AT408062B - Einrichtung zum gegenseitigen verspannen zweier teleskopartig ineinander geführter profilschienen - Google Patents

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    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/10Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like
    • F16B12/28Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for metal furniture parts
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum gegenseitigen Verspannen zweier teles- kopartig ineinander geführter Profilschienen, insbesondere von kastenartigen Profilschienen, wobei mindestens eine der Profilschienen eine Langlochausnehmung aufweist, die sich in Achsrichtung der Profilschiene erstreckt und diese Langlochausnehmung in der geführten Profilschiene vorgesehen ist und ein Spreizbolzen mit einem von der Kreisform abweichenden Querschnitt an der füh- renden Profilschiene verdrehbar gelagert ist, der in das Innere der führenden Profilschiene und durch die Langlochausnehmung der geführten Profilschiene in einen Klemmkörper ragt. 



   Teleskopartig ineinander geführte Profilschienen, die gegeneinander verspannbar sind, sind in verschiedenen Ausführungsformen und aus verschiedenen Anwendungen bekannt. Beispielsweise im Möbelbau im Zusammenhang mit sogenannten Ausziehrahmen für Hochschränke. Die Schenkel dieser Rahmen bestehen aus kastenartigen Profilschienen. Um den Rahmen an die jeweilig vorgegebenen Abmessungen des Hochschrankes anpassen zu können, sind bei solchen Ausziehrahmen zumindest paarweise und parallele Rahmenschenkel in ihrer Länge veränderbar und einstellbar. Um die aneinander geführten Profilschienen gegeneinander zu verspannen, ist in der Regel eine Klemmschraube vorgesehen.

   In der geführten   Profilschiene   ist eine Gewindebohrung zur Aufnahme einer Klemmschraube, in der führenden Profilschiene ist eine Langlochausnehmung, die sich in Achsrichtung dieser führenden Profilschiene erstreckt. Ist die Schraube gelöst, so können die Profilschienen gegeneinander verschoben werden. Ist die Schraube angezogen, so sind die Profilschienen gegeneinander verspannt. Zur Betätigung dieser Klemmschraube, deren Kopf an den Seitenrändern der erwähnten Langlochausnehmung unter Druck anliegt, wenn die Schraube angezogen ist, ist ein Schraubenzieher erforderlich. 



   Aus der US 4 610 487 A ist eine Ausziehvorrichtung bekannt, deren paarweise vorgesehene Schienen mittels in Käfigen angeordneten Kugeln gegeneinander verschiebbar sind. Die an einem Möbelkorpus festlegbare, einen U-förmigen Querschnitt aufweisende Möbelschiene des einen Schienenpaares tragt an ihrem vertikalen Steg einen Gummipuffer, der randseitig von winkelformigen Laschen gehalten ist. Dieser Gummipuffer besitzt eine zentrale Bohrung, in welche ein Bolzen ragt, der einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist. Dieser Bolzen ist mit einem seitlich der Schiene angeordneten Hebel verdrehbar. In der einen Stellung des Hebels ist die ausziehbare Schiene gegenüber der feststehenden Möbelschiene frei beweglich.

   Wird der Hebel um 90  gedreht, dann wird dadurch der Gummipuffer verformt, wodurch seine im wesentlichen horizontal verlaufenden Flanken an die Innenseite der Wangen der ausziehbaren Schiene gedrückt werden und dadurch deren jeweilige Lage gegenüber der feststehenden Möbelschiene fixiert istSolche Feststelleinrichtungen, über welche nur geringe Haltekräfte aufgebracht werden können, sind in der Regel bei solchen Ausziehvorrichtungen vorgesehen, welche Bedienungstablare für elektronische Datenverarbeitungsanlagen tragen und welche beispielsweise unter die Tischplatte eines Schreibtisches einschiebbar sind. Ist das Tablar gegenüber der Tischplatte des Schreibtisches vorgezogen, so soll es hinsichtlich seiner Lage fixiert sein, damit die Tasten des Tablars ordnungsgemäss und rasch betätigt werden können. 



   Auch bei teleskopierbaren Stäben mit rundem Querschnitt werden Spreizdorne mit einem von der Kreisform abweichenden Querschnitt verwendet (WO 95/25 899 A1). Die Spreizung wird hier dadurch erreicht, dass die beiden koaxial liegenden Stäbe um ihre Längsachse relativ zueinander verdreht werden Der Spreizdorn drückt dabei gegen Klemmbacken. Bei beiden vorbekannten Konstruktionen können die Spreizkräfte ohne Beiziehung von Werkzeugen aufgebracht werden.

