AT406685B - Verfahren zum beschichten von oberflächen - Google Patents

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beschichten von Oberflache, insbesondere von Oberflächen von Stutzelementen wie neue oder gebrauchte Betonschalungselemente, bei dem auf diese Oberflächen ein Beschichtungsmittel auf Kunststoffbasis aufgetragen und ausgehärtet wird, sowie Gegenstände mit so beschichteten Oberflächen. 



   Als Betonschalungselemente sind dabei vor allem Schalungsplatten zu verstehen, die aus Holz, Metall   (Al)   oder Kunststoff bestehen, wobei vielfach   Mehrschichtholzplatten   eingesetzt werden, die bei Bedarf an Ort und Stelle grössenanpassbar sind und den Vorteil aufweisen, dass sie durchnagelbar sind, so dass deren Oberflachenprofil jederzeit änderbar ist Dadurch und auch durch anhaftenden Beton werden aber deren Oberflächen beschädigt, und es ist in kurzen oder kürzeren Abständen nötig, gebrauchte Holzschalungsplatten auszuwechseln und zu entsorgen, oder einer mehrstufigen Regenerierung zu unterziehen, um sie als Schalungselement wieder gebrauchsfähig zu machen Bei dieser Regenenerung wurde bisher die Holzschalungsplatte zunachst entfettet, anschliessend die   Stutz- bzw Fuhrungsoberfläche   geschliffen,

   um vor allem anhaftende Betonreste zu entfemen, danach die Oberflächenfehler verspachtelt bzw. verkittet, nochmals geschliffen, um eine möglichst glatte Oberfläche zu erhalten und schliesslich beispielsweise ein lösungsmittelhaltiges Polyurethan-Beschichtungsmittel aufgetragen, das durch Luftfeuchtigkeit härtet, was nur bei Schichtdicken bis zu   maxima ! 100 um mögtich   ist Ein derartiges Verfahren ist in der EP-A 401 551 beschrieben, bei dem auf die rohen oder gereinigten Platten eine flüssige Überzugsmasse aufgetragen, auf deren Oberfläche ein   feinkörniges   hartes Granulat aufgeblasen und mit weiterer Überzugsmasse abgedeckt und die Überzugsmasse aushärten gelassen wird.

   Die Überzugsmasse ist ein Polyisocyanatansatz mit 50 % Xylol als Verdünnungsmittel, erhalten wird eine Deckschicht mit rauher Oberfläche, wobei Unebenheiten verspachtelt werden müssen   Gemäss   der WO 93/00494 wird ein flussiger Ansatz für einen elastischen Polymerüberzug auf die Oberfläche von Betonschalungsplatten aufgesprüht und mittels einer Walze, die bevorzugt eine Trennmitteloberfläche (Teflon) aufweist, zur gewünschten Dicke gewalzt.

   Die Oberflächenqualität der erhaltenen Deckschicht ist von der Sorgfalt abhängig, mit der gewalzt wird, das Verfahren ist kompliziert
Es bestand die Aufgabe, die Nachteile des Stands der Technik zu vermeiden und ein Verfahren zu schaffen, durch das einerseits das Ausfüllen von Oberflachenfehlern und Nachschleifen vor einer Neubeschichtung oder Erstbeschichtung und anderseits das Walzen der   Oberfläche überflüssig   wird Dazu ist Voraussetzung, dass die Beschichtung nicht schrumpft und das Beschichtungsmittel die Eigenschaft hat, in Oberflächenfehler, die auch die die Oberflächen aufweisenden Körper durchsetzen können, einzudringen und diese auszufüllen sowie eine ebenflächige Beschichtung zu bilden, so dass ein einmaliges Beschichten ausreicht. 



   Diese Voraussetzungen sind durch das erfindungsgemässe Verfahren erfüllt, das dadurch gekennzeichnet ist, dass, gegebenenfalls nach einer Vorreinigung und/oder Grundierung der Oberflächen, ein Beschichtungsmittel aufgetragen und ausgehärtet oder aushärten gelassen wird, das ein lösungsmittelfreies, flüssiges Bindemittel auf Basis härtbarer Polymere und/oder   Präpolymere,   einen vorzugsweise mineralischen Füllstoff, vorzugsweise eine als Mattierungsmittel und/oder Weichmacher wirkende Mineralölkomponente, sowie gegebenenfalls einen Härter und gegebenenfalls übliche Hilfsstoffe, wie Netzmittel, Entschäumer, Antiabsetzmittel, Pigmente od.

   dgl., enthält, wobei die Polymeren und die Konzentration der vorzugsweise verwendeten Mineralölkomponente so gewählt sowie die Viskosität und Oberflächenspannung des Bindemittels und die   polzahl   und spezifische Oberfläche des Füllstoffs so niedrig gehalten werden, dass beim Abhärten, insbesondere bei einer Umgebungstemperatur   von-10 C   bis   +60 C,   vorzugsweise im Bereich von   +15 C   bis   +30 C,   besonders bevorzugt im Bereich von +20 C bis +30 C, eine   selbstnivellierte, Oberfl chenfehler ausfüllende, elastische   Beschichtung mit matter Oberfläche erhalten wird. 



