AT394996B - Vorrichtung zum ansetzen von abstandhalterrahmen auf glasscheiben - Google Patents

Vorrichtung zum ansetzen von abstandhalterrahmen auf glasscheiben Download PDF

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Description

AT 394 996 B
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen auf Glasscheiben im Zuge der Herstellung von Isolierglasscheiben mit einer, im wesentlichen lotrecht stehenden Stützeinrichtung für die Glasscheiben, einer Fördereinrichtung zum Heranfördem der Glasscheiben in die Vorrichtung, mit einem vor der Stützeinrichtung angeordneten Rahmen, der mit einem an ihm gehalterten Abstandhalterrahmen auf die Stützeinrichtung zu und nach dem Ansetzen des Abstandhalterrahmens von dieser weg bewegbar ist, wobei der obere horizontale Schenkel des Rahmens auf- und abverschiebbar an den vertikalen Rahmenschenkeln geführt ist, und mit Klemmeinrichtungen für den Abstandhalterrahmen, die an den Rahmenschenkeln desselben von innen und von außen angreifen, und die am oberen und unteren horizontalen Schenkel und auslaufseitigen vertikalen Schenkel des Rahmens vorgesehen sind.
Da das hündische Ansetzen von Abstandhalterrahmen bei der Herstellung von Zwei- oder Mehrscheiben-Isolierglas vom Arbeiter besondere Aufmerksamkeit verlangt, da der Rahmen genau gegenüber der Glasscheibe ausgerichtet angesetzt werden muß, wurden auch schon Vorrichtungen der oben genannten Gattung vorgeschlagen. Problematisch bei den bekannten Vernichtungen ist noch die Art und Weise des Haltens und Einsetzens des Abstandhalterrahmens beim bzw. vor dem Ansetzvorgang.
Bei der aus der DE-PS 2712651 bekannten Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen gestaltet sich das Einsetzen der Abstandhalterrahmen deswegen schwierig, weil diese zwischen der Glasscheibe und dem, die Abstandhalterrahmen erfassenden Maschinenteil eingefädelt werden müssen. Ein weiterer Nachteil einer bekannten Vorrichtung dieser Bauart besteht darin, daß es nicht möglich ist, auch den vierten Schenkel des Abstandhalterrahmens exakt auszurichten. Schließlich besitzt diese Vorrichtung noch den Nachteil, daß die Abstandhalterrahmen nur von innen gehalten werden, so daß einerseits die Eckverbindungen außerordentlich beansprucht werden und daher in der Regel nurverschweißtebzw. verlötete Rahmen angesetzt werden können und daß anderseits nach außen gewölbte Rahmenschenkel nicht ausgerichtet werden können, da keine an den Rahmenschenkeln von außen angreifenden Halteorgane vorgesehen sind. Letzteres Problem tritt bei einer weiteren, aus der DE-AS 27 07 031 bekannten Vorrichtung nicht auf, da von beiden Seiten an den Rahmenschenkeln angreifende Klammem vorgesehen sind. Auch das Problem des mühevollen Einfädelns der Abstandhalterrahmen zwischen Glasscheibe und Rahmenhalterung ist bei dieser Vorrichtung gelöst, weil die Halterung für den Rahmen so weit verschwenkt werden kann, daß das Einsetzen des Rahmens ohne weiteres möglich ist Allerdings erfordert das Verschwenken einen erheblichen Platzbedarf, da Scheibengrößen bis zu 5 und mehr Meter in einer Richtung berücksichtigt werden müssen. Auch bei dieser Vorrichtung ist die Ausrichtung des vierten Rahmenschenkels nicht gewährleistet.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung ist aus der am 15. Juli 1981 bekanntgemachten österreichischen Patentanmeldung 6955/78 bekannt Die wenig verwindungssteifen Abstandhalterrahmen müssen hierbei zwischen die die Glasscheibe tragende Stützwand und die rahmenartige Halterung eingefädelt und in diese eingesetzt werden. Diese Art des Einsetzens der Abstandhalterrahmen ist verhältnismäßig zeitraubend, läßt sich nur schwer automatisieren und erfordert einen großen Verschiebeweg für die rahmenartige Halterang sowie deren Verschwenkbarkeit um eine zur Transportrichtung der Glasscheiben parallele Achse.