AT4042U2 - Verfahren und vorrichtung zur automatischen protokollierung der aktivitäten eines aussendienstmitarbeiters mittels gps-technologie - Google Patents

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AT4042U2
AT4042U2 AT0071400U AT7142000U AT4042U2 AT 4042 U2 AT4042 U2 AT 4042U2 AT 0071400 U AT0071400 U AT 0071400U AT 7142000 U AT7142000 U AT 7142000U AT 4042 U2 AT4042 U2 AT 4042U2
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Gruenberger Matthias
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Protokollführung von Fahrten und Stillständen des Außendienstmitarbeiters bzw. Außendienstfahrzeugs ohne der Notwendigkeit, manuelle Eingaben zu tätigen.Dazu werden mittels Global Positioning System (GPS) die Positionsdaten des Außendienstfahrzeugs regelmäßig und/oder ereignisbedingt gespeichert. Das System beinhaltet einen Algorithmus, der bei Stillständen des Außendienstmitarbeiters bzw. des Außendienstfahrzeugs prüft, ob ein definierter Zielpunkt erreicht wurde. Die möglichen Zielpunkte des Außendienstmitarbeiters werden dazu einmalig geocodiert.Das Ergebnis des Verfahrens ist ein Aktivitätsprotokoll des Außendienstmitarbeiters, welches für Verrechnung, Berichtswesen, Kontrolle u.ä. verwendet werden kann.

Description


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Um die Aktivitäten eines Aussendienstmitarbeiter für Verrechnung, Berichtswesen, Kontrolle u. ä. nachvollziehen zu können, müssen nach dem aktuellen Stand der Technik manuelle Auf- zeichnungen durch den Aussendienstmitarbeiter geführt werden. Als Beispiel gelten Handels- vertreter, welche die Betreuung von Kunden einer definierten Region über haben und jeden
Kundenbesuch in einer Liste eintragen müssen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Protokollführung von Fahrten und
Stillständen des Aussendienstmitarbeiters bzw. Aussendienstfahrzeugs ohne der Notwendig- keit, manuelle Eingaben zu tätigen. Das System erkennt bei Stillständen des Aussendienstmit- arbeiters bzw. des Aussendienstfahrzeugs automatisch, ob ein definierter Zielpunkt erreicht wurde. 



  Das Verfahren basiert auf dem Global Positioning System (GPS). Das Fahrzeug des Aussendienstmitarbeiters wird mit einem GPS-Receiver ausgestattet, der regelmässig und/oder ereignisbedingt die aktuelle geographische Position des Fahrzeugs protokolliert. Die Protokollierung der Positionen erfolgt in elektronischer Form (Figur la). 



  Bei ereignisbedingter Protokollierung gelten die Fahrzeug-Inbetriebnahme (Zündung einschalten) und die Fahrzeug-Abstellung (Zündung abschalten) als typische Ereignisse. 



  Die möglichen Zielpunkte des Aussendienstmitarbeiters (beispielsweise die zu besuchenden Kunden des Vertreters in seiner Region) werden einmalig geocodiert,   d. h.   zu jedem Zielpunkt wird die GPS-Position ermittelt und gespeichert. 



  Die Geocodierung kann anhand der Adresse des Zielpunktes (PLZ, Ort, Strasse, Hausnummer) auf Basis von digitalen Landkarten mit zugeordneten Adressinformationen durchgeführt werden. Eine Geocodierung des Zielpunkts wird auch erreicht, wenn der Aussendienstmitarbeiter bzw. ein Dritter mit Hilfe geeigneter Geräte   (z. B.   Notebook mit GPS) bei Anwesenheit am 

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 Zielpunkt die aktuelle GPS-Position im System speichert. Eine Plausibilitätsprüfung dieser Eingabe kann durch einen Vergleich mit der geocodierten Adresse erfolgen. 



  Das Verfahren beinhaltet einen Algorithmus, der die elektronischen Positionsprotokolle der Aussendienstfahrzeuge mit den möglichen, geocodierten Zielpunkte des Aussendienstmitarbeiters vergleicht. Für jeden Stillstand des Fahrzeugs, der aus dem Protokoll hervorgeht und eine zeitliche Dauer über einem definierten Schwellenwert aufweist   (z. B.   eine Minute), wird geprüft, ob er in der nahen örtlichen Umgebung eines möglichen Zielpunkts stattgefunden hat. 