   Dabei ist unter "lösungsmittelfrei" zu verstehen, dass nur ein so geringer Lösungsmittelgehalt tolerierbar ist, dass kein Schrumpfen der und keine schädlichen Poren in der fertigen Beschichtung 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 auftritt bzw. auftreten. 



   Es wird insbesondere aus Kostengründen eine hohe Füllstoffbeladung angestrebt-dies erreicht man durch Füllstoffe mit niedriger   Olzahl und niedriger spezifischer Oberfläche ; ebenso   Selbstnivellierung der Beschichtung und hohe Penetration in die und Benetzung der Oberflächedies erreicht man durch niedrige Viskosität und vor allem niedrige Oberflächenspannung des Bindemittels Die vorzugsweise verwendete Mineralölkomponente wird als Mattierungsmittel und/oder Weichmacher eingesetzt, je nachdem ob die Beschichtung sonst oberflachenglatt oder starr härten würde. Je nach Art und dem Mischungsverhältnis der Polymeren oder Präpolymeren im Bindemittel können ebenso dessen Viskosität und die Eigenschaften der fertigen Beschichtung gesteuert werden. 



   "Flüssig" bedeutet, dass das Bindemittel eine Konsistenz aufweist, die ein beim Auftragen fliessfahiges Beschichtungsmittel ergibt. Dazu kann das flussige Bindemittel auch in thixotropierter Form vorliegen
Die Zeitdauer für die Härtung hängt von der Formulierung des verwendeten Beschichtungsmittels sowie bei Verwendung eines Harters von der herrschenden Aussentemperatur ab Dabei wird derart abgestellt, dass eine selbsthärtende Beschichtung   langstens   nach 24 Stunden gebrauchsfahig, d h. belastbar ist Die Beschichtung kann von wenig qualifiziertem Personal rasch und auf einfache Weise am Einsatzort auf gebrauchte und neue Schalungselemente aufgebracht werden
In manchen Fällen wird es notwendig sein, die Oberflächen, abgesehen von der Entfernung von Betonresten, zu reinigen, bevor das Beschichtungsmittel aufgetragen wird.

   Dies erfolgt durch Abtragung an den Oberflache, wobei im einfachsten Fall Oberflächenablagerungen mit Wasser, das bei fetten Oberflächen zweckmässig ein herkömmliches Netzmittel   enthält,   abgespült werden
Als Netzmittel fur das Beschichtungsmittel wird hingegen bevorzugt ein Fluortensid, insbesondere auf   Perfluorcarbonsäure- bzw. Perfluorsulfonsäure-Basis,   verwendet. 



   Im Zuge der Vorreinigung können gegebenenfalls Nuten oder andere Vertiefungen an den Oberflächen gebildet werden, die zur Verankerung der Beschichtung dienen. 



   Vor dem Auftragen der Beschichtung kann vorteilhaft sein, die Oberflächen zu grundieren, wozu vorzugsweise möglichst lösungsmittelfreies Bindemittel verwendet wird. 



   Wenn vom Chemismus der Bindemittel her möglich, wird bevorzugt, als Härter eine Polyaminoamidverbindung einzusetzen. Dies hat den überraschenden Vorteil, dass bei Verwendung einer   Mineralölkomponente als Maftierungsmittel undloder   Weichmacher die beim Aushärten der Beschichtung ausgeblutete überschüssige   Mineralölkomponente   durch den Härter in eine wasserlösliche oder wasseremulgierbare Form umgewandelt wird, die abwaschbar ist oder sich beim Kontakt mit Betonmörtel sozusagen selbst entfernt Dies trägt dazu bei, dass die Betonoberfläche nach dem Ausschalen eine gewünschte matte Oberfläche aufweist. 



