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Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für ein, einer Brennraumwand einer Heizein- richtung vorgeordnetes Verkleidungselement, mit einem Montageprofil und einer Spannvorrichtung über die das Verkleidungselement gegen durch die Brennraumwand gebildete oder mit dieser ver- bundene Stützelemente bzw. das Montageprofil vorgespannt ist.
Es sind bereits Heizeinrichtungen mit Befestigungsvorrichtungen für einen Konvektionsmantel bildende Verkleidungselemente - gemäss DE 42 01 739 A - bekannt. Die Verkleidungselemente sind bei dieser Heizeinrichtung zur Bildung eines Konvektionsraumes im Abstand vom Brennraum- mantel gehaltert und insbesondere durch Kacheln gebildet. Die Führungselemente sind als Spann- bügel ausgebildet und bewirken gleichzeitig eine Seiten- und/oder Höhenführung für die Verklei- dungselemente und sind über eine Spannverbindung in Richtung der auf den Brennraum zu elastisch verformbaren Gegenhalter vorspannbar. Ein Ausgleich und eine Justierung der Verklei- dungselemente, insbesondere zur Berücksichtigung von verschiedenen Schwundmassen bzw. Fer- tigungstoleranzen ist bei dieser bekannten Befestigungsanordnung nur schwer möglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung für Ver- kleidungselemente zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und nach erfolgtem Aufsetzen des Ver- kleidungselementes auf der Heizeinrichtung eine Justierung ermöglicht.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass das Montageprofil über ein lösbares Verbindungsmittel höhen- und seitenverstellbar an der Brennraumwand befestigt ist, dass weiters die Spannvorrichtung teilweise einen Durchbruch des Verkleidungselementes durchsetzt und mit dem Montageprofil lösbar verbunden ist, wobei ein, eine Haltekappe bildender Teil der Spannvor- richtung der der Brennraumwand abgewandten Oberfläche des Verkleidungselementes zugeordnet und vorzugsweise zwischen den Stützelementen angeordnet ist, und dass das Montageprofil und die Spannvorrichtung mit zum Verbindungsmittel fluchtend angeordneten Durchgangsöffnungen versehen sind, sodass das Verbindungsmittel über diese Durchgangsöffnungen hindurch betätigbar ist.
Vorteilhaft ist bei dieser Lösung, dass das Verkleidungselement an der Brennraumwand der Heizeinrichtung positioniert und in der positionierten Lage gegenüber benachbarten Verkleidungs- elementen bzw. den übrigen Ofenteilen justiert werden kann, ohne dass das Verkleidungselement nochmals entfernt werden muss. Ein weiterer Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass durch die Anord- nung von Federelementen im Bereich der Befestigungsvorrichtung die unterschiedlichen Dehnun- gen bei Erwärmung durch eine unterschiedliche Federvorspannung ausgeglichen werden können und überdies produktionsbedingte Dickentoleranzen in den Verkleidungselementen ohne zusätzli- che Justiervorgänge sofort ausgeglichen werden können.
Vorteilhaft ist es, dass durch die spezielle Ausbildung der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung die Verkleidungselemente nunmehr zur Bildung eines Luftraums im Abstand von einem Ofenmantel oder auf dem Ofenmantel auflie- gend montiert werden können. Im letztgenannten Fall ist es dann möglich, die Verkleidungsele- mente zur Abgabe von Strahlungswärme zu verwenden.
Durch die Ausbildung des Montageprofils als Hohlprofil, zum Beispiel als Vierkantrohrabschnitt, als U-förmiges oder C-förmiges Profil kann mit geringem Fertigungsaufwand eine ausreichende Eigensteifigkeit der Befestigungsvorrichtung bei gleichzeitig verringertem Gewicht und damit einfa- cherer Einstellmöglichkeit erreicht, werden.
Möglich ist aber auch, dass das Montageprofil über zumindest ein Verbindungselement der Spannvorrichtung, zum Beispiel eine Schraube, mit dieser verbunden ist und für jedes Verbin- dungselement ein Durchbruch mit einem Innengewinde vorgesehen ist. Dadurch kann ab Werk die Befestigungsvorrichtung so ausgerüstet werden, dass beliebige Verkleidungselemente vom Benut- zer der damit ausgerüsteten Heizeinrichtung, insbesondere unterschiedlichster Stärke, angeordnet werden können.
