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Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für ein, einer Brennraumwand einer Heizein- richtung vorgeordnetes Verkleidungselement, mit einem Montageprofil und einer Spannvorrichtung über die das Verkleidungselement gegen durch die Brennraumwand gebildete oder mit dieser ver- bundene Stützelemente bzw. das Montageprofil vorgespannt ist.
Es sind bereits Heizeinrichtungen mit Befestigungsvorrichtungen für einen Konvektionsmantel bildende Verkleidungselemente - gemäss DE 42 01 739 A - bekannt. Die Verkleidungselemente sind bei dieser Heizeinrichtung zur Bildung eines Konvektionsraumes im Abstand vom Brennraum- mantel gehaltert und insbesondere durch Kacheln gebildet. Die Führungselemente sind als Spann- bügel ausgebildet und bewirken gleichzeitig eine Seiten- und/oder Höhenführung für die Verklei- dungselemente und sind über eine Spannverbindung in Richtung der auf den Brennraum zu elastisch verformbaren Gegenhalter vorspannbar. Ein Ausgleich und eine Justierung der Verklei- dungselemente, insbesondere zur Berücksichtigung von verschiedenen Schwundmassen bzw. Fer- tigungstoleranzen ist bei dieser bekannten Befestigungsanordnung nur schwer möglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung für Ver- kleidungselemente zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und nach erfolgtem Aufsetzen des Ver- kleidungselementes auf der Heizeinrichtung eine Justierung ermöglicht.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass das Montageprofil über ein lösbares Verbindungsmittel höhen- und seitenverstellbar an der Brennraumwand befestigt ist, dass weiters die Spannvorrichtung teilweise einen Durchbruch des Verkleidungselementes durchsetzt und mit dem Montageprofil lösbar verbunden ist, wobei ein, eine Haltekappe bildender Teil der Spannvor- richtung der der Brennraumwand abgewandten Oberfläche des Verkleidungselementes zugeordnet und vorzugsweise zwischen den Stützelementen angeordnet ist, und dass das Montageprofil und die Spannvorrichtung mit zum Verbindungsmittel fluchtend angeordneten Durchgangsöffnungen versehen sind, sodass das Verbindungsmittel über diese Durchgangsöffnungen hindurch betätigbar ist.
Vorteilhaft ist bei dieser Lösung, dass das Verkleidungselement an der Brennraumwand der Heizeinrichtung positioniert und in der positionierten Lage gegenüber benachbarten Verkleidungs- elementen bzw. den übrigen Ofenteilen justiert werden kann, ohne dass das Verkleidungselement nochmals entfernt werden muss. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass durch die Anord- nung von Federelementen im Bereich der Befestigungsvorrichtung die unterschiedlichen Dehnun- gen bei Erwärmung durch eine unterschiedliche Federvorspannung ausgeglichen werden können und überdies produktionsbedingte Dickentoleranzen in den Verkleidungselementen ohne zusätzli- che Justiervorgänge sofort ausgeglichen werden können.
Vorteilhaft ist es, dass durch die spezielle Ausbildung der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung die Verkleidungselemente nunmehr zur Bildung eines Luftraums im Abstand von einem Ofenmantel oder auf dem Ofenmantel auflie- gend montiert werden können. Im letztgenannten Fall ist es dann möglich, die Verkleidungsele- mente zur Abgabe von Strahlungswärme zu verwenden.
Durch die Ausbildung des Montageprofils als Hohlprofil, zum Beispiel als Vierkantrohrabschnitt, als U-förmiges oder C-förmiges Profil kann mit geringem Fertigungsaufwand eine ausreichende Eigensteifigkeit der Befestigungsvorrichtung bei gleichzeitig verringertem Gewicht und damit einfa- cherer Einstellmöglichkeit erreicht, werden.
Möglich ist aber auch, dass das Montageprofil über zumindest ein Verbindungselement der Spannvorrichtung, zum Beispiel eine Schraube, mit dieser verbunden ist und für jedes Verbin- dungselement ein Durchbruch mit einem Innengewinde vorgesehen ist. Dadurch kann ab Werk die Befestigungsvorrichtung so ausgerüstet werden, dass beliebige Verkleidungselemente vom Benut- zer der damit ausgerüsteten Heizeinrichtung, insbesondere unterschiedlichster Stärke, angeordnet werden können.
