AT395581B - Vorrichtung zum ansetzen von beschichteten abstandhalterrahmen auf glasscheiben - Google Patents

Vorrichtung zum ansetzen von beschichteten abstandhalterrahmen auf glasscheiben Download PDF

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AT395581B AT0135582A AT135582A AT395581B AT 395581 B AT395581 B AT 395581B AT 0135582 A AT0135582 A AT 0135582A AT 135582 A AT135582 A AT 135582A AT 395581 B AT395581 B AT 395581B
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Description

AT 395 581B
DieErfindungbetriffteine Vorrichtung zum Ansetzen von beschichteten Abstandhalterrahmen auf Glasscheiben im Zuge der Herstellung von Isolierglasscheiben mit einer im wesentlichen lotrecht stehenden Stützeinrichtung, einer Fördereinrichtung zum Heranfördem von Glasscheiben in die Vorrichtung und mit einem vor der Stützeinrichtung angeordneten Rahmen, der mit einem an ihm gehalterten Abstandhalterrahmen auf die Stützeinrichtung zu und nach S dem Ansetzen des Abstandhalterrahmens von dieser weg bewegbar ist, wobei der obere horizontale Schenkel des Rahmens auf- und äbverschiebbar geführt ist und wobei am oberen, am unteren und am auslaufseitig angeordneten Schenkel des Rahmens Klemm- und Andrückeinrichtungen für einen Abstandhalterrahmen vorgesehen sind.
Da das hündische Ansetzen von Abstandhalterrahmen bei der Herstellung von Zwei- oder Mehrscheiben-Isolierglas vom Arbeiter besondere Aufmerksamkeit verlangt, da der Rahmen genau gegenüber der Glasscheibe 10 ausgerichtet angesetzt werden muß, wurden auch schon Vorrichtungen der oben genannten Gattung vorgeschlagen.
Problematisch bei den bekannten Vorrichtungen ist noch die Art und Weise des Haltens und Einsetzens des Abstandhalterrahmens beim bzw. vor dem Ansetzvorgang.
Bei der aus der DE-PS 2712 651 bekannten Vorrichtung zum Ansetzen von Abstandhalterrahmen gestaltet sich das Einsetzen der Abstandhalterrahmen deswegen schwierig, weil diese zwischen der Glasscheibe und dem, die 15 Abstandhalterrahmen erfassenden Maschinenteil eingefädelt werden müssen. Ein weiterer Nachteil einer bekannten
Vorrichtung dieser Bauart besteht darin, daß es nicht möglich ist, auch den vierten Schenkel des Abstandhalterrahmens exakt auszurichten. Schließlich besitzt diese Vorrichtung noch den Nachteil, daß die Abstandhalterrahmen nur von innen gehalten werden, so daß einerseits die Eckverbindungen außerordentlich beansprucht werden und daher in der Regel nur verschweißte bzw. verlötete Rahmen angesetzt werden können und daß anderseits nach außen 20 gewölbte Rahmenschenkel nicht ausgerichtet werden können, da keine an den Rahmenschenkeln von außen angreifenden Halteorgane vorgesehen sind. Letzteres Problem tritt bei einer weiteren, aus der DE-AS 27 07 031 bekannten Vorrichtung nicht auf, da von beiden Seiten an den Rahmenschenkeln angreifende Klammem vorgesehen sind. Auch das Problem des mühevollen Einfädelns der Abstandhalterrahmen zwischen Glasscheibe und Rahmenhalterung ist bei dieser Vorrichtung gelöst, weil die Halterung für den Rahmen so weit verschwenkt werden 25 kann, daß das Einsetzen des Rahmens ohne weiteres möglich ist Allerdings erfordert das Verschwenken einen erheblichen Platzbedarf, da Scheibengrößen bis zu S und mehr Meter in einer Richtung berücksichtigt werden müssen. Auch bei dieser Vorrichtung ist die Ausrichtung des vierten Rahmenschenkels nicht gewährleistet.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung ist aus der am 15. Mi 1981 bekanntgemachten österreichischen Patentanmeldung 6955/78 bekannt. Die wenig verwindungssteifen Abstandhalterrahmen müssen hierbei 30 zwischen die die Glasscheibe tragende Stützwand und die rahmenartige Halterung eingefadelt und in diese eingesetzt werden. Diese Art des Einsetzens der Abstandhalterrahmen ist verhältnismäßig zeitraubend, läßt sich nur schwer automatisieren und erfordert einen großen Verschiebeweg für die rahmenartige Halterung sowie deren Verschwenkbarkeit um eine zur Transportrichtung der Glasscheiben parallele Achse.