AT413317B - Verschlusseinrichtung/ gürtelschnalle mit sicherheitsfunktion zur ausschliesslich beidhändigen öffnung - Google Patents

Verschlusseinrichtung/ gürtelschnalle mit sicherheitsfunktion zur ausschliesslich beidhändigen öffnung Download PDF

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AT413317B
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Verschlusseinrichtung mit einem einen Griffteil aufweisenden Steckerteil und mit einem einen Aufnahmeraum aufweisenden Aufnahmeteil zur lösbaren Fixierung des Steckerteils mittels federnder Teile.
Derartige Verschlusseinrichtungen, auch Schnellverschlusssysteme oder Steckverschlusseinrichtung genannt, dienen häufig zum Verschließen von Taschen, Rucksäcken, Gürteln und dergl., wobei der Steckerteil in den Aufnahmeteil eingesteckt und dort mit Hilfe der federnden Teile verrastet wird. Bekannte Verschlusseinrichtungen sind dabei derart ausgeführt, dass die federnden Teile seitlich am Steckerteil angebracht und in der Art von hebelartigen Haken ausgebildet sind, welche von außen zum Lösen des Verschlusses gedrückt werden können. Dementsprechend ist der Aufnahmeteil mit einem flachen Einsteckelement ausgebildet, das mit seitlichen Einhakausnehmungen versehen ist, in die die Haken einrasten, und aus denen sie durch Drücken der von außen zugänglichen Hebelenden freigestellt werden. Zum Lösen der Verschlusseinrichtung werden mit den Fingern der einen Hand die beiden Haken einwärts gedrückt werden, wobei mit der anderen Hand der Steckerteil aus dem Aufnahmeteil herausgezogen wird. Je nach Ausführung dieser bekannten Verschlusseinrichtung, kann diese zumeist auch mit einer Hand geöffnet werden, wobei konstruktionsbedingt der Steckerteil selbsttätig aus der Verschlussaufnahme herausfedert. Dies ist jedoch vielfach unerwünscht, insbesonders dann, wenn eine solche Verschlusseinrichtung bei der Polizei, dem Militär, der Justiz etc., zum Verschließen eines Hüftgürtels Anwendung finden soll, an welchem sich Waffe, Munition, Funkgerät und anderes wichtiges Gerät befinden. In diesem Fall ist es von immenser und sogar lebenswichtiger Bedeutung, dass der mittels einer Verschlusseinrichtung verbundene Gerätegürtel von einem Angreifer keinesfalls durch einfachen Zugriff mit nur einer Hand von seinem Träger gelöst oder getrennt werden kann.
Bekannte, diesen Umstand in gewisser Weise durch bestimmte mechanische Sicherheitsfunktionen berücksichtigende Systeme, sind zumeist bei durchschnittlichem Geschick und Kenntnis der Verschlusseinrichtung durchaus mit einer Hand zu öffnen, bzw. sind diese durch die verwendete komplizierte Mechanik, äußerst umständlich zu bedienen und kostenintensiv hergestellt. Auch ist in schwierigen Umgebungen bzw. mit klammen Fingern oder Handschuhen eine rasche Öffnung der Verschlusseinrichtung nicht gegeben.
Es ist daher Ziel der Erfindung, eine Verschlusseinrichtung der eingangs angeführten Art vorzusehen, mit der einerseits ein einfaches und zuverlässiges Einstecken des Steckerteils und damit Schließen der Verschlusseinrichtung sowie andererseits ein sicherer Halt und komfortables Lösen mit - selbst bei Kenntnis des Systems - ausschließlich zwei Händen ermöglicht werden. Solcherart gestaltetes Sicherheitssystem soll überdies einfach, rasch und kostengünstig herzustellen sein. Durch Berücksichtigung der menschlichen Ergonomie, soll eine solcherart gestaltetes Sicherheitsverschlusseinrichtung ausschließlich mit den Fingern beider Hände zu bedienen sein und so bestmöglichen Schutz vor einer unbeabsichtigten Systemöffnung bieten.
