AT399242B - Betätigungsvorrichtung für tastschalter mit drehbarer handhabe - Google Patents
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Description
AT 399 242 B
Die Erfindung bezieht sich auf eine Betätigungsvorrichtung für Tastschalter mit einer drehbaren Handhabe und einem drehfest an diese Handhabe gekoppelten, eine in sich geschlossene und axial wirksame Schaltkurve tragenden, im wesentlichen zylindrischen, in einem Gehäuse gelagerten Übertragungsglied, und mit bezüglich des Gehäuses festen Anschlägen, die mit einer mit der Handhabe verdreh-5 baren Anschlagnase Zusammenwirken, um den Verdrehungswinkel der Handhabe zu begrenzen, und einem axial verschiebbaren und gegen das Gehäuse abgestützten Schaltstößel.
Solche Betätigungsvorrichtungen sind beispielsweise aus der US-PS 3.739.109 und US-PS 4.263.486 bekannt. In beiden Fällen wirkt die Steuerkurve, die dazu bestimmt ist, die Drehbewegung der Handbabe in eine axiale, zur Betätigung des Tasters erforderliche Bewegung umzuformen, direkt auf den Taster des io Tastschalters. Dies bedingt, daß das Übertragungsglied und mit ihm die Schaitkurve an die Form des Tasters oder umgekehrt die Form des Tasters an die Abmessungen der Schaltkurve anzupassen ist. Die Begrenzung der Drehbewegung der Handhabe ist erforderlich, damit aus der momentanen Verdrehungslage der Handhabe auf den Schaltzustand des Tastschalters geschlossen werden kann und bzw. oder damit der Betätigungsmodus der Vorrichtung bestimmt werden kann. 15 Unter Betätigungsmodus sollen dabei zwei mögliche Schaltarten verstanden werden: Eine monostabile Schaltart, bei der der Taster nur solange gedrückt bleibt, wie die Handhabet verdrehter Stellung gehalten wird, und eine bistabile Schaltart, in der nach einer bestimmten Drehung der Handhabe diese in dieser Stellung verbleibt und der Taster gedrückt bleibt.
Die Begrenzung der Drehbewegung erfolgt im allgemeinen durch zwei gehäusefeste Anschläge, die mit 20 einer verdrehbaren Anschlagnase Zusammenwirken. Um bei der Vorrichtung gemäß der US-PS 4.175.220 den möglichen Verdrehungswinkel der Handhabe zu verändern, ist entweder die ganze Vorrichtung zu demontieren und danach umzumontieren, oder es sind sogar Anschläge wegzubrechen, was einer nicht mehr rückgängig machbaren Veränderung gleichkommt.
Bei den aus den US-PS 3.739.109 und US-PS 4.263.486 bekannten Vorrichtungen ist die Begrenzung 25 des Verdrehwinkels der Handhabe und damit der Betätigungsmodus nicht veränderbar.
Es ist nun ein Zweck der Erfindung, eine Betätigungsvorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß sie einerseits praktisch unabhängig von der Abmessung und der Formgebung des Tasters oder der Taster ist und anderseits mit geringstem Aufwand eine Veränderung des möglichen Verdrehungswinkels der Handhabe und damit des Betätigungsmodus möglich ist. 30 Dies wird dadurch erreicht, daß die als abstehende Schulter an der Mantelfläche des Übertragungsglie-des ausgebildete Schaltkurve mit wenigstens einem im Gehäuse gegen die Wirkung einer Feder axial verschiebbaren, unverdrehbaren Schaltstößel zusammenwirkt, welcher zur Betätigung des Tasters des Tastschalters bestimmt ist, wogegen die Anschläge in Anschlagringen ausgebildet sind, von denen einer austauschbar und unverdrehbar im Gehäuse angeordnet ist, wobei zwischen den Anschlägen der Anschlag-35 ringe ein kreisbogenförmiges Bahnsegment vorhanden ist, das von Anschlagring zu Anschlagring einen unterschiedlichen Winkel umspannt und in welches jeweils die an dem Übertragungsglied angeformte Anschlagnase eingreift.
Das Gehäuse kann zwei lösbare, vorzugsweise mittels eines Bajonettverschlusses miteinander verbundene, koaxial aneinanderstoßende Gehäuseteile aufweisen, wobei der eingesetzte Anschlagring auf der 40 Höhe des Stoßes zwischen den beiden Gehäuseteilen angeordnet sein kann. Diese Lösung ermöglicht eine einfache Montage und ein einfaches Auswechseln des Anschlagringes. Ein Auswechseln des Anschlagringes ist erforderlich, wenn eine Änderung der Verdrehungsbegrenzung der Handhabe und somit eine Änderung des Betätigungsmodus gewünscht wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform steht die die Schaltkurve bildende Schulter nach außen von der 45 Mantelfläche des Übertragungsgliedes ab, wobei zwei Schaltstößei vorgesehen sind, die halbschaienförmig ausgebildet sind, das Übertragungsglied umgreifen, mit ihrer einen Stirnseite an der Schaltkurve anstehen und mit ihrer anderen Stirnseite aus dem Gehäuse ausfahrbar sind. Die halbschalenförmig ausgebildeten Schaltstößel sind im zwischen dem Gehäuseteil und dem Übertragungsglied vorhandenen ringförmigen Spalt sicher und vorteilhaft geführt. so Die Schaltkurve kann dabei in ihrer Abwicklung einen gegen die Schaltstössel hin weisenden Scheitelbereich und zwei beiderseits des Scheitelbereiches zu diesem führende Rampen, die zur Mitte des Scheitelbereiches symmetrisch sind, aufweisen, wogegen im Scheitel bereich selbst eine zu den Schaltstößeln hin offene Kerbe vorhanden ist. Die offene Kerbe ermöglicht bezüglich des Schaltstößels einen bistabilen Betätigungsmodus, wenn die durch den Anschlagring bedingte Verdrehung der Handhabe 55 mindestens 90 ° beträgt.
Bevorzugterweise weisen die an der Schaltkurve anliegenden Stirnseiten der Schaltstößel in ihrer Abwicklung im wesentlichen die Form einer gleichschenkeligen, verrundeten Spitze auf, wobei die Schenkel der Spitze etwa die gleiche Neigung wie die zum Scheitel bereich führenden Rampen der Schaltkurve 2
AT 399 242 B aufweisen. Diese Anordnung ergibt gute Gleiteigenschaften zwischen der Schaltkurve und den Schaltstößeln, weil zwischen den bewegten Teilen eine großflächige Auflage vorhanden ist.
Bei einer Weiterbildung kann die andere Stirnseite der Schaltstößel mit Kerben zur lösbaren Befestigung je einer die Halbschale des jeweiligen Schaltstößels übergreifenden Brücke versehen sein. Mit der 5 eingesetzten Brücke können durch einen Schaltstößel mehrere Taster betätigt werden.
An die vom Scheitelbereich entfernten Enden der Rampen kann bei einer anderen Weiterbildung ein Schaltkurvenabschnitt anschließen, der in einer rechtwinkelig zur Achse des Übertragungsgliedes stehenden Ebene liegt, wobei im Übergangsbereich zwischen jeder Rampe und dem Schaltkurvenabschnitt eine zu den Schaltstößeln hin offene Kerbe vorhanden ist. Diese Kerbe sichert die Raststellung des Schaltstößels io im Übergangsbereich zwischen jeder Rampe und dem daran anschließenden Schaltkurvenabschnitt auf der Schaitkurve.
Im folgenden wird an Hand der beiliegenden Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert: Es zeigen Fig. 1 einen Schnitt durch eine Betätigungsvorrichtung in Ruhe- oder Ausschaltstellung, etwa längs der Linie l-l in Fig. 3, mit ihren zugeordneten, nur schematisch dargestellten 75 Tastschaltern, Fig. 2 den Schnitt durch ein Detail aus Fig. 1, bei dem die Betätigungsvorrichtung in einer anderen Stellung ist, Fig. 3 einen Schnitt länges der Linie lll-lll in Fig. 1, Fig. 4 den Schrägriß der Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 1 in auseinandergezogener Darstellung und kleinerem Maßstab, Fig. 5 einen Schnitt etwa längs der Linie V-V in Fig. 1 bei entferntem Übertragungsglied, Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie Vl-Vl in Fig. 5, Fig. 7 schematische Draufsichten auf sechs verschiedene Anschlagringe, die 20 in die Betätigungsvorrichtung gemäß Fig. 1 ersetzbar sind und Fig. 8 in der Abwicklung gezeichnet, das Zusammenwirken der Schaltkurve mit den Schaltstößeln in Abhängigkeit der jeweils eingesetzten, daneben in Fig. 7 dargestellten Anschlagringe.
Der in der Zeichnung dargestellten Betätigungsvorrichtung 10 sind gemäß Fig. 1 drei Tastschalter 11, 12, 13 mit je einem Taster 11', 12’ und 13’ zugeordnet, welche Seite an Seite zu einem Block 25 zusammengefaßt sind und im eingebauten Zustand der Betätigungsvorrichtung 10 in fester Bezugslage zu dieser stehen.
Die wesentlichen Bestandteile der dargestellten Betätigungsvorrichtung 10 sind eine um die Längsachse 15 der Vorrichtung drehbare Handhabe 14, ein drehfest und koaxial an diese gekoppeltes und in einem Gehäuse 16 gelagertes Übertragungsglied 17, das im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist und das mit 30 zwei im Gehäuse 16 axial verschiebbar aber unverdrehbar gelagerten Schaltstößeln 18,19 zusammenwirkt.
Das aus Kunststoff gefertigte Gehäuse 16 weist zwei mittels einer lösbaren Verbindung, beispielsweise eines Bajonettverschlusses 20, koaxial aneinander befestigte Gehäuseteile 21, 22 auf. Der Gehäuseteil 22 weist eine Schulter 23 und daran anschließend einen mit einem Außengewinde 24 versehenen Abschnitt geringeren Durchmessers auf, der zur Einführung in eine entsprechende Bohrung einer nicht dargestellten 35 Schalttafel bestimmt ist. Dieser Abschnitt wird mittels einer auf das Außengewinde 24 aufzuschraubenden Mutter 25 und unter Zwischenlage einer Dichtung 26 sowie gegebenenfalls eines Beschriftungsträgers 27 auf der Schalttafel befestigt. Die Handhabe 14 besitzt in ihrem Inneren einen angeformten, nach unten offenen, längsgeschlitzten rohrförmigen Abschnitt 28, der mit einem Kranz von von seinem freien Rand ausgehenden Schlitze 29 und an seiner Mantelfläche mit einer umlaufenden Rastnase 30 versehen ist. Das 40 der Handhabe 14 zugekehrte Ende des Übertragungsgliedes 17 weist eine koaxiale Sackbohrung 31 auf, von deren Boden angeformte, radial nach innen sich erstreckende und die Schlitze 29 eingreifende Zahnrippen 32 ausgehen, wogegen in deren Innenwand eine gegengleich zur Rastnase 30 profilierte nach innen offene Umfangsnut 33 vorhanden ist. Die Rastnase 30 bildet zusammen mit der Umfangsnut 33 eine in Axialrichtung wirksame Schnappverbindung zwischen der Handhabe 14 und dem Übertragungsglied 17, 45 wogegen die Zahnrippen 31 und die Schlitze 29 eine in Drehrichtung wirksame, formschlüssige Verbindung zwischen den Teilen 14 und 17 schaffen.
Etwa auf der Höhe des Verbindungstoßes zwischen den Gehäuseteilen 21 und 22 besitzt das Übertragungsglied einen radial nach außen abstehenden Bund 34, von dessen Außenumfang eine in Fig. 1 nicht sichtbare, dafür in Fig. 4 umso deutlicher dargestellte Anschlagnase 35 nach außen absteht, so Diese Anschlagnase 35, die mit dem Übertragungsglied 17 verdreht wird, greift in eine durch zwei Gegenanschläge 36' (Fig. 3, 4) begrenzte, kreisbogenförmige Bahn 36 ein, die im Inneren eines Anschlagringes 37 ausgebildet ist. Dieser ist seinerseits drehfest zwischen den Gehäuseteilen 21 und 22 angeordnet. Durch Einschieben eines Schraubendrehers 38 zwischen die Handhabe 14 und den Gehäuseteil 21 und Drehen oder Abkippen dieses Schraubendrehers 38 wird die Handhabe 14 aus der Schnappverbindung 30, 55 33 des Übertragungsgliedes 17 gelöst. Die beiden Gehäuseteile 21, 22 werden nun durch Lösen des Bajonettverschlusses 20 voneinander getrennt. Nun kann eine Anschlagscheibe 40, die sich an ihrem Außenumfang an einem nach innen vorspringenden Rand 41 des Gehäuseteiles 21 abstützt und an der das Übertragungsteil 17 anliegt, abgehoben werden. Somit kann auch der Anschlagring 37 entfernt werden und 3
AT 399 242 B gegen einen anderen Anschlagring, dessen Anschläge 36' (Fig. 3, 4) weiter oder näher beieinanderliegen, ausgetauscht werden.
