AT403768B - Verfahren zum herstellen eines alpin- oder langlaufskis und ski - Google Patents

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Description

AT 403 768 B
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Alpin- oder Langlaufskis, der aus einem durchgehenden, den oberen Teil des Skis bildenden Längsbalken und einer ebenfalls durchgehenden, den unteren Teil des Skis bildenden Laufsohle besteht, wobei der Skikörper zunächst ohne Endkrümmungen hergestellt und dann mindestens an einem Ende durch Formgebung mit einer Krümmung versehen wird, und einen nach diesem Verfahren hergestellten Ski.
Ein solches Verfahren ist der US-2 371 305 A als bekannt zu entnehmen. Diese Druckschrift beschreibt ein Verfahren zum Herstellen von Skiern, bei dem ein aus mehreren Schichten bestehenden Skikörper als Vorformling hergestellt wird, wobei im Bereich der Skispitze zunächst keine Verbindung zwischen den Schichten vorgesehen ist. Erst beim Verformen der Skispitze wird der zwischen den Schichten vorhandene Zwischenraum durch einen Schmelzkleber ausgefüllt, wodurch das Krümmen der Skispitze erleichtert wird, weil nicht der gesamte Querschnitt einer Biegebeanspruchung unterworfen wird. Dieses Verfahren ist kompliziert, weil zunächst der Bereich der Skispitze von einer Verbindung ausgespart wird und dann in den engen Spalt ein Kleber eingebracht werden muß.
Aus der FR-2 627 700 A ist ein Verfahren zum Herstellen eines Skis als bekannt zu entnehmen, wobei zwei Untereinheiten durch eine Schicht aus thermoplastischem Material miteinander in einer Form verklebt werden. Nach Abkühlung behält der Ski die Form, welche ihm dadurch die Form gegeben ist, also einschließlich der Krümmung am vorderen bzw. am hinteren Ende. Ein besonderer Verfahrensschritt zum Herstellen der Krümmung ist nicht vorgesehen, vielmehr dient das Wiedererweichen der Verbindungsschicht dazu, die Form des Skis insgesamt zu verändern oder den Ski durch Austausch von defekten Untereinheiten zu reparieren.
Die Skier weisen im allgmeinen eine untere Laufsohle auf, welche mit zwei seitlichen Wänden längs zweier unterer Kanten verbunden ist, welche mit Metallkanten versehen sind, wobei die seitlichen Wände mit einer Oberseite verbunden sind. Die Skier haben eine im Verhältnis zu ihrer Länge relativ kleine Breite, wodurch eine Längsrichtung bestimmt wird. Das vordere Ende des Skis ist nach oben umgebogen, um eine Schaufel zu bilden. Das hintere Ende des Skis ist leicht nach oben umgebogen, um den Absatz bzw. die Ferse zu bilden. Der Zwischenabschnitt des Skis ist gewölbt. Wenn daher ein Ski auf einer ebenen Oberfläche positioniert wird, ruht er im unbelasteten Zustand auf einer vorderen und auf einer hinteren Kontaktlinie, die quer zur Längsachse des Skis verlaufen.
Die derzeitigen Skier weisen im allgemeinen einen zusammengesetzten Aufbau auf, bei welchem verschiedene Materialien kombiniert sind, derart, daß jedes von ihnen optimal wirkt unter Berücksichtigung der Verteilung der mechanischen Belastungen während der Benutzung des Skis. So weist der Aufbau im allgemeinen periphere Schutzelemente, innere Widerstands- bzw. Festigkeitselemente, um den Biege- und Torsionsbelastungen zu widerstehen, und einen Kern auf. Diese Elemente werden im allgemeinen unter Hitze in einer Form zusammengefügt, welche die abschließende Gestalt des Skis aufweist, mit einem vorderen, stark zu einer Schaufel hochgezogenen Abschnitt, einem hinteren, leicht zu einer Ferse hochgezogenen Abschnitt und einem mittleren gewölbten Längsabschnitt. Es sind Endbearbeitungsabschnitte erforderlich, um eine gute Regelmäßigkeit der unteren Gleitfläche der Laufsohle und der Oberseite des Skis zu gewährleisten.