Die erfindungsgemäße Verschlusseinrichtung der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerteil mit zwei vom Griffteil auskragenden, im Wesentlichen hebelartigen und federnden Haken, ausgebildet ist, und dass der Aufnahmeraum an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Einhakausnehmungen, in welche die Haken einrasten, aufweist sowie im Inneren der Verschlussaufnahme zwei gegenüberliegende von der Mitte nach den Seiten hin ausgehende und ebenfalls federnde flache, in Draufsicht rechteckig ausgebildete Sperrlaschen besitzt, und diese während des Einführens der beiden federnden Haken des Steckerteils in die Gehäuseaufnahme, durch diese entweder zum Gehäuseboden oder zur Gehäusedecke abgelenkt werden und erst nach der Verrastung der beiden Haken des Steckerteils an den dafür vorgesehenen seitlichen Einhakausnehmungen der Verschlussaufnahme, in ihre horizontale Ausgangsposition zurückschnellen und dadurch beide Haken des Steckerteils insofern sperren, als diese zum Lösen des Verschlusses durch einfaches seitliches Drücken der beiden Haken von Aussen durch zwei Finger der einen Hand, nicht mehr einwärts bewegt werden können, und dies erst durch Niederdrücken der beiden Sperrlaschen mittels zweier 3
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Finger der anderen Hand und somit Aufhebung der zur Mitte wirkenden Sperre der beiden hebelartigen Haken des Steckerteils der anderen Hand erreicht wird.
Mit einer derartigen Ausbildung einer Sicherheits-Schnellverschlussvorrichtung wird der vorstehenden Zielsetzung in vorteilhafter Weise entsprochen. Anders als bei herkömmlichen Schnellverschlusssystemen, welche zumeist ausschließlich durch seitliches Drücken mittels Finger einer Hand geöffnet werden können, wird bei vorliegender Verschlusseinrichtung ein seitliches Drücken zur Systemöffnung und somit Zurückziehen des Steckerteils erst nach simultanem Drücken zweier sich an der Oberseite der Verschlussaufnahme befindlicher Druckpunkte ermöglicht. Während des Einführens der beiden federnden, hebelartigen Haken des Steckerteils in die Verschlussaufnahme, treffen diese im hinteren inneren Bereich der Verschlussaufnahme auf zwei federnde horizontal angelenkte jeweils im Wesentlichen in Draufsicht flach ausgebildete Sperrlaschen, welche aufgrund ihrer abgeschrägten vorderen, der Verschlussaufnahmeöffnung zugewandten Längsseiten, von den beiden Haken des Steckerteils entsprechend ihrer Abschrägungen vorerst entweder nach unten oder nach oben abgelenkt werden, sodass beide Verschlusshaken zur Arretierung ungehindert weiter einwärts geführt werden können. Bei Erreichen der End- bzw. Geschlossenenposition der beiden federnden Haken des Steckerteils, schnellen diese schließlich über die seitlichen Einhakausnehmungen der Verschlussaufnahme zur Arretierung nach Aussen, wobei gleichzeitig mit der Verrastung der beiden Haken an den dafür vorgesehenen seitlichen Einhakausnehmungen, die beiden ebenfalls federnd gelagerten Sperrlaschen selbsttätig in ihre ursprüngliche, horizontale, nun hinter den beiden Haken definierte Ausgangsposition zurückschnellen und so bis auf weiters verhindern, dass beide Haken, welche nun mit den beiden seitlichen Kanten der Verschlussaufnahme in Eingriff gebracht und lösbar mit dieser verbunden sind, lediglich durch blosses Einwärtsdrücken von der Verschlussaufnahme gelöst werden können. Zur Verschlussöffnung werden die beide von Aussen zugänglichen und unmittelbar hinter den Haken des Verschlussteils befindlichen und diese blockierenden Sperrlaschen mittels zweier Finger der einen Hand gleichzeitig nach unten gedrückt, wodurch es im Anschluss daran ermöglicht wird, dass die beiden federnden Haken zur Öffnung und Lösung von der Verschlussaufnahme mittels zweier Finger der anderen Hand und Drücken auf die von Aussen zugänglichen Hebelenden nun einwärts gedrückt und freigestellt