   Vorzugsweise werden die folgenden Bindemittelsysteme verwendet 
1) Epoxyharzlteilweise verkapptes Isocyanat, mit Härter (z B. Polyaminoamid),
2) Epoxyharz/Flexibilisator (Polysulfid oder Harnstoffkondensat), mit Härter (z. B
Polyaminoamid),
3) verschieden vemetzte Polyole mit Härter (z. B. Isocyanat),
4) verschieden vemetzte   Polyole/lsocyanat/flüssiges KW-Harz   mit Katalysator,
5)   Polymethacrylat/mit   PVC modifiziertes Polymethacrylat mit Harter   (z. B.   Peroxyd),
6) ungesättigtes Polyesterharz/mit PVC modifiziertes Polyesterharz, mit Harter (z. B
Peroxyd). 



   Dafür werden in der Folge einige bevorzugte Rezepturen angegeben : 
Ein bevorzugtes Beschichtungsmittel auf Basis eines Bindemittel Systems Epoxyharz/teilweise verkapptes Isocyanat mit Härter weist folgende Zusammensetzung auf 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 1) <SEP> 30 <SEP> Gew.-Teile <SEP> flüssiges <SEP> unmodifiziertes <SEP> Epoxyharz <SEP> (Basis <SEP> :

   <SEP> Bisphenol <SEP> A, <SEP> F <SEP> oder <SEP> A/F),
<tb> 19 <SEP> Gew.-Teile <SEP> teilweise <SEP> verkapptes <SEP> Isocyanat <SEP> (vemetzbare <SEP> NCO-Gruppen),
<tb> 12 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Polyaminoamidhärter <SEP> (Mischung), <SEP> 
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> 1 <SEP> Gew-Teil <SEP> Antiabsetzmittel <SEP> (Schichtlikat),
<tb> 5 <SEP> Gew.-Telle <SEP> Mineralof, <SEP> 
<tb> 3 <SEP> Gew-Teile <SEP> Reaktivverdünner <SEP> (Diglycidylather, <SEP> difunktionell),
<tb> 1 <SEP> Gew.-Teil <SEP> Beschleuniger <SEP> (tert <SEP> Amin, <SEP> Gemisch),
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> Gew.

   <SEP> -Teil <SEP> Netzmittel <SEP> (Fluorad <SEP> FC <SEP> 430),
<tb> 0, <SEP> 9 <SEP> Gew.-Teite <SEP> Entschäumer <SEP> (Silikonol),
<tb> 5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Pigment <SEP> (TiO2 <SEP> Fe-Pigment, <SEP> Russ),
<tb> 23 <SEP> Gew.-Te)) <SEP> e <SEP> Fü)) <SEP> stoff <SEP> (insbesondere <SEP> mineralischer)
<tb> 
 
Insbesondere für die Neubeschichtung von Holzschalungsplatten wird   gemäss   vorliegender Erfindung als Härterkomponente ein Polyoxyalkylenaminoamid verwendet. 



   Ein Beschichtungsmittel auf Basis eines Bindemittelsystems Epoxyharz/Flexibilisator weist vorzugsweise folgende Zusammensetzung auf : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> 2) <SEP> 25 <SEP> Gew.-Teile <SEP> flüssiges <SEP> Bisphenol-Epoxyharz <SEP> (A, <SEP> F, <SEP> A/F),
<tb> 25 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Flexibilisator <SEP> (Polysulfid <SEP> mit <SEP> Epoxid-Endgruppen <SEP> oder
<tb> Harnstoffkondensat <SEP> von <SEP> Propylenglykoldiamin),
<tb> 5 <SEP> Gew-Teile <SEP> Mineralöl, <SEP> 
<tb> 3 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Reaktivverdünner <SEP> (Glycidylather, <SEP> trifunktionell),
<tb> 1 <SEP> Gew-Teil <SEP> Beschleuniger <SEP> (tert.

   <SEP> Amin, <SEP> Gemisch),
<tb> 1 <SEP> Gew.-Teil <SEP> Entschäumer <SEP> (Silikonöl), <SEP> 
<tb> 5 <SEP> Gew-Teile <SEP> Pigmente <SEP> (Ti02, <SEP> Fe-Pigment, <SEP> Russ),
<tb> 24 <SEP> Gew <SEP> -Teile <SEP> Füllstoff <SEP> (geringe <SEP> Mohshärte, <SEP> z <SEP> B <SEP> Talk, <SEP> Kaolin), <SEP> 
<tb> 10 <SEP> Gew-Teile <SEP> Härter <SEP> (Polyoxyalkylenamin), <SEP> 
<tb> 1 <SEP> Gew.-Teil <SEP> Antiabsetzmittel <SEP> (Schichtsilikat). <SEP> 
<tb> 
 



   Das Bindemittel auf Basis einer Mischung aus Polyolkomponenten verschiedenen Vernetzungsgrads wird in einem, vom Material der Oberfläche und vom Füllstoff abhängigen Verhältnis im Bereich von    20'80   bis 80. 20 verwendet. Vorteilhaft wird dabei als Harter ein insbesondere aromatisches lsocyanat verwendet. Die Polyolkomponenten sind verzweigte (höher vemetzt) oder lineare (niedriger vemetzt) Polyester- oder Poly therpolyole. Zweckmässig beträgt das Mischungsverhältnis von linearer und verzweigter Polyolkomponente beim Beschichten von Metallen etwa 60 40 und beim Beschichten von Kunststoff oder Holz etwa 50 50. 