Aufgrund der relativ komplexen Form des Skis, insbesondere der Anwesenheit der gekrümmten Schaufel und der Ferse, erfordern die Schritte des Zusammbenbauens in der Form, daß die Konfiguration dieser Form relativ komplex ist. Außerdem sind die Einstellung und Halterung der Elemente untereinander in der Form infolge der Endkrümmungen komplexe und schwierige Vorgänge. Schließlich sind die Endbearbeitungsschritte infolge der Krümmungen erheblich komplexer, als wenn es sich um ebene Oberflächen handelm würde.
Die vorliegende Erfindung hat insbesondere zum Ziel, die Unzulänglichkeiten der bekannten Verfahren zu vermeiden und ein neues Verfahren und einen neuen Skiaufbau vorzuschlagen, welche die Herstellung des Skis in mehreren Schritten ermöglichen, wobei insbesondere ein Zwischenschritt vorgesehen ist, im Verlaufe dessen der Ski ohne Schaufel- und Fersenkrümmungen zusammengebaut und geformt wird, derart daß die Bearbeitungsschritte zur Endbearbeitung der unteren Gleitfläche und der Oberseite des Skis im ebenen Zustand vorgenommen werden können und daß die Einstellung und Halterung der Elemente vor dem Zusammenbau erleichtert werden. Danach sollen die Endkrümmungen hergestellt werden.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, die gleichzeitige Endbearbeitung der oberen und unteren Seite des Skis zu ermöglichen, wobei von der Abwesenheit von Schaufel- und Fersenkrümmungen profitiert wird, da dieses gleichzeitige Bearbeiten am Ski im ebenen Zustand einfacher durchzuführen ist.
Nach dem Zwischenschritt des Zusammenbaus und/oder nach dem Endbearbeitungsschritt werden die Skier im ebenen Zustand leicht gestapelt oder transportiert, da ihre Enden ohne Krümmung keinerlei Hindernisse mit sich bringen, unabhängig von der Länge der Skier. 2
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Gemäß einem anderen Ziel der Erfindung erlaubt das Verfahren die Herstellung mehrerer Skiformen, ausgehend von einem gleichen Vorformling, wobei verschiedene Schaufel- und Fersenkrümmungen, ausgehend vom gleichen Skigrundaufbau, dem Ski jeweils erteilt werden.
Gemäß einem anderen Ziel der Erfindung erfolgt der Zusammenbau des Skiaufbaus in einer Form und einer Presse, deren Konfigurationen besonders einfach sind und keine hochgezogenen vorderen oder hinteren Teile aufweisen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Differenzierung der Skier und eine individuelle Anpassung der Skier an den Benutzer zu ermöglichen, ohne daß eine Formenänderung erforderlich ist.
Die vorliegende Erfindung kann vorzugsweise bei allen traditionellen Skiherstellungsverfahren angewendet werden. Es wird festgestellt, daß man häufig Schwierigkeiten hat, eine Skigestalt in sehr reproduzierbarer Weise zu erzielen, insbesondere bezüglich der Skienden. Die vorliegende Erfindung bewirkt, diese Unzulänglichkeiten zu vermeiden und die Reproduzierbarkeit der Gestalt erheblich zu verbessern.
Um diese Ziele und andere zu erreichen, besteht das erfindungsgemäße Verfahren aus folgenden Schritten: - Der Längsbalken und die Laufsohle werden auf ihrer ganzen Länge durch eine reversible Verklebung fest miteinander verbunden; - zum Herstellen der Krümmung wird die feste Verklebung vor oder während der Formgebung aufgehoben, um ein gegenseitiges Gleiten von Längsbalken und Laufsohle zu ermöglichen; - nach der Formgebung erfolgt die Formhaltung durch Wiederverfestigung der die Verklebung bewirkenden, vorzugsweise aus wärmeschmelzendem Material bestehenden Kleberschicht.
Besteht die Klebershicht aus wärmeschmelzbarem Material kann die Aufhebung der Formgebung einfach durch Wärmezufuhr erfolgen.
Zur Erzielung einer besonders formstabilen Ausführungsform werden der Längsbalken mit einem oberen, im wesentlichen ebenen Verstärkungselement und die Laufsohle mit einem unteren, im wesentlichen ebenen Verstärkungselement versehen und die Klebershicht ist in dem Bereich vorgesehen, welcher zwischen dem oberen Verstärkungselement und dem unteren Verstärkungselement angeordnet ist.