werden können. Dabei kann es zweckmäßig sein, dass beide Sperrlaschen nicht direkt nach unten bewegt werden, sondern deren Betätigung vielmehr über davon getrennt ausgebildete darüber liegende und von der Gehäuseoberfläche aufragende und auf die beiden Sperrlaschen einwirkende Drücker erfolgt, da dadurch gewährleistet ist, dass die beiden beweglichen sich im Inneren der Verschlussaufnahme befindlichen Sperrlaschen, deren reibungslose Funktion in jedem Fall garantiert sein muss bzw. deren Mechanik für die Funktion der Verschlusseinrichtung von essentieller Bedeutung ist, keinen anderen äußeren mechanischen Einwirkungen ausgesetzt sind, welche gegebenenfalls zur Beeinträchtigung der Funktion oder sogar Zerstörung wichtiger Teile führen können, als den beabsichtigten Offnungsdruck von oben. Aus Gründen einer einfacheren Herstellung, können Drücker und Sperrlaschen auch als miteinander verbunden bzw. einstückig gefertigt sein, wobei in diesem Fall Drücker und darunter liegende Sperrlaschen jeweils eine Einheit bilden. Um die Verläßlichkeit der beschriebenen beiden Sperrlaschen zu erhöhen, ist es weiters von Vorteil, dass beide Sperrlaschen an Ihren schmalen den Haken des Steckerteils gegenüberliegenden Seiten, mit konkaven Aushöhlungen längs ihrer Stirnseiten versehen sind, worin bei seitlicher Druckeinwirkung auf die von Aussen frei zugänglichen Hakenenden, die jedoch zu keiner Öffnung führen soll, die stirnseitig konvex ausgeführten und mit den konkaven Aushöhlungen der Sperrlaschen korrespondierenden Seiten der beiden hebelartigen Haken des Steckerteils vorübergehend Aufnahme finden und dadurch ein Abrutschen der beiden Haken von den beiden Sperrlaschen und somit Einwärtsgleiten der Haken, was in der Folge eine ungewollte und vorzeitige Öffnung des Verschlusses zur Folge hätte, verhindert wird.
Die Sperrlaschen können einfach in Draufsicht je rechteckig ausgebildet sein, und in Vorderansicht zu Ihrem Ansatz bzw. Drehpunkt hin, einen verjüngenden Querschnitt aufweisen. 4
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Aus Gründen einer einfachen Herstellung ist es von Vorteil, wenn jede Sperrlasche in einem Bereich benachbart der ungefähren Mitte des Aufnahmeraums einstückig in eine Wand eines zugehörigen sich in Längsrichtung der Verschlussaufnahme befindlichen Steges übergeht. 5 Weiters ist es von Vorteil, wenn der Steckerteil und/oder der Aufnahmeteil einstückig aus Kunststoff geformt sind bzw. ist. Für die Verwendung am Hüftgürtel und dergl. kann in an sich bekannter Weise vorgesehen sein, dass der Griffteil des Steckerteils und der Aufnahmeteil je im Wesentlichen flach ausgebil-io det und mit Anschlusselementen für Bänder, Gurte, Riemen und dergl. versehen sind.
Insgesamt ergibt sich damit eine außerordentlich bedienerfreundliche, sichere und verläßliche Konstruktion, wobei die Verschlusseinrichtung nichtsdestoweniger einfach und preiswert in der Herstellung ist. Das Zusammenstecken kann ebenso wie das Lösen ohne besondere Übung 15 und Geschicklichkeit in jeder Situation und Umgebung selbst mit Handschuhen und klammen Fingern bei großer Kälte, bei Dunkelheit, jederzeit und rasch, jedoch ausschließlich mit Fingern beider Hände bewerkstelligt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung veranschaulichten bevorzugten 20 Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. Es zeigen im Einzelnen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Steckerteil einer erfindungsgemäßen Verschlusseinrichtung;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Steckerteils geschnitten gemäß der Linie l-l in Fig. 1; 25 Fig. 3 eine Draufsicht auf einen zum Steckerteil gemäß Fig. 1 und 2 passenden Aufnahmeteil; Fig. 4 eine Seitenansicht des Aufnahmeteils in Fig. 3, geschnitten gemäß der Linie ll-ll in Fig. 3; Fig. 5 den Aufnahmeteil gemäß Fig. 3, geschnitten entlang der Linie IV-IV in Fig. 6.