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung anzugeben, bei der es genügt, die Abstandhalterrahmen händisch oder von einer entsprechenden Zubringeinrichtung in die Vorrichtung einzulegen, worauf dann das Ansetzen des Abstandhalterrahmens bei genauer Ausrichtung der Rahmenschenkel gegenüber den Glasscheibenkanten selbsttätig erfolgt.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß am oberen und unteren horizontalen Schenkel und am auslaufseitigen vertikalen Schenkel des Rahmens zurückziehbare Anlagestifte für den Abstandhalterrahmen vorgesehen sind und daß die am Rahmen vorgesehenen Klemmeinrichtungen einen rahmenfesten Anschlag und eine Klemmplatte aufweisen, die aus einer Ruhestellung in ihre, den Abstandhalterrahmen gegen den Anschlag drückende Wirkstellung verschieb- und verdrehbar ist
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der Abstandhalterrahmen von vorne in den beweglichen Rahmen der Vorrichtung eingelegt, wobei er an den vorgeschobenen Anlagestiften anliegt, die verhindern, daß der Abstandhalterrahmen auf die Glasscheibe fällt, auf die er angesetzt werden soll. Erst nach dem Erfassen der Schenkel des Abstandhalterrahmens durch die am Rahmen der Vorrichtung vorgesehenen Klemmeinrichtungen werden die Anlagestifte zurückgezogen und der Rahmen der Vorrichtung auf die Stützwand bzw. die dort stehende Glasscheibe zu bewegt und der Abstandhalterrahmen so angesetzt. Durch die Klemmeinrichtungen am Rahmen der Vorrichtung ist gewährleistet, daß die Schenkel des Rahmens exakt ausgerichtet und ohne Verbiegungen oder Verzerrungen angesetzt werden.
In der Praxis sind die Klemmeinrichtungen so ausgebildet, daß die Klemmplatte gegenüber der sie tragenden Welle exzentrisch angeordnet ist und nach dem Vorschieben und Verschwenken um 90° in Richtung auf den Anschlag zurückziehbar ist. Diese Ausführungsform ist besonders interessant, weil mit ihr auch die Ausrichtung des Abstandhalterrahmens in horizontaler Richtung selbsttätig erreicht wird, da die Klemmplatten den Rahmen gegen die rahmenfesten Anschläge ziehen. -2-
AT 394 996 B
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß am unteren Schenkel des Rahmens z. B. aus Federdraht bestehende Bügel vorgesehen sind, die verhindern, daß ein Abstandhalteirahmen auf die Betätigungs-zylinder für an sich bekannte, zum Andrücken der Abstandhalterrahmen an die Glasscheibe am Rahmen vorgesehene, vor- und zurückschiebbare Andrückstifte anschlägt.
Um zu verhindern, daß die Anlagestifte beim Zurückziehen aus ihrer Wirkstellung an den am Abstandhalterrahmen aufgebrachten Schichten aus Dicht- bzw. Klebemittel (Butylkautschuk) schleifen, kann vorgesehen sein, daß die dem Abstandhalterrahmen zugekehrte vordere Fläche der Anlagestifte gekrümmt ausgebildet ist. Es ergibt sich dann eine nur mehr linienförmige Berührung. Mit dem gleichen Ziel kann erfindungsgemäß noch vorgesehen sein, daß die vordere, dem Abstandhalterrahmen zugekehrte Fläche der Anlagestifte schräg zu ihrer Bewegungsachse verläuft.
Falls, wie im Rahmen der Erfindung vorgeschlagen, die Anlagestifte mit Hilfe von Kurbelwellen vor- und zurückschiebbar sind, dann ergibt sich die Möglichkeit, die Anlagestifte am Beginn ihrer Zurückziehbewegung in ihre Ruhestellung vom Abstandhalterrahmen bzw. der auf diesem aufgebrachten Schicht aus Dicht- bzw. Klebemittel abzuheben.
