AT390596B - Kontinuierliche abfoerdereinrichtung - Google Patents

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AT390596B
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Hubert Wiesenbauer
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Voest Alpine Ag
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
    • B65G21/10Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors movable, or having interchangeable or relatively movable parts; Devices for moving framework or parts thereof
    • B65G21/14Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors movable, or having interchangeable or relatively movable parts; Devices for moving framework or parts thereof to allow adjustment of length or configuration of load-carrier or traction element

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Description

Nr. 390 596
Die Erfindung bezieht sich auf eine kontinuierliche Abfördereinrichtung mit einem endlosen, in sich geschlossenen Förderband, welches an einem fahrbaren Rahmen angeordnet ist, bei welcher das obenliegende Trum des Förderbandes bzw. des Fördergurtes über wenigstens zwei Umlenkrollen geführt ist und das rücklaufende Trum des Förderbandes bzw. -gurtes über wenigstens zwei zusätzliche, gegenläufig umschlungene Umlenkrollen geführt ist, wobei der Abstand der Umlenkrollen und der zusätzlichen Umlenkrollen in Bandlaufrichtung verstellbar ist und die Umlenkrollen des fördernden, obenliegenden Trumes des Förderbandes und die gegenläufig umschlungenen Umlenkrollen für das rücklaufende Trum an zwei in Längsrichtung aneinander geführten, teleskopisch einschiebbaren und ausfahrbaren Rahmenteilen angeordnet sind, und bei welcher das obenliegende Trum über am einen Rahmenteil starr abgestützte Stützrollen und über am anderen Rahmenteil verschiebliche, in Stützrahmen gelagerte Abstützrollen geführt ist Fördereinrichtungen der eingangs genannten Art, wie sie beispielsweise der US-PS 1 041 439 entnehmbar sind und welche in Grenzen eine Veränderung der aktiven Länge des Förderers ermöglichen, werden für die Förderung von Schüttgut herangezogen und weisen zumeist an ihrem Aufgabeende eine Gosse bzw. einen Aufgabetrichter auf, wobei das Abwurfende derartiger Fördereinrichtungen oberhalb des Aufgabeendes einer weiteren anschließenden Fördereinrichtung angeordnet sein kann. Im Bergbau kann eine Mehrzahl derartiger Fördereinrichtungen, welche jeweils mit fahrbaren Rahmen ausgebildet sind, unmittelbar an eine Streckenvortriebsmaschine angeschlossen bzw. mit der Bewegung der Streckenvortriebsmaschine gekoppelt werden, so daß mit fortschreitendem Ausbau auch das gesamte Fördermittelsystem nachgezogen bzw. nachgefahren werden kann.
Es ist bekannt, kontinuierliche, in ihrer Länge veränderliche und ausziehbare Abfördereinrichtungen mit Förderbändern bzw. Fördergurten auszustatten, welche an Tragrollen abgestützt sind. Bei den bekannten Ausbildungen sind die Tragrollen bzw. Abstützrollen in regelmäßigen Abständen an Rahmen verteilt und teilweise verschieblich angeordnet. Für die Lagerung von Tragrollen bzw. Abstützrollen sind dabei beispielsweise aus der GB-PS 2 140 369 an einem Rahmenteil über Zugglieder verschieblich geführte Stützrahmen vorgesehen. Die Abfördereinrichtung weist insgesamt ein konstruktionsbedingtes Längenmaß auf.
