AT392052B - Portioniervorrichtung - Google Patents

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AT392052B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D3/00Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes
    • B67D3/0003Apparatus or devices for controlling flow of liquids under gravity from storage containers for dispensing purposes provided with automatic fluid control means

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

AT 392 052 B
Die Erfindung betrifft eine Portioniervorrichtung für in Flaschen abgefüllte Flüssigkeiten mit einer Dosierkammer gewünschter Größe zwischen einem stromaufwärts gelegenen Zufuhrventil und einem stromabwärts gelegenen Auslaufventil, wobei eine die Dosierkammer durchsetzende und die beiden Ventilteller tragende Ventilstange zwischen einer oberen Endlage, in der das flaschennähere Zufuhrventil geschlossen und das Auslaufventil geöffnet ist und einer unteren Endlage, in der das Zufuhrventil geöffnet und das Auslaufventil geschlossen ist, bewegbar ist und bei der ein Schließen des Auslaufventiles nach erfolgtem Öffnen, vor Ablauf einer vorgegebenen Zeit nicht erfolgen kann und ein erneutes Öffnen des Auslaßventils nach erfolgtem Schließen ebenfalls erst nach Verstreichen einer vorgegebenen Zeit möglich ist.
Eine solche Vorrichtung ist aus der US-PS 3 460 723 bekannt. Sie weist eine Reihe von gravierenden Nachteilen auf, die teilweise auf ihre mechanische Ausbildung zurückzuführen sind, teilweise auf ihren integralen Aufbau.
So wird sowohl die Auslaufzeit als auch die Sperrzeit von der Ausdehnung eines federbelasteten Balges bestimmt, der über einen Hebel mit schnappender Bewegung und eine Betätigungsnase einen Stift entsprechend verschiebt. Erst der Stift bewegt mittels einer Feder die beiden Ventile. Das Umschnappen des Hebels, entsprechend dem Ende der Auslaufzeit, erfolgt bei vorgegebener Balgausdehnung. Der Rest der Ausdehnung wird als Sperrzeit verwendet, um das vorschriftsmäßige Füllen des Portionierraumes zu sichern.
Durch die extrem aufwendige Bauweise mit einer Vielzahl aufeinander gleitender mechanischer Bestandteile ist die bekannte Anlage nicht nur teuer, sondern auch störanfällig. Darüberhinaus ist es praktisch nicht möglich, eine vorhandene Anlage auf eine andere Abgabemenge oder Flüssigkeiten einzustellen. Es ist schließlich völlig unmöglich, diese Anlage in eine zentrale Schank- und Verrechnungsanlage zu integrieren.
Es gibt seit langem Vorrichtungen der eingangs erwähnten Art ohne gesicherten Auslauf- und Sperrzeiten mit Handbetrieb, die nach dem folgenden Prinzip arbeiten: Über den Hals der geöffneten Flasche wird eine Portioniervorrichtung gestülpt, die im wesentlichen aus einer Dosierkammer gewünschter Größe und je einem stromaufwärts und stromabwärts davon gelegenen Ventil besteht Nach dem dichten Aufsetzen dieser Vorrichtung wird die Flasche mit dem Boden nach oben in eine Haltevorrichtung eingesetzt und gesichert und ist nunmehr betriebsbereit. Bei der Flüssigkeitsentnahme wird manuell oder mittels Elektromagneten ein die Dosierkammer durchsetzender und die beiden Ventilteller tragende Stange nach oben bewegt, wobei das flaschennähere Zufuhrventil geschlossen und das Auslaufventil geöffnet wird. Die zwischen den beiden Ventilen befindliche Flüssigkeitsmenge rinnt dadurch in ein bereitgestelltes Glas. Es sind Mittel vorgesehen, die den Luftzutritt ermöglichen, um die Bildung eines den Auslauf der Flüssigkeit verhindernden Vakuums zu vermeiden.
Eine modernere Ausführungsform mit Zählwerk ist aus der US-PS 3 411 329 bekannt. Zum Antrieb der Ventilstange wird elektrische Energie verwendet, die über einen Elektromagneten und ein Gestänge auf die Ventilstange wirkt Der Magnet ist dabei im Adapter vorgesehen.
Es ist aus der AT-PS 385 021, der CH-PS 398 351, der FR-PS 2 136 029, den US-PS 1 983 381 und 2 568 632 sowie der GB-PS 2 153 008 die Verwendung von Druckluft und Druckgasen zur Entnahme von Flüssigkeiten aus Flaschen oder Fässern bekannt, wobei die Flüssigkeiten durch das Druckgas gefördert und/oder Ventile durch das Druckgas betätigt werden. Dabei betreffen außer der ersten Druckschrift diese Vorrichtungen jedoch entweder keine Portioniervonichtungen oder keine Adapter für in Flaschen abgefüllte Getränke.
