AT395934B - Schutzhelm - Google Patents

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AT395934B
AT395934B AT0344787A AT344787A AT395934B AT 395934 B AT395934 B AT 395934B AT 0344787 A AT0344787 A AT 0344787A AT 344787 A AT344787 A AT 344787A AT 395934 B AT395934 B AT 395934B
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    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B3/00Helmets; Helmet covers ; Other protective head coverings
    • A42B3/32Collapsible helmets; Helmets made of separable parts ; Helmets with movable parts, e.g. adjustable
    • A42B3/326Helmets with movable or separable chin or jaw guard

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  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

AT 395 934 B
Die Erfindung betrifft einen Schutzhelm, insbesondere Sturzhelm, aus einem den Kopf des Helmträgers umgebenden Kalottenteil mit nach vom offenem Gesichtsfeld und einem die Kinnpartie des Kopfes übergreifenden Bügelteil, das abnehmbar am Kalottenteil befestigt ist, wozu auf beiden Helmseiten im Wangenbereich ein Steckverschluß vorgesehen ist, der aus einer Steckerzunge am Bügelteil und einer 5 Steckeraufnahme am Kalottenteil sowie aus einer Verriegelungseinrichtung mit einer Veniegelungstaste besteht, die beim Einstecken der Steckerzunge in die Steckeraufnahme in eine Verriegelungsöffhung in der Steckerz^ige einschnappt und die Steckerzunge im eingesteckten Zustand verriegelt sowie zum Lösen der Verriegelung von Hand betätigbar ist
Schutzhelme dieser Art in Gestalt eines Integralsturzhelms für beispielsweise Motorradfahrer sind aus der 10 DE-OS 31 43 796 bekannt und ermöglichen es, bei einem Unfall das Bügelteil vom Kalottenteil zu lösen und damit den Schutzhelm leichter vom Kopf des Unfallopfers abnehmen zu können. Bei diesen bekannten Schutzhelm«! sind die Steckerzungen in scheidenartige Schlitze in der Helmschale des Kalottenteils eingesteckt Die Verriegelungstasten sind in der Wand der Helmschale angeordnet und quer zum Schlitz gegen die Kraft einer Feder verschiebbar geführt Im zusammengesteckten Zustand stoßen Kalottenteil und Bügelteil in formschlüssig IS einander angepaßten Stirnflächen zusammen. Im Ergebnis erfordert diese Ausbildung zumindest im Bereich der
Steckverschlüsse eine sehr dickwandige Gestaltung von Kalotten- und Bügelteil und somit schon aus diesem Grunde einen erheblichen Aufwand. Diese Ausbildung ist aber auch ungeeignet für Schutzhelme, die es bestimmungsgemäß gestatten sollen, wahlweise mit oder ohne Bügelteil getragen zu werden, nämlich beispielsweise Schutzhelme für Sportler, wie Radfahrer, Wildwasserfahrer usw., die die Möglichkeit haben 20 möchten, je nach augenblicklichen Umständen und Gegebenheiten auf das Bügelteil auch verzichten und das Kalottenteil allein etwa nach Art eines sogenannten Jethelms tragen zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schutzhelm der eingangs genannten Art so auszubilden, daß > die Steckverschlüsse in einfacher Weise besonders auch an dünnwandigen Bereichen von Kalotten- und Bügelteil angeordnet werden können und die Möglichkeit bieten, Kalotten- und Bügelteil in ihrer Form weitgehend frei und 25 den jeweiligen Schutzzwecken entsprechend gestalten zu können.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Steckeraufhahme mit der Verriegelungseinrichtung aus einem an sich zum Schließen und Öffnen von Helmkinnbändem oder dergl. bekannten Drucktastenschloß besteht, bei dem die Steckeraufhahme und die Verriegelungstaste in einem Schloßgehäuse angeordnet sind, an dem ein Einsteckschlitz für die Steckerzunge vorgesehen und die Verriegelungstaste von der 30 Seite her zugänglich ist, daß in der Helmschale des Kalottenteils ein Fenster ausgespart und darin das Schloßgehäuse mit zum Bügelteil zeigendem Einsteckschlitz formschlüssig eingesetzt ist, wobei der Einsteckschlitz und die Verriegelungstaste sich auf der Außenseite der Helmschale befinden und das Schloßgehäuse auf der Innenseite der Helmschale mit am Schloßgehäuse vorgesehenen Anschlägen in Anlage an der Helmschale gehalten ist, und daß die Steckerzungen in einer die Helmschale des Kalottenteils außen 35 übergreifenden Anordnung am Bügelteil befestigt sind.