Zur Veränderung der Länge von einzelnen derartigen Abfördereinrichtungen ist es weiters bekannt, die Förderbänder an einer Seite auf einen Trommelspeicher aufzurollen, um auf diese Weise eine Verkürzung der Förderlänge zu erzielen. Eine derartige längenveränderliche Abfördereinrichtung ist beispielsweise der DE-OS 3 434 768 zu entnehmen, wobei derartige Einrichtungen eine relativ große Bauhöhe auf weisen und relativ kompliziert aufgebaut sind.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine fahrbare kontinuierliche Abfördereinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher eine relativ lange Verkettung durch Aneinanderfügen derartiger Förderer möglich ist und bei welcher die individuelle Länge der einzelnen Abfördereinrichtungen durch einfache Maßnahmen veränderbar ist. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemäße fahrbare Abfördereinrichtung im wesentlichen darin, daß in an sich bekannter Weise Zugglieder für die Verschiebung der Stützrahmen vorgesehen sind, welche von jeweils zwei an einem Stützrahmen angreifenden und im wesentlichen in Längsrichtung V-förmig zueinander angeordneten Zugstangen oder -rohren gebildet werden, und daß die Zugstangen oder -rohre im Bereich der Spitze des V je einen Anschlag aufweisen, deren Abmessungen und/oder Formen voneinander verschieden sind, so daß die Anschläge mit Ausnehmungen verschiedener Abmessungen und/oder Formen der Stützrahmen derart Zusammenwirken, daß lediglich der jeweils benachbarte Anschlag in Anlage an einen Stützrahmen kommt, während die anderen Anschläge ungehindert durch die Ausnehmungen hindurchtreten können. Dadurch ergibt sich neben der Möglichkeit, die individuelle Länge der Abfördereinrichtung zu verlängern, eine mechanisch besonders stabile Konstruktion, welche auch hohen Belastungen sicher gewachsen ist. Dadurch, daß die Zugstangen oder -rohre im Bereich der Spitze des V je einen Anschlag aufweisen, deren Abmessungen und/oder Formen voneinander verschieden sind, so daß die Anschläge mit Ausnehmungen verschiedener Abmessungen und/oder Formen der Stützrahmen derart Zusammenwirken, daß lediglich der jeweils benachbarte Anschlag in Anlage an einen Stützrahmen kommt, während die anderen Anschläge ungehindert durch die Ausnehmungen hindurchtreten können, ergibt sich beim Ausziehen der Abfördereinrichtung auf volle Länge ein gestaffeltes Verschieben der einzelnen Stützrahmen in die jeweils maximal zulässige Position zum benachbarten Stützrahmen, wodurch sichergestellt wird, daß das Band an keiner Stelle über eine unzulässig große Länge unabgestützt verbleibt und zu stark durch das Gewicht des aufliegenden Materials belastet wird. Es ergibt sich somit entsprechend der jeweiligen Länge der Abfördereinrichtung eine genau definierte, durch die Anschläge bestimmte Stellung der jeweiligen Stützrahmen. Es lassen sich die Förderbänder teleskopisch gegeneinander verschieben, so daß in vorgegebenen Grenzen beliebige Längen der Abfördereinrichtung ohne übermäßige Bauhöhe mit einfachen Mitteln einstellbar sind. Durch Einschieben eines Rahmenteiles in den anderen wird gleichzeitig der Abstand der Umlenkrollen verändert. Durch die in Längsrichtung verlaufenden Führungen lassen sich die Abstützrollen bei einem Zusammenschieben und damit Verkürzen der Länge der Abfördereinrichtung näher aneinander schieben, so daß das Einschieben bzw. Verkürzen der Abfördereinrichtung nicht behindert wird. Da die verschieblichen Abstützrollen in an einem Rahmenteil verschieblich geführten Stützrahmen bzw. Rollenstützen geführt sind, läßt sich bei Zusammenschiebung der einzelnen Stützrahmen bzw. Rollenstützen bei Verkürzen der Länge der Abfördereinrichtung so vornehmen, daß der Födergurt bzw. das Förderband immer möglichst gleichmäßig unterstützt wird. Dadurch, daß die Stützrahmen mit Zuggliedern Zusammenwirken und -2-
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Anschläge für den maximalen Abstand benachbarter Stützrahmen voneinander vorgesehen sind, wird sichergestellt, daß bei einem Ausziehen der Abfördereinrichtung auf maximale Länge die maximale Länge des jeweils nicht abgestützten Teilbereiches des Förderbandes ein vorbestimmtes Ausmaß nicht überschreiten kann. Alternativ zu den Anschlägen im Bereich des V der Zugstangen können die Anschläge, welche mit den Zuggliedern verbunden sind, von Knoten in Seilen gebildet sein, welche nach Art einer Strickleiter durch die einzelnen Stützrahmen bzw. Rollenstützen hindurchgeführt sind.
