AT 396 564 BAT 396 564 B
Die Erfindung betrifft eine Bandsäge, bei da1 die Achse der Umlenkrolle für das Sägeblatt sowohl verschiebbar zum Spannen des Sägeblattes als auch verschwenkbar zur Lageänderung des Sägeblattes auf der Umlenkrolle angeordnet ist, wobei ein an der Achse der Umlenkrolle angreifender, im wesentlichen senkrecht zu dieser angeordneter Arm vorgesehen ist, der an einem, bevorzugt einstellbaren, Anschlag abgestützt ist und zum Spannen des Sägeblattes eine auf die Achse einwirkende Feder vorgesehen ist Solche Bandsägen sollen zum Schneiden von Metall, Kunststoff und Holz Verwendung finden. Bei Holz- und Metallbandsägen wurde es bekannt, die Umlenkrolle für das Sägeband derart auszubilden, daß für die vertikale Spannbewegung ein Schlitten vorgesehen war und auf diesem Schlitten die Achse der Umlenkrolle gelenkig gelagert war. Dadurch war es möglich, das Sägeblatt durch Verschieben des Schlittens zu spannen und die Lage des Sägeblattes auf der Umlenkrolle dadurch zu korrigieren, daß die Achse verschwenkt wurde. Die bekannte Anordnung war relativ kompliziert gestaltet und in ihrer Herstellung sehr aufwendig.The invention relates to a band saw, in which the axis of the deflection roller for the saw blade is arranged on the deflection roller both displaceably for tensioning the saw blade and pivotably for changing the position of the saw blade, an arm acting on the axis of the deflection roller being arranged substantially perpendicular to it is provided, which is supported on a, preferably adjustable, stop and a spring acting on the axis is provided for tensioning the saw blade. Such band saws are to be used for cutting metal, plastic and wood. In the case of wood and metal band saws, it became known to design the deflection roller for the saw band in such a way that a slide was provided for the vertical clamping movement and the axis of the deflection roller was articulated on this slide. This made it possible to tension the saw blade by moving the slide and to correct the position of the saw blade on the deflection roller by pivoting the axis. The known arrangement was designed to be relatively complicated and very expensive to produce.
Aus da FR-PS 22 24 259 wurde es bekannt, die Achse der Umlenkrolle des Sägeblattes fliegend an einem Hebel zu lagern, der schwenkbar in einem Schiebergehäuse gelagert ist und mittels einer Schraubspindel, die im Schiebergehäuse drehbar angeordnet ist, verschwenkt werden kann. Das gesamte Schiebergehäuse wird gegen einen Anschlag, der von einem Exzenter gebildet ist, mittels eines zweiarmigen Hebels gedrückt, der durch eine Druckfeder belastet ist. Bei der bekannten Konstruktion durchsetzt die Achse der Umlenkscheibe ein Langloch. Dieses Langloch trägt zur Lagerung der Achse nichts bei, da die Achse bereits durch ihre Fixierung auf dem Schwenkhebel gelagert ist. Das Langloch hat vielmehr nur die Funktion, die Achse aus dem Gehäuse, in dem der Schlitten verschiebbar ist, hinauszuführen, und dazu bedarf es eben, da der Schlitten verschiebbar ist, eines Langloches, das sich in der gleichen Richtung erstreckt, in welcher der Schlitten translatorisch bewegbar ist. Gemäß diesem Stand der Technik ist die Achslage ein für allemal durch den von der Stirnfläche der Schraubspindel gebildeten Anschlag festgelegt. Verschiebt sich die Achse, so kann dies nur durch eine Verschiebung des Schlittens erfolgen und dabei bewegt sich auch die Schraubspindel, die ja unverschieblich im Schlitten gehalten ist, mit, sodaß sich die Relativlage zwischen Achse und Spindel nicht verändern kann.From there FR-PS 22 24 259 it was known to overhung the axis of the deflection roller of the saw blade on a lever which is pivotally mounted in a slide housing and can be pivoted by means of a screw spindle which is rotatably arranged in the slide housing. The entire slide housing is pressed against a stop, which is formed by an eccentric, by means of a two-armed lever which is loaded by a compression spring. In the known construction, the axis of the deflection disk passes through an elongated hole. This slot contributes nothing to the mounting of the axle, since the axle is already mounted on the swivel lever due to its fixation. Rather, the elongated hole only has the function of leading the axis out of the housing in which the carriage can be moved, and for this purpose, since the carriage is displaceable, an elongated hole which extends in the same direction as the carriage is required is translationally movable. According to this prior art, the axial position is determined once and for all by the stop formed by the end face of the screw spindle. If the axis moves, this can only be done by moving the slide, and the screw spindle, which is immovably held in the slide, also moves, so that the relative position between the axis and the spindle cannot change.