Zwei wesentliche Gesichtspunkte sind bei derartigen Vorrichtungen zu beachten. Der erste Gesichtspunkt betrifft die Erfüllung aller lebensmittelrechtlichen Vorschriften und Auflagen, der zweite Gesichtspunkt die Manipülationssicherheit der Vorrichtung. Aus letzterem Grund muß beispielsweise die Befestigung des Gerätes an der Flasche und an der Halterung so gesichert sein, daß nur eine dazu befugte Person in der Lage ist, diese Befestigungen zerstörungsfrei zu lösen und anzubringen.
Aus Gründen der Lebensmittelvorschriften sind die pneumatischen Geräte, bei denen die Manipulationssicherheit gegeben war, am Markt bedeutungslos geblieben, da der zwangsweise Kontakt der Flüssigkeit mit Druckluft nicht erwünscht oder sogar verboten ist.
Die derzeit üblichen mechanischen, manuell betätigten Geräte können vom Bedienungspersonal insofern manipuliert werden, als ein Betätigen des Auslasses noch während des Nachfüllvorganges möglich ist, aber auch ein Unterbrechen des Ausflußvorganges durch Absetzen des Glases vom Betätigungshebel. Ein weiterer Nachteil der mechanisch betriebenen Geräte liegt in der Schwierigkeit der Erfassung der ausgegebenen Portionen durch die Schankkasse. Diese Nachteile weisen auch die Portioniervorrichtungen gemäß der US-PS 3 411 329 und 3 460 723 auf.
Es ist aus der GB-PS 2 104 480 bekannt, anstelle einer zwischen zwei Ventilen liegenden Dosierkammer nur ein Ventil vorzusehen, das von einer Zeitschaltung exakt angesteuert wird. Diese Vorrichtung ist jedoch nur für Flüssigkeiten mit genau definierbaren und konstanten dynamischen Eigenschaften, wie beispielsweise Bier, Wein, Tee, Kaffee etc., brauchbar. Besonders bei kleinen Abgabemengen, wie sie bei Spirituosen üblich sind und bei zuckerhaltigen Flüssigkeiten, die zum Klebrigwerden neigen, ist sie für eine gewerbliche Schankanlage nicht geeignet.
Aus dieser Druckschrift geht aber die Möglichkeit einer zeitlich genauen Ansteuerung eines Ventils einer Portioniervorrichtung und die einfache Änderung dieser Zeit hervor.
Es ist aus der CH-PS 3 383 713 bekannt, einen Portionierraum mit nur einem, stromabwärts gelegenen Ventil zu kombinieren. Die abgegebene Menge wird dabei aber ausschließlich durch die Öffnungszeit des Ventiles
AT 392 052 B bestimmt, der Portionierraum dient nur zur Verbessserung des Ausfließverhaltens der Flüssigkeit.
Schließlich ist es aus der DE-OS 14 82 678 bekannt, bei Zapfhänen für Soft-Eis bzw. Schlagobers einen Hubmagneten zur Betätigung des Ventiles vorzusehen, der mit einer Feder zusammenwirkt, um die bei derartigen, unter einem Druck von etwa 6 bar stehenden, Geräten bis zu 180 Newton großen Bewegungskräfte mit möglichst kleinen Magneten zu erreichen.
Demgegenüber wirken bei Schankanlagen um einiges kleinere Drücke, im Bereich des hydrostatischen Druckes, auf wesentlich kleinere Querschnitte, was zu um Größenordnungen kleinere Kräfte ergibt. Ein Problem bei Schankanlagen liegt aber darin, daß zuckerhaltige oder selten gezapfte Getränke zum Verkleben des Ventiles neigen, wodurch relativ große Kräfte zu Beginn der Offnungsbewegung erforderlich sind.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die erwähnten Nachteile nicht aufweist und insbesondere ein vorzeitiges Unterbrechen des Entnahmevorganges wie auch ein erneutes Einleiten des Entnahmevorganges vor dem vollständigen Füllen des Portionierraumes nicht zuläßt.
Diese Ziele werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß, wie an sich bekannt, die Dosierkammer mit den Ventilen und der Ventilstange in einem Adapter untergebracht ist, der auf einer Flasche dicht anbringbar ist und in eine Halterung einer Schankanlage eingesetzt werden kann, und daß die Bewegung der Ventilstange, wie an sich bekannt, von einem Elektromagneten der Halterung bewirkt wird, wobei die vorbestimmten Zeitintervalle im Steuerkreis für den Elektromagneten einstellbar sind.
Diese zeitliche Steuerung kann auf verschiedene Weise, z. B. durch eine an der Portioniervorrichtung geschützt untergebrachte Zeitschaltung oder bei Verwendung intelligenter Kassen (Personal-Computer) durch die Kassa erfolgen. Es ist dabei nur darauf zu achten, daß die Zeiteinstellung nur von dazu befugten Personen vorgenommen werden kann.