Fig. 6 den Aufnahmeteil gemäß Fig. 3, geschnitten entlang der Linie V-V in Fig. 5;
Fig. 7 den Aufnahmeteil gemäß Fig. 3, geschnitten entlang der Linie Vl-Vl in Fig. 5. 30 Fig. 8 den Steckerteil gemäß Fig. 1 und 2, und den Aufnahmeteil gemäß Fig. 3 und 4, in einem teilweise ineinandergesteckten Zustand, geschnitten entlang der Linie Vll-Vll in Fig. 9;
Fig. 9 eine Ansicht durch diese teilweise ineinandergesteckten Verschlussteile, geschnitten entlang der Linie Vlll-Vlll in Fig. 8;
Fig. 10 eine zugehörige Ansicht der teilweise ineinandergesteckten Verschlussteile, geschnitten 35 entlang der Linie IX-IX in Fig. 8;
Fig, 11 einen Längsschnitt der Verschlussteile gemäß Fig. 1 und 3, geschnitten entlang der Linie X-X in Fig. 11, nunmehr jedoch im vollständigen geschlossenen Zustand;
Fig. 12 eine Ansicht der vollständig ineinandergesteckten Verschlussteile, geschnitten entlang der Linie XI-XI in Fig. 11. 40 Fig. 13 einen Querschnitt entlang der Linie XI-XI in Fig. 11, der vollständig ineinandergesteckten Verschlussteile;
Fig. 14 einen Querschnitt der vollständig ineinandergesteckten Verschlussteile 2, 3, darstellend die bewegten Druckknöpfe bzw. Sperrlaschen in gedrücktem Zustand, zur Veranschaulichung der Aufhebung der zur Mitte wirkenden Sperren der beiden Haken des Steckerteils; 45 Fig. 15 einen Querschnitt der vollständig ineinander gesteckten Verschlussteile 2, 3, darstellend sowohl Druckknöpfe, Sperrlaschen als auch seitliche Haken des Steckerteils in gedrücktem Zustand, zur Veranschaulichung der Aufhebung der zur Mitte wirkenden Sperre, sowie der Position der Haken des Steckerteils vor dem Zurückziehen und Lösen aus der Verschlussaufnahme; 50
In den Fig. 1 und 2 ist ein Steckerteil 2 einer insgesamt mit 1 bezeichneten, Ausführungsform der Verschlusseinrichtung in Gegenüberstellung zu einem dazu passenden Aufnahmeteil 3 gezeigt, welcher in den Fig.3 und 4 veranschaulicht ist. 55 Der Steckerteil 2 besteht aus einem Griffteil 4, welcher an seinem hinteren Bereich einen an 5
AT 413 317 B sich herkömmlichen Quersteg 5 und eine dazwischen befindliche Durchführöffnung 6 für einen Gurt, ein Band oder dergl. aufweist.
An der vorderen, in Fig. 1 und 2 linken Seite ist der insgesamt im Wesentlichen flach (s. Fig. 2 5 im Vergleich zu Fig. 1) ausgebildete Griffteil 4 seitlich mit zwei hebelartigen sich gegenüberliegenden und voneinander wegweisenden Haken 7, 8 zur Verbindung mit dem Aufnahmeteil 3 versehen.