Dadurch, dass die Haltekappe eine gegen das Verkleidungselement gerichtete ebene Anpress- fläche aufweist, kann eine grossflächige Vorspannung des Verkleidungselementes erreicht werden.
Durch die zumindest teilweise in eine Vertiefung im Verkleidungselement sich erstreckende Haltekappe wird ein sicheres Positionieren ermöglicht und darüber hinaus ein übermässiges Verrut- schen während des Justiervorganges des Verkleidungselementes verhindert.
Dieser Effekt kann noch dadurch verstärkt werden, dass für jedes Verbindungselement in der Haltekappe ein Durchbruch vorgesehen ist, der zumindest einen Durchmesser aufweist, der kleiner ist als der grösste Durchmesser des Verbindungselementes. Insbesondere kann damit auch ein un-
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beabsichtigtes Herabgleiten des Verkleidungselementes während des Justiervorganges vermieden werden.
Die Einstellbarkeit der Position der Verkleidungselemente wird dadurch erleichtert, dass ein Stützelement durch einen gegenüber der Brennraumwand verstellbaren Anschlag, beispielsweise eine Anschlagschraube, gebildet ist.
Es ist aber auch möglich, dass das Verbindungsmittel für das Montageprofil durch eine Klemm- scheibe mit einem Aussendurchmesser gebildet ist, der einem grösseren Nenndurchmesser eines Gewindes entspricht, als der einer Schraube mit einem Schraubenkopf und einen Nenndurchmes- ser des Gewindes. Damit kann erreicht werden, dass die Durchgangsöffnungen in der Haltekappe sowie im Montageprofil auch für kleinere Werkzeuge ausgelegt werden können, sodass diese bei- den Teile der Befestigungsvorrichtung insgesamt kleiner und damit kostengünstiger ausgeführt sein können, trotz gleichbleibend guter Verstellbarkeit der Befestigungsvorrichtung zum Ausgleich von Masstoleranzen der Verkleidungselemente.
Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung wonach das Montageprofil eine Justierbohrung mit einem Durchmesser aufweist, die fluchtend zu den Durchgangsöffnungen des Montageprofils und der Spannvorrichtung angeordnet ist und die Brennraumwand ein Innengewinde im Bereich der Jus- tierbohrung aufweist, wobei eine Schraube die Justierbohrung durchsetzt und in das Innengewinde der Brennraumwand eingreift und wobei der Durchmesser der Justierbohrung grösser als der Nenn- durchmesser des Gewindes der Schraube und der Aussendurchmesser der Klemmscheibe grösser als der Durchmesser der Justierbohrung ist, da dadurch die Relativlage der Haltekappe gegenüber den Verkleidungselementen, insbesondere dann, wenn diese in den Verkleidungselementen ver- senkt angeordnet werden kann,
in einer zentrischen Lage beibehalten werden kann und trotzdem eine Justierung des Verkleidungselements in den verschiedenen Richtungen gegenüber dem Ofenkörper ermöglicht wird.
Durch die Ausgestaltung wonach die Durchgangsöffnung des Montageprofils einen Durchmes- ser aufweist, der grösser als der Nenndurchmesser der Schraube und bevorzugt gleich gross dem Durchmesser der Justierbohrung ist, kann in Abhängigkeit von der Grösse der Verkleidungsele- mente nur durch die Dimension der Justierbohrung der mögliche Verstellbereich einfach verändert werden.
Nach einer Ausbildung ist vorgesehen, dass das Verbindungselement ein Aussengewinde auf- weist, welches in ein Innengewinde des Montageprofils eingreift. Dadurch wird eine Vorjustierung des Montageprofils und ein nachträgliches Aufsetzen des Verkleidungselementes sowie die nach- folgende Feinjustierung ermöglicht.
Durch die Ausbildung und Anordnung eines Federelements zwischen der Haltekappe und dem Verkleidungselement, beispielsweise einer Schraubenfeder oder eines Blockes aus elastisch ver- formbarem, temperaturbeständigem Material, insbesondere aus Silikon, einem temperaturbestän- digen Kunststoff oder faserverstärktem Hartgummi, kann in Abhängigkeit vom Gewicht und der sta- bilen Halterung der Verkleidungselemente das Federelement gewählt werden, wobei durch diese federnde Aufhängung Masstoleranzen in den Verkleidungselementen einfach ausgeglichen werden können.
