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Sicherheitsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für elektrisch angetriebene Eisenbahnfahrzeuge zum selbsttätigen Ausschalten der Kraftzufuhr und gegebenenfalls zum gleichzeitigen Anstellen der Bremsen.
Die Kurbel des Fahxschalters elektrisch angetriebener Fahrzeuge, insbesondere auf Hauptbahnen verkehrender elektrischer Lokomotiven und Triebwagen, wird vielfach mit einem Druckknopf versehen, den der Führer während der Kraftzufuhr zu den Motoren niedergedrückt halten muss, wenn der Arbeitsstrom eingeschaltet erhalten bleiben soll. Lässt der Führer infolge eines ihm zustossenden Unfalls oder aus Fahrlässigkeit den Knopf los, so tritt eine Unterbrechung des Arbeitsstromes und gegebenenfalls auch ein Anstellen der Bremsen ein.
Bei Verwendung dieser Einrichtung ist es nicht ausgeschlossen, dass der Führer von einem
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des ohnmächtig gewordenen Führers auf dem niedergedrückten Knopf liegen bleiben. Oder aber ein fahrlässiger Führer hat, um sich von Arbeit zu entlasten, ein Gewicht auf den Knopf gelegt oder auf andere Weise die Sicherheitseinrichtung ausser Betrieb gesetzt. Auch dann wird letztere nicht wirken, wenn dem Führer ein Unfall zustösst.
Die gleichen Möglichkeiten können eintreten, wenn anstelle des Druckknopfes eine andere in gleicher Weise wirkende Vorrichtung zur Anwendung gelangt.
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soll (gegebenenfalls unter gleichzeitiger Anstellung der Bremse) in kurzen Zwischenpausen eine bestimmte Arbeit verrichten, z. B. einen Knopf oder Fusstritt niederdrücken, ein Rad drehen oder sonst wie bedienen muss. Kurz vor Ablauf jeder Zwischenpause (von z. B. 4 bis 10 Sekunden), kann ein geeignetes Signal gegeben werden.
Im folgenden sind an Hand der Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele beschrieben.
In Figur 1 stellt A einen aus einem elektrischen Leiter bestehenden Hohlkörper dar, der
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Durch eine genügend grosse Quecksilbeimenge kann jedoch auch bewirkt werden, dass beim Wenden keine Stromunterbrechung im Gefäss stattfindet. In diesem Falle muss ein Augenblicksumsteller bekannter Bauart, wie ein solcher zum Beispiel in der Figur 4 bei) (, L, F angedeutet und später erläutert ist, vorgesehen werden. Dieser Augenblicksumschalter verhütet auch, dass das dem Führer unzulängliche Gefäss in Mittellagen festgehalten werden kann.
'Während vorstehend eine Einrichtung beschrieben ist, bei der ein Körper, in jenem Falle Quecksilber, vom Führer auf eine bestimmte Höhe gehoben, und die dadurch geleistete Arbeit langsam wieder aufgebraucht wird, kann auch einem elastischen Körper, einer Feder oder einer bestimmten Menge Luft, ein Arbeitsvermögen zugeführt werden, welches allmählich wieder vernichtet wird. Solange die Arbeit nicht vollständig oder bis zu einem gewissen Grade aufgebraucht ist, wird durch diese Einrichtung die Kraftzufuhr zu dem Fahrzeug nicht unterbrochen. So ist in der Figur 2 eine Ausführung gezeichnet, bei der Luft verwendet wird. A stellt eine Pumpe zur Erzeugung von Pressluft mit dem Saugventil V und dem Druc. kventi1 W dar.
Durch Niederdrücken des Knopfes F und damit des Kolbens K wird in dem Gefäss B ein gewisser Luftdruck erzeugt. Durch eine kleine Offnungf kann die Pressluft aus. N langsam entweichen. Wird von Zeit zu Zeit F von neuem niedergedrückt, so hält sich in B der Druck über einer gewissen Grenze. Wird das Niederdrücken von F unterlassen, so sinkt der Druck bald unter diese Grenze.
Ein bis dahin von der gepressten Luft geschlossen gehaltenes Ventil D wird durch ein Gewicht 0, eine Feder oder ein ähnliches Mittel geöffnet, und durch diese Bewegung wird die Kraftzufuhr etwa durch einen Hebel 11. der zum Beispiel einen elektrischen Schalter oder bei Benzin-, Pressluft-, Dampf- fahrzeugen ein Absperrorgan P schliesst, abgeschnitten.
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die Nase M ! in den Einschnitt c des Rades A einspringt. Durch die hierdurch verursachte Drehung des Hebels H inlezug auf den Arm B wird der Strom bei x-y, z.