   Als Beispiel weist ein derartiges Beschichtungsmittel ausschliesslich Pigmenten und Füllstoffen folgende Zusammensetzung auf : 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> 4) <SEP> 60 <SEP> Gew <SEP> -Teile <SEP> Mischung <SEP> aus <SEP> linearer <SEP> (Baygal <SEP> K <SEP> 166) <SEP> und <SEP> verzweigter <SEP> (Baygal <SEP> K <SEP> 115)
<tb> Polyolkomponente,
<tb> 16 <SEP> Gew-Teil <SEP> armatisches <SEP> Isocyanat <SEP> (MDI),
<tb> 12 <SEP> Gew.-Teile <SEP> ungesättigtes <SEP> flüssiges <SEP> Kohlenwasserstoff-Harz <SEP> (PH <SEP> 3 <SEP> S/A),
<tb> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teil <SEP> Mineralöl, <SEP> 
<tb> 7 <SEP> Gew-Teil <SEP> Kettenverlängerer <SEP> (2-Äthylhexandiol),
<tb> 1 <SEP> Gew <SEP> -Teil <SEP> Antlabsetzmittel <SEP> (hochdisperse <SEP> Kieselsäure),
<tb> 2 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Molekularsieb <SEP> (Zeolithpulver), <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> Gew.

   <SEP> -Teil <SEP> Katalysator-Gemisch <SEP> (90 <SEP> % <SEP> tert. <SEP> Amin <SEP> + <SEP> 10 <SEP> % <SEP> DBTL),
<tb> 0, <SEP> 2 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Netzmittel <SEP> (Fluorad <SEP> FC <SEP> 430),
<tb> 0,7 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Entschäumer <SEP> (Silikonol)
<tb> 
 
Ein Bindemittel auf Basis einer Mischung aus einer Poly (meth) acrylatkomponente und einer mit PVC modifizierten   Poly (meth) acrylatkomponente   wird in einem vom Material der Oberfläche und vom Füllstoff abhängigen Verhältnis im Bereich von 20 : 80 bis 80 20 verwendet. Vorteilhart wird hiefür als Härterkomponente ein aktives Peroxyd verwendet.

   Zweckmässig beträgt erfindungsgemäss das Mischungsverhältnis von Poly (meth) acrylatkomponente und mit PVC 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 modifizierter Poly (meth) acrylatkomponente beim Beschichten -von Metalloberflächen etwa 60. 40 und beim Beschichten von Kunststoff- oder Holzoberflachen etwa 50 : 50
Als Beispiel weist ein erfindungsgemässes Beschichtungsmittel auf dieser Basis ausschliesslich Pigmenten und Füllstoffen folgende Zusammensetzung auf :

   
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> 5) <SEP> 92 <SEP> Gew-Teile <SEP> Mischung <SEP> aus <SEP> Poly <SEP> (meth) <SEP> acrylat-Komponente <SEP> (Degadur <SEP> 100) <SEP> und
<tb> PVC-modifizierter <SEP> Poly <SEP> (meth) <SEP> acrylatkomponente <SEP> (Degadur <SEP> 330),
<tb> 4 <SEP> Gew.-Teile <SEP> aktives <SEP> Peroxyd <SEP> (Cyclonox <SEP> SL),
<tb> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teil <SEP> Beschleuniger <SEP> (Conaphthenat),
<tb> 0, <SEP> 9 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> EntschÅaumer, <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Netzmittel, <SEP> 
<tb> 1 <SEP> -Teil <SEP> Antiabsetzmittel, <SEP> 
<tb> 1 <SEP> Gew-Teil <SEP> Mineralölkomponente. <SEP> 
<tb> 
 



   Gemass einer weiteren, vorteilharten Ausgestaltung der Erfindung wird ein Bindemittel auf Basis ungesättigter Polyester verwendet. Vorteilhart wird für dieses Bindemittel als Harterkomponente ein aktives Peroxyd verwendet Als Beispiel weist ein Beschichtungsmittel auf dieser Basis ausschliesslich Pigmenten und Füllstoffen folgende Zusammensetzung auf. 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> 