Vorzugsweise erfolgt die Herstellung des Skis bei Verwendung einer wärmeschmelzbaren Kleberschicht dadurch, daß im Verlaufe des Herstellens der Krümmung der Krümmungsabschnitt des Skis auf eine Temperatur erwärmt wird, welche größer als die Erweichungstemperatur der Schicht aus wärmeschmelzbarem Material ist, daß der Krümmungsabschnitt in einer Form unter Erwärmung verformt wird, um ihm die gewünschte Gestalt zu geben, und daß eine Abkühlung des Krümmungsabschnittes erfolgt unter Formbeibehaltung bis zur Verfestigung der Schicht aus wärmeschmelzbarem Material.
Eine Beschleunigung des Verfahrens wird dadurch erzielt, daß im Verlaufe des Herstellens der Krümmung der gesamte Ski erwärmt wird, um gleichzieitig mit dem Herstellen der Krümmung dem mittleren Längsabschnitt des Skis eine Wölbung zu erteilen.
Wird der Ski dadurch hergestellt, daß der Ski nach dem Verkleben des Längsbalkens mit der Laufsohle eine vorbestimmte Wölbung aufweist und daß im Verlaufe der Herstellung der Krümmung allein die Endabschnitte des Skis geformt werden, so kann er in den Endabschnitten noch individuell gestaltet werden und vorzugsweise erfolgt nach dem Verkleben des Längsbalkens und der Laufsohle, aber vor dem Herstellen der Krümmung, eine einfache Oberflächenendbearbeitung des Skis.
Zur individuellen Gestaltung eines Skis weist dieser mindestens eine Schicht aus wärmeschmelzbarem Material auf, welche mindestens in einem Bereich in der Nähe eines der Enden des Skis angeordnet ist, wobei die Schicht im Skiquerschnitt zwischen einem oberen Verstärkungselement und einem unteren Verstärkungselement angeordnet ist und im allgemeinen parallel zur Laufsohlenoberfläche verläuft. Vorzugsweise ist eine Schicht aus wärmeschmelzbarem Material vorgesehen, welche in dem Längsabschnitt des Skis angeordnet ist, welcher sich vom vorderen Ende des Skis bis zur vorderen Bodenkontaktlinie erstreckt, um die Schaufelkrümmung beliebig gestalten zu können.
Vorzugsweise hat der Ski einen Kastenaufbau, bei welchen das obere Verstärkungselement in der Gebrauchslage einen umgekehrt U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei die seitlichen Wände des oberen Verstärkungselementes geneigt sind, um die Verformung des Verstärkungselementes während des Herstellens der Krümmung zu erleichtern.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorleigenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschriebung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Skis gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht eines Skis gemäß der Erfindung,
Fig. 3 einen Querschnitt des Skis längs der Ebene A-A der Fig. 2 bei einer Ausführungsform mit Kastenaufbau, 3
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Fig. 4 einen Querschnitt des Skis der Fig. 1 längs der Ebene A-A bei einer Ausführungsform mit Sandwichaufbau,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Laufsohle des Skis von oben, wobei die Schichten aus wärmeschmelzbarem Material in den Endabschnitten dargestellt sind,
Fig. 6 einen ersten Schritt des Herstellungsverfahrens gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 7 einen zweiten Schritt des gleichen Verfahrens,
Fig. 8 den Formungsschritt der Krümmungen der Endabschnitte des Skis (Schaufel, Ferse) gemäß der Erfindung
Fig. 9 eine besondere Ausführungsform des Endbearbeitungsschrittes,
Fig.10 eine Seitenansicht des geschnittenen Skis in einem seiner Endabschnitte gemäß der Erfin dung,
Fig.11 den Endabschnitt des Skis aus der Fig. 10 nach der Formgebung,
Fig.12 einen Längschnitt eines Längsabschnittes des Skis bei der Weiterbearbeitung gemäß der
Erfindung bei einer anderen Ausführungsform,
Fig.13 eine andere Anordnung der Trennebenen im Querschnitt und
Fig.14 eine weitere Anordnung der Trennebenen im Querschnitt.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ski weist in bekannter Weise einen mittleren gewölbten Längsabschnitt 1 auf mit einer unteren konkaven Gleitfläche 2 und einer konvexen Fläche 3, wobei der mittlere Längsabschnitt 1 den größten Teil der Länge des Skis einnimmt und in einem vorderen, in Form einer Schaufel hochgezogenen Abschnitt 4 und einem hinteren, in Fersenform ebenfalls hochgezogenen Abschnitt 5 endet. Der hintere Fersenabschnitt 5 hat eine relativ kurze Länge und die Krümmung ist relativ gering. Im Gegensatz hierzu ist der vordere Abschnitt 4 in Schaufelform länger und höher bzw. hochgezogener. Für einen Erwachsenenski ist die Größenordnung der Länge des mittleren Längsabschnittes 1 z.B. 1,5 m und im Ruhezustand weist seine Wölbung ungefähr einen Krümmungsradius von 30 m auf. Die Größenordnung der Länge des vorderem Teils 4 ist ungefähr 20 cm und sein Krümmungsradius ist ebenfalls ungefähr 20 cm. Die Größenordnung der Länge des hinteren Abschnitts 5 ist ungefähr 5 cm und sein Krümmungsradium ungefähr 20 cm.
