AT390584B - Schallschluckhaube - Google Patents

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AT390584B
AT390584B AT0249186A AT249186A AT390584B AT 390584 B AT390584 B AT 390584B AT 0249186 A AT0249186 A AT 0249186A AT 249186 A AT249186 A AT 249186A AT 390584 B AT390584 B AT 390584B
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Weichselbaum Helmut Ing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J29/00Details of, or accessories for, typewriters or selective printing mechanisms not otherwise provided for
    • B41J29/08Sound-deadening, or shock-absorbing stands, supports, cases or pads separate from machines

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  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

Nr. 390 584
Die Erfindung betrifft eine Schallschluckhaube für einen Drucker einer elektronischen Daten- bzw. Textverarbeitungsanlage mit mindestens einem Schlitz zur Papierausgabe, der durch Rollen oder Walzen in einer Ausnehmung in der den Schlitz begrenzenden Wand schalldämmend abgeschlossen ist
Es sind Schallschluckhauben bekannt, die lediglich auf den Drucker aufgesetzt werden, sowie auch solche, die Teil einer Gesamtverkleidung eines fahrbaren Druckertisches mit Druckerstandplatte, Papierablage und Kühlung sind. Die Schallschluckhauben haben meist zwei Papierschlitze, einen für die Papierzuführung und einen für die Papierausgabe. Diese Schlitze bewirken einerseits immer wieder Papierstaus und anderseits sind sie Ursache für den Schallaustritt. Die Anordnung von Leitblechen vor und insbesondere auch nach den Schlitzen zur Ablenkung und Dämpfung der Druckergeräusche hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht
Aus der DE-AS 12 68 157 ist eine Schallschluckhaube mitPapierausgäbeschlitzen für eine Schreibmaschine bekannt wobei jeder Schlitz durch eine einzige Rolle abgedeckt ist, die aus parallelen Metallscheiben besteht und die in einer Ausnehmung des Schlitzes drehbar ist Ferner ist aus der JP-OS 60-38189 eine Schallschluckhaube bekannt, in deren Papierausgabeschlitz zwei Führungsrollen liegen, welche den Schlitz schalldämmend abschließen. Diese Rollen bestehen in axialer Richtung abwechselnd aus kurzen Papierführungsrollen und Zwischenstücken mit geringerem Durchmesser. Es können auch Zwischenstücke aus Schaumstoff vorgesehen sein. Die schalldämmende Wirkung ist in beiden Fällen nicht optimal, weil jeweils ein gerade verlaufender Spalt frei bleibt, durch welchen die Schallwellen ungehindert austreten können. Ein Lichttest zeigt, daß Lichtstrahlen einer im Inneren der Schallschluckhauben aufgestellten Lichtquelle bei beiden Konstruktionen unmittelbar nach außen gelangen.
Die Erfindung zielt darauf ab, den Wirkungsgrad einer Schallschluckhaube wesentlich zu verbessern. Dies wird dadurch erreicht, daß in der Wand an beiden Längsseiten des Schlitzes jeweils eine Ausnehmung für jeweils eine in ihrer Länge die Schlitzlänge überragende Rolle bzw. Walze vorgesehen ist, deren Oberfläche wie bekannt aus Schaumstoff besteht und daß die Rollen oder Walzen vorzugsweise unter gegenseitiger Vorspannung miteinander in Berührung stehen und aufeinander ablaufen. Die Schaumstoffwalzen können in einem Abstand voneinander angeordnet sein, der etwas kleiner als die Summe der beiden Radien der Walzen ist. Dadurch wird ein Spalt zwischen den Schaumstoffwalzen verhindert. Da die Schaumstoffwalzen in Ausnehmungen der den Schlitz begrenzenden Wand der Schallschluckhaube eintauchen und die Länge des Schlitzes klein» ist als die Länge der Walzen, finden die Schallwellen auch zwischen den Walzen und der Schlitzberandung keinen geraden Durchtritt. Dies trifft auch für die Seitenbereiche der Walzen zu, die in Ausnehmungen der Umrandung des Schlitzes liegen. Wenn die unten liegende Schaumstoffwalze einen größeren Durchmesser aufweist als die oben liegende Walze, dann erfolgt die Papierübernahme infolge des großen Durchmessers über einen größeren Walzenbereich. Das Papier liegt bei größerem Walzendurchmesser auf einer größeren Mantelfläche auf und wird dadurch beim Durchtritt durch den Schlitz besonders gut unterstützt. Es ist vorteilhaft, wenn an die größere der Schaumstoffwalzen ein Elektromotor angeschlossen ist, der vorzugsweise im gleichen Stromkreis wie der Antrieb der Papiertransportwalzen des Druckers liegt. Das Papier wird auf diese Weise vom Drucker weggezogen. Die Drehzahl des Motors wird vorzugsweise etwas größer gewählt als die Drehzahl des Antriebs der Papiertransportwalzen des Druckers selbst. Dadurch bleibt das vom Drucker kommende und durch den mit Schaumstoffwalzen äbgedichteten Schlitz laufende Papier gespannt und es kann sich kein Papierstau zwischen Drucker und Schallschluckhaube bilden. Zur Abdichtung und für den Papiertransport ist es besonders zweckmäßig, wenn die Oberfläche der Schaumstoffwalzen ineinandergreifende Erhebungen und Vertiefungen aufweist. Es handelt sich dabei vorzugsweise um eine gewellte Oberfläche, wobei die Walzen zahnradartig ineinandergreifen. In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Schaumstoffwalzen in einem Rahmen angeordnet, der in eine Ausnehmung der Schallschluckhaube einsetzbar ist. Dies ist im Hinblick auf die Fertigung aber auch zum Nachrüsten vorhandener Schallschluckhauben zweckmäßig. Außerdem werden durch den eingesetzten Rahmen etwa entstehende Schwingungen nicht, bzw. gedämpft, auf den Gesamtkörper der Schallschluckhaube übertragen und auf diese Weise wird die schalldämmende Wirkung unterstützt.
Unter Schallschluckhaube wird ein Gehäuse verstanden, das einen Drucker schalldämpfend einschließt. Vielfach verfügt eine Schallschluckhaube über zwei Schlitze, wobei beide mit Schaumstoffwalzen abgeschlossen werden. Als Schaumstoffe eignen sich weichelastische, offenzeilige Kunststoffe, beispielsweise alterungsbeständige Polyurethane. Es kann Struktur- bzw. Integralschaumstoff mit fester Außenhaut und zeitigem Kern verwendet werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Teil einer Schallschluckhaube mit Schlitz zur Papierausgabe und Fig. 2 die Ansicht eines Einsatzes für eine Ausnehmung eines Schlitzes.
In einem Wandteil einer Schallschluckhaube (1) ist eine Ausnehmung vorgesehen, in der ein Einsatz (2) angeordnet ist. Der Einsatz (2) ist als Rahmen ausgebildet, in dem zwei aneinanderliegende Schaumstoffwalzen (3), (4) gelagert sind. Die Schaumstoffwalzen verfügen jeweils über einen Kern und eine Schaumstoffauflage. Die Schaumstoffwalzen (3), (4) tauchen in U-förmige Ausnehmungen (5), (6) des Einsatzes ein; ein Schlitz (7) läßt den Zugang zu dem Kontaktbereich der beiden Schaumstoffwalzen frei. Die strichlierte Linie (8) stellt das Papier, wie es von den Walzen geführt wird, dar. Die Walze (4) hat einen größeren Durchmesser als die Walze (3) und unterstützt daher das einlaufende Papier beim Durchlaufen besonders gut. Ein Leitblech (9) ist für das Einfädeln des Papieres (Endlospapi») vorgesehen. -2-