Durch die Erfindung wird zunächst der Vorteil erreicht, daß es zur Anordnung der Schloßgehäuse lediglich der Fenster in der Helmschale des Kalottenteils bedarf, was auch in dünnwandigen Bereichen der Helmschale ohne weiteres möglich ist, so daß die Steckverschlüsse bei dem erfindungsgemäßen Schutzhelm keine Wandverstärkungen erfordern. In Steckrichtung sind die im Fenster sitzenden Schloßgehäuse sicher und 40 zuverlässig an der Helmschale gehalten. Da die Steckerzungen das Kalottenteil außenseitig übergreifen, werden quer zur Steckrichtung orientierte Stoßflächen an Kalotten- und Bügelteil praktisch entbehrlich, was die Möglichkeit bietet, Kalotten- und Bügelteil auch im beiderseitigen Anschlußbereich je nach Verwendungszweck des Schutzhelms besonders formgerecht gestalten zu können. Schließlich ist auch die Verwendung der üblichen Drucktastenschlösser als Steckverschluß zwischen dem Kalotten- und dem Bügelteil deswegen von besonderem 45 Vorteil, weil die fertigen Drucktastenschlösser nur in die Fenster in der Helmschale eingesetzt zu werden brauchen, was nicht nur die Herstellung und Erstmontage des erfindungsgemäßen Schutzhelms ganz wesentlich vereinfacht, sondern auch im späteren Gebrauch des Schutzhelms schnell und einfach einen Austausch der Drucktastenschlösser ermöglicht, sollte sie beschädigt werden oder aus anderen Gründen die Funktionsfähigkeit verlieren. 50 Um die Schloßgehäuse quer zur Helmschale im Fenster festzuhalten, besteht die Möglichkeit, daß die Schloßgehäuse auf der Innenseite der Helmschale von an der Helmschale befestigten Laschen Übergriffen sind. Vielfach genügt es aber in einfacherer Ausführungsform auch, daß die Schloßgehäuse von einem zur üblichen Helminnenausstattung gehörenden, die Helmschale auf der Innenseite auskleidenden stoßabsorbierenden Helmmantel Übergriffen und von ihm in ihrer Anlage an der Helmschale festgehalten sind. 55 Für die Ausbildung des Übergangsbereichs zwischen dem Bügelteil und dem Kalottenteil empfiehlt sich eine Ausführungsform, die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Bügelteil im Bereich der Steckerzungen Endpartien aufweist, die bei am Kalottenteil angestecktem Bügelteil die Helmschale des Kalottenteils außen im Bereich der Schloßgehäuse übergreifen und in Steckrichtung offene Aussparungen für die Schloßgehäuse aufweisen, wobei die Steckerzungen in die Aussparungen vorstehen. Diese Endpartien überdecken vom Rande her den 60 Wangenbereich der Helmschale des Kalottenteils, der somit im überdeckten Bereich eine Randkontur erhalten kann, die auf das Bügelteil allenfalls nur geringe Rücksicht zu nehmen braucht. Im übrigen kann auf diese Weise die Ausbildung sehr vorteilhaft so getroffen werden, daß die Schloßgehäuse formschlüssig in die Aussparungen -2-
AT 395 934 B passen, wobei die in Steckrichtung gerade verlaufenden Seitenflächen der Schloßgehäuse einerseits und der Aussparungen andererseits einander zugeordnete Führungsflächen bilden. Die gegenseitige Festlegung von Bügelteil und Kalottenteil aneinander erfolgt also nicht nur zwischen den Steckerzungen und Steckeraufnahmen, sondern auch zwischen den einander anliegenden Flächen an den Schloßgehäusen und den sie aufnehmenden Aussparungen. Weiter empfiehlt sich dabei eine Anordnung vorzugsweise derart, daß im Bügelteil nach außen vertiefte, an den Aussparungen auslaufende Sicken vorgesehen sind, in welchen die bügelidlseitigen EnJen der Steckerzungen liegen, die mit in ihren in Sickenlängsrichtung verlaufenden Rändern den entsprechenden Sickenseitenflächen formschlüssig anliegen. Hierdurch wird einerseits ein sehr guter Kraftschluß zwischen dem Bügelteil und den Steckerzungen erreicht, andererseits können so auf besonders einfache Weise die Endpartien des Bügelteils im wesentlichen formschlüssig und dicht der Helmschale des Kalottenteils in dessen Wangenbereich anliegen.