Dadurch, dass die Haltekappe eine gegen das Verkleidungselement gerichtete ebene Anpress- fläche aufweist, kann eine grossflächige Vorspannung des Verkleidungselementes erreicht werden.
Durch die zumindest teilweise in eine Vertiefung im Verkleidungselement sich erstreckende Haltekappe wird ein sicheres Positionieren ermöglicht und darüber hinaus ein übermässiges Verrut- schen während des Justiervorganges des Verkleidungselementes verhindert.
Dieser Effekt kann noch dadurch verstärkt werden, dass für jedes Verbindungselement in der Haltekappe ein Durchbruch vorgesehen ist, der zumindest einen Durchmesser aufweist, der kleiner ist als der grösste Durchmesser des Verbindungselementes. Insbesondere kann damit auch ein un-
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beabsichtigtes Herabgleiten des Verkleidungselementes während des Justiervorganges vermieden werden.
Die Einstellbarkeit der Position der Verkleidungselemente wird dadurch erleichtert, dass ein Stützelement durch einen gegenüber der Brennraumwand verstellbaren Anschlag, beispielsweise eine Anschlagschraube, gebildet ist.
Es ist aber auch möglich, dass das Verbindungsmittel für das Montageprofil durch eine Klemm- scheibe mit einem Aussendurchmesser gebildet ist, der einem grösseren Nenndurchmesser eines Gewindes entspricht, als der einer Schraube mit einem Schraubenkopf und einen Nenndurchmes- ser des Gewindes. Damit kann erreicht werden, dass die Durchgangsöffnungen in der Haltekappe sowie im Montageprofil auch für kleinere Werkzeuge ausgelegt werden können, sodass diese bei- den Teile der Befestigungsvorrichtung insgesamt kleiner und damit kostengünstiger ausgeführt sein können, trotz gleichbleibend guter Verstellbarkeit der Befestigungsvorrichtung zum Ausgleich von Masstoleranzen der Verkleidungselemente.
Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung wonach das Montageprofil eine Justierbohrung mit einem Durchmesser aufweist, die fluchtend zu den Durchgangsöffnungen des Montageprofils und der Spannvorrichtung angeordnet ist und die Brennraumwand ein Innengewinde im Bereich der Jus- tierbohrung aufweist, wobei eine Schraube die Justierbohrung durchsetzt und in das Innengewinde der Brennraumwand eingreift und wobei der Durchmesser der Justierbohrung grösser als der Nenn- durchmesser des Gewindes der Schraube und der Aussendurchmesser der Klemmscheibe grösser als der Durchmesser der Justierbohrung ist, da dadurch die Relativlage der Haltekappe gegenüber den Verkleidungselementen, insbesondere dann, wenn diese in den Verkleidungselementen ver- senkt angeordnet werden kann,
in einer zentrischen Lage beibehalten werden kann und trotzdem eine Justierung des Verkleidungselements in den verschiedenen Richtungen gegenüber dem Ofenkörper ermöglicht wird.
Durch die Ausgestaltung wonach die Durchgangsöffnung des Montageprofils einen Durchmes- ser aufweist, der grösser als der Nenndurchmesser der Schraube und bevorzugt gleich gross dem Durchmesser der Justierbohrung ist, kann in Abhängigkeit von der Grösse der Verkleidungsele- mente nur durch die Dimension der Justierbohrung der mögliche Verstellbereich einfach verändert werden.
Nach einer Ausbildung ist vorgesehen, dass das Verbindungselement ein Aussengewinde auf- weist, welches in ein Innengewinde des Montageprofils eingreift. Dadurch wird eine Vorjustierung des Montageprofils und ein nachträgliches Aufsetzen des Verkleidungselementes sowie die nach- folgende Feinjustierung ermöglicht.
Durch die Ausbildung und Anordnung eines Federelements zwischen der Haltekappe und dem Verkleidungselement, beispielsweise einer Schraubenfeder oder eines Blockes aus elastisch ver- formbarem, temperaturbeständigem Material, insbesondere aus Silikon, einem temperaturbestän- digen Kunststoff oder faserverstärktem Hartgummi, kann in Abhängigkeit vom Gewicht und der sta- bilen Halterung der Verkleidungselemente das Federelement gewählt werden, wobei durch diese federnde Aufhängung Masstoleranzen in den Verkleidungselementen einfach ausgeglichen werden können.