Die Zugstangen können auch von Profilen, insbesondere U-Profilen gebildet sein. Für die Einstellung des Abstandes zwischen benachbarten starren und beweglichen Stützrahmen und zur exakten Führung des Förderbandes wird vorzugsweise so vorgegangen, daß die erste bzw. letzte bewegliche Rollenstütze über die jeweils benachbarten starren Rollenstützen zusätzlich geführt wird und daß Anschläge für den maximalen Abstand zwischen der starren Rollenstütze und der beweglichen Rollenstütze vorhanden sind. Für eine ordnungsgemäße Verschiebewegung weisen einzelne oder alle Abfördereinrichtungen, welche miteinander durch entsprechende Kupplungen verkettet sind, einen Fahrantrieb auf. Zur Verbesserung der Lenkbarkeiten kann das Fahrwerk jeweils einen Lenkantrieb, insbesondere einen Lenkmotor aufweisen. Für die Energieversorgung muß sichergestellt werden, daß auch bei voll ausgezogenem Förderer ein entsprechender Kabelvorrat zur Verfügung steht, wofür vorzugsweise die verschiebbaren Stützrahmen Kabelhalterungen aufweisen. Derartige Kabelhalterungen ermöglichen es, beim Zusammenschieben der einzelnen Stützrahmen bzw. Rollenstützen Kabelschlaufen zu bilden, welche bei Ausziehen des Förderers auf maximale Länge in eine weitgehend gestreckte Position ausgezogen werden können. Mit Vorteil ist in an sich bekannter Weise am Ende des die starren Stützrahmen tragenden Rahmenteiles im Bereich der Umlenkrollen des oberen Trums eine Aufgabeschurre angeordnet, und der Fahrantrieb für die Abfördereinrichtung kann an der der Aufgabeschurre gegenüberliegenden Seite vorgesehen sein.
Der Antrieb des Förderbandes kann an einer am oberen Trum des Förderbandes angreifenden Umlenkrolle angreifen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Abfördereinrichtung in zusammengeschobenem Zustand, Fig. 2 eine Ansicht analog der Fig. 1 bei auf volle Länge ausgezogenem Förderer, Fig. 3 zeigt in einer Draufsicht bewegliche Stützrahmen in zusammengeschobenem Zustand der Abfördereinrichtung, Fig. 4 analog zu Fig. 3 Stützrahmen in teilweise teleskopiertem Zustand des Förderers, und Fig. 5 schematisch eine andere Ausführungsform der Verbindung beweglicher Stützrahmen in einer Seitenansicht.
In Fig. 1 ist ein Förderer (1) dargestellt, welcher ein in sich geschlossenes umlaufendes Förderband bzw. einen Fördergurt aufweist Das oben laufende, tragende Trum dieses Förderbandes ist mit (2) bezeichnet und über Umlenkrollen (3) und (4) geführt. Die dem Fahrantrieb (5) benachbarte Umlenkrolle (3) weist hiebei den Bandförderantrieb (31) auf, welcher an einer im wesentlichen vertikalen Stützplatte (32) festgelegt ist und seitlich an die angetriebene Umlenkrolle angeschlossen ist, wobei die entsprechenden Teile der elektrischen Installation mit (6) bezeichnet sind und nahe dem Abwurfende (7) des Förderers angeordnet sind, da hier unterhalb des Bandes hinreichend Platz besteht Der Förderer kann über entsprechende Kupplungsgestänge (8) mit einem benachbarten Förderer verbunden sein, wobei der benachbarte Förderer mit einer Aufgabeschurre (9) unterhalb des Abwurfendes (7) des vorangehenden Förderers (1) geschoben wird.