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zuverlässig arbeitende Vorrichtung der eingangs genannten 35 Gattung zu schaffen, bei der es genügt, die Abstandhalterrahmen händisch oder von einer entsprechenden Zubringeinrichtung in die Vorrichtung einzulegen, worauf dann das Ansetzen des Abstandhalterrahmens bei genauer Ausrichtung der Rahmenschenkel gegenüber den Glasscheibenkanten selbsttätig erfolgt.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß am oberen und unteren horizontalen Schenkel sowie am einlaufseitig angeordneten, vertikalen Schenkel des Rahmens zurückziehbare Anlagestifte für einen Abstandhalter-40 rahmen vorgesehen sind, daß auch am einlaufseitig angeordneten vertikalen Schenkel des Rahmens Klemm- und Andrückeinrichtungen für den Abstandhalterrahmen vorgesehen sind und daß die am auslaufseitig angeordneten, vertikalen Schenkel des Rahmens angeordneten Klemm- und Andrückeinrichtungen unabhängig von jenen an den übrigen Schenkeln des Rahmens betätigbar sind.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der Abstandhalterrahmen von vorne in den beweglichen Rahmen 45 der Vorrichtung eingelegt, wobei er an den vorgeschobenen Anlagestiften anliegt, die verhindern, daß der Abstandhalterrahmen auf die Glasscheibe fällt, auf die er angesetzt werden soll. Erst nach dem Erfassen des Abstandhalterrahmens durch die Klemmeinrichtungen werden die Anlagestifite zurückgezogen und der Rahmen der Vorrichtung auf die Glasscheibe zu bewegt und der Abstandhalterrahmen so eingesetzt.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es nun möglich, alle vier Schenkel eines Abstandhalterrahmens 50 genau ausgerichtet auf eine Glasscheibe anzusetzen. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es weiters möglich, in einer ersten Arbeitsstufe den oberen und den unteren horizontalen Schenkel des Abstandhalterrahmens sowie den, in Förderrichtung gesehen, hinteren Schenkel desselben, mit den Klemmeinrichtungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu erfassen und genau ausgerichtet an die Glasscheibe anzusetzen. Hierauf kann die Glasscheibe weiterbewegt werden, bis der vierte, d. h. der in Förderrichtung gesehen vordere, vertikale Schenkel des Abstand-55 halterrahmens gegenüber den am auslaufseitig angeordneten, vertikalen Schenkel des Rahmens der Vorrichtung angeordneten Klemm- und Andrückeinrichtungen ausgerichtet ist. Sodann erfassen die Klemmeinrichtungen diesen vierten Schenkel des Abstandhalterrahmens, richten ihn aus, worauf er von den Andrückeinrichtungen an die Glasscheibe gedrückt wird. -2-
AT 395 581B
Auf diese Art und Weise können alle vier Schenkel eines Abstandhalterrahmens genau ausgerichtet an eine Glasscheibe angesetzt und angedrückt werden, ohne daß die Glasscheibe auch entgegen der Hauptförderrichtung bewegt weiden muß, oder an der Vorrichtung vertikal ausgerichtete, in einer zur Fördeiebene der Glasscheibe parallelen Ebene verschiebbare Träger für die Klemmen und Andriickeiniichtungen notwendig sind. S Eine besonders einfache und funktionssichere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, daß die an den Schenkeln des Rahmens angeordneten Klemmeinrichtungen um rahmenschenkelparallele Achsen in ihre Wirkstellung verschwenkbare, z. B. gewinkelte Klemmbacken und Klemmstempel aufweisen, daß die Klemmstempel in ihre Wirkstellung von außen nach innen vorschiebbar sind oder daß die Klemmstempel rahmenfest angeordnet und die Klemmbacken in ihren Schwenklagem gleitend geführt sind und von den ihnen zugeordneten 10 Druckmittelzylindem in die Klemmstellung ziehbar sind.
Sowohl die Ausfühnmgsform mit in ihre Wirkstellung von außen nach innen vorschiebbaren Klemmstempeln als auch die mit rahmenfest angeordneten Klemmstempeln ausgestattete Ausführungsform gewährleistet eine genaue Ausrichtung der Schenkel des Abstandhalterrahmens gegenüber den Rändern der Glasscheibe, auf die der Abstandhalterrahmen angesetzt werden soll. Bei der zuletzt erwähnten Ausführungsform bewährt es sich, wenn an IS den Klemmstempeln z. B. aus elastischem Werkstoff bestehende Führungsanschläge vorgesehen sind, an welchen der mit dem Druckmittelzylinder gekuppelte Schenkel der Klemmbacken nach dem Einschwenken über die Klemmstempel anliegt. Durch diese Maßnahme wird die Wirklage, d. h. die die Schenkel des Abstandhalterrahmens klemmende Lage der Klemmbacken, auf einfache Weise festgelegt.