Möglich ist auch eine Ausgestaltung bei der in dem Durchbruch des Verkleidungselementes ein Flansch oder eine Stützscheibe eingesetzt ist auf dem oder auf der sich das oder die Federele- mente abstützen, da dadurch eine Überbelastung der Verkleidungselemente, vor allem bei spröden Materialien durch die durch die Federelemente aufgebrachten Vorspannkräfte verhindert werden kann.
Von Vorteil ist aber auch eine Ausbildung bei der das Verbindungselement als ein mit einem Aussengewinde versehenes Rohr ausgebildet ist, welches einen Innendurchmesser aufweist, der dem maximalen Verstellbereich des Verbindungsmittels angepasst, bevorzugt gleich gross dem
Durchmesser der Justierbohrung des Montageprofils ist, da dadurch mit nur einem Verbindungs- element für die Befestigungsvorrichtung das Auslangen gefunden werden kann.
Weiters kann eine minimale Distanz zwischen der Haltekappe und dem Montageprofil durch über die Schrauben gesteckte Distanzhülsen festgelegt sein und zwischen dem Verkleidungsele- ment, insbesondere der Kachel und der Haltekappe, im Bereich jedes Verbindungselementes ein bevorzugt durch eine Schraubenfeder gebildetes konzentrisch zur Schraube angeordnetes Feder- element vorgesehen sein. Damit kann ein unbeabsichtigtes Überdrehen des Verbindungselemen-
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tes und in der Folge die dadurch unter Umständen ausgelöste Zerstörung des Verkleidungsele- mentes sicher verhindert werden, wobei gleichzeitig durch das Federelement die Anpresskraft der Haltekappe an das Verkleidungselement gewährleistet wird.
Schliesslich ist es aber auch möglich, Distanzelemente durch die Federelemente auszubilden und in einem der Durchgangsöffnung der Haltekappe benachbarten Bereich anzuordnen, wodurch es möglich wird, bei gleichbleibender Vorspannkraft Masstoleranzen des Verkleidungselementes verursacht durch unterschiedliche Oberflächenkrümmungen auszugleichen und damit kann auch das Verkleidungselement in einer zumindest annähernd senkrechten Position bei derartigen Mass- ungenauigkeiten gehalten werden.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungs- beispiele näher erläutert.
Es zeigen : 1 eine erfindungsgemässe Heizeinrichtung in Vorderansicht und vereinfachter, schematischer Darstellung; Fig. 2 die Heizeinrichtung nach Fig. 1 in Seitenansicht und vereinfach- ter, schematischer Darstellung mit zwei unterschiedlich ausgebildeten, erfindungsgemässen Befes- tigungsvorrichtungen für einander benachbarte Verkleidungselemente; Fig. 3 die Heizeinrichtung mit einem Verkleidungselement, in Draufsicht, geschnitten, gemäss den Linien lll- lll in Fig. 2; Fig. 4 das Verkleidungselement, sowie teilweise den Ofenkörper gemäss den Fig. 1 bis 3, in Seiten- ansicht, geschnitten, gemäss den Linien IV-IV in Fig.3; Fig. 5 einen Teil der Heizeinrichtung in Draufsicht, geschnitten, gemäss den Linien V-V in Fig. 2 mit einer Ausführungsvariante einer erfin- dungsgemässen Befestigungsvorrichtung.
In Fig. 1 bis 4 ist eine Heizeinrichtung 1 gezeigt, die aus einem Ofenkörper 2 mit einem Brenn- raum 3 und einem durch Verkleidungselemente 4 bis 6 gebildeten Konvektionsmantel 7 besteht.
Die Verkleidungselemente 4 bis 6 sind über Befestigungsvorrichtungen 8, 9 unterschiedlicher Konstruktion am Ofenkörper 2 befestigt. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Befestigung der Verkleidungselemente 4 bis 6 nur mit einer Art von Befestigungsvorrichtungen 8 oder 9 vorzu- nehmen.