Beim Gegenstand der FR-PS 22 24 259 bewegt darüberhinaus die Feder den Schlitten gegen den am Exzenter ausgebildeten Anschlag. Nur sekundär ist damit sozusagen zwangsläufig auch eine Bewegung der Achse gegen das Ende des einzigen dort vorgesehenen Langlochs verbunden. Auch die zuletzt beschriebene bekannte Bandsäge zeichnet sich durch einen relativ komplizierten Aufbau aus.In the case of FR-PS 22 24 259, the spring also moves the slide against the stop formed on the eccentric. A movement of the axis towards the end of the only elongated hole provided there is inevitably associated with it only secondarily. The known band saw described last is also characterized by a relatively complicated structure.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und eine einfache Lagerungsmöglichkeit für die Achse der Umlenkrolle zu schaffen, durch die einerseits das Spannen des Sägeblattes und anderseits eine Lagekorrektur des Sägeblattes am Mantel der Umlenkrolle möglich ist. Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß bei einer Bandsäge der eingangs erwähnten Art, gemäß der Erfindung, die Achse der Umlenkrolle gleitbar in langlochartigen Aussparungen zweier voneinander axial beabstandeter, ortsfester Wandungen gelagert ist, wobei die Feder bestrebt ist, die Achse gegen ein Ende der langlochartigen Aussparung zu bewegen und bevorzugt als Zugfeder ausgebildet ist.The invention is based on the object to remedy this situation and to provide a simple mounting option for the axis of the deflection roller, by means of which tensioning the saw blade and on the other hand a position correction of the saw blade on the jacket of the deflection roller is possible. This object is achieved in that in a band saw of the type mentioned at the outset, according to the invention, the axis of the deflection roller is slidably mounted in slot-like recesses of two axially spaced, stationary walls, the spring striving to bring the axis towards one end of the slot-like Move recess and is preferably designed as a tension spring.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird eine einfache Lagerung der Achse des Sägeblattes in den beiden langlochartigen Aussparungen erreicht, wobei für die Aufnahme der durch das von der Federkraft und der Reaktionskraft des Bandes gebildeten Kräftepaares in einfacher Weise der an der Achse befestigte Arm vorgesehen ist, der an dem ortsfesten Anschlag abgestützt ist.Due to the inventive design, a simple mounting of the axis of the saw blade is achieved in the two slot-like recesses, the arm attached to the axis being provided in a simple manner for receiving the pair of forces formed by the spring force and the reaction force of the band the stationary stop is supported.