  6) <SEP> 92 <SEP> Gew <SEP> -Teile <SEP> Mischung <SEP> aus <SEP> ungesättigtem <SEP> Polyester- <SEP> (UP-) <SEP> Harz <SEP> (Aldurol <SEP> UP <SEP> 231)
<tb> und <SEP> mit <SEP> PVC <SEP> modifiziertem, <SEP> ungesättigten <SEP> Polyester- <SEP> (UP-) <SEP> Harz <SEP> (Aldurol <SEP> UP201),
<tb> 4 <SEP> Gew <SEP> -Teile <SEP> aktives <SEP> Peroxyd <SEP> (Cyclonox <SEP> SL),
<tb> 1 <SEP> Gew <SEP> -Teil <SEP> Beschleuniger <SEP> (Conaphthenat),
<tb> 0, <SEP> 9 <SEP> Gew <SEP> -Teile <SEP> EntschÅaumer, <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> Gew <SEP> -Teil <SEP> Netzmittel, <SEP> 
<tb> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teil <SEP> Antiabsetzmittel, <SEP> 
<tb> 
 wobei wahlweise 1 Gew-Teil Mineralöl zugesetzt werden kann. 



   Zweckmässig wird gemäss vorliegender Erfindung das   fliessfähige   Beschichtungsmittel in üblicher Weise,   z. B.   durch   Giessen,   Streichen, Auftragen mittels Rolle, Spachteln oder Spritzen, vorzugsweise Airless-Spritzen, auf die Oberflächen aufgetragen. Normalerweise reichen die Umgebungsbedingungen vor Ort aus, um das Beschichtungsmittel mittels einer Härterkomponente, die dem Bindemittel zugegeben wird, innerhalb einer für die Praxis akzeptablen Zeit zu einer Beschichtung zu härten. Manchmal kann es sich Jedoch als notwendig erweisen, die Zeitdauer für das Härten mittels eines Beschleunigers zu verringern.

   Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird das Beschichtungsmittel, das einen Photoinitiator enthalten kann, unter Anwendung von IR-,   UV-und/oder Elektronenstrahlung ge'. ärtet  
Alle Bestandteile des Beschichtungsmittels sind gängige Handelsprodukte, die von verschiedensten Herstellern unter Markenbezeichnungen angeboten werden, wobei die genaue Zusammensetzung dieser Handelsprodukte - vor allem der Harze - in der Regel vom Hersteller nicht angegeben sind, sondern nur die chemische Basis und der Einsatzzweck   Z. B.   sind für Bisphenol-Epoxidharze neben den vorzugsweise verwendeten Polyaminoamiden, insbesondere Polyoxypropylenaminoamiden, und deren Addukten, auch Polyamine, Polyamide und deren Addukte als Härter bekannt und geeignet. 



   Als Flexibilisatoren und Flüssigextender eignen sich beispielsweise aromatische Alkohole, Nonylphenol, Phthalate bzw Phthalsäureester, Kohlenwasserstoffharze, Cumaronharze, Cumaronlndenharze,   Teer- und Mineralölprodukte, Polysulfide, Polyätheramine,   verkappte Polyurethane. 



   Als Reaktivverdünner eignen sich vor allem Mono-, Di- oder Triepoxidverbindungen. 



   Als Polyolkomponenten sind neben den Polyäther- und Polyesterpolyolen insbesondere Polytetramethylenglykol (PTMG) oder Polyacrylate mit OH-Gruppen geeignet. 



   Als Isocyanat-Härter für die Polyole sind neben Diphenylmethandiisocyanat   (MDI)   insbesondere Trimethylhexamethylendiisocyanat (TMDI) und   Polymethylenpolyphenylisocyanat   (PAPI) bevorzugt. 



   Als bekannte Füllstoffe sind vor allem mineralische Füllstoffe, z B. Talkum, Plastorit oder Schwerspat, bevorzugt, aber auch z B Mikrohohlkugeln, auch aus Kunststoff, sowie organische 

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Füllstoffe wie z B. Holz- oder Kokosmehl Die   Komgrösse   sollte nicht über   100 ,um liegen, die   Olzahl nicht über 30
Als Beispiele für bekannte Photoinitiatoren werden die Handelsprodukte Trigonal 14 und Irgacure 261 genannt. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein   Stütz- bzw. Führungselement,   insbesondere Betonschalungselement, insbesondere aus Holz, Metall oder Kunststoff, von dem mindestens ein Oberflächenbereich, vorzugsweise die Gesamtoberfläche, mit einer Beschichtung versehen ist, die nach dem   erfindungsgemässen   Verfahren erhalten wurde Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Beschichtung ist chemisch, insbesondere gegen Alkalien, und mechanisch beständig. Daher sind mit einer solchen Oberflächenbeschichtung ausgestattete Bauteile auch auf vielen anderen Gebieten verwendbar, beispielsweise bei   Förder- bzw.

   Transportanlagen   für Kohle und andere bergmännisch gewonnene Materialien usw Es ist bevorzugt, dass die Beschichtung eine Mindestdicke von 0, 2 mm aufweist, wobei Schichtdicken von 1-5 mm bevorzugt und höhere Schichtdicken möglich sind. Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Beschichtung eine Shore D-Härte von 5 bis 90, vorzugsweise 80, sowie eine Bruchdehnung von 30-80 %, jeweils gemessen 7 Tage nach der Härtung, bei Raumtemperatur auf. 



   Vorteilhaft kann das Stütz- bzw. Führungselement, insbesondere eine Holzschalungsplatte, auch mehrschichtig ausgebildet sein. 



   Bisher wurden Holzschalungsplatten manchmal am gesamten Umfang mit einem Stahlband vor mechanischer Beschädigung geschützt, was einen erheblichen Kostenaufwand verursacht Zweckmässig ist erfindungsgemäss das Stütz-bzw. Führungselement aus Holz oder Kunststoff an den Ecken mit Winkeln oder Dreiecksplättchen aus Metall vor mechanischer Beschädigung geschützt, in speziellen Fällen kann es vorteilhaft sein, wenn das   Stütz- bzw. Führungselement,   insbesondere Schalungselement, an den Kanten, insbesondere diese umfassend, einen Schutzrahmen, vorzugsweise aus Metall, aufweist. 



    Patentansprüche :    
1. Verfahren zum Beschichten von Oberflächen, insbesondere von Oberflächen von
Stützelementen wie neue oder gebrauchte Betonschalungselemente, bei dem auf diese
Oberflächen ein Beschichtungsmittel auf Kunststoffbasis aufgetragen und ausgehärtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass, gegebenenfalls nach einer Vorreinigung und/oder
Grundierung der Oberflächen, ein Beschichtungsmittel aufgetragen und ausgehärtet oder aushärten gelassen wird, das ein   lösungsmittelfreies, flüssiges Bindemittel   auf Basis härtbarer Polymere und/oder   Präpolymere,   einen vorzugsweise mineralischen Füllstoff, vorzugsweise eine als Mattierungsmittel und/oder Weichmacher wirkende
Mineralölkomponente, sowie gegebenenfalls einen Härter und gegebenenfalls übliche
Hilfsstoffe, wie Netzmittel, Entschäumer,

   Antiabsetzmittel, Pigmente od.   dgl.,   enthält, wobei die Polymeren und die Konzentration der vorzugsweise verwendeten
Mineralölkomponente so gewählt sowie die Viskosität und Oberflächenspannung des
Bindemittels und die Olzahl und spezifische   Oberfläche   des Füllstoffs so niedrig gehalten 
 EMI5.1 
 