Die aus den Fig. 3 und 4 besser ersichtliche Befestigungsvorrichtung 8 besteht ihrerseits aus einem Montageprofil 10 das über ein Verbindungsmittel 11 am Ofenkörper 2 gehaltert ist. Das Montageprofil 10 wird üblicherweise durch ein Hohlprofil, beispielsweise einen Vierkantrohrab- schnitt oder ein C- oder U-Profil oder dgl. gebildet. Auf einer von einer Auflagefläche 12 der Heiz- einrichtung 1 abgewandten Stützfläche 13 des Montageprofiles 10 liegt das Verkleidungselement 4 mit einer Auflagefläche 14 auf. Dadurch wird eine höhenmässige Ausrichtung und Halterung des Verkleidungselementes 4 ermöglicht.
Zur Halterung des Verkleidungselementes 4 in einem ge- wünschten Abstand 15 vom Ofenkörper 2 sind Stützelemente 16,17 angeordnet, die über den Ofenkörper 2 vorragen und an welchen das Verkleidungselement 4 mit seiner dem Ofenkörper 2 zugewandten Oberseite 18 abgestützt ist. Zur exakten Einstellung dieses Abstandes 15 ist es mög- lich, verstellbare beispielsweise durch Anschlagschrauben 19 gebildete Anschläge 20 als bzw. auf den Stützelementen 16,17 zu verwenden.
Um eine Anlage der Verkleidungselemente 4 an diesen Stützelementen 16 und 17 sicher zu stellen, werden die Verkleidungselemente 4 über Haltekappen 21 gegen diese Stützelemente 16, 17 gedrückt. Dazu werden die Haltekappen 21 über Verbindungselemente 22, die beispielsweise durch Schrauben 23 wie Zylinderkopfschrauben oder Linsenkopfschrauben gebildet sein können, in ihrem Abstand zum Montageprofil 10 positioniert. Um Fertigungstoleranzen der Verkleidungsele- mente 4 auszugleichen und Beschädigung derselben beim Einstellen der Befestigungsvorrichtung 8 zu vermeiden, ist es möglich zwischen der Haltekappe 21 und dem Verkleidungselement 4 Federelemente 24 vorzusehen, die durch Schraubenfedern oder ähnliches gebildet sein können.
Um eine zu starke Vorspannung der Verkleidungselemente 4 zwischen der Haltekappe 21 und dem Stützelement 16 und 17 zu vermeiden ist es auch möglich, eine Minimumdistanz durch Dis- tanzhülsen 25 vorzudefinieren, sodass eine Beschädigung der Verkleidungselemente 4 beim Fest- ziehen der Schrauben 23 der Haltekappe 21 vermieden werden kann. Durch ein stärkeres oder weniger starkes Anziehen der Schrauben 23 kann dann über die Federelemente 24 die Vorspan- nungskraft, mit der die Verkleidungselemente 4 gegen die Stützelemente 16,17 gedrückt werden, eingestellt werden.
Zwischen den Schrauben 23 bzw den Verbindungselementen 22 ist eine Durchgangsöffnung 26 angeordnet, die in einer zu einem Durchbruch 27 im Verkleidungselement 4 überdeckenden
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Lage angeordnet ist und durch welchen sich in bevorzugter Weise auch die Verbindungselemente 22 zum Montageprofil 10 hindurch erstrecken. Gleichermassen ist auch das Montageprofil 10 mit einer bevorzugt konzentrisch zur Durchgangsöffnung 26 in der Haltekappe 21 angeordneten Durchgangsöffnung 26 oder einer entsprechenden Ausnehmung versehen.
Die Durchgangsöffnungen 26 bzw. der Durchbruch 27 sind so ausgerichtet, dass sie mit einer Justierbohrung 28 im Montageprofil 10 fluchten. Ein Durchmesser 29 der Justierbohrung 28 ist grösser als ein Nenndurchmesser 30 einer Schraube 31 des Verbindungsmittels 11. Ebenso ist ein Aussendurchmesser 32 einer Klemmscheibe 33 zwischen einem ein Betätigungsorgan 34 für das Verbindungsmittel 11 bildenden Schraubenkopf 35 grösser als der Durchmesser 29 der Justierboh- rung 28.
Durch diese Anordnung der Durchgangsöffnungen 26 bzw. Durchbruches 27 und die zuvor beschriebenen Massverhältnisse ist somit durch die Haltekappe 21 hindurch ein Zugang zum Betä- tigungsorgan 34 des Verbindungsmittels 11, also der Schraube 31 und deren Schraubenkopf 35 möglich.