Es werden durch die erfindungsgemäße Kombination tatsächlich die genannten Nachteile vermieden, da der Dosierraum leicht austauschbar ist, die Auslauf- und/oder Sperrzeit leicht und voneinander unabhängig veränderbar sind und eine Integration der Vorrichtung in eine intelligente Schank- bzw. Kassenanlage problemlos vomehmbar ist. Im Falle einer Beschädigung oder Ausfalles eines Bestandteiles ist eine Reparatur oder Demontage leicht und rasch vorzunehmen.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß ein so starker Elektromagnet vorgesehen wird, daß sein Dauerbetrieb mit Nennleistung in der Schankanlage aus thermischen Gründen nicht zulässig ist und daß dieser Magnet zu Beginn seiner Aktivierung während eines kurzen Intervalles, welches bevorzugt solange dauert, wie die Öffnungsbewegung des Auslaufventiles, von dem für ihn maximal zulässigen Strom durchflossen wird, worauf er für die restliche Zeit bis zum Schließen des Auslaßventiles von einem verringerten Strom durchflossen- wird, der thermisch für die Schankanlage verträglich ist.
Dadurch wird auch bei den genannten klebrigen Flüssigkeiten ein sicheres Öffnen des Auslaufventiles erreicht, ohne daß es dabei wegen der überdimensionierten Wahl des Magneten zu thermischen Problemen kommt
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert Dabei zeigt die einzige Fig. den Portionierraum und das Ventil einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
In einen Portionierraum (1) gelangt Flüssigkeit durch ein Zuflußrohr (2), welches geeignet an einer nicht dargestellten Flasche befestigt ist. Im Zuflußrohr (2) ist eine Ventilstange (3), die einen Ventilteller (4) trägt, geführt und kann mittels einer Antriebsstange (5) bewegt werden. Die Antriebsstange ist mit ihrem einen Ende mit der Ventilstange (3) und mit ihrem anderen Ende mit einem nicht dargestellten Elektromagneten verbunden. Dieser Elektromagnet ist passenderweise koaxial zur Ventilstange (3) und damit zum Zuflußrohr (2) angeordnet.
Die Größe des Ventilraumes (1) kann durch Verdrehen entlang eines Gewindes (11) passend vergrößert und verkleinert werden, wobei ein O-Ring (12) für die Abdichtung des Ventilraumes gegenüber dem Portionierkörper sorgt. Diese Einstellung kann nur bei geöffneter Vorrichtung vorgenommen werden, was wiederum nur befugten und mit entsprechendem Weikzeug versehenen Personen möglich ist.
Der Betrieb der Vorrichtung geht folgendermaßen vor sich: Zur Entnahme einer Portion der Flüssigkeit wird eine nicht dargestellte Betätigungseinrichtung · z. B. ein schräg unterhalb des Auslasses (6) befindlicher, vom Glasrand zu betätigender Hebel - aktiviert, wodurch ein Kontakt in der Stromversorgung des Elektromagneten geschlossen und gleichzeitig eine Zeitschaltung aktiviert wird. Unabhängig vom weiteren Betätigen oder Auslassen der Betätigungsvorrichtung schaltet die Zeitschaltung nach einer vorgegebenen Zeit den Strom des Magneten ab, wodurch das Ventil (4) sich schließt und sich das Zufuhrventil (7) öffnet Die eingestellte Zeit ist in Abhängigkeit von der auszuschenkenden Flüssigkeit und der gewählten Menge (Größe des Portionierraumes (1)) so gewählt, daß der Portionierraum (1) mit Sicherheit geleert wird.
Mit dem Schließen des Ventils (4) wird eine zweite Zeitschaltung aktiviert, die die Betätigungsvorrichtung während einer vorgegebenen Zeit desaktiviert. Es kann während dieses zweiten Zeitintervalls auch bei mehrmaligem Aktivieren der Betätigungsvomchtung der Elektromagnet nicht unter Strom gesetzt werden. Dieses zweite Zeitintervall ist wiederum in Abhängigkeit von der auszuschenkenden Flüssigkeit und der Größe des Portionierraumes (1) so gewählt, daß der Portionierraum sich mit Sicherheit füllt Nach Ablauf dieser beiden Zyklen ist das Gerät wieder betriebsbereit
Da die Betätigung durch Schließen eines elektrischen Stromkreises erfolgt ist es leicht möglich, das Gerät an bereits vorhandene oder zugleich zu installierende Kassen oder Verrechnungscomputer anzuschließen, oder daß -3-