Hinsichtlich der Anschläge empfiehlt es sich, sie als vom Schloßgehäuse abstehende Randleisten und/oder Randflansche an der vorderen und hinteren Stirnseite des Schloßgehäuses auszubilden, wobei unter der vorderen Stirnseite die den Einsteckschlitz aufweisende Schloßgehäuseseite zu verstehen ist.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbeispiel näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 einen Schutzhelm nach der Erfindung in einer Schrägansicht mit vom Kalottenteil abgezogenem Bügelteil,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Schutzhelms nach Fig. 1 im zusammengesteckten Zustand in einer gegenüber Fig. 1 vergrößerten Teildarstellung, teils im Schnitt,
Fig. 3 einen Schnitt in Richtung (III-III) durch den Gegenstand der Fig. 2, und
Fig. 4 einen Schnitt in Richtung (IV-IV) durch den Gegenstand der Fig. 2.
Der in der Zeichnung dargestellte Sturzhelm für Sportler besteht aus einem den Kopf des Helmträgers umgebenden Kalottenteil (1) mit nach vom offenem Gesichtsfeld und einem die Kinnpartie des Kopfes übergreifenden Bügelteil (2), das abnehmbar am Kalottenteil (1) befestigt ist, wobei die Fig. 1 den Zustand zeigt, in dem das Bügelteil (2) vom Kalottenteil (1) abgenommen ist. Es kann in Richtung der in Fig. 1 eingetragenen Pfeile (3) am im Ausführungsbeispiel als Jethelm gestalteten Kalottenteil (1) angesteckt werden, wozu auf beiden Helmseiten im Wangenbereich des Kalottenteils (1) ein Steckverschluß vorgesehen ist Zur besseren Übersicht ist die Helminnenausstattung nicht dargestellt. Zu dieser Helminnenausstattung gehört im wesentlichen ein die Helmschale des Kalottenteils auf der Innenseite auskleidender stoßabsorbierender Helmmantel aus einem geeigneten Kunststoff-Hartschaum, ferner weitere Polsterteile, Halteriemen und dergl.
Jeder Steckverschluß besteht aus einer Steckerzunge (4) am Bügelteil (2) und einer Steckeraufnahme (5) am Kalottenteil (1) sowie aus einer Verriegelungseinrichtung mit einer Verriegelungstaste (6), die beim Einstecken der Steckerzunge (4) in die Steckeraufnahme (5) in eine Verriegelungsöffnung (7) in der Steckerzunge (4) einschnappt und die Steckerzunge im eingesteckten Zustand verriegelt sowie zum Lösen der Verriegelung von Hand betätigt werden kann. Diese Steckeraufnahme (5) mit der Verriegelungseinrichtung besteht aus einem an sich zum Schließen und Öffnen von Helmkinnbändem oder dergl. vielfach verwendeten Drucktastenschloß, bei dem die Steckeraufnahme (5) und Verriegelungstaste (6) in einem Schloßgehäuse (8) angeordnet sind. An dem Schloßgehäuse (8) ist ein Einsteckschlitz (9) für die Steckerzunge (4) vorgesehen. Die Verriegelungstaste (6) ist von der Seite her zugänglich. Zur Halterung des Schloßgehäuses (8) an der Helmschale (1') ist in der Helmschalenwand ein Fenster (10) ausgespart und darin das Schloßgehäuse (8) mit zum Bügelteil (2) zeigendem Einsteckschlitz (9) formschlüssig eingesetzt. Da das Schloßgehäuse (8) im wesentlichen rechteckigen Grundriß besitzt, ist es im entsprechend formschlüssig gestalteten Fenster (10) dreh- und verschiebungssicher gehalten. Der Einsteckschlitz (9) und die Verriegelungstaste (6) befinden sich auf der Außenseite der Helmschale (1'). Auf der Innenseite der Helmschale (Γ) ist das Schloßgehäuse (8) mit am Schloßgehäuse vorgesehenen Anschlägen (11), (11') in fester Anlage an der Helmschale (1') gehalten, wozu die Schloßgehäuse (8) auf der Innenseite der Helmschale (1') von an der Helmschale befestigten Laschen (12) Übergriffen sein können, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Auf diese Laschen (12) kann aber häufig auch verzichtet werden, wenn nämlich die Anordnung so getroffen wird, daß die Schloßgehäuse (8) von dem zur üblichen Helminnenausstattung gehörenden, bereits erwähnten Helmmantel Übergriffen und von ihm in ihrer Anlage an der Helmschale (1') festgehalten sind.