Ist beispielsweise das durch eine Kachel, ein Blechelement oder einen Kunststoffbauteil, Guss- teil oder dgl. gebildete Verkleidungselement 4 auf das Montageprofil 10 aufgesetzt und mit der Hal- tekappe 21 fixiert, kann eine Feinjustierung und Positionierung des Verkleidungselementes 4 da- durch erfolgen, dass durch die Durchgangsöffnungen 26 und den Durchbruch 27 der Haltekappe 21 bzw.
des Verkleidungselementes 4 und dem Montageprofil 10 die Schraube 31 des Verbindungs- mittels 11 gelockert und die Einheit aus dem Verkleidungselement 4 mit der Haltekappe 21 und dem Montageprofil 10 soweit gegenüber dem Ofenkörper 2 verdreht, verschwenkt, der Höhe und/oder der Seite nach verstellt werden, bis eine einwandfreie, insbesondere verkantungsfreie Anlage der Verkleidungselemente 4 an den Stützelementen 16 und/oder 17, sowie eine entspre- chende Distanzierung von den benachbarten Verkleidungselementen 4 und 5 erreicht ist. In der gewünschten ausgerichteten Position kann dann die Schraube 31 über das Betätigungsorgan 34 festgezogen und somit das Montageprofil 10 in der gewünschten Lage gegenüber dem Ofenkörper 2 fixiert werden.
Durch die derart ausgebildete Befestigungsvorrichtung 8 bzw. 9 ist es somit möglich, jederzeit ohne dass die Verkleidungselemente 4 vom Ofenkörper 2 entfernt werden müssen, diese in eine gewünschte Position zu verbringen bzw. zu justieren. Damit können produktionsbedingte Masstole- ranzen, wie sie vor allem bei gebrannten Kacheln auftreten, einfach ausgeglichen und die für die Dehnungs- und Schwindmasse während des Heizbetriebes der Heizeinrichtung 1 benötigten Tole- ranzen und Abstände zwischen den einzelnen Verkleidungselementen 4 bis 6 bzw. den Stützele- menten 16,17 einfach hergestellt werden.
In Fig. 5 ist anhand der Ausführungsvariante der Befestigungsvorrichtung 9 gezeigt, dass anstelle von zwei Verbindungselementen 22 auch mit nur einem Verbindungselement 22 die Ver- bindung zwischen der Haltekappe 21 und dem Montageprofil 10 hergestellt werden kann. Zwi- schen der Haltekappe 10 und dem Verkleidungselement 5 kann, wie in Fig. 5 gezeigt, ein Distanz- element 36 angeordnet sein.
In diesem Fall ist das Verbindungselement 22 durch ein Rohr 37 gebildet, welches mit der
Haltekappe 21 drehfest verbunden ist und ein Aussengewinde 38 aufweist. Das Aussengewinde 38 ist in ein Innengewinde einer Schraubverbindung 39 des Montageprofils 10 eingeschraubt. Eine dem Verkleidungselement 5 zugewandte Stützfläche 40 der Haltekappe 21 stützt sich über Feder- elemente 41, beispielsweise Hartgummiblöcke oder andere temperaturbeständige, elastisch ver- formbare Elemente, auf einer Stützscheibe 42 ab, die in einem Durchbruch 27 des Verkleidungs- elementes 5 eingesetzt ist.
Ein Innendurchmesser 43 des Rohres 37 ist dabei so gross gewählt, dass er wiederum im wesentlichen einem Durchmesser 29 der Justierbohrung 28 des Verbindungs- mittels 11 entspricht, sodass durch das Rohr 37 hindurch nach der Montage des Verkleidungsele- mentes 5 eine bereits anhand der Fig. 3 und 4 näher beschriebene Justierung des Verkleidungs- elementes 5 gegenüber dem Ofenkörper 2 und den benachbarten Verkleidungselementen 4 und 6 erfolgen kann.
Abschliessend sei der Ordnung halber darauf hingewiesen, dass in den Zeichnungen einzelne
Bauteile und Baugruppen zum besseren Verständnis der Erfindung unproportional und massstäb- lich verzerrt dargestellt sind
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The invention relates to a fastening device for a cladding element arranged upstream of a combustion chamber wall of a heating device, with a mounting profile and a tensioning device by means of which the cladding element is prestressed against support elements or the mounting profile formed by or connected to the combustion chamber wall.