Falls gewünscht wird, daß auch der vierte Rahmenschenkel genau justiert an die Glasscheibe angedrückt wird, kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, daß auch am vierten, in Transportrichtung gesehen, vorderen, einlaufseitigen, lotrechten Schenkel des Rahmens Klemmeinrichtungen und Andrückstifte angeordnet sind, wobei die Klemmeinrichtungen gegenüber dem Schenkel des Rahmens auf die Stützwand zu verschiebbar sind. Bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Glasscheibe mitangesetztem Abstandhalterrahmen zum Andrücken des vierten, in Förderrichtung gesehen, hinteren Schenkels des Abstandhalterrahmens in den Bereich des vorderen, d. h. einlaufseitigen, lotrechten Schenkels des Rahmens der Vorrichtung zurückbewegt, worauf die an diesem Schenkel des Rahmens angeordneten Klemmeinrichtungen den Schenkel des Abstandhalterrahmens ausrichten. Hierauf wird auch dieser Schenkel des Abstandhalterrahmens durch die Andrückstifte gegen die Glasscheibe gedrückt.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß ein im wesentlichen lotrecht verlaufender Balken in Förderrichtung hin- und herverschiebbar vorgesehen ist, an dem Klemmen zum Ausrichten des vierten, d. h. des in Förderrichtung gesehen hinteren Schenkels des Abstandhalterrahmens, vorgesehen sind, und daß die Klemmen gegenüber dem Balken synchron mit dem Rahmen auf die Stützwand zu verschiebbar sind. Bei dieser Ausführungsform ist ebenfalls ein justiertes Andrücken des in Förderrichtung gesehen hinteren Schenkels des Abstandhalterrahmens möglich, wobei hier jedoch ein Zurückbewegen der Glasscheibe nicht notwendig ist Der verschiebbare Balken wird bis in den Bereich der, bezogen auf die Förderrichtung, hinteren Kante der Glasscheibe bewegt worauf die an ihm vorgesehenen Klemmen den Schenkel des Abstandhalterrahmens erfassen und der so an allen vier Schenkeln gehaltene Abstandhalterrahmen durch Vorschieben des Rahmens und der am Balken vorgesehenen Klemmeinrichtungen auf die Glasscheibe angesetzt wird.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in den Zeichnungen schematisch wiedergegebenen Ausführungsbeispiele. Es zeigt: Fig. 1 eine Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen in Seitenansicht Fig. 2 die Vorrichtung von vome gesehen, Fig. 3 eine Einzelheit in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 in vergrößertem Maßstab eine Ausführungsform der Klemmeinrichtung und Fig. 5 eine alternative Ausbildung der Anlagestifte.
Wie insbesondere aus Fig. 1 »sichtlich, besteht die erfindungsgemäße Vorrichtung aus einer Stützwand (1), die über Füße (2) am Boden steht. Die Stützwand (1) ist gegenüber der Vertikalen geringfügig, beispielsweise um etwa 5° nach hinten geneigt und besitzt auf ihrer Vorderseite mehrere um vertikale Achsen frei drehbare Stützrollen (3). Am unteren Rand der Stützwand (1) sind um im wesentlichen horizontale Achsen drehbare Förderrollen (4) vorgesehen, die zusammen die Fördereinrichtung zum Herantransportieren von Glasscheiben (5), in Richtung des Pfeiles (5') in Fig. 2 bilden. Im Bereich des auslaufseitigen Endes der Stützwand (1) ist ein Endanschlag (6) vorgesehen, der in seine Wirkstellung bzw. aus dieser bewegbar isL Wie beispielsweise Fig. 3 zeigt, ist im Abstand vor dem Endanschlag (6) ein berührungslos ansprechender Schalter (7) vorgesehen, der die Fördergeschwindigkeit für die Glasscheibe (5) verringert, so daß diese nicht mit unverminderter Wucht auf den Endanschlag (6) auffährt.
Im Abstand vor der Stützwand ist ein parallel zur Stützwand (1) ausgerichteter Rahmen (8) vorgesehen, der über Führungsstangen (9) an der Stützwand (1) gehaltert und gegenüber dieser in Richtung des Doppelpfeiles (10) verschiebbar ist. Zur Verschiebung des Rahmens (8) gegenüber der Stützwand (1) können, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt, Druckmittelzylinder (11) vorgesehen sein. Es ist ab» auch möglich, zur Bewegung des Rahmens (8) gegenüber der Stützwand (1) Zahnstangen-Zahnradgetriebe, die vorzugsweise miteinander gekoppelt sind, vorzusehen.