Wie dies im Querschnitt z.B. in den Fig.3 und 4 dargestellt ist, wird der Ski in der Nähe seines vorderen und/oder hinteren Endes durch seine untere Gleitfläche 2 begrenzt, welche mit den beiden Seitenwangen 6 und 7 längs unterer Stahlkanten 8 und 9 verbunden ist. Die Seitenwangen 6 und 7 sind mit der Oberseite 3 des Skis verbunden.
Die inneren bekannten Skiaufbauten verteilen sich auf zwei Grundfamilien, jeweils dargestellt in den Fig. 3 und 4.
In Fig. 3 ist ein Kastenaufbau dargestellt mit einem oberen starren Verstärkungselement 16 in Schalenform mit U-förmigem Querschnitt, welches eine obere Wand 10 und zwei seitliche Wände 11 und 12 bildet, welche einen Kern 13 einschließen. Die Gesamtheit ist durch ein unteres Element 130 geschlossen, welches aus Metallkanten 8 und 9, einer Polyethylenschicht 14, welche die Gleitfläche 2 bildet, und einem unteren plattenförmigen Verstärkungselement 15 besteht. Eine Oberflächenschicht 100 bedeckt die Schale 16 und bildet das Dekor des Skis.
Der Kern 13 kann aus verschiedenen Materialien bestehen; so kann der Kern 13 ein Polyurethanschaum sein, welcher das Herz des Skis auf der im wesentlichen vollständigen Länge einnimmt. In anderen Fällen ist der Kern 13 ein interzelluläres Element, welches in der Nähe des vorderen und/oder hinteren Endes des Skis auf jedem geeigneten Material, wie z.B. Kunststoffmaterial, Metall, Kautschuk usw. bestehen kann.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Sandwich-Ausführungsform wird der Aufbau von einem Kern 13 gebildet, welcher zwischen einem oberen, plattenförmigen Verstärkungselement 16 und einem unteren Element 130 angeordnet ist, welches den gleichen Aufbau wie bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform aufweist. Das untere Element weist insbesondere ein unteres plattenförmiges Verstärkungselement 15 auf. Das obere Verstärkungselement ist mit einer Oberflächenschicht 100 bedeckt und von zwei oberen Schutzkanten 17 und 18 eingefaßt.
Das vorliegende Verfahren, welches im nachfolgenden beschrieben wird, ist indifferent für den einen oder anderen der Skiaufbauten der Fig. 3 und 4 verwendbar. Das Verfahren wird in bezug auf die in Fig. 3 gezeigte, an sich bekannte Ausführungsform mit Kastenaufbau beschrieben.
Das Herstellungsverfahren weist im wesentlichen zwei Schritte auf: Einen ersten bzw. vorläufigen Schritt, im Verlaufe dessen der Zusammenbau der Einzelteile des Skis erfolgt, in Form eines relativ ebenen Vorformlings 101; einen auf den vorläufigen Schritt folgenden Weiterbearbeitungsschritt, im Verlaufe dessen die Enden des Skis in Schaufel- und Fersenform und gegebenenfalls die Wölbung des mittleren Teils des Skis durch Verformung des Vorformlings 101 gebildet werden. 4
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Bei der dargestellten Ausführungsform weist das Verfahren darüberhinaus noch einen Zwischenschritt auf, im Verlaufe dessen die Endbearbeitung der Oberflächen des Skis, insbesondere der Gleitfläche, erfolgt.