Heating devices with fastening devices for cladding elements forming a convection jacket - according to DE 42 01 739 A - are already known. In this heating device, the cladding elements are held to form a convection space at a distance from the combustion chamber jacket and are formed in particular by tiles. The guide elements are designed as clamping brackets and at the same time effect lateral and / or height guidance for the cladding elements and can be preloaded via a clamping connection in the direction of the counterholders that can be elastically deformed towards the combustion chamber. Compensation and adjustment of the cladding elements, in particular to take into account different shrinkage masses or manufacturing tolerances, is difficult with this known fastening arrangement.
The present invention has for its object to provide a fastening device for cladding elements, which is simple in construction and allows adjustment after the cladding element has been placed on the heating device.
This object of the invention is achieved in that the mounting profile is attached to the combustion chamber wall in an adjustable and height-adjustable manner by means of a releasable connecting means, and in addition that the tensioning device partially penetrates an opening in the cladding element and is detachably connected to the mounting profile, a part forming a retaining cap the clamping device is assigned to the surface of the cladding element facing away from the combustion chamber wall and is preferably arranged between the support elements, and that the mounting profile and the clamping device are provided with through openings aligned with the connecting means, so that the connecting means can be actuated through these through openings.
It is advantageous with this solution that the cladding element can be positioned on the combustion chamber wall of the heating device and can be adjusted in the positioned position in relation to neighboring cladding elements or the other furnace parts without the cladding element having to be removed again. Another advantage of this solution is that by arranging spring elements in the area of the fastening device, the different expansions when heated by a different spring preload can be compensated and, moreover, production-related thickness tolerances in the cladding elements can be compensated immediately without additional adjustment processes .
It is advantageous that, due to the special design of the fastening device according to the invention, the cladding elements can now be mounted to form an air space at a distance from an oven jacket or lying on the oven jacket. In the latter case, it is then possible to use the cladding elements to emit radiant heat.
By designing the assembly profile as a hollow profile, for example as a square tube section, as a U-shaped or C-shaped profile, sufficient rigidity of the fastening device can be achieved with little manufacturing effort, while at the same time reducing weight and thus making it easier to adjust.
However, it is also possible for the mounting profile to be connected to the tensioning device via at least one connecting element, for example a screw, and for an opening to be provided with an internal thread for each connecting element. As a result, the fastening device can be equipped at the factory in such a way that any cladding elements can be arranged by the user of the heating device equipped therewith, in particular of various thicknesses.
Because the retaining cap has a flat contact surface directed against the cladding element, a large-area prestressing of the cladding element can be achieved.
The holding cap, which extends at least partially into a recess in the cladding element, enables secure positioning and, moreover, prevents it from slipping excessively during the adjustment process of the cladding element.
This effect can be intensified by providing an opening for each connecting element in the retaining cap, which opening has at least a diameter that is smaller than the largest diameter of the connecting element. In particular, an un-
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intentional sliding of the cladding element can be avoided during the adjustment process.
The adjustability of the position of the cladding elements is facilitated in that a support element is formed by a stop that is adjustable relative to the combustion chamber wall, for example a stop screw.
However, it is also possible for the connecting means for the assembly profile to be formed by a clamping washer with an outside diameter that corresponds to a larger nominal diameter of a thread than that of a screw with a screw head and a nominal diameter of the thread. In this way it can be achieved that the through openings in the holding cap and in the mounting profile can also be designed for smaller tools, so that these two parts of the fastening device can be made smaller overall and therefore less expensive, despite the fact that the fastening device can be adjusted to compensate for dimensional tolerances Cladding elements.
Also advantageous is a design according to which the mounting profile has an adjustment bore with a diameter which is aligned with the through-openings of the mounting profile and the clamping device and the combustion chamber wall has an internal thread in the area of the adjustment bore, a screw penetrating the adjustment bore and into the internal thread engages the combustion chamber wall and the diameter of the adjustment hole is larger than the nominal diameter of the thread of the screw and the outside diameter of the clamping disk is larger than the diameter of the adjustment hole, since this results in the relative position of the retaining cap with respect to the cladding elements, especially when these are in the cladding elements can be arranged lowered,
can be maintained in a central position and nevertheless an adjustment of the cladding element in the different directions relative to the furnace body is made possible.
Due to the design according to which the through opening of the assembly profile has a diameter which is larger than the nominal diameter of the screw and preferably the same size as the diameter of the adjustment hole, depending on the size of the cladding elements, only the dimension of the adjustment hole allows the possible adjustment range just be changed.