  Zur genauen Definition von "naher örtlicher Umgebung" kann wiederum ein Schwellenwert festgelegt werden   (z. B.   Umkreis 250 Meter). Bei gefundener Übereinstimmung wird der Stillstand als tatsächlicher Besuch eines Zielpunkts bewertet. (Beispielhafte Veranschaulichung des Verfahrens siehe Figur   lob).   



  Das Ergebnis dieses Verfahrens ist eine Aufstellung von Fahrten, Stillständen mit Erreichung eines Zielpunkts und Stillständen ohne Erreichung eines Zielpunkts. Je nach Verwendungszweck (Verrechnung, Berichtswesen, Kontrolle,...) fliesst das Ergebnis direkt in ein EDVSystem zur weiteren Verarbeitung bzw. wird dem Anwender unterschiedlich präsentiert : Listenform (Figur   Ic) ;   graphisch auf einer Landkarte, wobei Fahrten als Linienzüge und Stillstände als Symbole dargestellt werden ; längerfristige Statistiken (Anzahl der Besuche von Zielpunkten, Fahrzeit, durchschnittliche Stillstandszeit bei   Zielpunkten,...).   



  Das Verfahren kann auf unterschiedliche Varianten realisiert werden :   - Der   GPS Receiver kann im Fahrzeug des Aussendienstmitarbeiters angebracht oder in ei- nem portablen Computer des Aussendienstmitarbeiters integriert sein. 
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 einem transportablen Speichermedium oder auf einem externen Computer erfolgen. 



    - Die   Übertragung des Positionsprotokolls zum zentralen System kann auf den verschiedensten Arten der Datenübertragung erfolgen : Mobilnetz, Festnetz, Internet, Lokales Netzwerk, transportable Speichermedien,... 
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  Zeichnungen Figur la) Beispiel für ein GPS-Positionsprotokoll mit Uhrzeit und X/Y-Koordinaten Figur 1 b) Darstellung der Punkte des Positionsprotokolls auf einer Ebene. Jeder Punkt ist mit einem Zeitstempel (Uhrzeit in Minuten) versehen. Drei definierte Zielpunkte (A, B, C) sind eingetragen. Bei Zielpunkt C ist ein Stillstand von 00 : 14 bis 00 : 23 zu erkennen. 



  Figur 1 c) Darstellung des Ergebnis des Verfahrens in Listenform

Claims (9)

  1. Ansprüche 1. Verfahren zur automatischen Protokollführung von Fahrten und Stillständen des Aussen- dienstmitarbeiters, dadurch gekennzeichnet, dass bei Stillständen automatisch überprüft wird, ob ein Zielpunkt erreicht wurde.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Positionsbestimmung des Aussendienstmitarbeiters bzw. des Aussendienstfahrzeugs das Global Positioning Sy- stem (GPS) verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der GPS-Receiver im Fahrzeug des Aussendienstmitarbeiter integriert ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der GPS-Receiver in ei- nem mobilen Computer des Aussendienstmitarbeiters integriert ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bzw. nach Anspruch 1 in Kombination mit weiteren Ansprü- chen, dadurch gekennzeichnet, dass die Protokollierung der aktuellen GPS-Position regel- mässig, ereignisbedigt oder regelmässig und ereignisbedingt in elektronischer Form erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1 bzw. nach Anspruch 1 in Kombination mit weiteren Ansprü- chen, dadurch gekennzeichnet, dass die möglichen Zielpunkte einmalig geocodiert werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1 bzw. nach Anspruch 1 in Kombination mit weiteren Ansprü- chen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Algorithmus die Positionsprotokolle auf Stillstän- de hin untersucht und diesen Stillständen mögliche Zielpunkte zuordnet.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1 bzw. nach Anspruch 1 in Kombination mit weiteren Ansprü- chen, dadurch gekennzeichnet, dass das Resultat des Verfahrens als Eingabe für weitere EDV-Prozesse verwendet werden kann.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1 bzw. nach Anspruch 1 in Kombination mit weiteren Ansprü- chen, dadurch gekennzeichnet, dass das Resultat des Verfahrens in Listenform, als Statistik oder in graphischer Form auf Landkarten präsentiert wird.
AT0071400U 2000-09-28 2000-09-28 Verfahren und vorrichtung zur automatischen protokollierung der aktivitäten eines aussendienstmitarbeiters mittels gps-technologie AT4042U3 (de)

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AT4042U3 AT4042U3 (de) 2001-03-26

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AT4042U3 (de) 2001-03-26

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