   Diese beiden vorbekannten Konstruktionen sind aber beispielsweise für die einen ausziehbaren Rahmen für Hochschränke bildenden kastenartigen Profilschienen nicht verwendbar, da einerseits kastenartige, teleskopierbar ineinander geführte Profilschienen nicht um ihre gemeinsame Achse relativ zueinander verdreht werden können und andererseits mit einem verformbaren Gummipuffer nicht auf Dauer hohe und verlässliche Klemmkräfte erzielbar sind. 



   Ausgehend von diesem Stand der Technik zielt die Erfindung ebenfalls darauf ab, die Einrichtung zum gegenseitigen Verspannen zweier teleskopartig ineinander geführten Profilschienen so auszubilden, dass sie ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen betätigt werden kann, wobei möglichst wenige nach aussen vorstehende Teile vorgesehen sein sollen, ohne jedoch die Betätigungsmöglichkeit der Verspannvorrichtung zu beeinträchtigen. Im modernen Möbelbau werden immer mehr Beschläge gefordert, die soweit wie möglich ohne Beiziehung von Werkzeugen montiert und justiert werden können.

   Dieser Forderung trägt die gegenständliche Erfindung dadurch Rechnung, 

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 dass eine Wand der führenden Profilschiene einen über die Breite der Profilschiene sich erstrecken- den Ausschnitt aufweist, dessen stirnseitige Begrenzungskanten Kreisbögen bilden, dass die Tiefe des Ausschnittes - gemessen rechtwinkelig zur Längsachse der Profilschiene - etwa der Material- stärke dieser Profilschiene entspricht und in dem Ausschnitt eine zu dessen Form und Grösse kor- respondierende Scheibe angeordnet ist, welche an ihrer einen Seite den Spreizbolzen trägt und der Klemmkörper in an sich bekannter Weise mehrere Klemmbacken aufweist. 



   Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine Teilansicht zweier teleskopartig ineinander geführter Profilschienen und
Fig. 2 die dazu gehörende Seitensicht - Blickrichtung Pfeil A in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III in Fig. 1;
Fig. 4 die Ansicht der Klemmeinnchtung und
Fig. 5 deren Seitensicht - Blickrichtung Pfeil B in Fig. 4;
Fig. 6 eine Detaildarstellung der Klemmbacken zum Teil im Schnitt. 



   Die beiden Profilschienen 1 und 2 besitzen einen kastenartigen Querschnitt, wobei der Querschnitt der führenden Profilschiene 1 im wesentlichen U-förmig mit hinterschnittenen Rändern ausgebildet ist, und die geführte Profilschiene 2 über einen erheblichen Abschnitt ihrer achsialen Länge zumindest eine Langlochausnehmung 3 aufweist. Die Wand 4 der führenden Profilschiene 1, die der offenen Seite des im wesentlichen U-förmigen Querschnittes gegenüberliegt, besitzt einen Ausschnitt 5, der sich über die Breite C der führenden Profilschiene 1 erstreckt und deren stirnseitige Begrenzungskanten durch Kreisbögen 6 gebildet sind. Die Tiefe t dieses Ausschnittes 5 entspricht etwa der Stärke des Materials, aus dem diese führende Profilschiene 1 gefertigt ist.

   In diesem Ausschnitt 5 ist eine Scheibe 7 angeordnet, die hinsichtlich ihrer Grösse und ihrer Form korrespondierend zum Ausschnitt 5 ausgebildet ist. Ihre Stärke entspricht etwa der Tiefe t des Ausschnittes 5, so dass diese Scheibe 7 bzw. ihre Oberfläche bündig mit der Wand 4 der führenden Profilschiene 1 liegt (Fig. 2). 



   Diese Scheibe 7 ist, wie aus den Fig. 1 und 4 ersichtlich, von zwei im wesentlichen parallelen geraden Längsseitenkanten 8 begrenzt und stirnseitig von Kreisbögen 9. An der einen Längsseitenkante 8 der Scheibe 7 ist eine Griffleiste 10 angeordnet, deren Ebene rechtwinkelig steht zur Ebene der Scheibe 7 und deren frei auslaufendes Ende etwas aufgewölbt ist, so dass dieses aufgewölbte Ende von der Seitenwand der führenden Profilschiene 1 etwas absteht (Fig. 1) An ihrer einen Seite trägt die Scheibe 7 einen Spreizbolzen 11, der einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt (Fig. 6) besitzt. Zu beiden Seiten dieses Spreizbolzens 11 liegen Klemmbacken 12 und 13, deren Stirnseiten 14 etwas abgefast sind und die einen Klemmkörper bilden.

   Der eine Klemmbacken 13 besitzt zwei Gewindebohrungen 15 und der andere Klemmbacken 12 zwei Durchsteckbohrungen 16, die mit den Gewindebohrungen 15 deckungsgleich liegen. Diese Bohrungen 15,16 sind endseitig in den Klemmbacken 12 und 13 vorgesehen und ihre Achse steht rechtwinkelig zur Achse des Spreizbolzens 11. In die Gewindebohrung 15 ist eine Schraube 17 eingedreht, die von der Durchsteckbohrung 16 mit Spiel aufgenommen ist, so dass die beiden Klemmbacken 12,13 gegeneinander frei beweglich sind. 