According to an embodiment, it is provided that the connecting element has an external thread which engages in an internal thread of the mounting profile. This enables a pre-adjustment of the assembly profile and a subsequent fitting of the cladding element as well as the subsequent fine adjustment.
Due to the design and arrangement of a spring element between the retaining cap and the cladding element, for example a coil spring or a block made of elastically deformable, temperature-resistant material, in particular of silicone, a temperature-resistant plastic or fiber-reinforced hard rubber, depending on the weight and the sta - Bile bracket of the cladding elements, the spring element can be selected, with this resilient suspension dimensional tolerances in the cladding elements can be easily compensated.
A configuration is also possible in which a flange or a support washer is inserted in the opening of the cladding element on or on which the spring element or elements are supported, since this overloads the cladding elements, especially in the case of brittle materials, by the spring elements applied biasing forces can be prevented.
However, an embodiment is also advantageous in which the connecting element is designed as a tube provided with an external thread, which has an inner diameter which is adapted to the maximum adjustment range of the connecting means, preferably the same size as that
The diameter of the adjustment hole of the mounting profile is, since it is possible to find the length with only one connecting element for the fastening device.
Furthermore, a minimum distance between the retaining cap and the mounting profile can be determined by spacing sleeves placed over the screws and between the cladding element, in particular the tile and the retaining cap, in the area of each connecting element a spring element, preferably formed by a coil spring, arranged concentrically to the screw be provided. This can result in unintentional overtightening of the connecting element.
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This and consequently the destruction of the cladding element, which may be triggered as a result, can be reliably prevented, at the same time the pressing force of the retaining cap on the cladding element is ensured by the spring element.
Finally, it is also possible to form spacer elements by means of the spring elements and to arrange them in an area adjacent to the through opening of the retaining cap, which makes it possible to compensate for dimensional tolerances of the cladding element caused by different surface curvatures while the pretensioning force remains constant, and thus the cladding element can also be at least approximately vertical Position with such inaccuracies.
The invention is explained in more detail below with reference to the exemplary embodiments shown in the drawings.
1 shows a heating device according to the invention in a front view and a simplified, schematic illustration; FIG. 2 shows the heating device according to FIG. 1 in a side view and a simplified, schematic illustration with two differently designed fastening devices according to the invention for mutually adjacent cladding elements; 3 shows the heating device with a cladding element, in a top view, cut according to the lines III-III in FIG. 2; 4 shows the cladding element, as well as partially the furnace body according to FIGS. 1 to 3, in a side view, sectioned, according to lines IV-IV in FIG. 3; 5 shows a part of the heating device in a top view, sectioned, according to lines V-V in FIG. 2 with an embodiment variant of a fastening device according to the invention.
1 to 4 show a heating device 1 which consists of a furnace body 2 with a combustion chamber 3 and a convection jacket 7 formed by cladding elements 4 to 6.
The cladding elements 4 to 6 are fastened to the furnace body 2 via fastening devices 8, 9 of different construction. Of course, it is also possible to fix the cladding elements 4 to 6 using only one type of fastening device 8 or 9.
The fastening device 8, which can be seen more clearly from FIGS. 3 and 4, in turn consists of a mounting profile 10 which is held on the furnace body 2 via a connecting means 11. The mounting profile 10 is usually formed by a hollow profile, for example a square tube section or a C or U profile or the like. The cladding element 4 lies on a support surface 14 on a support surface 13 of the mounting profile 10 facing away from a support surface 12 of the heating device 1. This enables the trim element 4 to be aligned and held in height.
To hold the cladding element 4 at a desired distance 15 from the furnace body 2, support elements 16, 17 are arranged, which protrude above the furnace body 2 and on which the cladding element 4 is supported with its top side 18 facing the furnace body 2. For the exact setting of this distance 15, it is possible to use adjustable stops 20, for example formed by stop screws 19, as or on the support elements 16, 17.
In order to ensure that the cladding elements 4 rest against these supporting elements 16 and 17, the cladding elements 4 are pressed against these supporting elements 16, 17 by means of retaining caps 21. For this purpose, the retaining caps 21 are positioned at a distance from the mounting profile 10 via connecting elements 22, which can be formed, for example, by screws 23 such as cylinder head screws or pan head screws. In order to compensate for manufacturing tolerances of the trim elements 4 and to avoid damage to them when adjusting the fastening device 8, it is possible to provide spring elements 24 between the retaining cap 21 and the trim element 4, which can be formed by coil springs or the like.