Möglich ist auch eine Ausgestaltung bei der in dem Durchbruch des Verkleidungselementes ein Flansch oder eine Stützscheibe eingesetzt ist auf dem oder auf der sich das oder die Federele- mente abstützen, da dadurch eine Überbelastung der Verkleidungselemente, vor allem bei spröden Materialien durch die durch die Federelemente aufgebrachten Vorspannkräfte verhindert werden kann.
Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung bei der das Verbindungselement als ein mit einem Aussengewinde versehenes Rohr ausgebildet ist, welches einen Innendurchmesser aufweist, der dem maximalen Verstellbereich des Verbindungsmittels angepasst, bevorzugt gleich gross dem
Durchmesser der Justierbohrung des Montageprofils ist, da dadurch mit nur einem Verbindungs- element für die Befestigungsvorrichtung das Auslangen gefunden werden kann.
Weiters kann eine minimale Distanz zwischen der Haltekappe und dem Montageprofil durch über die Schrauben gesteckte Distanzhülsen festgelegt sein und zwischen dem Verkleidungsele- ment, insbesondere der Kachel und der Haltekappe, im Bereich jedes Verbindungselementes ein bevorzugt durch eine Schraubenfeder gebildetes konzentrisch zur Schraube angeordnetes Feder- element vorgesehen sein. Damit kann ein unbeabsichtigtes Überdrehen des Verbindungselemen-
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tes und in der Folge die dadurch unter Umständen ausgelöste Zerstörung des Verkleidungsele- mentes sicher verhindert werden, wobei gleichzeitig durch das Federelement die Anpresskraft der Haltekappe an das Verkleidungselement gewährleistet wird.
Schliesslich ist es aber auch möglich, Distanzelemente durch die Federelemente auszubilden und in einem der Durchgangsöffnung der Haltekappe benachbarten Bereich anzuordnen, wodurch es möglich wird, bei gleichbleibender Vorspannkraft Masstoleranzen des Verkleidungselementes verursacht durch unterschiedliche Oberflächenkrümmungen auszugleichen und damit kann auch das Verkleidungselement in einer zumindest annähernd senkrechten Position bei derartigen Mass- ungenauigkeiten gehalten werden.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungs- beispiele näher erläutert.
Es zeigen : 1 eine erfindungsgemässe Heizeinrichtung in Vorderansicht und vereinfachter, schematischer Darstellung; Fig. 2 die Heizeinrichtung nach Fig. 1 in Seitenansicht und vereinfach- ter, schematischer Darstellung mit zwei unterschiedlich ausgebildeten, erfindungsgemässen Befes- tigungsvorrichtungen für einander benachbarte Verkleidungselemente; Fig. 3 die Heizeinrichtung mit einem Verkleidungselement, in Draufsicht, geschnitten, gemäss den Linien lll- lll in Fig. 2; Fig. 4 das Verkleidungselement, sowie teilweise den Ofenkörper gemäss den Fig. 1 bis 3, in Seiten- ansicht, geschnitten, gemäss den Linien IV-IV in Fig.3; Fig. 5 einen Teil der Heizeinrichtung in Draufsicht, geschnitten, gemäss den Linien V-V in Fig. 2 mit einer Ausführungsvariante einer erfin- dungsgemässen Befestigungsvorrichtung.
In Fig. 1 bis 4 ist eine Heizeinrichtung 1 gezeigt, die aus einem Ofenkörper 2 mit einem Brenn- raum 3 und einem durch Verkleidungselemente 4 bis 6 gebildeten Konvektionsmantel 7 besteht.
Die Verkleidungselemente 4 bis 6 sind über Befestigungsvorrichtungen 8, 9 unterschiedlicher Konstruktion am Ofenkörper 2 befestigt. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Befestigung der Verkleidungselemente 4 bis 6 nur mit einer Art von Befestigungsvorrichtungen 8 oder 9 vorzu- nehmen.
