinander angeordnete, von den Lichtquellen (22, 23) ausgesandte
und von den fotoelektrischen Zellen (28, 29) empfangene Strahlen (24, 25) vorhanden sind,
wobei die Zellen (28, 29) hintereinandergeschaltet sind.
7. Automatische Sperre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in der ersten Querverbindung
(20) angeordneten, von den Benutzern gesteuerten Elemente (22, 28, 23. 29) eine, vor die
sen Elementen (22.28, 23.29) abzweigende und zwi
sehen diesen Elementen (22,28,23, 29) und dem, dei
Umschalter (30) betätigenden Element (18) einmün dende Überbrückung besitzen, die von einem, voi
jedem der überbrückten Elemente (28, 29) betätig tem Schalter (36) und eimern vom, von einem zwi
sehen der Einmündung der Überbrückung (35) um dem den Umschalter (30) betätigenden Element (18
in der Querverbindung (20) angeordnetem Elemen (34) betätigtem Schalter (34a) gemeinsam schließ
bar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| FR165263 | 1968-09-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1966520B2 DE1966520B2 (de) | 1975-04-30 |
| DE1966520C3 true DE1966520C3 (de) | 1975-12-11 |
Family
ID=8654291
Family Applications (3)
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| DE1944860A Expired DE1944860C3 (de) | 1968-09-06 | 1969-09-04 | Einschrankige, automatische Sperre |
| DE1966517*A Expired DE1966517C3 (de) | 1968-09-06 | 1969-09-04 | Einschrankige automatische Sperre |
Family Applications After (2)
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|---|---|---|---|
| DE1944860A Expired DE1944860C3 (de) | 1968-09-06 | 1969-09-04 | Einschrankige, automatische Sperre |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |