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Die Erfindung bezieht sich auf eine Tragstütze, insbesondere zur Abstützung einer Badewanne, aus zwei schraubverstellbar miteinander verbundenen, an den voneinander abgekehrten Enden Stützplatten tragenden Stützteilen, von denen der eine, der Spindelteil, eine an der Stützplatte angesetzte Gewindespindel und der andere, der Mutterteil, ein von der Stützplatte ausgehendes Rohrprofil mit einem Muttergewindeabschnitt aufweisen.
Um Badewannen am Fundament abzustützen und um speziell bei Kunststoffwannen Verformungen unter Belastung zu verhindern, ist es gemäss der EP 0717951 A 1 bekannt, Tragstützen in den Eck- bzw. Randbereichen einer Badewanne vorzusehen. Derartige Tragstützen erfordern allerdings aus Festigkeitsgründen eine recht massive Bauweise, sie sind dadurch unhandlich und sie lassen sich in ihrer eingestellten Länge nicht fixieren. Ausserdem ist es nicht möglich, Unebenheiten zwischen den Stützplatten und dem Fundament bzw. der Badewanne auszugleichen und somit eine einwandfreie Positionierung der Tragstütze zu gewährleisten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Tragstütze der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die einerseits ein rasches und einfaches Versetzen einer Badewanne od. dgl. erlaubt und die sich anderseits durch ihre sichere Abstützwirkung auszeichnet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass die Gewindespindel des Spindelteiles von der Stützplatte bis zum Spindelende durchgehend hohl ausgebildet ist und das Rohrprofil des Mutterteiles eine Zugangsöffnung zum Ausschäumen der Stützteile besitzt.
Durch diese Ausgestaltung ist ein geschickter und sicherer Einsatz der Tragstütze möglich, wobei die Tragstütze zuerst durch ein Schraubverstellen der Stützteile in ihrer Länge justiert und an den dafür vorgesehenen Stellen im Randbereich der Badewanne od. dgl. angeordnet wird, worauf die Hohlräume der Tragstütze über die Zugangsöffnung mit einem Schaumkunststoff ausgeschäumt werden, was die Tragstütze in ihrer Längenjustierung fixiert, ihre Steifigkeit und Tragfähigkeit erhöht und durch den im Stützplattenbereich austretenden Schaumstoff ausserdem eine feste, von eventuellen Zwischenräumen unabhängige Verbindung zwischen Stütze und Wanne sicherstellt.
Wenn der Hohlraum der Gewindespindel in einer Ausnehmung der Stützplatte des Spindelteiles ausmündet und/oder die Stützplatte des Mutterteiles eine Auslassöffnung für das Rohrprofil bildet, ist ein passgenauer, fester Sitz der Tragstütze gewährleistet, da sämtliche zwischen der Tragstütze, der Badewanne und dem Fundament gegebenenfalls noch vorhandenen Freiräume ebenfalls mit Schaumkunststoff ausfüllbar sind. Ein nachträgliches Verrutschen bzw. Verstellen der Tragstütze ist nicht mehr möglich und eine dauerhafte Positionierung der Badewanne beim Versetzen garantiert.
Um die Biegesteifigkeit der Tragstütze zu erhöhen, kann der Spindelteil einen die Gewindespindel koaxial umgebenden, das Rohrprofil des Mutterteils übergreifenden Führungsrohransatz aufweisen.
Ist der Zwischenraum zwischen Führungsrohransatz und Gewindespindel über wenigstens eine Radialbohrung der Gewindespindel an deren Hohlraum angeschlossen, wird auch dieser Zwischenraum zusammen mit der hohlen Spindel ausgeschäumt und es kommt zu einer weiteren Steigerung der Abstützfestigkeit.
Vorteilhafterweise ist der Zugangsöffnung des Rohrprofiles eine Schaumversorgungseinrichtung mit Anschlussleitungen zum gleichzeitigen Anschluss mehrerer Tragstützen zugeordnet, so dass die Möglichkeit besteht, mehrere Tragstützen gemeinsam auszuschäumen. Sind die Schlauchleitungen zudem etwas stärker ausgeführt, dienen diese Schlauchleitungen nach dem Schäumen als Verstrebungen zwischen den einzelnen Tragstützen, was die Stützwirkung der Tragstützen erhöht.
Durch die Verwendung der Tragstützen als tragender Teil einer Stützwand, vorzugsweise aus Schaumstoff, wobei die Tragstützen zuerst ausgeschäumt und anschliessend in die Stützwand eingeschäumt werden, ergibt sich eine besonders vorteilhafte Badewannenverkleidung, die gleichzeitig auch zur Wannenabstützung dient.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Tragstütze im Achsialschnitt sowie die,
Fig. 2 und 3 eine mittels erfindungsgemässer Tragstützen versetzte Badewanne in Seitenansicht bzw. in Draufsicht.
Eine Tragstütze 1 umfasst zwei schraubverstellbar miteinander verbundene, an den voneinander abgekehrten Enden Stützplatten 2,3 tragende Stützteile, von denen der eine, der Spindelteil4,
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eine an der Stützplatte 2 angesetzte Gewindespindel 5 und der andere, der Mutterteil 6, ein von der Stützplatte 3 ausgehendes Rohrprofil 7 mit einem Muttergewindeabschnitt 8 aufweisen. Die Gewindespindel 5 ist hohl ausgebildet und sitzt schraubverstellbar im Muttergewinde 8, wobei der Spindelteil 4 mit einem zur Gewindespindel 5 koaxialen Führungsrohransatz 9 das Rohrprofil 7 übergreift.
Das Rohrprofil 7 besitzt eine Zugangsöffnung 10 zur Schaumeintragung, so dass das Rohrprofil 7, der Hohlraum 11 der Gewindespindel 5 und der über Radialbohrungen 12 an den Hohlraum 11 angeschlossene Zwischenraum 13 zwischen Führungsansatz 9 und Gewindespindel 5 ausgeschäumt werden können.
Die Tragstütze wird in ihrer Länge justiert und nach dem Versetzen über die Zugangsöffnung 10 mittels Schaumkunststoff S ausgeschäumt. Da der Hohlraum 11 der Gewindespindel 5 in einer Ausnehmung 14 der Stützplatte 2 ausmündet und die Stützplatte 3 des Mutterteiles 6 eine Auslass- öffnung 15 für das Rohrprofil 7 bildet, können sämtliche zwischen Tragstütze und Unterboden einerseits sowie Tragstütze und Badewanne 16 anderseits noch verbleibenden Freiräume mit Schaumkunststoff S ausgefüllt werden, wodurch die einzelnen Teile miteinander verklebt werden und ein sicherer Sitz der Badewanne 16 gewährleistet ist.
Eine Anwendungsmöglichkeit der Tragstützen ist dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3 zu entnehmen, demgemäss eine Badewanne 16 an ihrer Unterseite zusätzlich zu den erfindungsgemässen Tragstützen 1 noch starre Stützfüsse 17 aufweist. Die einzelnen Tragstützen 1 sind für die Schaumzufuhr untereinander mittels Schlauchleitungen 18 verbunden.
Die Tragstützen verhindern sicher Verformungen, insbesondere von Kunststoffbadewannen und können auch nachträglich eingebaut werden, um bereits entstandene Verformungen auszugleichen bzw. weitere Verformungen zu unterbinden.