Der obere horizontale Balken (12) des Rahmens (8) ist in Richtung des Doppelpfeiles (13) auf- und abverschiebbar an den lotrechten Rahmenschenkeln (14) durch nicht näher gezeigte Antriebe verschiebbar geführt. Die Verschiebbarkeit des Balkens (12) dient zur Anpassung der Höhe des Rahmens (8) an die Abmessungen eines -3-
AT 394 996 B anzusetzenden Abstandhalterrahmens.
Sowohl am auslaufseitigen, lotrechten Schenkel (14) als auch an den beiden horizontalen Schenkeln (12) und (15) des Rahmras (8) sind Anlagestifte (16) und Klemmeinrichtungen (17) vorgesehen. Zur Betätigung der Anlagestifte (16) sind Druckmittelzylinder (18) vorgesehen. Damit die Anlagestifte (16) beim Zuriickziehen nicht am Abstand· 5 haltenahmen (19) bzw. einer darauf aufgebrachten Klebe- bzw. Dichtmittelschicht schleifen, ist ihre dem Abstandhaltenahmen (19) zugekehrte Seite gekrümmt und zur Betätigungsachse der Anlagestifte (16) geneigt ausgebildet.
Bei der in Fig. 5 gezeigten alternativen Betätigungsvorrichtung für die Anlagestifte (16) ist ein Kurbeltrieb (20) vorgesehen, mit dem die Anlagestifte (16) gekuppelt sind. Beim Verschwenkra des Kurbeltriebes werden die 10 Anlagestifte (16) zurückgezogen und führen gleichzeitig um ihr Lager (21) eine Kippbewegung aus, so daß sie am
Beginn der Zurückziehbewegung vom Abstandhalterrahmen (19) wegschwenkra.
Die Klemmeinrichtungen (17) bestehen aus einem rahmenfesten Anschlag (22) und einer beweglichen Klemm-platte (23). Die rahmenfesten Anschläge (22) sind so ausgerichtet, daß ein an ihnen anliegender Abstandhalterrahmen (19), wie Fig. 3 zeigt, gegenüber einer in der Endstellung an der Stützwand (1) stehenden Glasscheibe (5) richtig 15 ausgerichtet ist
Die beweglichen Klemmplatten (23) sind mit Hilfe von Druckmittelzylindem (24) in den vom Rahmen (8) umgrenzten Raum vorschiebbar. Weiters können die Klemmplatten (23) mit Hilfe von auf ihren Wellen (25) sitzenden Lenkern (26) durch Betätigen einer Kuppelstange (27) so verschwenkt werden, daß sie dem rahmenfesten Anschlag (22) jeweils gegraüberliegen. Die Lenker (26) sitzen gleitend auf den Wellen (25) und besitzen jeweils 20 einen in eine Nut (28) der Wellen (25) eingreifenden Vorsprung, so daß sie mit den Wellen (25) auf Drehung gekuppelt sind. Nachdem die Klemmplatten (23) in die in Fig. 4 strichlierte Stellung verschwenkt worden sind, können sie durch Betätigen des Druckmittelzylinders (24) auf den Anschlag (22) zu zurückgezogen werden und klemmen dabei den Abstandhalterrahmen (19) zwischen sich und dem rahmenfesten Anschlag (22) fest.
Zwischen jeweils zwei Klemmeinrichtungen sind durch Druckmittelzylinder (29) vorschiebbare Druckstifte (30) 25 vorgesehen, wobei die Druckstifie (30) so ausgerichtet sind, daß sie am Abstandhalterrahmen (19) neben der auf ihn aufgespritzten Schichte aus Klebe- bzw. Dichtmittel angreifen.
Die soeben beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: eine Glasscheibe (5) wird entlang der Stützwand (1) auf den Förderrollen (4) stehend und an den Stützrollen (3) anliegend bis in die durch den Endanschlag (6) definierte Endstellung (Fig. 3) befördert Gleichzeitig damit wird der bewegliche horizontale Balken (12) des Rahmens (8) so 30 weit verschoben, bis die an ihm vorgesehenen rahmenfesten Anschläge (22) gegenüber der oberen, horizontalen Kante der Glasscheibe (5) entsprechend ausgerichtet sind.