Der Förderer enthält zwei teleskopisch ineinander geführte Rahmen (10) und (11), wie dies in Fig. 2 deutlicher dargestellt ist. Das rücklaufende Trum (12) ist über zwei weitere Umlenkrollen (13) und (14) geführt, deren Abstand (a) voneinander verändert werden kann. Bei der Darstellung in Fig. 1 sind die beiden Rahmen (10) und (11) ineinander geschoben, so daß sich der Abstand der Rollen (13) und (14) vergrößert, wobei sich der Abstand der Umlenkrollen (3) und (4) für das oben liegende Trum entsprechend verkleinert Bei der Darstellung nach Fig. 2 sind die beiden Rahmenteile teleskopisch auseinandergezogen, wodurch sich der Abstand (a) der Umlenkrollen (13), (14) für das rücklaufende Trum verkürzt und gleichzeitig der Abstand zwischen den Umlenkrollen (3) und (4) verlängert In der zusammengeschobenen Position sind die Stützrahmen bzw. Rollenstützen (15) des die Umlenkrolle (14) tragenden Rahmenteiles (10) zusammengeschoben, wofür eine Führung in Längsrichtung des Rahmenteiles (10) vorgesehen ist Diese Führung ist schematisch mit (16) angedeutet. In der zusammengeschobenen Position sind die Abstände benachbarter Rollenstützen bzw. Stützrollen (15) entsprechend verkleinert, wohingegen in Fig. 2, bei welcher der Förderer auf die maximale Länge ausgezogen ist, der Abstand benachbarter Rollenstützen (15), welcher mit (b) bezeichnet ist, sein zulässiges Maximum einnimmt, über welches das obenliegende Trum maximal unabgestützt laufen darf. Um jeweils diese maximale Distanz (b) zwischen benachbarten Rollenstützen (15) sicherzustellen, sind entsprechende Begrenzungsanschläge vorgesehen.
An jeder zweiten Rollenstütze (15), welche innerhalb des Rahmens (10) in Längsrichtung beweglich geführt ist, ist eine Halterung (17) für ein Kabel angeordnet. Bei zusammengeschobener bzw. eingeschobener Fördereinrichtung bildet das an diesen Halterungen gehaltene Kabel (18) Schlaufen, welche bei Streckung in die Lage gemäß der Darstellung nach Fig. 2 einen entsprechenden Vorrat an Kabel sicherstellt. Im Bereich der in starren Abständen voneinander angeordneten Stützrollen (19) nahe der Aufgabeschurre (9) kann das Kabel naturgemäß gestreckt geführt werden, da hier eine Längenänderung nicht erfolgt. Die einer starren Stützrolle (19) benachbarte bewegliche Rollenstütze (15) ist dabei an der Lagerung der starren Rolle (19) geführt und es sind -3-
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Anschläge für den maximalen Abstand zwischen einer starren und einer beweglichen Abstützrolle vorgesehen.
In Fig. 3 sind drei benachbarte, bewegliche Stützrahmen (15) dargestellt, welche in Führungen (16) geführt sind. In jedem Stützrahmen (15) sind jeweils zwei Stützrollen (20) gelagert, deren Achsen jeweils mit (21) bezeichnet sind. Als Zugglieder greifen an jedem der Stützrahmen (15) in Längsrichtung V-förmig zueinander angeordnete Zugstangen oder Rohre (22) an. Im Bereich der Spitze des V ist eine Platte (23) vorgesehen, welche jeweils einen Anschlag (24) aufweist, dessen Abmessung oder Form bei benachbarten Stützrahmen (15) voneinander verschieden ist. Die Stützrahmen (15) weisen jeweils an ihrer Vorderseite eine Platte (25) mit jeweils einer Ausnehmung auf, welche durch geringere Abmessung oder abweichende Form mit dem Anschlag (24) des jeweils benachbarten Stützrahmens beim Teleskopieren der Abfördereinrichtung zusammenwirkt.