Der die Sackbohrung 31 umgebende, ebenfalls rohrförmige Abschnitt 42 des Übertragungsgliedes 17 ist an seiner äußeren Mantelfläche mit einer Schaltkurve 43 versehen, die die Form einer um den Abschnitt 5 42 umlaufenden, jedoch von der Handhabe 14 abgekehrten Schulter besitzt. Der Verlauf dieser Schaltkurve 43 wird an Hand der Fig. 8 näher erläutert.
Die Schaltkurve 43 wirkt mit den zwei Schaltstößeln 18, 19 zusammen, die längsverschiebbar, jedoch unverdrehbar gegen die Wirkung von Druckfedern 46 (Fi.g 5 und 6) im Gehäuseteil 22 gelagert sind. In Rg. 4 ist nur einer der Schaltstößel 18 sichtbar, und zwar in im Gehäuseteil 22 eingebautem Zustand. Die io Schaltstößel 18, 19 haben die Form von Halbschalen, die den Abschnitt 42 des Übertragungsgliedes um beinahe 180° umspannen.
Der der Schaltkurve 43 zugekehrte Endbereich jedes der beiden Schaltstößel 18, 19 besitzt an seiner Innenseite eine schulterförmig, und zwar im Axialprofil gegengleich zur Schaltkurve 43 ausgebildete Anschlagfläche 47 (siehe insbesondere Fig. 6), die durch die Wirkung der Druckfedern 46 an der 75 Schaltkurve 43 anliegt. Die Form der Anschlagflächen 47 wird noch an Hand der Fig. 8 beschrieben.
Die Schaltstößel 18, 19 sind mit ihrer der Schaltkurve 43 abgekehrten unteren Stirnseite nach Maßgabe der Verdrehung der Schaltkurve 43 aus der in Fig. 1 gezeigten Ruhe- oder Ausschaltstellung aus dem Gehäuseteil 22 ausfahrbar um die Taster 1T, 12' bzw. 13' zu betätigen. Da diese Stirnseiten der Schaltstößel 18, 19 praktisch die Form eines Halbkreises haben, und diese Form als solche möglicherweise 20 nicht geeignet ist, zwei Taster gleichzeitig zu betätigen - in diesem Falle die Taster 11' und 12' - sind diese
Stirnseiten mit Kerben 44 (Fig. 1 rechts) versehen, in die sich je nach Bedarf eine Brücke 45 entfernbar eindrücken läßt, die dann praktisch den ganzen, durch die genannte Stirnseite des betreffenden Schaltstößels gebildeten Halbkreis überbrückt. Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung betätigt somit der Schaltstößel 18 mit seiner unteren Stirnseite unmittelbar den Taster 11’ und mit der eingesetzten Brücke 45 25 den. Taster 12'.
Zur Sicherung der Schaltstößel 18, 19 gegen Verdrehung sind am Gehäuseteil 42 an diametral gegenüberliegenden Stellen nach innen abstehende Rippen 48 (Rg. 1, 5) angeformt und an den äußeren Mantelflächen der Schaltstößel 18, 19 nach außen abstehende Führungsrippen 49 (Fig. 5) vorhanden, die in gegengleich profilierte, nach innen offene Axialnuten 50 im Gehäuseteil 42 eingreifen. 30 Aus den Fig. 7 und 8 ist ersichtlich, daß sich die Winkelgradangaben auf den Verdrehungswinkel der Handhabe beziehen, wobei Null Grad jeweils die Ruhestellung der Handhabe bedeutet. In Fig. 7 sind von oben nach unten Anschlagringe gezeigt, von denen der erste eine Drehung um 45° im Uhrzeigersinn ausführen kann, der zweite eine Drehung um 90 · im gleichen Drehsinne, der dritte eine solche um 90 * im Uhrzeigersinn und um 45 ° im Gegenuhrzeigersinn, der vierte je eine Drehung um 90 * in der einen und 35 anderen Drehrichtung und der fünfte je eine Drehung um 45° in der einen und der anderen Drehrichtung.
