AT4023U1 - Spannglied - Google Patents

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AT4023U1
AT4023U1 AT0805000U AT80502000U AT4023U1 AT 4023 U1 AT4023 U1 AT 4023U1 AT 0805000 U AT0805000 U AT 0805000U AT 80502000 U AT80502000 U AT 80502000U AT 4023 U1 AT4023 U1 AT 4023U1
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cladding tubes
tubes
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AT0805000U
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Thal Hermann Dipl Ing
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Spannglied mit einer Monolitze 1, welche zum Zweck der Möglichkeit eines Austausches in einem Hüllrohr 7 allenfalls mit Abstand zwischen Monolitze 1 und Hüllrohr 7 angeordnet ist, wobei der Zwischenraum 8 durch ein Korrosionsschutzmittel, z.B. eine dauerplastische Masse, ausgefüllt und mehrere Hüllrohre 7 zu einem Band zusammengefasst sind.

Description


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  Die Erfindung betrifft ein Spannglied gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1. 



   Spannglieder dieser Art sind durch die EP 0 777 020 Al bekanntgeworden. Sie offenbart ein bandförmiges Vorspannelement, bei welchem mehrere, in mindestens einer Reihe unabhängig 
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 baut wurden. Obwohl die   bekannten   Vorspannelemente zufriedenstellende Ergebnisse geliefert haben, hat sich im Zuge der Weiterentwicklung der Bedarf ergeben, die Hüllrohrbänder im Werk zu fertigen und an der Baustelle mit den Monolitzen zu vereinigen. 



   Diese Aufgabe wird bei einem Spannglied der eingangs erwähnten Art durch die Massnahme nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst. Diese Massnahme ermöglicht es, die Monolitzen erst in einem zweiten Arbeitsgang in das Band der Hüllrohre, vorzugsweise erst auf der Baustelle einzuschieben. Dieses Einschieben kann vor dem Betonieren eines Bauwerkes geschehen oder es kann auch dann geschehen, wenn zunächst die Hüllrohrbänder einbetoniert werden, worauf in die Öffnungen der Hüllrohrbänder die Monolitzen einzeln eingeschoben werden. Mit diesem Verfahren bestehen auch die Möglichkeiten, das Bauwerk abschnittsweise herzustellen, indem man die Hüllrohre abschnittsweise einbaut und einen Gesamthüllrohrkanal herstellt, welcher über das gesamte Bauwerk reicht. 



   Weitere Vorteile ergeben sich durch die Massnahmen nach den   unteransprüchen.   



   In den Zeichnungen stellt Fig. 1 einen Querschnitt eines an sich bekannten Spanngliedes dar. Die weiteren Figuren zeigen Ausführungsformen der erfindungsgemässen Bauart des Spanngliedes, und zwar Fig. 2 einen Querschnitt bandförmiger Spannglieder, Fig. 3 eine ähnliche Ausführungsform mit einem Hüllrohrbündel und Monolitzen, teils in einbetoniertem Zustand, Fig. 4 zwei Hüllrohrbändergruppen mit Monolitzen unter Verwendung von Abstandhaltern, Fig. 5 eine Kupplungsmuffe, durch die 

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 aufeinanderfolgende Hüllrohre verbunden werden und Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform eines bekannten Spanngliedes besitzt eine Monolitze   1,   bestehend aus einer von einem vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Mantel 2 umschlossenen Litze 3, welche im vorliegenden Fall aus einem mittigen Draht 4 und sechs diesen zopfartig umschliessenden Drähten 5 besteht. Die Litze 3 ist in einem Korrosionsschutzmittel 6 eingebettet, welches   z. B.   aus einer dauerplastischen Masse, Fett   od. dgl.   bestehen kann. Die Monolitze 1 ist von einem vorzugsweise aus Metall oder Kunststoffen bestehenden Hüllrohr 7 umschlossen, wobei zwischen Monolitze 1 und Hüllrohr 7 ein Zwischenraum 8 vorhanden ist, welcher leer oder ebenfalls durch ein Korrosionsschutzmittel, wie zuvor erwähnt, ausgefüllt sein kann. 



  Dieses Spannglied hat den Vorteil, dass im Bedarfsfall die ganze Monolitze 1 aus dem Hüllrohr 7 herausgezogen und durch eine andere ersetzt werden kann. 



   Spannglieder der erfindungsgemässen Bauart werden erfindungsgemäss, wie Fig. 2 zeigt, zu Bändern zusammengefasst, wobei die Hüllrohre 7 entlang der berührenden Erzeugenden durch Schweissung miteinander verbunden sein können. Die mit 9 angedeutete Schweissung kann punktförmig, abschnittsweise oder entlang der gesamten Länge des Hüllrohres 7 durchgeführt werden. Hiebei ist es möglich, mehrere Bänder,   z. B.   wie Fig. 3 zeigt, Mann an Mann an der 

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 Baustelle einzubetonieren, wobei der Beton, wie mit 10 angedeutet, auch in den Räumen zwischen den Hüllrohren 7 eingefüllt sein kann. Die Schweissung, welche auch als termische Klebung ausgeführt sein kann, kann an allen Berührungsstellen zwischen den Hüllrohren 7 vorhanden sein. 



  Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher Gruppen von Bändern nach Fig. 2 verlegt werden. Hiebei besteht die Möglichkeit, dass zwischen den Bändern einer jeden Gruppe ein Abstandhalter 11 und zwischen je zwei Bandgruppen im Abstand voneinander Haltebügel 12 U-förmig gebogen die einzelnen Gruppen voneinander trennen und alle Gruppen auf Tragstäben 13 aufgesetzt sind. 



  Die Herstellung und Verlegung der Spannglieder kann in folgender Weise erfolgen : Die Hüllrohre können im Werk zu Bändern verbunden, z. B. geschweisst, auf Trommeln aufgerollt und zur Baustelle gebracht werden. Die Hüllrohrbänder werden vertikal bzw. stehend betoniert, worauf die Monolitzen eingeschoben und nach Verankerung des einen Endes derselben in einem oder mehreren Ankerköpfen am anderen Ende einzeln oder in Gruppen oder in der Gesamtheit vorgespannt werden. Im Bereich der Verankerung werden die Bänder in die einzelnen Hüllrohre 7 aufgetrennt. 



  Für bestimmte Zwecke,   z. B.   im freien Vorbau, ist es erforderlich, die Hüllrohre 7 auf bestimmte Längen abzulängen und im Zug des abschnittsweisen Herstellen des Tragwerkes,   z. B.   einer Brücke, die aufeinanderfolgenden Rohrabschnitte durch eine Kupplungsmuffe 14 zu verbinden, wie aus den Fig. 5 bis ersichtlich ist. 



  Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene konstruktive Abänderungen vorgenommen werden. So ist es beispielsweise möglich, die Spannglieder bündelweise in verschiedenen Konfigurationen zusammen zu fassen und die Hüllrohre 7, wie beschrieben, zu schweissen. Hiebei kann die Schweissung fortlaufend bzw. im Durchlaufverfahren erfolgen.

Claims (9)

  1. Ansprüche : 1. Spannglied mit mindestens einer Monolitze zur Verwendung für Tragwerke im Bauwesen, welche in einem aus Metall, Kunststoff od. dgl. bestehenden Hüllrohr angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Hüllrohre (7) zu einem Band zusammengefasst sind.
  2. 2. Spannglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Hüllrohre (7) eines Bandes entlang einer Erzeugenden berühren und entlang der sich berührenden Erzeugenden durch eine punktweise, abschnittsweise oder entlang der gesamten Länge derselben vorhandene Schweissung (9) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Spannglied nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Reihen von Bändern, vorzugsweise parallel zueinander dicht aneinander angeordnet sind, so dass daraus ein rechteckiges Hüllrohrpaket entsteht.
  4. 4. Spannglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Hüllrohren (7) dicht aneinander gereiht sind und ein Hüllrohrpaket bilden.
  5. 5. Spannglied nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Bänder, allenfalls unter Zwischenschaltung von Abstandhaltern (11) in Abstand voneinander angeordnet sind.
  6. 6. Spannglied nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung mehrerer nebeneinander angeordneter Hüllrohre (7) die zwischen ihnen vorhandenen Zwischenräume offen bleiben.
  7. 7. Spannglied nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den Hüllrohren (7) mit Zement oder Kunststoff ausgefüllt ist. <Desc/Clms Page number 5>
  8. 8. Spannglied nach mindestens einem der vorangehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere aufeinanderfolgende Hüllrohre (7) bzw. Hüllrohrbänder durch ein gemeinsames Kupplungsstück bzw. eine gemeinsame Kupplungsmuffe (14) verbunden sind.
  9. 9. Spannglied nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Monolitze (1) und Hüllrohr (7) ein Spalt vorhanden ist, welcher mindestens 1 mm breit ist.
AT0805000U 1998-10-02 2000-06-30 Spannglied AT4023U1 (de)

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AT0805000U AT4023U1 (de) 1998-10-02 2000-06-30 Spannglied

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008070889A1 (de) * 2006-12-11 2008-06-19 Hermann Thal Bewehrung von betonkonstruktionen
EP2034103A1 (de) * 2007-09-10 2009-03-11 Hermann Thal Bandförmiges Vorspannelement

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AT12478U1 (de) * 2006-12-11 2012-06-15 Thal Hermann Bewehrung von betonkonstruktionen
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