Bei einer vorteilhaften, in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform wird im Verlaufe des vorläufigen Schrittes im Aufbau des Skis mindestens eine Schicht 20 oder 21 aus wärmeschmelzbarem Material in mindestens einem Weiterbearbeitungsabschnitt nahe dem vorderen oder hinteren Ende des Aufbaus angeordnet. Die Schicht nimmt eine Zwischenposition in der Dicke des Aufbaus ein und verläuft im wesentlichen parallel zur Sohlenfläche. Die Schicht 20 oder 21 bestimmt eine Trennebene 22 zwischen einem oberen Aufbauteil mit dem oberen Verstärkungselement 16 und einem unteren Aufbauteil mit dem unteren Verstärkungselement 15. In der nachfolgenden Beschreibung und in den Patentansprüchen wird mit "Trennebene" eine Oberfläche bezeichnet, welche nicht notwenigerweise eben, sondern durch longitudinale Erzeugende gebildet ist. Die gegenüberliegenden, die Trennebene bildenden Oberflächen könne infolge Fehlens einer Befestigung aneinander durch Klebung, Schweißung oder jede andere Befestigungseinrichtung in der Trennebene aufeinander in Längsrichtung des Skis gleiten.
Bei einer besonderen Ausführungsform wird dieser erste Schritte in einer auf eine Temperatur von ungefähr 60 *C aufgewärmten Form verwirklicht, wobei der Skikern 13 zwischen dem unteren Element 130 und der aus der oberen Wand 10 und den Seitenwangen 11 und 12 gebildeten Schale angeordnet wird.In diesem Falle ordnet man z.B. auf der Oberseite des unteren Elementes 130 zwei Schichtabschnittes 20 und 21 aus wärmeschmelzbarem Materials jeweils in der Nähe des vorderen und hinteren Endes des unteren Elementes 130 an. Anschließend erfolgt die Verklebung der Gesamtheit der Einzelteile zu einem Balken, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist. Vorzugsweise weist die Schale von Beginn an eine gewölbte Form auf mit der Wölbung im mittleren Längsabschnitt, welche der fertige Ski aufweisen soll. Daher ist der in Fig. 7 dargestellte Balken ein gewölbter Balken.
In Fig. 9 ist eine Ausführungsform des Endbearbeitungsschrittes dargestellt. Der flache Vorformling 101 wird translationsmäßig mitgenommen bzw. angetrieben durch Führungseinrichtungen 30 und die zu bearbeitenden Oberflächen passieren kontaktmäßig eine oder mehrere Werkzeuge 102. Die Endbearbeitung der oberen und unteren Oberfläche des Skis kann daher gleichzeitig erfolgen. Während des in Fig. 8 dargestellten Weiterbearbeitungsschrittes werden der oder die Endabschnitte des Vorformlings 101 auf eine Temperatur erwärmt, welche geringfügig größer als die Erweichungstemperatur der Schicht 20 und/oder 21 aus wärmeschmelzbarem Material ist, und die Endabschnitte werden unter Wärme verformt, um ihnen die gewünschte Krümmung zu geben. Diese Verformung kann z.B. in einer Weiterbearbeitungsform erfolgen. Während der Verformung erfolgt ein Gleiten längs der Trennebene 22, wie dies in Fig. 10 und 11 dargestellt ist. Der mittlere Länsabschnitt 1 des Vorformlings bleibt unverändert, wobei der obere Aufbauteil fest mit dem unteren Aufbauteil verbunden bleibt. In dem mit der Schicht 20 bedeckten Bereich erlaubt die Erweichung der Schicht aus wärmeschmelzbarem Materil das Gleiten der unteren Oberfläche des Kerns 13 im Verhältnis zur oberen Oberfläche des unteren Verstärkungselementes 15, wie dies die beiden Pfeile 23 zeigen. Der obere Teil 24 des Skiaufbaus, welcher längs eines Bogens kleineren Durchmessers geformt ist, neigt dazu, sich im Verhältnis zum unteren Teil des Skiaufbaus, welcher längs eines Bogens größeren Durchmessers gekrümmt ist, zu verschieben. Anschließend läßt man die Gesamtheit unter Formerhaltung abkühlen bis zur Verfestigung der Schicht 20, 21 aus wärmeschmelzbarem Material. Die Verfestigung verhindert nunmehr jedes Gleiten der an die Trennebene grenzenden Oberflächen gegeneinander längs der Trennebene 22 und gewährleistet die Aufrechterhaltung der erhaltenen Krümmung. Das vordere Skiende 4 in Schaufelform und das hintere Ende 5 in Fersenform können vorteilhafterweise gleichzeitig geformt werden.