   Die Höhe H dieser Klemmbacken 12,13 entspricht etwa der halben inneren Höhe der geführten Profilschiene 2 (Fig. 3). 



   Inder aus Fig. 1 ersichtlichen Lage der Scheibe 7 gegenüber der führenden Profilschiene 1 sind die Klemmbacken 12 und 13 in Spreizstellung (Fig. 6) und verspannen dadurch die geführte innere Profilschiene 2 gegenüber der äusseren führenden Profilschiene 1. Sollen die beiden Profilschienen 1,2 gegeneinander verstellt werden, so wird (Fig. 1) die Griffleiste 10 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt (Pfeil 18). Dadurch verdreht sich der Spreizbolzen 11 und die Verspannung wird gelöst, die Profilschienen 1 und 2 können gegeneinander verschoben werden. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung ist ohne Einsatz und ohne Beiziehung von Werkzeugen zu betätigen, sie ist also ausserordentlich montagefreundlich. Darüberhinaus ist die Wand 4 und die hier eingesetzte Scheibe 7 praktisch bündig, so dass an dieser Seite der Profilschiene 1 beispielsweise eine Frontblende anschlagbar ist. Auch die Längsseitenkanten 8 der Scheibe 7 liegen bündig mit den seitlich angrenzenden Wänden der Profilschiene 1. Die Klemmeinrichtung kann darüberhinaus gelöst werden und betätigt werden, wenn an der Wand 4 der führenden Profilschiene 1 eine Frontblende angeschlagen sein sollte, wenn diese Profilschienen 1 und 2 einen Rahmenschenkel eines Ausziehrahmens für einen Hochschrank bilden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum gegenseitigen Verspannen zweier teleskopartig ineinander geführter Pro- filschienen (1,2), insbesondere von kastenartigen Profilschienen, wobei mindestens eine der Profilschienen eine Langlochausnehmung (3) aufweist, die sich in Achsrichtung der Profilschiene erstreckt und diese Langlochausnehmung (3) in der geführten Profilschiene (2) vorgesehen ist und ein Spreizbolzen mit einem von der Kreisform abweichenden Quer- schnitt an der führenden Profilschiene (1) verdrehbar gelagert ist, der in das Innere der führenden Profilschiene (1) und durch die Langlochausnehmung (3) der geführten Profil- schiene (2) in einen Klemmkörper ragt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wand (4) der führenden Profilschiene (1) einen über die Breite der Profilschiene (1) sich erstreckenden Ausschnitt (5) aufweist,
    dessen stirnseitige Begrenzungskanten Kreisbögen (6) bilden, dass die Tiefe (T) des Ausschnittes (5) - gemessen rechtwinkelig zur Längsachse der Profil- schiene (1) - etwa der Materialstärke dieser Profilschiene entspricht und in dem Ausschnitt (5) eine zu dessen Form und Grösse korrespondierende Scheibe (7) angeordnet ist, welche an ihrer einen Seite den Spreizbolzen (11) trägt und der Klemmkörper in an sich bekann- ter Weise mehrere Klemmbacken (12, 13) aufweist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der Scheibe (7) etwa der Materialstärke (T) der führenden Profilschiene (1) entspricht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer geraden Längssei- tenkante (8) der Scheibe (7) eine Griffleiste (10) angeformt ist, deren Ebene rechtwinkelig steht zur Ebene der Scheibe (7).
  4. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grifflei- ste (10) in der Klemmstellung der Einrichtung an einer Wand der führenden Profilschiene (1) anliegt, welche rechtwinkelig zu jener Wand (4) dieser Profilschiene (1) steht, in wel- cher der die Scheibe (7) aufnehmende Ausschnitt (5) angeordnet ist. (Fig. 1)
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (12, 13) zu- mindest an einer ihrer Stirnseiten (14) schräg abgefast sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Klemmbacken (13) zu beiden Seiten des an ihm anliegenden Spreizbolzens (11) Gewindebohrungen (15) auf- weist, die sich rechtwinkelig zur Achse des Spreizbolzens (11) erstrecken und der andere Klemmbacken (12) zu diesen Gewindebohrungen (15) deckungsgleich liegende Durch- steckbohrungen (16) aufweist und in den Durchsteckbohrungen (16) Schrauben (17) lie- gen, die diese mit Spiel durchsetzen und die in die Gewindebohrungen (15) des anderen Klemmbackens (13) eingedreht sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (H) der Klemmbak- ken (12,13) etwa der halben inneren Höhe der geführten Profilschiene (2) entspricht, vor- zugsweise kleiner als diese ist.
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