AT403143B - Verschlussvorrichtung für einen fahrzeugtank-einfüllstutzen - Google Patents

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    • B60K15/03Fuel tanks
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Description

AT 403 143 B
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verschlußvorrichtung für einen Fahrzeugtank-Einfüllstutzen, der eine mit einer Klappe versehene Öffnung für den Durchtritt des Füllrohres einer Zapfpistole aufweist, wobei die Klappe durch eine Feder gegen den unterseitigen Rand der Öffnung vorgespannt und zusätzlich mit Hilfe einer Anpreßeinrichtung in Schließrichtung belastbar ist.
Diese Art von Verschlußvorrichtung erzielt eine perfekte Abdichtung des Einfüllstutzens alleine mit Hilfe der Klappe. Wenn die Betätigungseinrichtung in der Entlastungsstellung ist, kann die Klappe durch Einführen der Zapfpistole beiseite geschwenkt werden. Beim Abziehen der Zapfpistole schließt die Klappe durch Federkraft und wird durch Belastung mittels der Betätigungseinrichtung abgedichtet.
Diese Konstruktion hat jedoch zur Folge, daß ein allfälliger Kraftstoffrest über der Klappe in der Einfüllstutzenmündung stehenbleiben kann. Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Verschlußvorrichtung der einleitend genannten Art so weiterzubilden, daß ein Verbleib von Restkraftstoff oberhalb der Klappe vermieden wird bzw. dieser Restkraftstoff wiedergewonnen werden kann. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in die Bewegungsbahn der Klappe im Bereich vor ihrer Schließstellung ein Rastvorsprung ragt, an dem die Klappe durch ein elastisches Ausweichen der Klappe und/oder des Rastvorsprunges unter Kraftaufbringung vorbeibewegbar ist.
Auf diese Weise bleibt die Klappe nach dem Abziehen des Füllrohres einen Spaltbreit offen, indem sie an dem Rastvorsprung anliegt, so daß ein allfälliger Kraftstoffüberschuß in den Einfüllstutzen ablaufen kann. Das Beaufschlagen der Klappe durch die Betätigungseinrichtung drückt die Klappe anschließend an dem Rastvorsprung vorbei in ihre Schließstellung.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Rastvorsprung durch eine radial einwärts gerichtete Riefe in einer an Rand der Öffnung axial eingespannten Federzunge gebildet ist. Dies stellt eine fertigungstechnisch besonders einfache und kostengünstige Ausführungsform dar.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen die Fig. 1 bis 3 die Verschlußvorrichtung im Längsschnitt während des Tankvorganges, am Ende des Tankvorganges und im Fährbetrieb. ln den Fig. 1 bis 3 ist das obere Ende eines Einfüllstutzens 1 gezeigt, dessen (nicht dargestelltes) unteres Ende zu einem Fahrzeug-Kraftstofftank führt. In das obere Ende des Einfüllstutzens 1 ist ein etwa topfförmiger Einsatz 2 dicht eingesetzt, welcher an seinem unteren Ende eine Öffnung 3 verringerten Durchmessers für den Durchtritt des Füllrohres 4 einer (nicht weiter dargestellten) Zapfpistole aufweist. Die Öffnung 3 ist mit Hilfe einer einseitig angelenkten Klappe 5 verschließbar, welche durch eine Feder 6 gegen den unterseitigen Rand der Öffnung vorgespannt ist.
Das obere Ende des Einfüllstutzens 1 mitsamt dem Einsatz 2 durchsetzt unter Zwischenschaltung einer Dichtmanschette 7 eine Öffnung 8 in einem zurückgesetzten Bereich einer Fahrzeugkarosserie 9. Der zurückgesetzte Bereich kann durch eine entsprechende (nicht dargestellte) Karosserieklappe abgedeckt werden.
Zum dichten Verschließen der Öffnung 3 im Fährbetrieb ist neben der Klappe 5 ein Anpreßfinger 10 angelenkt, welcher mit Hilfe einer Betätigungseinrichtung 11 gegen die Unterseite der Klappe 5 beaufschlagbar ist (siehe Fig. 3). Der Anpreßfinger 10 ist bei dem gezeigten Beispiel ein zweiarmiger Hebel, und die Betätigungseinrichtung 11 umfaßt einen verschwenkbaren, an seinem Ende mit einer federbelasteten Andruckrolle 12 versehenen Nocken 13, welcher auf den einen Hebelarm des Anpreßfingers 10 drückt und dessen anderen Hebelarm gegen die Unterseite der Klappe 5 preßt (Fig. 3). Anstelle der gezeigten Anpreßfinger- und Betätigungseinrichtungskonstruktion ist auch jede andere Form von Anpreßeinrichtung für die Klappe 5 möglich.
Das Verschwenken des Nockens 13 erfolgt über eine Welle 14, die von einem geeigneten, z.B. elektrischen, hydraulischen oder pneumatischen (nicht dargestellten) Servomotor angetrieben wird. Auch eine Handbetätigung ist möglich.
Um einen anfälligen, nach dem Abziehen des Füllrohres 4 oberhalb der Klappe 5 verbleibenden Kraftstoffüberschuß in den Tank abfließen zu lassen, dient die folgende Konstruktion. In die Bewegungsbahn 15 der Klappe 5 ragt im Bereich vor ihrer Schließstellung ein Rastvorsprung 16. Der Rastvorsprung 16 wird bei dem gezeigten Beispiel durch eine radial einwärts gerichtete Riefe in einer Federzunge 17 gebildet, die am Rand der Öffnung 3 in Axialrichtung eingespannt ist. Durch das Einführen des Füllrohres 4 (Fig. 1) wird die Klappe 5 an dem Rastvorsprung 16 vorbeigedrückt, wobei die Federzunge 17 elastisch ausweicht. Beim Abziehen des Füllrohres 4 nach beendetem Tankvorgang, wenn der Anpreßfinger 10 noch nicht betätigt ist (Fig. 2), liegt die Klappe 5 vor dem Erreichen ihrer Schließstellung am Rastvorsprung 16 auf, so daß ein kleiner Spalt 18 für den Ablauf des Restkraftstoffes verbleibt. Es versteht sich, daß die Federkräfte der Feder 6 und der Federzunge 17 so aufeinander abgestimmt sein müssen, daß die Kraft der Feder 6 alleine nicht in der Lage ist, die Klappe 5 am Rastvorsprung 16 vorbeizudrücken. Erst die zusätzliche Kraft des 2