Bei der im Vorhergehenden beschriebenen Ausführungsform nimmt die Schicht 20, 21 aus wärmeschmelzbarem Material nur die Endabschnitte des Skis ein. Der mittlere Längsabschnitt des Skis weist keine Schicht aus wärmeschmelzbarem Material auf.
Es ist jedoch aus möglich, eine Schicht aus wärmeschmelzbarem Material vorzusehen, welche die Gesamtheit der Länge des Skis einnimmt. Wenn im Verlaufe des ersten Schrittes der Vorformling 101, welcher in Fig. 7 dargestellt ist, von Anfang an gewölbt ist, erbringt der mittlere Abschnitt der Schicht aus wärmeschmelzbarem Material keinen besonderen Effekt während des nachfolgenden Weiterbearbeitungsschrittes für die Formung des vorderen Endes 4 und des hinteren Endes 5 des Skis. Wenn man jedoch eine solche Schicht aus wärmeschmelzbarem Material auf der gesamten Länge des Skis verwendet, ist es möglich, während des ersten Schrittes einen Vorformling zu verwirklichen, welcher keine Wölbung aufweist. Die Wölbung kann dem Vorformling während des nachfolgenden Weiterbearbeitungsverfahrens aufgedrückt werden, indem ebenfalls der mittlere Abschnitt des Vorformlings erwärmt wird, um ihm die gesuchte Wölbung zu verleihen.
Unter Berücksichtigung der Krümmung, welche man dem Ski im vorderen Abschnitt 4, welcher die Schaufel bildet, verleihen soll, ist es vorteilhaft, eine Schicht 20 aus wärmeschmelzbarem Material 5
AT 403 768 B vorzusehen, welche den gesamten Bereich zwischen dem vorderen Schaufelende und der vorderen Kontaktlinie C-C einnimmt. Gleicherweise ist es vorteilhaft, eine Schicht 21 aus wärmeschmelzbarem Material vorzusehen, welche den gesamten Bereich zwischen dem hinteren Ende des Skis und der hinteren Kontaktlinie B-B einnimmt. In Fig. 5 sind im mittleren Schnitt in Draufsicht die beiden Schichten 20 und 21 aus wärmeschmelzbarem Material, welche auf die obere Oberfläche des unteren Elements 130 aufgebracht sind, dargestellt. Ein durch das vorliegende Verfahren erhaltener Ski weist somit eine solche Schicht 20, 21 aus wärmeschmetzbarem Material auf, welche in mindestens einem Längsabschnitt in der Nähe eines der Enden des Skis, vorzugsweise in beiden Längsabschnitten in der Nähe der beiden Enden des Skis, angeordnet ist. Während des Weiterbearbeitungsschrittes kann die Erwärmung der Weiterbearbeitungsabschnitte, welche die Schicht aus wärmeschmelzbarem Material aufweisen, durch äußere Zufuhr von Wärmeenergie, z.B. in einer Form, erfolgen. Man muß daher ein wärmeschmelzbares Material auswählen, dessen Schmelzpunkt kleiner als der Schmelzpunkt der anderen, den Ski bildenden Einzelteile ist. Gute Ergebnisse sind erzielt worden bei Verwendung eines wärmeschmelzbaren Materials wie Copolymere mit niedrigem Schmelzpunkt oder der EVA (Ethylenvinylacetat)-Art. Eine Schicht aus einem solchen Material mit einer Dicke von ungefähr 0,2 mm ist ausreichend. Während der Weiterbearbeitung zur Formgebung der Enden des Skis kann man die Weiterbearbeitungsabschnitte vorteilhafterweise auf eine Temperatur geringfügig größer als 100 *C erwärmen.