Die Steckerzungen (4) sind in einer die Helmschale (1’) des Kalottenteils (1) außen übergreifenden Anordnung am Bügelteil (2) befestigt. Das Bügelteil (2) ist dabei im Bereich der Steckerzungen (4) mit Endpartien (13) ausgestattet, die bei am Kalottenteil (1) angestecktem Bügelteil (2) die Helmschale (1') des Kalottenteils (1) außen im Bereich der Schloßgehäuse (8) übergreifen und in Steckrichtung offene Aussparungen (14) für die Schloßgehäuse (8) aufweisen, wobei die Steckerzungen (4) in die Aussparungen (14) vorstehen. Die Schloßgehäuse (8) passen formschlüssig in die Aussparungen (14), wobei die in Steckrichtung gerade verlaufenden Seitenflächen (15), (15') der Schloßgehäuse (8) einerseits und der Aussparungen (14) andererseits einander zugeordnete Führungsflächen bilden. Im Bügelteil (2) sind nach außen vertiefte, an den Aussparungen (14) auslaufende Sicken (16) vorgesehen, in welchen die bügelteilseitigen Enden (4') der Steckerzunge (4) liegen und dort mit dem Bügelteil (2) durch Nieten oder dergl. verbunden sein können. Mit ihren in Sickenlängsrichtung verlaufenden Rändern (17) liegen sie den entsprechenden Sickenseitenflächen (16') -3-

Claims (8)

  1. AT 395 934 B formschlüssig an, was alles zusammen eine gute Kraftübertragung zwischen den Steckerzungen (4) und dem Bügelteil (2) ergibt. Gleicherweise wird durch die formschlüssige Einpassung der Schloßgehäuse (8) in die Aussparungen (14) ein guter Kraftschluß zwischen dem Bügelteil (2) einerseits und dem Schloßgehäuse (8) und damit dem Kalottenteil (1) andererseits erreicht, so daß die gegenseitige räumliche Ausrichtung und Festlegung des Bügelteils (2) zum Kalottenteil (1) nicht nur über die in den Steckeraufnahmen (5) gehaltenen Steckerzungen (4) erfolgt. Die Eintiefung der Steckerzungen (4) in die Sicken (16) bietet im übrigen aucL die Möglichkeit, die Endpartien (13) des Bügelteils (2) wie im Ausführungsbeispiel im wesentlichen fonnschlüssig der Helmschale (1') des Kalottenteils (1) in dessen Wangenbereich anzupassen, so daß die Endpartien (13) dicht an den von ihnen überdeckten Wangenbereichen der Helmschale (1') des Kalottenteils (1) anliegen. Die Anschläge (11), (11*), mit welchen die Schloßgehäuse (8) auf der Innenseite der Helmschale (1') des Kalottenteils (1) festgehalten sind, sind vom Schloßgehäuse (8) abstehende Randleisten (11) und Randflansche (11'), die an der vorderen und hinteren Stirnseite des Schloßgehäuses (8) ausgebildet sind, wobei die vordere Schloßgehäuseseite diejenige ist, in der sich der Einsteckschlitz (9) befindet Als Randflansch (11') an der hinteren Stirnseite des Schloßgehäuses (8) kann der am Schloßgehäuse (8) ohnehin üblicherweise vorhandene, mit einem Querschlitz zum Einfügen eines Bandes oder dergl. versehene Schloßgehäuseflansch benutzt werden, so daß im Ergebnis das Schloßgehäuse (8), um im Rahmen der Erfindung verwendbar zu sein, lediglich an seiner vorderen Stirnseite zusätzlich mit der Randleiste (11) zu versehen ist PATENTANSPRÜCHE 1. Schutzhelm, insbesondere Sturzhelm, aus einem den Kopf des Helmträgers umgebenden Kalottenteil mit nach vom offenem Gesichtsfeld und einem die Kinnpartie des Kopfes übergreifenden Bügelteil, das abnehmbar am Kalottenteil befestigt ist, wozu auf beiden Helmseiten im Wangenbereich ein Steckverschluß vorgesehen ist der aus einer Steckerzunge am Bügelteil und einer Steckeraufnahme am Kalottenteil sowie aus einer Verriegelungseinrichtung mit einer Verriegelungstaste besteht die beim