In Fig. 4 sind wiederum drei benachbarte Stützrahmen (15) dargestellt, wobei die Bezugszeichen aus Fig. 3 beibehalten wurden und woraus ersichtlich ist, daß aufgrund eines Teleskopierens der ineinander verschiebbaren Rahmenteile und damit einer Verlängerung der Abfördereinrichtung die Stützrahmen (15) nicht mehr aneinander anliegen. Durch eine Einwirkung in Richtung des Pfeües (26) auf den ersten der dargestellten Stützrahmen wurde dieser in den Führungen (16) über die Zugstangen (22) in Richtung des Pfeiles (26) bewegt Dadurch, daß in den Platten (25) Ausnehmungen vorgesehen sind, welche durch entsprechend geringere Abmessung und/oder abweichende Form nur mit dem Anschlag (24) eines jeweils benachbarten Stützrahmens (15) Zusammenwirken, konnte die Platte (25) des ersten Stützrahmens (15) ungehindert den Anschlag (24) des dritten Rahmens passieren. Bei einer Bewegung des ersten Stützrahmens (15) in Richtung des Pfeiles (26) bis zum Anschlag (24) des mittleren Stützrahmens gelangt die Platte (25) des ersten Stützrahmens mit diesem Anschlag (24) des zweiten Stützrahmens in Eingriff und bewirkt, daß bei Bewegung in Richtung des Pfeiles (26) des ersten Stützrahmens (15) nunmehr auch der zweite Stützrahmen über die Zugstangen (22) mitgenommen wird. Wenn die an der Vorderseite des zweiten Stützrahmens vorgesehene Platte (25) mit dem Anschlag (24) des dritten Stützrahmens in Eingriff gelangt, so wird auch dieser Stützrahmen bei einer weiteren Bewegung in Richtung des Pfeiles (26) mitgenommen werden. Wie dies in den Figuren 3 und 4 angedeutet ist, weisen die Anschläge (24) im Bereich der Spitze des V der Zugrohre (22) einen jeweils abnehmenden Querschnitt auf. Ebenso weisen die Platten (25) jeweils Ausnehmungen auf, deren Querschnitt sich bei benachbarten Stützrahmen verringert. Durch entsprechend geringere Abmessung der Ausnehmung eines Stüßrahmens gegenüber dem Anschlag des jeweils benachbarten Stützrahmens wird es möglich, daß durch die Ausnehmung in der Platte (25) eines jeden Stützrahmens Anschläge (24) nicht benachbarter Stützrahmen (15) ohne Behinderung passieren können. Nach Eingriff einer Platte (25) mit dem Anschlag (24) des jeweils benachbarten Stützrahmens wird dieser bei einer weiteren Teleskopierung der Rahmenteile und damit der gesamten Abfördereinrichtung mitgenommen. In Fig. 4 ist mit (b) der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Stützrahmen (15) bezeichnet, wobei der Abstand in Fig. 4 seinen maximalen Wert zwischen dem ersten und dem mittleren Stützrahmen angenommen hat.
Wird beispielsweise in Fig. 4 der aste Stützrahmen entgegen der Richtung des Pfeiles (26) beaufschlagt, so kann die Platte (25) wiederum den Anschlag (24) des dritten Stützrahmens ohne Behinderung passieren. Der erste Stützrahmen (15) wird dabei so lange entgegen der Richtung des Pfeiles (26) verschoben, bis er in Anlage an den mittleren Stützrahmen (15) gelangt und darauf bei einer weiteren Verschiebung diesen mitnimmt.
In Fig. 5 ist schematisch eine andere Möglichkeit der gegenseitigen Verbindung benachbarter Stützrahmen dargestellt. Die Stützrahmen wurden wiederum mit (15) bezeichnet und tragen jeweils Rollen (20), deren Achse wiederum mit (21) angedeutet wurde. Jeweils zwei benachbarte Stützrahmen (15) sind miteinander durch ein Zugglied (27), welches an den beiden Enden jeweils einen Anschlag (28) aufweist, verbunden. Die Länge eines Zuggliedes (27) entspricht hiebei dem maximal zulässigen Abstand zwischen zwei benachbarten Stützrahmen. Wie dies in Fig. 5 angedeutet ist, können diese Zugglieder (27) beispielsweise von Trägem gebildet werden, welche bei benachbarten Stützrahmen in verschiedenen Höhen oder seitlich versetzt angeordnet sind und einen Stützrahmen bei der jeweils mit (29) strichliert angedeuteten Öffnung durchdringen. Damit die benachbarten Stützrahmen beim Zusammenschieben der Abfördereinrichtung vollkommen zusammengeschoben werden können, müssen die Stützrahmen weitere Öffnungen (30) mit vergrößertem Querschnitt aufweisen, durch welche die Anschläge (28) von Zuggliedern (27) hindurchtreten können, welche nicht benachbarten Stützrahmen (15) zugeordnet sind. Bei einer Verschiebung des ersten Stützrahmens in Richtung des Pfeiles (26) nimmt der erste Stützrahmen über die Anschläge (28) des zwischen dem ersten und zweiten Stützrahmen wirksamen Zuggliedes (27) den zweiten Stützrahmen mit.
