AT400923B - Therapiekippbrett mit variierbarer kippachse und viriierbarem drehumfang um die kippachse - Google Patents

Therapiekippbrett mit variierbarer kippachse und viriierbarem drehumfang um die kippachse Download PDF

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Therapiekippbrett mit einer rechteckigen Grundplatte zum Aufstellen der Füsse. 



  Die Aufgabe dieser Erfindung liegt im medizinisch -rehabilitativen Einsatz. 



   Durch   Balanceren   auf diesem Brett, in unterschiedlichen Kipprichtungen und mit verschiedenen Freiheitsgraden, wird die Wiederherstellung der Gelenkigkeit und der Geschicklichkeit nach Verletzungen gefördert. 



   Zum derzeitigen Stand der Technik sind Kippbretter bekannt, die ein Brett beispielsweise über eine Zylinderrolle kippen können, wie dies die schweizer Patentschrift CH 333 215 A (STANLEY   WASHBURN)   zeigt. 



  Die amerikanische Patentschrift US 2 930 613 A (KATZ) und die französische Offenlegungsschrift FR 2 421 635 A (HERVEOU) zeigen Kippbretter, die auf zwei fix montierten Füssen stehen, über welche die Kippung erfolgt. 



  Nachteilig an den bisher bekannten Kippbrettern ist dass weder die Kippachse frei wählbar ist, noch dass der maximale Kippwinkel, je nach Grad der Verletzung, einstellbar ist. 



  Ziel der Erfindung ist es, ein Kippbrett mit wählbarer Kippachse und wählbarem maximalen Kippwinkel herzustellen. 



   Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass ein Halbrundprofil (2), welches einen Ausschnitt aus einem Zylinder darstellt, vorgesehen ist, über welches das Brett (1) wie über einen Vollzylinder kippbar ist, mit zwei auf der Flachseite des Halbrundprofiles (2) befestigten, senkrecht in die Höhe stehenden Bolzen (5), die in verschiedenen Achsrichtungen in das Brett (1) einsteckbar sind, sodass sich verschiedene mögliche Kippachsen ergeben. 



   Das Therapiekippbrett besteht aus einer rechteckigen Grundplatte   (1),   auch Fussplatte genannt, mit nicht rutschender Oberfläche. 



   Die Fussplatte (1) entspricht etwa der Fussgrösse des Benützers und ist daher in Länge und Breite variabel. 



   Auf der Unterseite der Fussplatte (1) ist ein längliches Halbrundprofil (2) steckbar aufgesetzt
Dieses Halbrundprofil (2) stellt einen Ausschnitt aus einem Zylinder dar. Über den Teil der Zylinder-   oberfläche   erfolgt die   Kipp- bzw.   Schaukelbewegung Der Radius des Halbrundprofiles (2) ist so   gewählt,   dass beim Kippen des Brettes (1) über das Halbrundprofil (2) bis zum Anstossen am Boden Immer ein Teil der Zylinderoberfläche auf dem Boden aufsitzt, sodass eine Schaukelbewegung   möglich   ist. 



   Das   Halbrundprofil   (2) Ist mittels zweier Bolzen (5) in vier verschiedenen Positionen in die   Fussplatte   (1) einsteckbar. 



   Die Fussplatte (1) besitzt zu diesem Zweck acht Bohrlöcher   (6),   die an der Unterseite der Fussplatte (1) im Kreis angeordnet sind, sodass sich insgesamt vier mögliche Kippachsen ergeben. 



   1. Kippung um die Längsachse der Fussplatte
2. Kippung um die Querachse der Fussplatte
3. Kippung um die Diagonalachse 45. bei gedachtem   360'-Radius  
4. Kippung um die Diagonalachse 135'bei gedachtem   360'-Radius   Das Halbrundprofil (2) hat als grösste Länge die Breite der Fussplatte   (1),   sodass es In keiner Steckrichtung über die Fussplatte (1) übersteht. 



  Auf der Flachseite des Halbrundprofiles (2) sind zwei Bolzen (5) senkrecht herausragend montiert, die in die Bohrungen (6) an der Unterseite der   Fussplatte   (1) bündig passen, sodass eine gut sitzende Steckverbindung entsteht, die aber mit der Fingerkraft lösbar ist. 