Claims (3)

  1. AT 403 143 B Anpreßfingers 10 vermag die Klappe 5 am Rastvorsprung 16 vorbei in ihre Schließstellung zu drücken (Fig. 3). Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellte Form des Rastvorsprunges beschränkt, vielmehr kann jede in der Technik bekannte Rastkonstruktion verwendet werden. Beispielsweise könnte anstelle der gezeigten Federzunge 17 eine elastische Kunststofflippe vorgesehen werden, oder auch ein Rastmechanismus am Ort der Ablenkung der Klappe 5. Anstelle oder zusätzlich zu der elastischen Ausbildung oder Lagerung des Rastvorsprunges 16 könnte sogar die Klappe selbst oder zumindest ein Teil derselben elastisch ausgebildet oder angelenkt sein, um ein Vorbeidrücken z.B. an einem starren Rastvorsprung 16 zu ermöglichen, oder auch nur um das Überwinden eines elastischen Rastvorsprunges 16 zu unterstützen. Patentansprüche 1. Verschlußvorrichtung für einen Fahrzeugtank-Einfüllstutzen, der eine mit einer Klappe versehene Öffnung für den Durchtritt des Füllrohres einer Zapfpistole aufweist, wobei die Klappe durch eine Feder gegen den unterseitigen Rand der Öffnung vorgespannt und zusätzlich mit Hilfe einer Anpreßeinrich-tung in Schließrichtung belastbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in die Bewegungsbahn (15) der Klappe (5) im Bereich vor ihrer Schließstellung ein Rastvorsprung (16) ragt, an dem die Klappe (5) durch ein elastisches Ausweichen der Klappe (5) und/oder des Rastvorsprunges (16) unter Kraftaufbringung vorbeibewegbar ist.
  2. 2. Verschlußvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastvorsprung (16) durch eine radial einwärts gerichtete Riefe in einer am Rand der Öffnung (3) axial eingespannten Federzunge (17) gebildet ist. Hiezu
  3. 3 Blatt Zeichnungen 3
AT189595A 1995-11-21 1995-11-21 Verschlussvorrichtung für einen fahrzeugtank-einfüllstutzen AT403143B (de)

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DE4039269C1 (en) * 1990-12-08 1992-02-06 Mercedes-Benz Aktiengesellschaft, 7000 Stuttgart, De Self-closing fuel tank seal for filling tube - has lock automatically securing closure cap on filling aperture sealing seat

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