Claims (2)

  1. AT 392 052 B aufwendige Umsetzer notwendig sind. Wenn die Verrechnung über eine intelligente Anlage erfolgt, kann von dieser auch die zeitliche Steuerung übernommen werden. Wenn die Verrechnungsanlage über keinen Taktgenerator verfügt, ist es leicht möglich, einen digitalen oder analogen regelbaren Zeitschaltkreis vorzusehen. Es ist dabei möglich, die beiden Intervalle von getrennten Kreisen bestimmen zu lassen, es ist aber auch möglich, daß ein Schaltkreis zu zwei verschiedenen Zeitpunkten die entsprechenden Befehle abgibt. Im Gegensatz zu mechanischen Geräten ist die zum Öffnen des Ventiles (4) zur Verfügung stehende Kraft vom verwendeten Elektromagneten abhängig und von diesem begrenzt In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, einen Elektromagneten zu verwenden, der so stark ist, daß er nicht mehr für Dauerbetrieb zugelassen ist Er wird dabei von einer eigenen Schaltung angesteuert, die den Strom nach einem kurzen Intervall, während dem der Magnet vom maximal zulässigen Strom durchflossen wird, auf einen für Dauerbetrieb des Magneten zulässigen Strom reduziert. Dadurch ist es möglich, einen Magneten mit einer Kraft zu verwenden, die ohne diese Schaltung aus Thermikgründen nicht zulässig wäre. Aus Sicherheitsgründen ist dabei eine entsprechende Sicherung, die beim Versagen der Steuerung den Magneten vor dem Überhitzen schützt vorgesehen. Damit erreicht man es, eine Kraft zum Öffnen des Ventils (4) zur Verfügung zu haben, die sicher ausreicht das Ventil auch bei wenig benutzten Flaschen, die zuckerhaltige oder andere klebrige Flüssigkeiten enthalten, zu öffnen, ohne daß es notwendig wäre spezielle Maßnahmen zur Kühlung des Magneten zu treffen. Es werden somit durch diese Maßnahme gleichzeitig die Anwendungsmöglichkeiten erweitert die Betriebssicherheit erhöht und der Stromverbrauch gesenkt PATENTANSPRÜCHE 1. Portioniervorrichtung für in Flaschen abgefüllte Flüssigkeiten mit einer Dosierkammer gewünschter Größe zwischen einem stromaufwärts gelegenen Zufuhrventil und einem stromabwärts gelegenen Auslaufventil, wobei eine, die Dosierkammer durchsetzende und die beiden Ventilteller tragende Ventilstange zwischen einer oberen Endlage, in der das flaschennähere Zufuhrventil geschlossen und das Auslauf ventil geöffnet ist und einer unteren Endlage, in der das Zufuhrventil geöffnet und das Auslaufventil geschlossen ist, bewegbar ist und bei der ein Schließen des Auslaufventiles nach erfolgtem Öffnen, vor Ablauf einer vorgegebenen Zeit nicht erfolgen kann und ein erneutes Öffnen des Auslaßventils nach erfolgtem Schließen ebenfalls erst nach Verstreichen einer vorgegebenen Zeit möglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß wie an sich bekannt, die Dosierkammer mit den Ventilen und der Ventilstange in einem Adapter untergebracht ist, der auf einer Flasche dicht anbringbar ist und in eine Halterung einer Schankanlage eingesetzt werden kann, und daß die Bewegung der Ventilstange, wie an sich bekannt, von einem Elektromagneten der Halterung bewirkt wird, wobei die vorbestimmten Zeitintervalle im Steuerkreis für den Elektromagneten einstellbar sind.
  2. 2. Portioniervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein so starker Elektromagnet vorgesehen wird, daß sein Dauerbetrieb mit Nennleistung in der Schankanlage aus thermischen Gründen nicht zulässig ist und daß dieser Magnet zu Beginn seiner Aktivierung während eines kurzen Intervalles, welches bevorzugt solange dauert, wie die Öffnungsbewegung des Auslaufventiles, von dem für ihn maximal zulässigen Strom durchflossen wird, worauf er für die restliche Zeit bis zum Schließen des Auslaßventiles von einem verringerten Strom durchflossen wird, der thermisch für die Schankanlage verträglich ist. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -4-
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4226580A1 (de) * 1991-08-12 1993-02-18 Kurt Artmann Portioniervorrichtung

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH383713A (de) * 1960-05-23 1964-10-31 Rudolf Dr Kohlbach Friedrich Magnetventil, vorwiegend für Getränke-Ausschankgeräte
DE1482678A1 (de) * 1965-09-03 1969-07-17 Heinz Gaebelt Fa Hubmagnet zum schnellen Schliessen von Zapfhaehnen
US3460723A (en) * 1966-08-24 1969-08-12 Autic Dev Ltd Liquid measures
GB2104480A (en) * 1981-08-27 1983-03-09 Lionel Richard Boreham Liquid dispensing device

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