   Dadurch Ist jede der vier Steckpositionen, die jeweils einer Kippachse entsprechen, leicht einzustellen. 



   An den kurzen Breitseiten an der Unterseite der Fussplatte (1) sind randständig, Im Handel erhältliche, Klettbänder (3) aufgeklebt. Die Gegenseite des Klettbandes (3) ist auf Vierkantprofile (4) aufgeklebt. die In der Breite und Länge der   Klettbandbrelte   entsprechen. 



   Diese Vierkantprofile (4), Insgesamt mindestens acht Stück, haben paarweise jeweils unterschiedliche Höhen. 



   Durch Aufkletten verschieden hoher Vierkantprofile   (4),   oder völligen Verzicht auf ein Profil (4) kann der mögliche Drehumfang um die Kippachse (maximaler Kippwinkel), in allen Achsen   variabel limitiert   werden. 

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Claims (9)

  1. Patentansprüche 1. Therapiekippbrett mit einer rechteckigen Grundplatte (1) zum Aufstellen der Füsse, gekennzeichnet dadurch, dass ein Halbrundprofil (2), welches einen Ausschnitt aus einem Zylinder darstellt, vorgesehen ist, über welches das Brett wie über einen Vollzylinder kippbar ist, mit zwei, auf der Flachseite des Halbrundprofiles befestigten, senkrecht in die Höhe stehenden Bolzen (5), die In verschiedenen Achsnchtungen In das Brett einsteckbar sind, sodass sich verschiedene mögliche Kippachsen ergeben <Desc/Clms Page number 2>
  2. 2. Therapiekippbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte 8 Im Kreis angeordnete Bohrlöcher (6) besitzt, sodass das Halbrundprofil (2) mittels der beiden Bolzen (5) in vier verschiedenen Richtungen einsteckbar ist, wodurch sich vier verschiedene Kippachsen ergeben.
  3. 3. Therapiekippbrett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (6) zum Einstecken des Halbrundprofiles so angeordnet sind, dass das Brett wahlweise um die Längsachse, die Querachse oder um eine der beiden Diagonalachse der Grundplatte kippbar ist.
  4. 4. Therapiekippbrett nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die grösste Länge des Halbrundprofiles (2) kleiner ist, als die Breite der Grundplatte (1), sodass das Halbrundprofil In keiner der möglichen Einsteckrichtungen über die Grundplatte hinausragt.
  5. 5. Therapiekippbrett nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Radius des Halbrundprofiles so gewählt ist, dass beim Kippen des Brettes bis zum Anstossen am Boden Immer noch ein Teil der Zylinderoberfläche auf dem Boden aufliegt und das Brett nicht über die Kante kippt.
  6. 6. Therapiekippbrett nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den kurzen Breitseiten der Grundplatte Klettbänder (3) aufgeklebt sind.
  7. 7. Therapiekippbrett nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Paare von quadratischen Vierkantprofilen (4) vorgesehen sind, deren Seitenlänge der Breite des Klettbandes entspricht, weiche ebenfalls mit Klettbändern versehen sind, sodass sie an den Breitseiten der Grund- platte (1) anklettbar sind.
  8. 8. Therapiekippbrett nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Paare der Vierkantprofile (4) jeweils unterschiedliche Dicke haben, wodurch der jeweils maximal mögliche Drehumfang um die Kippachse limitiert werden kann.
  9. 9. Therapiekippbrett nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Grundbrettes (1) mit einem rutschfesten Belag versehen ist.
AT195494A 1994-10-17 1994-10-17 Therapiekippbrett mit variierbarer kippachse und viriierbarem drehumfang um die kippachse AT400923B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1997715A (en) * 1931-03-16 1935-04-16 Breen Frederick Paul Exercising device
CH333215A (fr) * 1955-03-05 1958-10-15 Washburn Stanley Engin de gymnastique pour développer le sens de l'équilibre
US2930613A (en) * 1958-10-13 1960-03-29 Katz Harold Toy for balancing and walking
DE2239545A1 (de) * 1972-08-11 1974-02-21 Heinrich Liesen Kippbeinliege
FR2421635A1 (fr) * 1978-04-07 1979-11-02 Herveou Claude Appareil de gymnastique et plus particulierement de gymnastique reeducative

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