In order to avoid excessive preloading of the cladding elements 4 between the retaining cap 21 and the support elements 16 and 17, it is also possible to predefine a minimum distance by means of spacer sleeves 25, so that the cladding elements 4 are damaged when the screws 23 of the retaining cap 21 are tightened can be avoided. By tightening the screws 23 to a greater or lesser extent, the prestressing force with which the cladding elements 4 are pressed against the support elements 16, 17 can then be set via the spring elements 24.
Between the screws 23 and the connecting elements 22 there is a through opening 26 which overlaps in an opening 27 in the cladding element 4
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Position is arranged and through which the connecting elements 22 to the mounting profile 10 extend in a preferred manner. Likewise, the mounting profile 10 is also provided with a through opening 26, which is preferably arranged concentrically with the through opening 26 in the holding cap 21, or with a corresponding recess.
The through openings 26 or the opening 27 are aligned such that they are aligned with an adjustment bore 28 in the mounting profile 10. A diameter 29 of the adjusting bore 28 is larger than a nominal diameter 30 of a screw 31 of the connecting means 11. Likewise, an outer diameter 32 of a clamping disk 33 between a screw head 35 forming an actuating member 34 for the connecting means 11 is larger than the diameter 29 of the adjusting bore 28.
Through this arrangement of the through openings 26 or opening 27 and the dimensions described above, access to the actuating member 34 of the connecting means 11, that is to say the screw 31 and its screw head 35, is thus possible through the holding cap 21.
If, for example, the cladding element 4 formed by a tile, a sheet metal element or a plastic component, cast part or the like is placed on the mounting profile 10 and fixed with the retaining cap 21, the cladding element 4 can be finely adjusted and positioned by doing so through the through openings 26 and the opening 27 of the retaining cap 21 or
of the cladding element 4 and the mounting profile 10, the screw 31 of the connecting means 11 is loosened and the unit consisting of the cladding element 4 with the retaining cap 21 and the mounting profile 10 is rotated, pivoted to the extent relative to the furnace body 2, and the height and / or the side are adjusted , until a correct, in particular tilt-free contact of the cladding elements 4 on the support elements 16 and / or 17, and a corresponding distance from the neighboring cladding elements 4 and 5 is achieved. In the desired aligned position, the screw 31 can then be tightened via the actuating member 34 and thus the mounting profile 10 can be fixed in the desired position relative to the furnace body 2.
By means of the fastening device 8 or 9 designed in this way, it is thus possible at any time without having to remove the cladding elements 4 from the furnace body 2, or to adjust them in a desired position. This enables production-related dimensional tolerances, such as those that occur especially with fired tiles, to be easily compensated and the tolerances and distances required for the expansion and shrinkage during heating operation of the heating device 1 and the distances between the individual cladding elements 4 to 6 or the supporting elements. elements 16, 17 can be easily produced.
5 shows with the aid of the embodiment variant of the fastening device 9 that instead of two connecting elements 22, the connection between the holding cap 21 and the mounting profile 10 can also be established with only one connecting element 22. As shown in FIG. 5, a spacer element 36 can be arranged between the holding cap 10 and the cladding element 5.
In this case, the connecting element 22 is formed by a tube 37, which with the
Retaining cap 21 is non-rotatably connected and has an external thread 38. The external thread 38 is screwed into an internal thread of a screw connection 39 of the mounting profile 10. A support surface 40 of the retaining cap 21 facing the cladding element 5 is supported on a support disk 42 via spring elements 41, for example hard rubber blocks or other temperature-resistant, elastically deformable elements, which is inserted in an opening 27 in the cladding element 5.
An inside diameter 43 of the tube 37 is chosen so large that it in turn essentially corresponds to a diameter 29 of the adjustment bore 28 of the connecting means 11, so that after the cladding element 5 has been installed, a tube already has a diameter of 29 through the tube 37. 3 and 4 described in more detail adjustment of the cladding element 5 relative to the furnace body 2 and the adjacent cladding elements 4 and 6 can be done.
Finally, for the sake of order, it should be pointed out that individual figures in the drawings
Components and assemblies for a better understanding of the invention are shown disproportionately and to scale in a distorted manner