Bei der erfmdungsgemäßen Vorrichtung kann der Rahmen beim Zwischentransport einer Glasscheibe, auf die 20 ein Abstandhaltenahmen dreiseitig angedrückt worden ist, in seinerauf die Glasscheibe zu vorgeschobenen Stellung verbleiben. Um zu verhindern, daß bei einem Zwischentransport bei vorgeschobenem Rahmen die Glasscheibe und/oder der an ihr angesetzte Abstandhalteirahmen an Vorrichtungsteilen schleift oder anstößt, kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, daß der untere, horizontale Schenkel des Rahmens während des Transportes einer Glasscheibe mit angesetztem Abstandhalterrahmen geringfügig äbsenkbar ist. 25 Weiters kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, daß die dem auslaufseitigen, vertikalen Schenkel des
Rahmens benachbarte Hälfte der Fördereinrichtung für die Glasscheiben unabhängig von der einlaufseitig angeordneten Hälfte der Fördereinrichtung ist. Bei dieser Ausführungsform können jeweils zwei Glasscheiben zugleich bearbeitet werden, wenn deren horizontale Ausdehnung nicht größer als die Hälfte der Länge der Vorrichtung ist. Dabei wird im einlaufseitigen Abschnitt der Vorrichtung der den oberen, unteren und hinteren vertikalen Rahmen-30 Schenkel umfassende Teil des Abstandhalterrahmens und im auslaufseitigen Ende gleichzeitig an einer anderen Glasscheibe der vordere, vertikale Rahmenschenkel eines Abstandhalterrahmens angedriickt Bei dieser Aus-führungsform bewährt es sich, wenn der Rahmen um eine zur Förderebene senkrechte, vertikale Ebene in zwei Hälften unterteilt ist, die voneinander unabhängig auf eine Stützwand zu und von dieser weg bewegbar sind.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung der in der 35 Zeichnung schematisch wiedergegebenen Ausführungsform. Es zeigt: Fig. 1 die Vorrichtung schematisch von der Seite gesehen, Fig. 2 die Vorrichtung von vorne (Pfeil (Π) in Fig. 1) gesehen, Fig. 3 in vergrößertem Maßstab die auslaufseitige, untere Ecke des Rahmens, Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie (IV-IV) in Fig. 3 und Fig. 5 in einer Fig. 4 entsprechenden Darstellung eine andere Ausführungsform der Klemmeinrichtungen.
Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die erfindungsgemäße Vorrichtung aus einer Stützwand (1), die 40 Uber Füße (2) am Boden steht. Die Stützwand (1) ist gegenüber der Vertikalen geringfügig, beispielsweise um etwa 5°, nach hinten geneigt und trägt auf ihrer Vorderseite mehrere, um vertikale Achsen frei drehbare Stützrollen (3). Am unteren Rand der Stützwand (1) sind um im wesentlichen horizontale Achsen drehbare Förderrollen (4) vorgesehen, die zusammen die Fördereinrichtung zum Herantransportieren von Glasscheiben (5) in Richtung des Pfeiles (5') (Fig. 2) bilden. 45 Im Abstand vor der Stützwand (1) ist ein parallel zur Stützwand (1) ausgerichteter Rahmen (8) vorgesehen, der über Führungsstangen (9) an der Stützwand (1) gehaltert und gegenüber dieser in Richtung des Doppelpfeiles (10) verschiebbar ist. Zur Verschiebung des Rahmens (8) gegenüber der Stützwand (1) können, wie im Ausführungsbeispiel gezeigt, Druckmittelzylinder (11) vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, zur Bewegung des Rahmens (8) gegenüber der Stützwand (1) Zahnstangen-Zahnradgetriebe, die vorzugsweise miteinander gekoppelt sind, 50 vorzusehen.
Der obere, horizontale Balken (12) des Rahmens (8) ist in Richtung des Doppelpfeiles (13) (Fig. 2) auf- und abverschiebbar an den lotrechten Rahmenschenkeln (14', 14") geführt Die Verschiebbarkeit des Balkens (12) dient zur Anpassung der Höhe des Rahmens (8) an die Abmessungen eines anzusetzenden Abstandhalterrahmens.