Beschichtung mit matter Oberfläche erhalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorreinigung durch Abtragung an den Oberflächen durchgeführt wird, wobei gegebenenfalls Nuten oder andere Vertiefungen zur Vergrösserung der Oberfläche angebracht werden 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorreinigung unter Verwendung eines Netzmittels durchgeführt wird 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Netzmittel für das Beschichtungsmittel ein Fluortensid, insbesondere auf Perfluorcarbonsäure- bzw. Perfluorsulfonsäure-Basis, verwendet wird. <Desc/Clms Page number 6>
    5 Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Auftragen der Beschichtung eine Grundierung der Oberfläche, insbesondere mit Bindemittel, durchgeführt wird.
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration der Mineralölkomponente so gewählt wird, dass beim Härten ein Teil davon an der Oberfläche der Beschichtung austritt.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Härter eine Polyaminoamidverbindung eingesetzt wird.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bindemittel auf Bisphenol-Epoxidharz-Basis verwendet wird.
    9. Verfahren nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel folgende Zusammensetzung aufweist : EMI6.1 <tb> <tb> 30 <SEP> Gew.-Teile <SEP> flüssiges <SEP> Bisphenol-Epoxyharz <SEP> (A, <SEP> F, <SEP> AIF <SEP> Typ), <tb> 19 <SEP> Gew.-Teile <SEP> teilweise <SEP> verkapptes <SEP> Isocyanat, <SEP> 12 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Polyaminoamidharter, <SEP> <tb> 1 <SEP> Gew-Teil <SEP> Antiabsetzmittel, <SEP> insbesondere <SEP> auf <SEP> Schichtsilikatbasis, <tb> 5 <SEP> Gew-Teile <SEP> Mineralölkomponente, <SEP> <tb> 3 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Reaktiwerdunner, <SEP> insbesondere <SEP> Diglycidyläther, <tb> 1 <SEP> Gew.-Teil <SEP> Beschleuniger, <SEP> insbesondere <SEP> tert <SEP> Amin, <tb> 0, <SEP> 1 <SEP> Gew <SEP> -Teil <SEP> Netzmittel, <SEP> <tb> 0, <SEP> 9 <SEP> Gew.
    <SEP> -Teile <SEP> Entschaumer, <SEP> insbesondere <SEP> auf <SEP> Silikonbasis, <tb> 5 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Pigment, <tb> 23 <SEP> Gew-Teile <SEP> Füllstoffe, <SEP> insbesondere <SEP> mineralische. <tb> 10 Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Härterkomponente ein Polyoxyalkylenaminoamid verwendet wird.
    11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel folgende Zusammensetzung aufweist EMI6.2 <tb> <tb> 25 <SEP> Gew-Teile <SEP> flüssiges <SEP> Bisphenol-Epoxyharz <SEP> (A, <SEP> F, <SEP> A/F), <tb> 25 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Flexibilisator, <SEP> insbesondere <SEP> Polysulfid <SEP> oder <SEP> Hamstoffkondensat, <tb> 5 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Mineralölkomponente, <SEP> <tb> 3 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Reaktiwerdünner, <SEP> <tb> Gew-Teil <SEP> Beschleuniger, <SEP> <tb> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teil <SEP> Entschäumer, <SEP> <tb> 5 <SEP> Gew <SEP> -Teile <SEP> Pigmente, <tb> 24 <SEP> Gew.-Teile <SEP> Füllstoff, <SEP> <tb> 10 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Harter, <SEP> <tb> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teil <SEP> Antiabsetzmittel. <tb>
    12 Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bindemittel auf Basis einer Mischung aus Polyolkomponenten verschiedenen Vemetzungsgrads in einem Verhältnis im Bereich von 20'80 bis 80. 20 verwendet wird.
    13 Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Härterkomponente ein Isocyanat, insbesondere ein aromatisches Isocyanat, verwendet wird.
    14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Polyolkomponenten aus Polyetherpolyolen und Polyesterpolyolen ausgewählt sind.
    15 Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischungsverhältnis von niedervemetzter zu höhervemetzter Polyolkomponente beim Beschichten von Metalloberflachen etwa 60. 40 beträgt <Desc/Clms Page number 7> 16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischungsverhältnis von niedervemetzter und höhervemetzter Polyolkomponente beim Beschichten von Kunststoff- oder Holzoberflächen etwa 50. 50 beträgt.
    17 Verfahren nach einem der Anspruche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel ausschliesslich Pigmenten und Füllstoffen folgende Zusammensetzung aufweist EMI7.1 <tb> <tb> 60 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> flüssige <SEP> Mischung <SEP> aus <SEP> unterschiedlich <SEP> vemetzten <SEP> Polyolkomponenten, <tb> 16 <SEP> Gew-Teile <SEP> aromatisches <SEP> Isocyanat, <SEP> <tb> 12 <SEP> Gew <SEP> -Teile <SEP> flüssiges <SEP> Kohlenwasserstoff-Harz, <SEP> <tb> 1 <SEP> Gew <SEP> -Teil <SEP> Mineralolkomponente, <SEP> <tb> 7 <SEP> Gew <SEP> -Teile <SEP> Kettenverlängerer, <SEP> insbesondere <SEP> 2-Äthylhexandiol, <tb> 1 <SEP> Gew <SEP> -Teil <SEP> Antiabsetzmittel, <SEP> insbesondere <SEP> Schichtsilikat, <tb> 2 <SEP> Gew <SEP> -Teile <SEP> Molekularsieb, <SEP> insbesondere <SEP> Zeolith, <tb> 0,