Claims (5)

  1. Nr. 390 584 Der Abstand der beiden Schaumstoffwalzen (3), (4) ist so gewählt, daß sie mit Druck aufeinander laufen. Der Schaumstoff wird im Kontaktbereich zusammengepreßt, sodaß sich nicht bloß eine Linienberührung, sondern eine schalldichte Flächenberührung ergibt. Die Ausnehmungen, in welchen die Schaumstoffwalzen (3), (4) mit geringem Abstand liegen, stellen für Schallwellen ein Labyrinth dar, das zur Reduktion des Geräuschpegels beiträgt Die gemessene Lärmreduktion beträgt bei einem Matrixdrucker etwa 5 dB (A). Die Länge des Schlitzes (7) und der Walzen in Fig. 2 wurde aus zeichnerischen Gründen stark verkürzt. Die Schlitzlänge ist kleiner, als die Länge der Schaumstoff walzen, sodaß auch eine seitliche Schallisolierung erfolgt. Ein Elektromotor (10) ist innerhalb des Einsatzes (2) vorgesehen und mit der Schaumstoffwalze (4) zum übersynchronen Papiertransport mit dem Drucker elektrisch verbunden. Der Abstand der Schaumstoffwalzen kann eingestellt werden. Es können der Schaumstoffwalze (4) auch zwei Andruckwalzen (3) gegenüber liegen. PATENTANSPRÜCHE 1. Schallschluckhaube für einen Drucker einer elektronischen Daten- bzw. Textverarbeitungsanlage mit mindestens einem Schlitz zur Papierausgabe, der durch Rollen oder Walzen in einer Ausnehmung in der den Schlitz begrenzenden Wand schalldämmend abgeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand an beiden Längsseiten des Schlitzes (7) jeweils eine Ausnehmung (5, 6) für jeweils eine in ihrer Länge die Schlitzlänge überragende Rolle bzw. Walze (3, 4) vorgesehen ist, deren Oberfläche, wie bekannt, aus Schaumstoff besteht und daß die Rollen oder Walzen (3,4) vorzugsweise unter gegenseitiger Vorspannung miteinander in Berührung stehen und aufeinander ablaufen.
  2. 2. Schallschluckhaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unten liegende Schaumstoffwalze (4) einen größeren Durchmesser aufweist als die oben liegende Walze (3).
  3. 3. Schallschluckhaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die größere der Schaumstoffwalzen (4) ein Elektromotor (10) angeschlossen ist, der vorzugsweise im gleichen Stromkreis, wie der Antrieb der Papiertransportwalzen des Druckers, liegt.
  4. 4. Schallschluckhaube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Schaumstoffwalzen (3,4) ineinandergreifende Erhebungen und Vertiefungen aufweist.
  5. 5. Schallschluckhaube nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaumstoffwalzen (3,4) in einem Rahmen eines Einsatzes (2) angeordnet sind, der in eine Ausnehmung der Schallschluckhaube (1) einsetzbar ist Hiezu 1 Blatt Zeichnung -3-
AT0249186A 1986-09-17 1986-09-17 Schallschluckhaube AT390584B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268157B (de) * 1961-02-16 1968-05-16 Ibm Vorrichtung zur Geraeuschdaempfung von speichergesteuerten Schreibmaschinen
JPH0638189A (ja) * 1992-07-15 1994-02-10 Matsushita Electric Ind Co Ltd 画像符号化方法

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