Sowohl am einlaufseitigen, lotrechten Schenkel (14') als auch an den beiden horizontalen Schenkeln (12) und (15) 55 des Rahmens (8) sind zurückziehbare Anlagestifte (16) vorgesehen. Zur Betätigung der Anlagestifte (16) ist ein Kurbeltrieb (20) vorgesehen, mit dem die Anlagestifte (16) gekuppelt sind. Beim Verschwenken des Kurbeltriebes (20) (vgl. den Pfeil in Fig. 4) werden die Anlagestifte (16) zurückgezogen und führen gleichzeitig um ihre Lager (21) -3-
AT 395 581B eine Kippbewegung aus, so daß sie am Beginn der Zurückziehbewegung vom Abstandhalterrahmen (19) wegschwenken.
Alle vier Schenkel (12,14', 14") und (15) des Rahmens (8) tragen Klemmeinrichtungen (17'), bestehend aus in der Ebene des Rahmens vor- und zurückschiebbaren Klemmstempeln (32) und verschwenkbaien Klemmbacken 5 (33). Zur Betätigung der Klemmstempel (32) sind z. B. pneumatische Zylinder (34) und zur Betätigung der
Klemmbacken (33) sind Druckmittelzylinder (35) vorgesehen. Durch die in Fig. 4 strichliert eingezeichnete Klemmstellung der Klemmbacken (33) werden die zwischen den Klemmbacken (33) und den Klemmstempeln (32) geklemmten Schenkel des Abstandhalterrahmens (19) justiert und gegenüber der an der Stützwand (1) lehnenden Glasscheibe (5) genau ausgerichtet 10 Zwischen jeweils zwei Klemmeinrichtungen (17') sind durch Druckmittelzylinder (29) vorschiebbare Druck stifte (30) vorgesehen, wobei die Druckstifte (30) so ausgerichtet sind, daß sie am Abstandhalterrahmen (19) neben der auf ihm aufgespritzten Schichte aus Klebe- bzw. Dichtmittel angreifen.
Die soeben beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: eine Glasscheibe (5) wird entlang der Stützwand (1) auf den Förderrollen (4) stehend und den Stützrollen (3) anliegend in die Vorrichtung befördert, bis ihre - bezogen auf 15 die Förderrichtung (Pfeil (5')) - hintere vertikale Kante gegenüber den am einlaufseitigen, vertikalen Schenkel (14') des Rahmens (8) angeordneten Klemmeinrichtungen (17') richtig ausgerichtet ist. Hiezu sind in der Vorrichtung nicht näher gezeigte Schalter vorgesehen, wobei insbesondere zum Erfassen der hinteren, vertikalen Kante der Glasscheibe (5) eine Lichtschranke vorgesehen sein kann. Sobald die Glasscheibe (5) in ihrer Endstellung steht, wird der obere, horizontale Balken (12) des Rahmens (8) soweit abgesenkt, bis die an ihm vorgesehenen Klemmern 20 richtungen (17') gegenüber der oberen, waagerechten Kante der Glasscheibe (5) richtig ausgerichtet sind (vgl Fig. 1). Hierauf wird ein mit Dicht- bzw. Klebemittel (Butylkautschuk) beschichteter Abstandhaltenahmen (19) in den Rahmen (8) eingelegt, wobei er auf den am unteren Rahmenschenkel (15) angeordneten Klemmstempcln (32) aufsteht und an den Anlagestiften (16) anliegt.
Hierauf werden die Klemmbacken (33) durch Betätigung der Druckmittelzylinder (35) in ihre Klemmstcllung 25 verschwenkt, so daß der obere und untere, horizontale sowie der hintere, vertikale Schenkel des Abstandhalterrahmens (19) genau ausgerichtet von den an den Schenkeln (12,14') und (15) angeordneten Klemmeinrichtungen festgehalten wird. Der so festgehaltene Abstandhalterrahmen (19) ist gegenüber der Glasscheibe (5) auch genau ausgerichtet, sobalder von den Klemmeinrichtungen (17') festgehalten ist. Sobaldder Abstandhalterrahmen (19) von den Klemmeinrichtungen (17') gehalten wird, werden die Anlagestifte (16) zurückbewegt und der Rahmen (8) mit 30 den an ihm gehalterten Abstandhalterrahmen (19) auf die Glasscheibe (5) an der Stützwand (1) zu vorgeschoben. Am
Ende der Vorschiebebewegung werden die Druckstifte (30) beaufschlagt und drücken den Abstandhalterrahmen (19) genau ausgerichtet gegen die Glasscheibe (5).
