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Die Erfindung betrifft eine Wasserwaage, die aus einem zumindest eine ebene Auflagefläche aufweisenden Stab, an dem zumindest eine Libelle festgelegt ist, gebildet ist.
Derartige bisher bekannte Wasserwaagen sind als quaderförmiger fester Stab ausgeführt Mithilfe solcher Wasserwaagen kann der exakt horizontale bzw. vertikale Verlauf von ebenen Flächen überprüft werden. Sie können jedoch nicht dazu verwendet werden, auf gekrümmten Oberflächen die Horizontale bzw. Vertikale zu ermitteln, da sie auf derartigen Flächen nur unzureichend gut angelegt werden können
Aufgabe der Erfindung Ist es daher, eine Wasserwaage der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, welche auch auf gekrümmt verlaufende Flächen angelegt werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Stab aus einer Vielzahl von Einzelelementen, welche fluchtend nebeneinander auf einem dehnungssteifen Band festgelegt sind, gebildet ist.
Die Wasserwaage ist somit lediglich in eine Richtung verformbar und an gekrümmte Flächen anlegbar, die für eine korrekte Messung notwendige Bedingung der ebenen Auflagefläche ist stets gegeben.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass sämtliche Einzelelemente gleiche geometrische Abmessungen aufweisen.
Durch diese Massnahme werden sämtliche Kanten des Stabes durchgehend und parallel zueinander verlaufend ausgebildet, sodass die Wasserwaage in verschiedenster Weise auf die zu vermessende Fläche angelegt werden kann.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen, dass sämtliche Einzelelemente quaderförmig ausgebildet sind.
Dadurch kann die Wasserwaage besonders einfach und kostengünstig hergestellt werden.
Weiters kann vorgesehen sein, dass in ein Einzelelement eine zur Auflagefläche parallele erste Libelle und in ein weiteres Einzelelement eine zur Auflagefläche exakt im rechten Winkel verlaufende weitere Libelle eingearbeitet ist
Somit kann mit einem einzigen Instrument sowohl die Horizontale als auch die Vertikale überprüft bzw. ermittelt werden.
Die Erfindung wird nun anhand der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform näher beschrieben.
Es zeigen : Fig. 1 a, b eine erfindungsgemässe Wasserwaage in Grund-und Aufriss :
Fig. lc die erfindungsgemässe Wasserwaage gemäss Fig. 1 a, b im Seitenriss und
Fig. 2a, b die erfindungsgemässe Wasserwaage gemäss Fig. la. b in zwei verschiedenen Einsatzfällen Im Schräg- und im Grundriss.
Wie am besten aus Fig. la-c, die eine erfindungsgemässe Wasserwaage in unverformten Zustand zeigen, zu erkennen ist, ist diese aus einer Vielzahl von Einzelelementen 2, welche fluchtend nebeneinander auf einem dehnungssteifen Band 1 festgelegt sind, gebildet.
Durch die Eigenschaften des Bandes 1 ist diese Wasserwaage in der Art verformbar, dass deren Begrenzungsflächen 5 stets planparallel bleiben, die Vorderfläche 6 bzw. die das Band 1 tragende Fläche der Wasserwaage jedoch an Rundungen, Kanten o. dgl. angeformt werden kann.
Wie in den Zeichnungen dargestellt, ist es sinnvoll, sämtliche Einzelelemente 2 mit gleichen geometrischen Abmessungen z. B. quaderförmig auszubilden, weil die Wasserwaage dadurch auf allen ihren Begrenzungsflächen 5, 6 auf- bzw angelegt werden kann.
Die gezeigte Form der Einzelelemente 2 ist jedoch beispielhaft zu verstehen. Für die ordnungsgemässe Funktion der Wasserwaage ist lediglich wichtig, dass durch die Aneinanderreihung der Einzelelemente 2 zumindest eine ebene Auflagefläche 5 gebildet wird. Dementsprechend könnten die Einzelelementen 2 auch als dreieckige, sechseckige oder allgemein n-eckige gerade Prismen ausgebildet sein.
Ähnlich einer herkömmlichen starren Wasserwaage weist die erfindungsgemässe Wasserwaage eine in ein Einzelelement 2 eingearbeitete zur Auflagefläche 5 parallele, für horizontale Messungen dienende erste Libelle 3 und eine in ein weiteres Einzelelement 2 eingearbeitete zur Auflagefläche 5 exakt im rechten Winkel verlaufende, für vertikale Messungen dienende weitere Libelle 4 auf
Zwei Anwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemässen Wasserwaage sind in den Fig 2a, b dargestellt.
Bei konkaven Rundungen, wie in Flg. 2a dargestellt, wird die Wasserwaage 10 mit ihrer Vorderfläche 6 an die Rundung angelegt.
Konkret wird die Wasserwaage 10 in Fig. 2a dazu benützt. um den exakt vertikalen Verlauf einer Kante 11 einer Rundung 7 zu überprüfen. Die Wasserwaage 10 wird mit einer ihrer Begrenzungsflächen 5 an der Kante 11 der Rundung 7 so ausgerichtet, dass die Begrenzungsflächen 5 parallel zur Rundungskante 11 liegen. Die normal zu den Begrenzungsflächen 5 angeordnete Libelle 4 zeigt das Ergebnis der Messung, bzw erlaubt eine Justierung. Die Wasserwaage 10 könnte zur vertikalen Ausrichtung der in Fig. 2a dargestellten Rundungskante 11 auch auf der Aussenfläche 12 der Rundung 7 aufgelegt und entlang der
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Rundungskante 11 ausgerichtet werden.
Beim Einsatz der Wasserwaage für konvexe Rundungen, Fig. 2b zeigt als Beispiel dafür eine Säule 8, wird die Wasserwaage mit der das Band 1 tragenden Seite angelegt.
Auf der Säule 8 gemäss Fig. 2b soll z. B. eine exakt horizontale Linie gezeichnet oder ein Gegenstand honzontal ausgenchtet werden. Dazu wird die flexible Wasserwaage 10 mit der bandtragenden Fläche an die Säule 8 angelegt und entsprechend der Säulenoberfläche verformt. Gemäss der Anzeige der Libelle 3 werden die Enden der flexiblen Wasserwaage 10 solange vertikal verschoben, bis die Begrenzungsflächen 5 genau honzontal liegen.
Patentansprüche
EMI2.1
legt sind, gebildet ist.