B. der Steuerstrom, unterbrochen. Um zu verhüten, dass das Einspringen der Nase stattfindet, muss der Arm B rechtzeitig im Sinne des Pfeiles a um einen beliebigen Winkel weitergedreht werden, was der Führer des Fahrzeuges zu bewirken hat. Dies kann dadurch geschehen, dass eine Taste T. die im all
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vorrückt, dass wiederum fast die ganze Zeit, die das Rad zu einer Umdrehung benötigt, ver- streichen kann. bis die Nase M in den Einschnitt einspringt. Bei der Rückwärtsbewegung der @ Taste T nach der Grundstellung r-r ist die Kupplung K unwirksam.
Unmittelbar vor dem
Einschnitt c-in der Drehrichtung gemessen-kann am Radumfang noch eine kleine Ver- tiefung oder Erhöhung mit allmählichem Übergang zu dem gewöhnlichen Radumfang vorgesehen werden, welche eine vorläufige, kleine Bewegung des Hebels H hervorruft, wodurch ein Achtungs- signal in Tätigkeit versetzt wird.
In der Figur 4 ist eine Ausführung angedeutet, bei der von einer ständig laufenden Pumpe P Wasser gehoben wird. Dieses fliesst in einen Behälter A, in dem ein an einem Arm C befestigter
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einander leitend verbunden, wodurch die Kraftzufuhr aufrecht erhalten wird. Ist jedoch der Behälter B völlig voll oder leer, so ist der Arm in die Stellungen v-v oder l-l gelangt und von
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Zufluss ist, einzustellen vermag, wird die Umstellung vermittels eines Augenblicksumstellers bekannter Bauart, wie zum Beispiel ! n der Figur 4 angedeutet, bewirkt. Der Arm K ist der einzige dem Führer zugangliche Teil.
Wird er aus der gezeichneten Lage in die punktiert angedeutete umgelegt, so reisst kurz vor der Vollendung des Umlegens die Feder F den Arm L und damit den mit der Klappe E verbundenen Arm z in die punktiert angegebenen Lagen.
In der Figur 5 ist eine rein elektrisch betriebene Anordnung dargestellt, die sich insbesondere für elektrisch angetriebene Vollbahnfahrzeuge eignet. Es stellt A den Kontakt dar, der zu dem
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der Eisenkern 0 aus seiner Ruhelage a-a, in der er durch eine Feder D, ein Gewicht oder dergleichen gehalten wird, in seine andere Endlage b-b geführt.
Auf diesem Wege verbindet er vorübergehend die beiden Kontaktstiicke c-c mit einander ; hierdurch wird ein Stromkreis für
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grösseren Teil der Abwärtsbewegung des Kernes F gelangt der mit F verbundene Arm J all- mählich aus seiner oberen Endlagef-fin die Lage g-g und stellt zwischen diesen beiden Lagen stets eine leitende Verbindung zwischen den beiden Schienen -r/, auf denen er gleitet, her.
Hierdurch wird der Steuer- oder Arbeitsstrom x-y geschdlossen gehalten. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Kernes F verlässt der Arm J die Schienen d-d, und es findet hierdurch ein Unterbrechen des Stromes x-y statt. J gelangt in die untere Endlage h-h.
Kurz bevor J die Gleitschienen d-d verlässt, werden durch den Arm K die Kontaktstücke e-e mit einander verbunden, wodurch ein Signal L zur Wirkung kommt. Schliessen und ein beliebig langes Geschlossenhalten des Kontaktes A bewirkt also, dass der Steuer-, Arbeitsoder Hilfsstrom x-y für eine bestimmte Zeit geschlossen gehalten wird. Wird genügend lange vor Ablauf dieser Zeit der Kontakt J wieder geöffnet, so bleibt x y für dieselbe bestimmte Zeit weiter geschlossen.
Wenn jedoch innerhalb dieser Frist Kontakt. 4 nicht umgestellt wird, daher geöffnet wird, wenn er vorher geschlossen war, oder aber geschlossen wird, wenn ('l'vorher offen war, so gelangt der Eisenkern F in seine untere Endlage, die der Stellung h-h des Armes. J entspricht. In dieser Lage wird F durch eine auf den Absatz v springende Nase N festgehalten, sodass nunmehr eine Hedtenung von A keine Wirkung auf F mehr hat. Erst wenn die Fahrkurbel 0 in ihre Null-
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In dem Augenblick, in welchem der Arm J die Schienen (1-d verlässt, kann auch ein auf die Bremse einwirkendes Ventil oder ein entsprechender Schalter durch F oder J in Tätigkeit gesetzt werden.
Statt des einfachen Kontaktes A und des von ihm beeinflussten Solenoides B. die beide zur Erzeugung eines Stromstosses dienen, kann auch ein beliebiger Stromstosskontakt angeordnet werden. Statt des einen Kontaktes A oder der einen Bedienungsvorrichtung bei den vorher be-
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