Hierauf werden die Klemmeinrichtungen (17') wieder geöffnet und die Glasscheibe (5) mit dreiseitig angedrücktem Abstandhalterrahmen (19) von den Förderrollen (4) weitertransportiert, bis der, bezogen auf die 35 Förderrichtung, vordere, vertikale Schenkel des Abstandhalterrahmens (19) gegenüber den am auslaufseitigen, vertikalen Schenkel (14") des Rahmens (8) ausgerichtet ist (Fig. 3). Dabei empfiehlt es sich, die Transport-geschwindigkeit durch einen berührungslos ansprechenden Schalter (7) am Ende des Transportweges zu verringern. Die auslauf seitige Endstellung der Glasscheibe (5) kann durch einen rahmenfesten Anschlag (6) oder aber durch eine bezogen auf die Förderrichtung vordere, vertikale Kante der Glasscheibe (5) erfassende Lichtschranke definiert sein. 40 Sobald die Glasscheibe ihre zweite Endstellung erreicht hat, werden die Klemmeinrichtungen (17') am auslaufseitigen Schenkel (14") betätigt, so daß der vordere, vertikale Schenkel des Abstandhalterrahmens genau ausgerichtet wird. Durch Beaufschlagen der am Schenkel (14") angeordneten Druckstifte (30) wird nun auch der vierte Schenkel des Abstandhalterrahmens (19) genau ausgerichtet auf die Glasscheibe (5) gedrückt
Nun werden die Förderrollen (4) wieder in Betrieb gesetzt und die Glasscheibe (5) mit dem auf sie angesetzten 45 Abstandhalterrahmen (19) aus der Vorrichtung weg und beispielsweise zu einer Zusammenbaustation für Isolierglas befördert Während des Zwischentransportes der Glasscheibe (5) mit dreiseitig angedrücktem Abstandhalterrahmen (19) braucht der Rahmen (8) von der Stützwand (1) nicht wieder wegbewegt werden, wobei es sich als zweckmäßig erwiesen hat, wenn insbesondere die am unteren, horizontalen Schenkel (15) des Rahmens (8) angeordneten 50 Klemmstempel (32) zurückbewegt werden und/oder einfach der untere, horizontale Schenkel (15) des Rahmens (8) geringfügig nach unten versetzt wird.
Wesentliche Vorteile der Erfindung bestehen u. a. darin, daß die Förderrichtung der Glasscheibe (5) stets die gleiche ist und dennoch alle vier Schenkel des Abstandhalterrahmens (19) genau ausgerichtet angedrückt werden können. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß zwei Rahmen gleichzeitig 55 bearbeitet (angedrückt) werden können.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß die Abstandhalterrahmen vor dem Ansetzen am Rahmen (8) der Vorrichtung von den zurückziehbaren Anlagestiften (16) gehalten werden, so daß -4-

Claims (6)

  1. AT 395 581B während der Zeit, in der ein Abstandhalterrahmen (19) in die Vorrichtung eingestellt wird, eine Glasscheibe, die z. B. von einer Waschstation kommt, einfach durch die Vorrichtung transportiert wird und der Rahmen erst auf die nächstfolgende Glasscheibe des zu einer Isolierglasscheibe zusammenzustellenden Scheibenpaares angesetzt wird. Bei der in Fig. 5 im Schnitt gezeigten Ausführungsform der Klemmeinrichtungen ist der untere, horizontale Schenkel (15) des Rahmens (8) auf- und abverschiebbar und trägt mit ihm starr verbunden die Klemmstempel (32). Die Klemmbacken (33) sind, ähnlich wiebei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform, mit Druckmittelzylindem (35) gekuppelt, um in die den Klemmbacken (33) gegenüberliegende Klemmstellung eingeschwenkt werden zu können. Dabei sind die Schenkel (33') der Klemmbacken (33) in den Schwenklagem (36) gleitend geführt, so daß sie unter der Einwirkung der Druckmittelzylinder (35) zur Klemmung eines Abstandhalterrahmens (19) auf die Klemmbacken (33) hin gezogen werden können, so daß sie schließlich die in Fig. 5 strichlierteingezeichnete Klemmstellung einnehmen. Damit die Klemmbacken (33) nach ihrem Einschwenken über die Klemmstempel (32) gegenüber diesen richtig ausgerichtet sind, sind an den Klemmbacken (32) den Schenkeln (33') der Klemmbacken (33) zugeordnete Führungsanschläge (32'), die z. B. aus elastischem Werkstoff bestehen können, vorgesehen. Wie in Fig. 2 schematisch angedeutet, kann der Rahmen (8) ebenso wiedieFördereinrichtung, bestehend aus den Förderrollen (4), um eine zur Förderebene senkrechte vertikale Ebene (A) in zwei Hälften unterteilt sein. Die beiden Hälften des Rahmens (8) sind ebenso wie die beiden Hälften der Fördereinrichtungen unabhängig voneinander bewegbar, so daß die bereits angedeutete Möglichkeit besteht, zwei Rahmen gleichzeitig zu bearbeiten. Nur dann, wenn Abstandhalterrahmen an Glasscheiben anzusetzen sind, die größer sind als die Hälfte der Länge der Vorrichtung, werden die beiden Hälften des Rahmens (8) synchron betätigt. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zum Ansetzen von beschichteten Abstandhalterrahmen auf Glasscheiben im Zuge der Herstellung von Isolierglasscheiben mit einer im wesentlichen lotrecht stehenden Stützeinrichtung, einer Fördereinrichtung zum Heranfördem von Glasscheiben in die Vorrichtung und mit einem vor der Stützeinrichtung angeordneten Rahmen, der mit einem an ihm gehalterten Abstandhalterrahmen auf die Stützeinrichtung zu und nach dem Ansetzen des Abstandhalterrahmens von dieser weg bewegbar ist, wobei der obere horizontale Schenkel des Rahmens auf- und abverschiebbar geführt ist und wobei am oberen, am unteren und am auslaufseitig angeordneten Schenkel des Rahmens Klemm- und Andrückeinrichtungen für einen Abstandhalterrahmen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen und unteren horizontalen Schenkel (12,15) sowie am einlaufseitig angeordneten, vertikalen Schenkel (14') des Rahmens (8) zurückziehbare Anlagestifte (16) für einen Abstandhalterrahmen (19) vorgesehen sind, daß auch am einlaufseitig angeordneten vertikalen Schenkel (14') des Rahmens (8) Klemm- und Andrückein-richtungen(17';29,30)fürdenAbstandhalterrahmen(19)vorgesehensindunddaßdieamauslaufseitigangeordneten, vertikalen Schenkel (14") des Rahmens (8) angeordneten Klemm- und Andrückeinrichtungen (17'; 29, 30) unabhängig von jenen an den übrigen Schenkeln (12,14', 15) des Rahmens (8) betätigbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Schenkeln (12,14', 14", 15) des Rahmens (8) angeordneten Klemmeinrichtungen (17') um rahmenschenkelparallele Achsen in ihre Wiikstellung verschwenkbare, z. B. gewinkelte Klemmbacken (33) und Klemmstempel (32) auf weisen, daß die Klemmstempel (32) in ihre Wirkstellung von außen nach innen vorschiebbar sind (Fig. 4) oder daß die Klemmstempel (32) rahmenfest angeordnet und die Klemmbacken (33) in ihren Schwenklagem (36) gleitend geführt sind und von den ihnen zugeordneten Druckmittelzylindem (35) in die Klemmstellung ziehbar sind (Fig. 5).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Klemmstempeln (32) z. B. aus elastischem Werkstoff bestehende Führungsanschläge (32') vorgesehen sind, an welchen der mit dem Druckmittelzylinder (35) gekuppelte Schenkel (33') der Klemmbacken (33) nach dem Einschwenken über die Klemmstempel (32) anliegt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, horizontale Schenkel (15) des Rahmens (8) während des Transportes einer Glasscheibe (5) mit angesetztem Abstandhaltenahmen (19) geringfügig absenkbar ist. -5- AT 395 581B
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dem auslaufseitigen, vertikalen Schenkel (14") des Rahmens (8) benachbarte Hälfteder Fördereinrichtungen (4) für dieGlasscheiben (5) unabhängig von der einlaufseitig angeordneten Hälfte der Fördereinrichtung (4) ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (8) um eine zur Förderebene senkrechte, vertikale Ebene (A) in zwei Hälften unterteilt ist, die voneinander unabhängig auf eine Stützwand (1) zu und von dieser weg bewegbar sind. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -6-
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DE19823223848 DE3223848C3 (de) 1981-12-03 1982-06-25 Vorrichtung zum ansetzen von abstandhalterrahmen
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ATA135582A (de) 1986-10-15

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