Bei der vorhergehenden Ausführungsform besteht die Trennebene 22 aus einer reversiblen Materialschicht, welche eine reversible Verfestigung des Weiterbearbeitungsabschnittes gewährleistet. Alternativ hierzu kann man in dem Vorformling 101 eine Trennebene 22 vorsehen, welche im Weiterbearbeitungsabschnitt keine Verfestigung der Oberflächen beiderseits der Trennebene aufeinander aufweist. Der obere Teil des Vorformlingaufbaus ist daher nur im mittleren Längabschnitt 1 fest mit dem unteren Teil des Vorformlingaufbaus verbunden, und die beiden Teile sind durch die Trennebene voneinander getrennt, wie dies in Fig. 12 schematisch dargestellt ist. Eine solche Ausführungsform kann z.B. erzielt werden unter Gewährleistung, bei dem Zusammenbau des Vorformlings einer lokalisierten Schweißung oder lokalisierten Klebung im mittleren Längabschnitt 1 des Aufbaus, wobei keine Verfestigungs- bzw. Befestigungseinrichtung im Weiterbearbeitungsabschnitt angeordnet ist. Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform kann man im Weiterbearbeitungsabschnitt eine Einrichtung vorsehen, welche die Schweißung oder Klebung während der Klebung des mittleren Längsabschnittes 1 verhindert. Diese Einrichtung wird anschließend entfernt, um das Gleiten der an die Trennebene 22 grenzenden Oberflächen gegeneinander in der Trennebene 22 während der Weiterbearbeitung zu erlauben. Bei diesen Ausführungsformen muß man eine Befestigungseinrichtung nach der Formgebung vorsehen, um die beiden, die Trennebene 22 bildenden Oberflächen miteinander fest zu verbinden. Man kann z.B. in den die Trennebene 22 bildenden Raum einen Klebstoff einführen, oder durch Erwärmung eine Schweißung vornehmen.
Die vorliegende Erfindung kann durch verwirklicht werden, daß eine einzige Trennebene, wie z.B. die Ebne 22, vorgesehen ist, welche das Gleiten eines oberen Aufbauteils im Verhältnis zu einem unteren Aufbauteil ermöglicht. Die Trennebene 22 kann vorteilhafterweise auf der Oberseite des unteren Verstärkungselementes 15 angeordnet sein. Alternativ hierzu kann eine Trennebene 122 längs der unteren Oberfläche des oberen Verstärkungselementes 16 verlaufend angeordnet sein, wie dies in Fig. 14 dargestellt ist. Eine andere vorteilhafte, in Fig. 13 dargestellte Möglichkeit besteht darin, eine untere Trennebene 22 auf dem Niveau der Oberseite des unteren Verstärkungselementes 15 und eine obere Trennebene 122 auf dem Niveau der unteren Oberfläche des oberen Verstärkungselementes 16 vorzusehen.
Die Schicht 20 oder 21 aus wärmeschmelzbarem Material, welche die Trennebene bildet, kann aus einem reversiblen Klebstoff bestehen, welcher unter der Wirkung eienr Temperauterhöhung erweicht. Der Klebstoff kann in flüssiger Form vorliegen, wenn er in dem Vorformling 101 angeordnet ist, oder in Form eines festen Bandes.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, die beiden Kontaktoberflächen der Trennebene nach der Weiterbearbeitungsformgebung durch Nietung fest miteinander zu verbinden.