Anstelle von starren Trägem (27) wäre es auch möglich, zwischen benachbarten Stützrahmen jeweils ein Seil oder ein flexibles Zugglied anzuordnen, welches anstelle der Anschläge (28) jeweils einen Knoten oder ähnliches aufweist. Weiters wäre es möglich, nach der Art einer Strickleiter ein durchgehendes Seil oder flexibles Zugglied anzuordnen, welches jeweils in geeigneten Abständen Knoten oder ähnliche Anschläge aufweist, über welche beim Teleskopieren ein Stützrahmen nach der Bewegung einer maximalen Distanz den nächstfolgenden Stützrahmen mitnimmt. -4-

Claims (4)

  1. Nr. 390 596 PATENTANSPRÜCHE 1. Kontinuierliche Abfördeieinrichtung mit einem endlosen, in sich geschlossenen Förderband, welches an einem fahrbaren Rahmen angeordnet ist, bei welcher das obenliegende Trum des Förderbandes bzw. des Fördergurtes über wenigstens zwei Umlenkrollen geführt ist und das rücklaufende Trum des Förderbandes bzw. -gurtes über wenigstens zwei zusätzliche, gegenläufig umschlungene Umlenkrollen geführt ist, wobei der Abstand der Umlenkrollen und der zusätzlichen Umlenkrollen in Bandlaufrichtung verstellbar ist und die Umlenkrollen des fördernden, obenliegenden Trumes des Förderbandes und die gegenläufig umschlungenen Umlenkrollen für das rücklaufende Trum an zwei in Längsrichtung aneinander geführten, teleskopisch einschiebbaren und ausfahrbaren Rahmenteilen angeordnet sind, und bei welcher das obenliegende Trum über am einen Rahmenteil starr äbgestützte Stützrollen und über am anderen Rahmenteil verschiebliche, in Stützrahmen gelagerte Abstützrollen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise Zugglieder für die Verschiebung der Stützrahmen (15) vorgesehen sind, welche von jeweils zwei an einem Stützrahmen (15) angreifenden und im wesentlichen in Längsrichtung V-förmig zueinander angeordneten Zugstangen oder -rohren (22) gebildet werden, daß die Zugstangen oder -rohre (22) im Bereich der Spitze des V je einen Anschlag (24) aufweisen, deren Abmessungen und/oder Formen voneinander verschieden sind, so daß die Anschläge (24) mit Ausnehmungen verschiedener Abmessungen und/oder Formen der Stützrahmen (15) derart Zusammenwirken, daß lediglich der jeweils benachbarte Anschlag (24) in Anlage an einen Stützrahmen (15) kommt, während die anderen Anschläge (24) ungehindert durch die Ausnehmungen hindurchtreten können.
  2. 2. Kontinuierliche Abfördereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste bzw. letzte bewegliche Rollenstütze (15) über die jeweils benachbarten starren Rollenstützen (19) zusätzlich geführt wird und daß Anschläge für den maximalen Abstand zwischen der starren Rollenstütze (19) und der beweglichen Rollenstütze (15) vorhanden sind.
  3. 3. Kontinuierliche Abfördereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Stützrahmen (15) Kabelhalterungen (17) aufweisen.
  4. 4. Kontinuierliche Abfördereinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise am Ende des die starren Stützrahmen (19) tragenden Rahmenteiles im Bereich der Umlenkrollen (4) des oberen Trums (2) eine Aufgabeschurre (9) angeordnet ist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen -5-
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