Einstecken der Steckerzunge in die Steckeraufnahme in eine Verriegelungsöffnung in der Steckerzunge einschnappt und die Steckerzunge im eingesteckten Zustand verriegelt sowie zum Lösen der Verriegelung von Hand betätigbar ist dadurch gekennzeichnet, daß die Steckeraufnahme (5) mit der Verriegelungseinrichtung aus einem an sich zum Schließen und Öffnen von Helmkinnbändem oder dergl. bekannten Drucktastenschloß besteht, bei dem die Steckeraufnahme (5) und die Verriegelungstaste (6) in einem Schloßgehäuse (8) angeordnet sind, an dem ein Einsteckschlitz (9) für die Steckerzunge (4) vorgesehen und die Verriegelungstaste (6) von der Seite her zugänglich ist, daß in der Helmschale (Γ) des Kalottenteils (1) ein Fenster (10) ausgespart und darin das Schloßgehäuse (8) mit zum Bügelteil (2) zeigendem Einsteckschlitz (9) formschlüssig eingesetzt ist, wobei der Einsteckschlitz (9) und die Verriegelungstaste (6) sich auf der Außenseite der Helmschale (Γ) befinden und das Schloßgehäuse (8) auf der Innenseite der Helmschale (Γ) mit am Schloßgehäuse (8) vorgesehenen Anschlägen (11, 11') in Anlage an der Helmschale (1') gehalten ist, und daß die Steckerzungen (4) in einer die Helmschale (1') des Kalottenteils (1) außen übergreifenden Anordnung am Bügelteil (2) befestigt sind.
  2. 2. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßgehäuse (8) auf der Innenseite der Helmschale (1') von an der Helmschale befestigten Laschen (12) Übergriffen sind.
  3. 3. Schutzhelm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßgehäuse (8) von einem zur üblichen Helminnenausstattung gehörenden, die Helmschale (1') auf der Innenseite auskleidenden stoßabsorbierenden Helmmantel Übergriffen und von ihm in ihrer Anlage an der Helmschale (1') gehalten sind.
  4. 4. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bügelteil (2) im Bereich der Steckerzungen (4) Endpartien (13) aufweist, die bei am Kalottenteil (1) angestecktem Bügelteil (2) die Helmschale (1*) des Kalottenteils (1) außen im Bereich der Schloßgehäuse (8) übergreifen und in Steckrichtung offene Aussparungen (14) für die Schloßgehäuse (8) aufweisen, wobei die Steckerzungen (4) in die Aussparungen (14) vorstehen.
  5. 5. Schutzhelm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßgehäuse (8) formschlüssig in die Aussparungen (14) passen, wobei die in Steckrichtung gerade verlaufenden Seitenflächen (15,15') der Schloßgehäuse (8) einerseits und der Aussparungen (14) andererseits einander zugeordnete Führungsflächen bilden. -4- AT 395 934 B
  6. 6. Schutzhelm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bügelteil (2) nach außen vertiefte, an den Aussparungen (14) auslaufende Sicken (16) vorgesehen sind, in welchen die bügelteilseitigen Enden (4') der Steckerzungen (4) liegen, die mit ihren in Sickenlängsrichtung verlaufenden Rändern (17) den entsprechenden Sickenseitenflächen (16') formschlüssig anliegen. 5
  7. 7. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Endpartien (13) des Bügelteils (2) der Helmschale (1') des Kalottenteils (1) in dessen Wangenbereich im wesentlichen formschlüssig angepaßt sind und dicht anliegen.
  8. 8. Schutzhelm nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (11,1Γ) als vom Schloßgehäuse (8) abstehende Randleisten (11) und/oder Randflansche (11) an der vorderen und hinteren Stirnseite des Schloßgehäuses (8) ausgebildet sind. 15 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -5-
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