Hierauf wird ein mit Dicht- bzw. Klebemittel (Butylkautschuk) beschichteter Abstandhalterrahmen (19) in den Rahmen (8) eingelegt, wobei er auf den am unteren Rahmenschenkel (15) angeordneten Anschlägen (22) aufsteht und an den Anlagestiften (16) anliegt Damit beim Einlegen des Abstandhalterrahmens (19) keine Gefahr besteht 35 daß dieser an den Klemmplatten (23) bzw. den am unteren, horizontalen Schenkel (15) des Rahmens (8) angeordneten Druckmittelzylindem (29) für die Druckstifte (30) anschlägt sind am unteren, horizontalen Schenkel (15) entsprechend gebogene Federbügel (31) vorgesehen.
Durch eine Folgesteuerung ausgelöst werden nun die Klemmplatten (23) vorgeschoben, um 90° verschwenkt, so daß sie im wesentlichen quer zu den sie tragenden Rahmenschenkeln ausgerichtet sind und hernach auf die 40 rahmrafesten Anschläge (22) zurückgezogen. Dabei richten sich die Schenkel des Abstandhalterrahmens (19) gegenüber der Glasscheibe (5) in der gewünschten Weise aus, was insbesondere auch für die vertikalen und den oberen, horizontalen Schenkel des Abstandhalterrahmens (19) wichtig ist Sobald der Abstandhalterrahmen (19) von den Klemmeinrichtungen (17) gehalten wird, werden die Anlagestifte (16) zurückbewegt und der Rahmen (8) mit den an ihm gehalterten Abstandhalterrahmen (19) auf die Glasscheibe (5) an der Stützwand (1) zu vorgeschoben. 45 Gleichzeitig mit dem Lösen der Klemmeinrichtungen (17) werden die Druckstifte (30) beaufschlagt und drücken den Abstandhalterrahmen (19) genau ausgerichtet gegen die Glasscheibe (5).
Hierauf wird der Rahmen (8) wieder zurückgezogen, der Endanschlag (6) in seine Ruhestellung verschwenkt oder zurückgezogen und die Glasscheibe (5) mit aufgesetztem Abstandhalterrahmen (19) aus der Vorrichtung weg befördert. 50 Nach dem Vorschieben der Anlagestifte (16) und dem Zurückbewegen der Klemmplatten (23) der Klemmein richtungen (17) befindet sich die Vorrichtung wieder in Bereitschaft für das Ansetzen eines weiteren Abstandhalterrahmens.
Falls gewünscht, kann auch der nun noch nicht angedrückte, bezüglich der Förderrichtung hintere Schenkel des Abstandhalterrahmens (19) angedrückt werden. Hiezu können entweder am in Fig. 2 nicht gezeigten einlaufseitigen, 55 lotrechten Schenkel des Rahmens (8) Klemmeinrichtungen und Andrückstifte vorgesehen sein, die einerseits den Schenkel des Abstandhalterrahmens ausrichten und anderseits an die Glasscheibe (5) andrücken.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann der vierte Schenkel des -4-

Claims (10)

  1. AT 394 996 B Abstandhalterrahmens (19) gleichzeitig mit den anderen Schenkeln gegen die Glasscheibe (5) angedrückt werden. Bei dieser in den Zeichnungen nicht gezeigten Ausführungsformistein im wesentlichen lotrecht verlaufenderBalken vorgesehen, der an der Vorrichtung in Förderrichtung hin- und herverschiebbar geführt ist. Durch entsprechende Steuerungen wird der Balken gegenüber der in Förderrichtung gesehen hinteren Kante der Glasscheibe ausgerichtet. Am lotrechten Balken vorgesehene Klemmen erfassen gleichzeitig mit den Klemmeinrichtungen (17) den ihnen zugeordneten hinteren Schenkel des Abstandhalterrahmens und bewegen sich zum Ansetzen des Abstandhalterrahmens synchron mit dem Rahmen (8) auf die Glasscheibe (5) zu. Hiezu sind die am lotrechten Balken vorgesehenen Klemmeinrichtungen gegenüber dem Balken synchron mit dem Rahmen (8) auf die Stützwand zu vorschiebbar. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist auch bei der Herstellung von Mehrfach-Isolierglas einsetzbar. In diesem Falle wird an Stelle der Glasscheibe ein aus zwei oder mehr Glasscheiben und der entsprechenden Anzahl von Abstandhalterrahmen bestehendes Scheibenpaket entlang der Stützwand in die Vorrichtung gefördert und auf die vordere bzw. vorderste Glasscheibe ein Abstandhalterrahmen angesetzt PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen auf Glasscheiben im Zuge der Herstellung von Isolierglasscheiben mit einer, im wesentlichen lotrecht stehenden Stützeinrichtung für die Glasscheiben, einer Fördereinrichtung zum Heranfördem der Glasscheiben in die Vorrichtung, mit einem vor der Stützeinrichtung angeordneten Rahmen, der mit einem an ihm gehalterten Abstandhalterrahmen auf die Stützeinrichtung zu und nach dem Ansetzen des Abstandhalterrahmens von dieser weg bewegbar ist, wobei der obere horizontale Schenkel des Rahmens auf- und abverschiebbar an den vertikalen Rahmenschenkeln geführt ist, und mit Klemmeinrichtungen für den Abstandhalterrahmen, die an den Rahmenschenkeln desselben von innen und von außen angreifen, und die am oberen und unteren horizontalen Schenkel und auslaufseitigen vertikalen Schenkel des Rahmens vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen und unteren horizontalen Schenkel und am auslaufseitigen vertikalen Schenkel des Rahmens zurückziehbare Anlagestifte (16) für den Abstandhakerrahmen (19) vorgesehen sind und daß die am Rahmen (8) vorgesehenen Klemmeinrichtungen (17) einen rahmenfesten Anschlag (22) und eine Klemmplatte (23) aufweisen, die aus einer Ruhestellung in ihre, den Abstandhalterrahmen (19) gegen den Anschlag (22) drückende Wirkstellung verschieb- und verdrehbar ist
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (23) gegenüber der sie tragenden Welle (25) exzentrisch angeordnet ist und nach dem Vorschieben und Verschwenken um 90° in Richtung auf den Anschlag (22) zurückziehbar ist
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Schenkel (15) des Rahmens (8) z. B. aus Federdraht bestehende Bügel (31) vorgesehen sind, die verhindern, daß ein Abstandhalterrahmen (19) auf die Betätigungszylinder (29) für an sich bekannte, zum Andrücken der Abstandhalterrahmen (19) an die Glasscheibe (5) am Rahmen (8) vorgesehene, vor- und zurückschiebbare Andriickstifte (30) anschlägt
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Abstandhalterrahmen (19) zugekehrte vordere Fläche der Anlagestifte (16) gekrümmt ausgebildet ist
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere, dem Abstandhalterrahmen (19) zugekehrte Fläche der Anlagestifte (16) schräg zu ihrer Bewegungsachse verläuft
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagestifte (16) mit Hilfe von Kurbelwellen (20) vor- und zurückschiebbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auch am vierten, in Transport-richtunggesehen, vorderen, einlaufseitigen, lotrechten SchenkeldesRahmens Klemmeinrichtungen und Andriickstifte angeordnet sind, wobei die Klemmeinrichtungen gegenüber dem Schenkel des Rahmens auf die Stützwand zu verschiebbar sind. -5- AT 394 996 B
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Welle (25) der Klemmplatten (23) ein Lenker (26) zugeordnet ist, der auf der Welle (25) in deren Längsrichtung verschiebbar mit der Welle (25) auf Drehung gekuppelt ist und dessen freies Ende an einer Betätigungsstange (27) angelenkt ist
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (26) eine Bohrung aufweist und mit dieser Bohrung über die Betätigungswelle (25) gesteckt ist, wobei der Lenker (26) im Bereich der Bohrung einen Vorsprung auf weist, der gleitend in eine Längsnut der Betätigungswelle (25) eingreift.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein im wesentlichen lotrecht verlaufender Balken in Förderrichtung hin- und herverschiebbar vorgesehen ist, an dem Klemmen zum Ausrichten des vierten, d. h. des in Förderrichtung gesehen hinteren Schenkels des Abstandhalterrahmens, vorgesehen sind, und daß die Klemmen gegenüber dem Balken synchron mit dem Rahmen auf die Stützwand zu verschiebbar sind. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen -6-
AT0519481A 1981-12-03 1981-12-03 Vorrichtung zum ansetzen von abstandhalterrahmen auf glasscheiben AT394996B (de)

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BEKANNTGEMACHTE ÖSTERR. PATENTANMELDUNG 6955/78 (AM 15. JULI 1981 BEKANNTGEMACHT). *

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