Das vorliegende Verfahren, welches einen Weiterbearbeitungsschritt aufweist, während dessen mindestens eines der Enden des Skis gekrümmt wird, erfordert, daß ein Skiaufbau vorliegt, welcher eine solche Verformung erlaubt. Die Anwesenheit der Trennebene, welche das Gleiten eines oberen Aufbauteils im Verhältnis zu einem unteren Aufbauteil ermöglichst, ist ein erstes, diese Verformung begünstigendes Element. Im Falle eines Skis mit Kastenaufbau, welcher z.B. ein oberes Verstärkungselement 16 aufweist, welches im Querschnitt eine umgekehrte U-Form hat, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist, können die Verformungen relativ schwierig werden, wenn die Seitenwangen 11 und 12 rechtwinklig zur Unterseite 2 des Skis verlaufen. Es ist daher vorteilhaft für das vorliegende Verfahren, einen Skiaufbau zu verwenden, bei welchem die Seitenwangen geneigt sind, wobei die Seitenwangen vorzugsweise nach oben geneigt und 6

Claims (9)

  1. AT 403 768 B orientiert sind. Während der Weiterbearbeitung neigen die Seitenwangen dazu, leicht auszubauchen, wodurch die Verformung möglich wird. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorhergehenden beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern schließt verschiedene Abwandlungen und Verallgemeinerungen ein. Patentansprüche 1. Verfahren zum Herstellen eines Alpin- oder Langlaufskis, der aus einem durchgehenden, den oberen Teil des Skis bildenden Längsbalken und einer ebenfalls durchgehenden, den unteren Teil des Skis bildenden Laufsohle besteht, wobei der Skikörper zunächst ohne Endkrümmungen hergestellt und dann mindestens an einem Ende durch Formgebung mit einer Krümmung versehen wird, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: Der Längsbalken (100, 16) und die Laufsohle (14, 15) werden auf ihrer ganzen Länge durch eine reversible Verklebung fest miteinander verbunden: zum Herstellen der Krümmung wird die feste Verklebung vor oder während der Formgebung aufgehoben, um ein gegenseitiges Gleiten von Längsbalken (100, 16) und Laufsohle (14, 15) zu ermöglichen; nach der Formgebung erfolgt die Formhaltung durch Wiederverfestigung der die Verklebung bewirkenden, vorzugsweise aus wärmeschmelzendem Material bestehenden Kleberschicht (20).
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsbalken (100, 16) mit einem oberen, im wesentlichen ebenen Verstärkungselement (16) und die Laufsohle (14, 15) mit einem unteren, im wesentlichen ebenen Verstärkungselement (15) versehen werden und daß die Kleberschicht (20) in dem Bereich vorgesehen ist, welcher zwischen dem oberen Verstärkungselement (16) und dem unteren Verstärkungselement (15) angeordnet ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 bei Verwendung einer wärmeschmelzbaren Kleberschicht, dadurch gekennzeichnet, daß im Verlaufe des Herstellens der Krümmung der Krümmungsabschnitt des Skis auf eine Temperatur erwärmt wird, welche größer als die Erweichungstemperatur der Schicht aus wärmeschmelzbarem Material ist, daß der Krümmungsabschnitt in einer Form unter Erwärmung verformt wird, um ihm die gewünschte Gestalt zu geben, und daß eine Abkühlung des Krümmungsabschnittes erfolgt unter Formbeibehaltung bis zur Verfestigung der Schicht (20, 21) aus wärmeschmelzbarem Material (Fig. 5 bis 8).
  4. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Verlaufe des Herstellens der Krümmung der gesamte Ski erwärmt wird, um gleichzeitig mit dem Herstellen der Krümmung dem mittleren Längsabschnitt des Skis (1) eine Wölbung zu erteilen.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß der Ski nach dem Verkleben des Längsbalkens (100, 16) mit der Laufsohle (14, 15) eine vorbestimmte Wölbung aufweist und daß im Verlaufe der Herstellung der Krümmung allein die Endabschnitte (4, 5) des Skis geformt werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Verkleben des Längsbalkens (100, 16) und der Laufsohle (14, 15), aber vor dem Herstellen der Krümmung, die Oberflächenendbearbeitung des Skis erfolgt.
  7. 7. Ski, herstellt nach dem Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er mindestens eine Schicht (20, 21) aus wärmeschmelzbarem Material aufweist, welche mindestens in einem Bereich in der Nähe eines der Enden des Skis angeordnet ist, wobei die Schicht im Skiquerschnitt zwischen einem oberen Verstärkungselement (16) und einem unteren Verstärkungselement (15) angeordnet ist und im allgemeinen parallel zur Laufsohlenoberfläche verläuft.
  8. 8. Ski nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schicht (20) aus wärmeschmelzbarem Material vorgesehen ist, welche in dem Längsabschnitt des Skis angeordnet ist, welcher sich vom vorderen Ende des Skis bis zur vorderen Bodenkontaktlinie (C-C) erstreckt.
  9. 9. Ski nach Anspruch 7 oder 8 mit einem Kastenaufbau, bei welchem das obere Verstärkungselement (16) in der Gebrauchslage einen umgekehrt U-förmigen Querschnitt aufweist, dadurch gekennzeichnet, 7 AT 403 768 B daß die seitlichen Wände des oberen Verstärkungselementes (16) geneigt sind, um die Verformung des Verstärkungselementes während des Herstellens der Krümmung zu erleichtern. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 8
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