Die aus den Fig. 3 und 4 besser ersichtliche Befestigungsvorrichtung 8 besteht ihrerseits aus einem Montageprofil 10 das über ein Verbindungsmittel 11 am Ofenkörper 2 gehaltert ist. Das Montageprofil 10 wird üblicherweise durch ein Hohlprofil, beispielsweise einen Vierkantrohrab- schnitt oder ein C- oder U-Profil oder dgl. gebildet. Auf einer von einer Auflagefläche 12 der Heiz- einrichtung 1 abgewandten Stützfläche 13 des Montageprofiles 10 liegt das Verkleidungselement 4 mit einer Auflagefläche 14 auf. Dadurch wird eine höhenmässige Ausrichtung und Halterung des Verkleidungselementes 4 ermöglicht.
Zur Halterung des Verkleidungselementes 4 in einem ge- wünschten Abstand 15 vom Ofenkörper 2 sind Stützelemente 16,17 angeordnet, die über den Ofenkörper 2 vorragen und an welchen das Verkleidungselement 4 mit seiner dem Ofenkörper 2 zugewandten Oberseite 18 abgestützt ist. Zur exakten Einstellung dieses Abstandes 15 ist es mög- lich, verstellbare beispielsweise durch Anschlagschrauben 19 gebildete Anschläge 20 als bzw. auf den Stützelementen 16,17 zu verwenden.
Um eine Anlage der Verkleidungselemente 4 an diesen Stützelementen 16 und 17 sicher zu stellen, werden die Verkleidungselemente 4 über Haltekappen 21 gegen diese Stützelemente 16, 17 gedrückt. Dazu werden die Haltekappen 21 über Verbindungselemente 22, die beispielsweise durch Schrauben 23 wie Zylinderkopfschrauben oder Linsenkopfschrauben gebildet sein können, in ihrem Abstand zum Montageprofil 10 positioniert. Um Fertigungstoleranzen der Verkleidungsele- mente 4 auszugleichen und Beschädigung derselben beim Einstellen der Befestigungsvorrichtung 8 zu vermeiden, ist es möglich zwischen der Haltekappe 21 und dem Verkleidungselement 4 Federelemente 24 vorzusehen, die durch Schraubenfedern oder ähnliches gebildet sein können.
Um eine zu starke Vorspannung der Verkleidungselemente 4 zwischen der Haltekappe 21 und dem Stützelement 16 und 17 zu vermeiden ist es auch möglich, eine Minimumdistanz durch Dis- tanzhülsen 25 vorzudefinieren, sodass eine Beschädigung der Verkleidungselemente 4 beim Fest- ziehen der Schrauben 23 der Haltekappe 21 vermieden werden kann. Durch ein stärkeres oder weniger starkes Anziehen der Schrauben 23 kann dann über die Federelemente 24 die Vorspan- nungskraft, mit der die Verkleidungselemente 4 gegen die Stützelemente 16,17 gedrückt werden, eingestellt werden.
Zwischen den Schrauben 23 bzw den Verbindungselementen 22 ist eine Durchgangsöffnung 26 angeordnet, die in einer zu einem Durchbruch 27 im Verkleidungselement 4 überdeckenden
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Lage angeordnet ist und durch welchen sich in bevorzugter Weise auch die Verbindungselemente 22 zum Montageprofil 10 hindurch erstrecken. Gleichermassen ist auch das Montageprofil 10 mit einer bevorzugt konzentrisch zur Durchgangsöffnung 26 in der Haltekappe 21 angeordneten Durchgangsöffnung 26 oder einer entsprechenden Ausnehmung versehen.
Die Durchgangsöffnungen 26 bzw. der Durchbruch 27 sind so ausgerichtet, dass sie mit einer Justierbohrung 28 im Montageprofil 10 fluchten. Ein Durchmesser 29 der Justierbohrung 28 ist grösser als ein Nenndurchmesser 30 einer Schraube 31 des Verbindungsmittels 11. Ebenso ist ein Aussendurchmesser 32 einer Klemmscheibe 33 zwischen einem ein Betätigungsorgan 34 für das Verbindungsmittel 11 bildenden Schraubenkopf 35 grösser als der Durchmesser 29 der Justierboh- rung 28.
Durch diese Anordnung der Durchgangsöffnungen 26 bzw. Durchbruches 27 und die zuvor beschriebenen Massverhältnisse ist somit durch die Haltekappe 21 hindurch ein Zugang zum Betä- tigungsorgan 34 des Verbindungsmittels 11, also der Schraube 31 und deren Schraubenkopf 35 möglich.