    <SEP> 1 <SEP> Gew <SEP> -Teil <SEP> Katalysator-Gemisch <SEP> zum <SEP> Einleiten <SEP> der <SEP> Reaktion <SEP> zwischen <tb> Polyol <SEP> und <SEP> Isocyanat, <tb> 0, <SEP> 2 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Netzmittel, <SEP> <tb> 0, <SEP> 7 <SEP> Gew-Teile <SEP> Entschäumer <tb> 18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bindemittel auf Basis einer Mischung aus einer Poly (meth) acrylatkomponente und einer mit PVC modifizierten Poly (meth) acrylatkomponente in einem Verhältnis im Bereich von 20 80 bis 80 : 20 verwendet wird 19 Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass als Härterkomponente ein aktives Peroxyd verwendet wird 20.
    Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischungsverhältnis von Poly (meth) acrylatkomponente und mit PVC modifizierter Poly (meth) acrylatkomponente beim Beschichten von Metalloberflächen etwa 60 : 40 beträgt.
    21. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischungsverhältnis von Poly (meth) acrylatkomponente und mit PVC modifizierter Poly (meth) acrylatkomponente beim Beschichten von Kunststoff- oder Holzoberflächen etwa 50 : 50 beträgt.
    22 Verfahren nach einem der Anspruche 18 bis'21, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel ausschliesslich Pigmenten und Füllstoffen folgende Zusammensetzung aufweist : EMI7.2 <tb> <tb> 92 <SEP> Gew <SEP> -Teile <SEP> flüssige <SEP> Mischung <SEP> aus <SEP> den <SEP> Poly <SEP> (meth) <SEP> acrylat-Komponenten, <SEP> <tb> 4 <SEP> Gew.-Teile <SEP> aktives <SEP> Peroxid, <tb> 1 <SEP> Gew <SEP> -Teil <SEP> Beschleuniger, <SEP> insbesondere <SEP> tert. <SEP> Amin, <tb> 0, <SEP> 9 <SEP> Gew. <SEP> -Teile <SEP> Entschäumer, <SEP> <tb> 0, <SEP> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teil <SEP> Netzmittel, <SEP> <tb> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teil <SEP> Antiabsetzmittel, <SEP> <tb> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teil <SEP> Mineralolkomponente. <SEP> <tb> EMI7.3 Bindemittel auf Basis ungesättigter Polyester verwendet wird 24.
    Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass als Härterkomponente ein aktives Peroxyd verwendet wird 25. Verfahren nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel ausschliesslich Pigmenten und Füllstoffen folgende Zusammensetzung aufweist : <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 <tb> <tb> 92 <SEP> Gew-Teile <SEP> flüssige <SEP> Mischung <SEP> aus <SEP> ungesättigtem <SEP> Polyester- <SEP> (UP-) <SEP> Harz <SEP> und <SEP> mit <SEP> PVC <tb> modifiziertem <SEP> ungesättigten <SEP> Polyester- <SEP> (UP-) <SEP> Harz, <SEP> <tb> 4 <SEP> Gew.-Teile <SEP> aktives <SEP> Peroxyd, <tb> 1 <SEP> Gew <SEP> -Teil <SEP> Beschleuniger, <SEP> <tb> 0, <SEP> 9 <SEP> Gew-Teile <SEP> Entschäumer, <SEP> <tb> 0, <SEP> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teil <SEP> Netzmittel, <SEP> <tb> 1 <SEP> Gew. <SEP> -Teil <SEP> Antiabsetzmittel.
    <SEP> <tb> 26 Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel in üblicher Weise, vorzugsweise durch Airiess-Spritzen, auf die Oberflache aufgetragen wird.
    27 Verfahren nach einem der Anspruche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel einen Photoinitiator enthalten kann und unter Anwendung von UV- Strahlung und/oder Elektronenstrahlung gehärtet wird.
    28 Stütz- bzw. Führungselement, insbesondere Schalungselement, insbesondere aus Holz, Metall oder Kunststoff, von dem mindestens ein Oberflächenbereich, vorzugsweise die Gesamtoberfläche, mit einer Beschichtung versehen ist, die durch das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 27 erhalten wurde 29 Stütz-bzw. Führungselement nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung eine Mindestdicke von 0, 2 mm aufweist, wobei Schichtdicken von 1-5 mm bevorzugt sind. EMI8.2 bzw. FührungselementBruchdehnung von 30-80 %, jeweils gemessen 7 Tage nach der Härtung, bei Raumtemperatur aufweist 31 Stütz- bzw.
    Führungselement nach einem der Ansprüche 28 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass das Element mehrschichtig ausgebildet ist 32 Stütz-bzw Führungselement nach einem der Ansprüche 28 bis 31 aus Holz oder Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass das Element an den Ecken mit Winkeln oder Dreiecksplättchen aus Metall versehen ist.
    33. Stütz- bzw. Fuhrungselement nach einem der Ansprüche 28 bis 31 aus Holz oder Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass das Element an den Kanten einen insbesondere diese umfassenden Schutzrahmen, vorzugsweise aus Metall, aufweist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0401551A1 (de) * 1989-06-08 1990-12-12 hewa bauschalungs gmbh Verfahren und Werkstoff zur Beschichtung von Schalplatten
WO1993000491A1 (en) * 1991-06-22 1993-01-07 Littlewood, Joe Securing apparatus and a method

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