Eine einfache Lagesicherung der Achse der Umlenkrolle gegen Axialverschiebung kann »reicht werden, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Achse der Umlenkrolle mit einer umlaufenden Nut (Einstich) versehen ist, deren Weite ungefähr gleich der Stärke der Wandung ein» der langlochartigen Aussparungen ist, wobei die Wandung dieser Aussparung in die umlaufende Nut eingreift und die Axiallage der Achse der Umlenkrolle sichert.A simple securing of the axis of the deflection roller against axial displacement can be sufficient if, in a further embodiment of the invention, the axis of the deflection roller is provided with a circumferential groove (recess), the width of which is approximately equal to the thickness of the wall, one of the slot-like recesses, whereby the wall of this recess engages in the circumferential groove and secures the axial position of the axis of the deflection roller.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt entlang der Linie (I-I) in Fig. 2, welche einen Schnitt entlang der Linie (Π-Π) in Fig. 1 veranschaulicht und Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles (ΠΙ) in Fig. 1.The invention is explained below with reference to an embodiment shown in the drawing. 1 shows a section along the line (II) in FIG. 2, which illustrates a section along the line (Π-Π) in FIG. 1, and FIG. 3 shows a view in the direction of the arrow (ΠΙ) in FIG . 1.
In der Zeichnung ist mit (1) die Umlenkrolle für das Sägeblatt (6) bezeichnet. Die Umlenkrolle (1) ist auf einer Achse (4) frei drehbar gelagert. Die Achse (4) der Umlenkrolle (1) ist in langlochartigen Aussparungen (12a, 12b) zweier voneinander beabstandeter ortsfester Wandungen (2a, 2b) gelagert. Die ortsfesten Wandungen (2a, 2b) sind hiebei Teil des Gehäuses bzw. Gestelles der Bandsäge. An der Achse (4) der Umlenkrolle (1) greift eine Feder (3) an. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese Feder (3) eine Zugfeder, welche mit einem ihrer Enden in eine Lasche (15) eingehakt ist, die an der Welle (4) fixiert ist. Das zweite Ende der Feder (3) ist in eine aus der Wandung (2a) ausgestanzt und aufgebogene Lasche (16) eingehakt Die Feder (3) übt auf die Achse (4) der Umlenkrolle (1) einen Zug aus, unter dem die Achse (4) bestrebt ist sich gegen das eine Ende der langlochartigen Aussparungen (12a) bzw. (12b) zu bewegen. Dem Zug der Feder (3), der im dargestellten Ausführungsbeispiel vertikal nach oben gerichtet ist wirkt der Zug der beiden vertikalen Trume des Sägebandes (6) entgegen. Die von der Feder (3) ausgeübte Kraft und die von dem Sägeband ausgeübte Kraft bilden ein Kräftepaar, das versucht die Achse (4) im dargestellten Ausführungsbeispiel entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers zu verdrehen. Um das Drehmoment aufzufangen, ist an der Achse (4) ein Arm (13) befestigt der an einem ortsfesten, jedoch bevorzugt einstellbaren Anschlag (5) abgestützt ist. Der Anschlag (5) steht hiebei gegenüber der ortsfesten Wandung (2a) vor und ist im dargestellten Ausführungsbeispiel von der -2-In the drawing, (1) denotes the deflection roller for the saw blade (6). The deflection roller (1) is freely rotatable on an axis (4). The axis (4) of the deflection roller (1) is mounted in slot-like recesses (12a, 12b) of two spaced-apart, fixed walls (2a, 2b). The fixed walls (2a, 2b) are part of the housing or frame of the band saw. A spring (3) engages on the axis (4) of the deflection roller (1). In the illustrated embodiment, this spring (3) is a tension spring which is hooked at one end to a tab (15) which is fixed to the shaft (4). The second end of the spring (3) is hooked into a tab (16) punched out of the wall (2a) and bent open. The spring (3) exerts a tension on the axis (4) of the deflection roller (1), under which the axis (4) endeavors to move towards one end of the slot-like recesses (12a) or (12b). The tension of the spring (3), which in the exemplary embodiment shown is directed vertically upward, is counteracted by the tension of the two vertical strands of the saw band (6). The force exerted by the spring (3) and the force exerted by the saw band form a pair of forces which, in the exemplary embodiment shown, tries to turn the axis (4) counterclockwise. In order to absorb the torque, an arm (13) is fastened to the axle (4) and is supported on a fixed but preferably adjustable stop (5). The stop (5) protrudes from the stationary wall (2a) and is in the illustrated embodiment from the -2-