Ist beispielsweise das durch eine Kachel, ein Blechelement oder einen Kunststoffbauteil, Guss- teil oder dgl. gebildete Verkleidungselement 4 auf das Montageprofil 10 aufgesetzt und mit der Hal- tekappe 21 fixiert, kann eine Feinjustierung und Positionierung des Verkleidungselementes 4 da- durch erfolgen, dass durch die Durchgangsöffnungen 26 und den Durchbruch 27 der Haltekappe 21 bzw.
des Verkleidungselementes 4 und dem Montageprofil 10 die Schraube 31 des Verbindungs- mittels 11 gelockert und die Einheit aus dem Verkleidungselement 4 mit der Haltekappe 21 und dem Montageprofil 10 soweit gegenüber dem Ofenkörper 2 verdreht, verschwenkt, der Höhe und/oder der Seite nach verstellt werden, bis eine einwandfreie, insbesondere verkantungsfreie Anlage der Verkleidungselemente 4 an den Stützelementen 16 und/oder 17, sowie eine entspre- chende Distanzierung von den benachbarten Verkleidungselementen 4 und 5 erreicht ist. In der gewünschten ausgerichteten Position kann dann die Schraube 31 über das Betätigungsorgan 34 festgezogen und somit das Montageprofil 10 in der gewünschten Lage gegenüber dem Ofenkörper 2 fixiert werden.
Durch die derart ausgebildete Befestigungsvorrichtung 8 bzw. 9 ist es somit möglich, jederzeit ohne dass die Verkleidungselemente 4 vom Ofenkörper 2 entfernt werden müssen, diese in eine gewünschte Position zu verbringen bzw. zu justieren. Damit können produktionsbedingte Masstole- ranzen, wie sie vor allem bei gebrannten Kacheln auftreten, einfach ausgeglichen und die für die Dehnungs- und Schwindmasse während des Heizbetriebes der Heizeinrichtung 1 benötigten Tole- ranzen und Abstände zwischen den einzelnen Verkleidungselementen 4 bis 6 bzw. den Stützele- menten 16,17 einfach hergestellt werden.
In Fig. 5 ist anhand der Ausführungsvariante der Befestigungsvorrichtung 9 gezeigt, dass anstelle von zwei Verbindungselementen 22 auch mit nur einem Verbindungselement 22 die Ver- bindung zwischen der Haltekappe 21 und dem Montageprofil 10 hergestellt werden kann. Zwi- schen der Haltekappe 10 und dem Verkleidungselement 5 kann, wie in Fig. 5 gezeigt, ein Distanz- element 36 angeordnet sein.
In diesem Fall ist das Verbindungselement 22 durch ein Rohr 37 gebildet, welches mit der
Haltekappe 21 drehfest verbunden ist und ein Aussengewinde 38 aufweist. Das Aussengewinde 38 ist in ein Innengewinde einer Schraubverbindung 39 des Montageprofils 10 eingeschraubt. Eine dem Verkleidungselement 5 zugewandte Stützfläche 40 der Haltekappe 21 stützt sich über Feder- elemente 41, beispielsweise Hartgummiblöcke oder andere temperaturbeständige, elastisch ver- formbare Elemente, auf einer Stützscheibe 42 ab, die in einem Durchbruch 27 des Verkleidungs- elementes 5 eingesetzt ist.
Ein Innendurchmesser 43 des Rohres 37 ist dabei so gross gewählt, dass er wiederum im wesentlichen einem Durchmesser 29 der Justierbohrung 28 des Verbindungs- mittels 11 entspricht, sodass durch das Rohr 37 hindurch nach der Montage des Verkleidungsele- mentes 5 eine bereits anhand der Fig. 3 und 4 näher beschriebene Justierung des Verkleidungs- elementes 5 gegenüber dem Ofenkörper 2 und den benachbarten Verkleidungselementen 4 und 6 erfolgen kann.
Abschliessend sei der Ordnung halber darauf hingewiesen, dass in den Zeichnungen einzelne
Bauteile und Baugruppen zum besseren Verständnis der Erfindung unproportional und massstäb- lich verzerrt dargestellt sind