Betrachtet man nun Fig. 8, so erkennt man aus der gezeichneten Abwicklung die Gestalt der in sich geschlossenen den Teil 42 umgebenden Schaltkurve 43. Diese weist einen ausgesprochenen, zu den Schaltstößeln hinweisenden Scheitel bereich 51 auf, in dem eine verrundete, zu den Schaltstößein hin offene Kerbe 52 vorhanden ist. Beiderseits des Scheitelbereiches 51 sind zwei zu diesem hinführende 40 Flanken 53, 54 vorhanden, die über je eine weitere Kerbe 55 bzw. 56 in einen in der Abwicklung gesehen geradlinigen Abschnitt 57 übergehen, der in Wirklichkeit einen in einer zur Längsachse 15 rechtwinklig stehenden Ebene liegenden Kreisbogen beschreibt.
Die Anschlagfläche 47 jedes der Schaltstößel 18, 19 besitzt die Form eines gleichschenkeligen, verrundeten Spitzes, dessen Spitzenverrundung etwa gegengleich zur Verrundung der Kerben 52, 55 und 45 56 ist. Die Schenkel des Spitzes besitzen in Abwicklung gesehen etwa dieselbe Neigung oder praktisch etwa denselben Steigungswinkel wie die Flanken 53, 54. Diese Neigung oder dieser Steigungswinkel beträgt im vorliegenden Beispiel etwa 45 °.
Ist nun der in Fig. 7 oben gezeichnete Anschlagring eingesetzt, läßt sich die Handhabe 14 und damit die Schaltkurve 43 nur um die genannten 45 · verdrehen. Dadurch wandert der Schaltstößel 18 entlang der so Flanke 53 nur bis zu der in Fig. 8 strichliert gezeichneten Stellung, d.h. er erreicht die Kerbe 52 im Scheitelbereich 51 nicht, wird aber entsprechend axial verdrängt. Gleichzeitig wird der Schaltstößel 19 aus der Kerbe 56 verdrängt und wandert sodann dem Abschnitt 57 entlang ohne weiter axial verdrängt zu werden, d.h. ohne eine Schaltung zu bewirken. Sobald aber die Handhabe 14 aus der 45‘-Drehung losgelassen wird, drängt der Schaltstößel 18 unter der Wirkung der Druckfedern 46 wieder nach oben und 55 verdreht somit die Schaltkurve zurück, bis die verrundeten Spitzen der Schaltstößel 18, 19 wieder in die Kerben 55 bzw. 56 einrasten. Eine Begrenzung der Drehung der Handhabe um 45 * aus der Ruhestellung heraus ergibt somit einen monostabilen Betätigungsmodus. 4
Claims (7)
- AT 399 242 B Wird hingegen der in Fig. 2 als zweiter von oben dargestellte Anschlagring 37 eingesetzt, ist die Handhabe 14 um 90* im Uhrzeigersinn verdrehbar. Dabei kann, wie in Fig. 8 dargestellt, die Schaltkurve 43 soweit verdreht werden, bis die Spitze des Stößels 18 in die Kerbe 52 einrastet. Dadurch ergibt sich bezüglich des Schaltstößels 18 ein bistabiler Betätigungsmodus, wogegen der Schaltstößel 19 weiterhin inaktiv bleibt. Für die letzten drei in Fig. 7 dargestellten Anschlagringe und in Fig. 8 dargestellten Bezugslagen der Schaltkurve 43 zu den Schaltstößeln 18,19 gilt sinngemäß ähnliches. Bei der beschriebenen Vorrichtung gilt somit allgemein folgendes: Die Drehrichtung der Handhabe 14 bestimmt, welcher der beiden Schaltstößel 18 oder 19 verschoben wird und die mögliche, durch den jeweiligen Anschlagring 37 begrenzte Verdrehung der Handhabe 14 bestimmt den Betätigungsmodus. Bei 45° Verdrehung in der einen oder anderen Drehrichtung ist dieser Betätigungsmodus monostabil, bei 90* Verdrehung in der einen oder anderen Drehrichtung bistabil. Patentansprüche 1. Betätigungsvorrichtung für Tastschalter mit einer drehbaren Handhabe und einem drehfest an diese Handhabe gekoppelten, eine in sich geschlossen und axial wirksame Schaltkurve tragenden, im wesentlichen zylindrischen, in einem Gehäuse gelagerten Übertragungsglied, und mit bezüglich des Gehäuses festen Anschlägen, die mit einer mit der Handhabe verdrehbaren Anschlagnase Zusammenwirken, um den Verdrehungswinkel der Handhabe zu begrenzen, und einem axial verschiebbaren und gegen das Gehäuse abgestützten Schaltstößel, dadurch gekennzeichnet, daß die als abstehende Schulter an der Mantelfläche des Übertragungsgliedes (17) ausgebildete Schaltkurve (43) mit wenigstens einem im Gehäuse (16) gegen die Wirkung einer Feder (46) axial verschiebbaren, unverdrehba-ren Schaltstößel (18, 19) zusammenwirkt, welcher zur Betätigung des Tasters (11', 12', 13') des Tastschalters (11, 12, 13) bestimmt ist, wogegen die Anschläge (36') in Anschlagringen (37) ausgebildet sind, von denen einer austauschbar und unverdrehbar im Gehäuse (16) angeordnet ist, wobei zwischen den Anschlägen (36') der Anschlagringe (37) ein kreisbogenförmiges Bahnsegment (36) vorhanden ist, das von Anschlagring zu Anschlagring einen unterschiedlichen Winkel umspannt und in welches jeweils die an dem Übertragungsglied (17) angeformte Anschlagnase (35) eingreift.
