<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
aus Schreibstifte. f auf der Trommel 9 eines selbstschreibenden Registrierapparates in Tätigkeit gesetzt werden.
Das Entleerungsventil h ist von aussen zu öffnen, indem die nach unten geführte Spindel A' an einen bei h2 gelagerten Hebel h3 angelenkt ist, der durch eine Handhabe h4 zu bewegen ist.
An dem Hebel h3 bezw. der Ventilspindel zist eine Stange k angelenkt, die in das Gehäuse d
EMI2.2
EMI2.3
Der zwischen Mahlwalze und Grundwerken vorhandene Mahldruck kann also nicht nur jederzeit an den Manometern abgelesen werden, sondern es wird dieser Druck ausserdem auf der Trommel g, deren Papierstreifen in gewissen Zeitabschnitten zu wechseln ist, verzeichnet.
Ebenso wird genau aufgezeichnet, wie oft, wie lange und wie weit das Entleerungsventil geöffnet worden ist. Es lässt sich so bei zweckentsprechender Einteilung desontroHpapieres genau ablesen, welcher Mahldruck fortlaufend angewandt wurde. Die aufgezeichnete Kurve lässt auch deutlich
EMI2.4
teilen und dgl., die die Mahlvorrichtung beschädigen, angezeigt.
Bei Beobachtung der Kontrollvorrichtung erkennt man den Eintritt solcher Störungen sofort : man kann dieselben abstellen und dadurch den Holländer vor bisweiien schweren Be- schädigungen beschützen. Die ständige Kontrolle zwingt das Bedienungspersonal zu gewissenhafter Arbeit. Die Stoffaser wird geschont und es wird an Kraft gespart, weil ein gleichmässiges Mahlen stattfindet. Irrtiimer und Unredlichkeiten sind bei Gebrauch dieser Kontrolvorrichtung ausgeschlossen. Es wird eine genaue Stoffkalkulation ermöglicht, weil eine Gewähr für den wirklich verarbeiteten Papierstoff geschaffen ist, indem der Apparat die erfolgten Ableerungen unfehlbar zuverlässig und richtig anschreibt.
Aus der Länge der Entleerungen, welche die
Kontrollkurve erkennen lässt, kann man nebenbei auch auf die Konsistenz des Stoffes schliessen.
EMI2.5
den einzelnen Entleerungen gleichmässig oder ungleichmässig waren.
Hat ein Holländer wie bei dem gezeichneten Beispiel zwei Grundwerke und ein Entl'erungsventil, so sind auf einem rechteckigen, auf die Trommel 9 zu spannenden Papierstreifen drei Kurven abzulesen. Die erste zeigt den Mahldruck, der fortlaufend auf das eine Grundwerk, die zweite den Mahldruck, der auf das zweite Grundwerk wirkt, und die dritte Kurve zeigt, wann und wie lange der Holländer entleert worden ist.
Statt des rechtwinkligen Papierstreifen lässt sich auch jede andere geeignete Form anwenden, beispielsweise ein kreisrundes Blatt und statt des Anschreibens in Kurven kann dasselbe in Zahlen oder beliebigen Zeichen erfolgen.
EMI2.6
sondern durch Hand- oder anderen Betrich an die Mahlwalze angepresst oder von derselben entfernt werden, so wird die Stellvorrichtung für das Grundwerk oder dieses selbst mit dem Kontrollapparat. z. B. durch ein Gestänge in Verbindung gesetzt, wie dies bei dem Entleerungsventil der Fall ist und man kann dann an dem Papierblatt des Kontrollapparater die genaue Einstellung der Grundwerke zu jeder beliebigen Zeit ersehen.
In diesem Falle sind selnstverstanlich Manometer nicht notwendig, sondern es treten an deren Stelle andere Anzeigevorrichtungen nut selbsttätiger Schreibvorrichtung.
Hand es sich um Holländer. bei denen nicht die Grundwerke an die Mahlwalze gedrückt werden, sondern bei denen die Mahlwalze durch Hand oder anderen Betrieb gehoben oder gesenkt bezw. von dem (Mundwerk entfernt oder auf dasselbe aufgelegt wird. so kann die Bewegungs- vorrichtung für die Mahlwalze oder letztere selbst mit der Kontrollvorrichtung verbunden werden, ebenso wie dies bei beweglichen, nicht hydraulisch gelagerten Grundwerken der Fall ist und ganz ähnlich, wie dies zwischen der Entleerungsvorrichtung und deren Kontrollvorrichtung erfolgt.
Diese Verbindung kann sehr leicht durch ein Hebelgestänge, durch Zahnstangen mit Zahnrädern, Schneckenrädern oder ähnliche Übertragungen hergestellt werden, welche alle, selbst die leisesten Bewegungen der Walzenheh-und-senkvorrichtung bezw. die jeweilige Einstellung der Mahlwalze auf den Kontrollapparat überträgt und dort zum Ausdruck bringt.
Man kann dann die genaueste Walzeneinstellung auf einer das Manometer vertretenden Ablesevorrichtung
EMI2.7
werke zu ermitreln. sondern sollen auch die Druckverhältnisse dauernd fixiert werden-ähnlich wie dies bei dem Heispiel des Holländers mit dem hydraulisch bewegten Grundwerken gezeigt wurde-und sind dabei die Grundwerke festhegend, die Mahlwalze aber hydraulisch in der Weise gelagert, dass sich an den beiden Lagern, in welchen die Holländerachse läuft, Ansätze befinden, die in Hohlzylindern oder sonstigen Hohlräumen sich auf und ab bewegen können
<Desc/Clms Page number 3>
und auf einem Flüssigkeitsbade ruhen,
so werden die Hohlräume durch Rohre mit Druckmessern und selbstanschreibenden Kontrollapparaten in Verbindung gebracht, genau wie dies bei den hydraulisch bewegten Grundwerken der Fall ist. Bei dieser Ausführung zeigt der Kontrollapparat also zunächst nicht den Mahldruck direkt an, sondern den Gegendruck, der auf die Walze wirkt, was für die Praxis von gleichem Werte ist.
Die Errnittelung des Mahldruckes aus dem Gegendruck ist selbstverständlich jederzeit möglich und es kann, wo ersterer direkt ermittelt werden soll, die Skala der Manometer sowie die Einteilung des Kontrollpapierblattes dementsprechend eingerichtet werden.
Bei elektrisch betriebenen Holländern kann der Kontrollapparat derart eingerichtet werden, dass er a) die Menge der jeweils verbrauchten elektrischen Energie, b) den aufgewandten Mahldruck bezw. die Einstellung des Mahlzeuges, c) die erfolgten Ableerungen anzeigt und selbsttätig anschreibt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kontrolleinrichtung für Papierstonholländer, dadurch gekennzeichnet, dass die das Ver- arbeiten des Papierstoffes und das Entleeren des Holländers bewirkenden Teile derart mit selbst- aufzeichnenden Kontrollvorrichtungen verbunden sind, dass an der Aufzeichnung der letzteren die jeweiligen Arbeits-bezw. Betriebsverhäitnissp jederzeit und nachträglich festgestellt werden können.