- 2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16) zwei lösbare, vorzugsweise mittels eines Bajonettverschlusses (20), miteinander verbundene, koaxial aneinanderstoßende Gehäuseteile (21, 22) aufweist, und daß der eingesetzte Anschlagring (37) auf der Höhe des Stoßes zwischen den beiden Gehäuseteiien (21, 22) angeordnet ist.
- 3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schaltkurve (43) bildende Schulter nach außen von der Mantelfläche des Übertragungsgliedes (17) absteht, und daß zwei Schaltstössel (18, 19) vorgesehen sind, die halbschalenförmig ausgebildet sind, das Übertragungsglied (17) umgreifen, mit ihrer einen Stirnseite (47) an der Schaltkurve (43) anstehen und mit ihrer anderen Stirnseite aus dem Gehäuse (16) ausfahrbar sind.
- 4. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkurve (43) in ihrer Abwicklung einen gegen die Schaltstößel (18, 19) hin weisenden Scheitelbereich (51) und zwei beiderseits des Scheitelbereiches (51) zu diesem führende Rampen (53, 54), die zur Mitte des Scheitelbereiches (51) symmetrisch sind, aufweist, wogegen im Scheitelbereich (51) selbst eine zu den Schaitstößeln (18, 19) hin offene Kerbe (52) vorhanden ist.
- 5. Betätigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schaltkurve (43) anliegenden Stirnseiten (47) der Schaltstößel (18, 19) in ihrer Abwicklung im wesentlichen die Form einer gleichschenkeligen, verrundeten Spitze aufweisen, wobei die Schenkel der Spitze etwa die gleiche Neigung wie die zum Scheitelbereich (51) führenden Rampen (53, 54) der Schaltkurve (43) aufweisen.
- 6. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Stirnseite der Schaltstößel (18, 19) mit Kerben (44) zur lösbaren Befestigung je einer die Halbschale des jeweiligen Schaltstößels (18,19) übergreifenden Brücke (45) versehen sind. 5 AT 399 242 B
- 7. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an die vom Scheitelbereich (51) entfernten Enden der Rampen (53, 54) ein Schaltkurvenabschnitt (57) anschließt, der in einer rechtwinklig zur Achse (15) des Übertragungsgliedes (17) stehenden Ebene liegt, wobei im Übergangsbereich zwischen jeder Rampe (53, 54) und dem Schaltkurvenabschnitt (57) eine zu den Schaltstößeln (18,19) hin offene Kerbe (55, 56) vorhanden ist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 6
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| US3739109A (en) * | 1972-05-19 | 1973-06-12 | Underwriters Safety Device Co | Safety disconnect switch |
| US4175220A (en) * | 1977-12-07 | 1979-11-20 | Westinghouse Electric Corp. | Convertible selector switch |
| US4263486A (en) * | 1979-02-21 | 1981-04-21 | Taylor Glenn R | Rotary operator |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH666765A5 (de) | 1988-08-15 |
| DE3541390C2 (de) | 1993-08-05 |
| DE3541390A1 (de) | 1986-08-14 |
| ATA2286A (de) | 1994-08-15 |
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| REN | Ceased due to non-payment of the annual fee | ||
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