Der Aufnahmeteil 3 der Verschlusseinrichtung 1 ist mit einem aus Fig. 4 ersichtlichen Aufnah-io meraum 23 zum Einführen der beiden hebelartigen Haken 7, 8 des Steckerteils 2 ausgebildet. An seiner dem Steckerteil 2 abgewandten Stirnseite ist dieser, wie z. B. aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, mit einem Steg 9 versehen, der eine schlitzförmige Durchbrechung 10 begrenzt, wodurch ebenfalls ein Band, ein Riemen oder ein Gurt fixiert werden kann. 15 Der Aufnahmeteil 3 besitzt im hinteren Bereich des Innenraums, zwei in Draufsicht rechteckige, federnde Sperrlaschen oder -klinken 11, 12, die an drei Seiten durch Öffnungen vom übrigen Materialbereich getrennt sind, an der vierten, an einer im hinteren Bereich des Aufnahmeraums 3 gelegenen Wand, z. B. 13, 14, jedoch einstückig in diese übergehen und so rechtwinklig zu dieser Ebene dieser Wand 13 nach Aussen zu den Seiten des Aufnahmeteils 3 hin abstehen 20 und federnd auslenkbar sind, vgl. auch Fig. 14 und 15. Vom Anschlussbereich der Sperrlaschen 11,12 der beiden Wände 13, 14 ausgehend nehmen diese in der Vorderansicht z. B. Fig. 7, im Querschnitt nach Aussen hin zu, was eine zusätzliche Versteifung der Sperrlaschen 11, 12 darstellt. Diese besitzen in Seitenansicht Fig. 6 stirnseitig eine Abflachung oder Zuspitzung 22. 25 Weiters besitzt der Aufnahmeteil 3 in Draufsicht (siehe z. B. Fig. 3) zwei jeweils in einer Linie über den beiden Sperrlaschen 11, 12 an der Gehäuseoberfläche gelegene Druckflächen 15, 16, welche großteils an ihrem Umfang von der zugehörigen Wand und Ebene getrennt sind, und nur an je einer Stelle, 17, 18, vgl. auch Fig. 3, einstückig in die dazugehörigen Wände 13, 14 übergehen und so aus der Ebene dieser Wände federnd nach unten auslenkbar sind. Bei Betä-30 tigung dieser Druckflächen 15, 16 nach unten in Richtung des Gehäuseinneren, drücken diese auf die darunterliegenden Sperrlaschen 11, 12, welche somit gleichfalls und simultan aus ihrer sonst horizontalen Position weiter nach unten gegen den Gehäuseboden gedrückt werden.
Die beiden hebelartigen und federnd auslenkbaren nach Aussen gerichteten Haken 7, 8 des 35 Steckerteils 2, werden beim Einführen in den sich seitlich verjüngenden Innenraum des Aufnahmeteils 3, sowohl einerseits zueinander, Fig. 8, als auch andererseits gegen die beiden Sperrlaschen 11, 12 des Aufnahmeteils 3 gedrückt, Fig. 9, 10, wobei nach dem Auftreffen der beiden Haken 7, 8 des Steckerteils 2 auf die beiden Sperrlaschen 11, 12 und fortgesetzten Einführen des Steckerteils 2 in die Verschlussaufnahme 3, diese aufgrund ihrer zum Gehäuse-40 boden abgeflachten oder zugespitzten vorderen Längsseiten 22 zwingend nach oben abgelenkt werden, Fig. 9 und 10. (Ein Ablenken nach unten ist bei entsprechender entgegengesetzter Abflachung der Sperrlaschen 11, 12, ebenfalls denkbar, wenngleich diese Möglichkeit in den Zeichnungsfiguren der Einfachheit halber, weggelassen worden ist.) 45 Unmittelbar vor Erreichen der endgültigen Geschlossenenposition der beiden Verschlussteile, Fig. 11, 12, schnellen die beiden federnd angelenkten Haken 7, 8, welche während der Zusammenführung der Verschlussteile entlang der beiden sich nach hinten verjüngenden den Verschlussraum begrenzenden Seiten entlang gleiten sowie gleichzeitig zueinander gedrückt werden (vgl. Fig. 8), nach Aussen in Ihre Ausgangsposition, sodass diese mit den Kanten der so zu ihrer Gestalt passenden Einhakausnehmungen 19 des Steckerteils 2 verrastet sind und in formschlüssigem Eingriff aneinander anliegen. Gleichzeitig schnellen in dieser Schließstellung gemäß Fig. 12 auch die durch die bei der Zusammenführung der Verschlussteile 2, 3 vorerst nach oben abgelenkten Sperrlaschen 11, 12, wieder in Ihre ursprüngliche horizontale Ausgangslage zurück, wobei diese nun unmittelbar hinter den Innenseiten der beiden Haken 7, 8 55 des Steckerteils 2 zu liegen kommen, Fig. 12 und diese somit gegen jede Druck- und Einwärts-

Claims (12)

  1. 6 ÄT 413 317 B bewegung auf die von Aussen zugänglichen, als Haken ausgebildeten Hebelenden der Haken 7, 8 gesperrt sind, sodass ein Einwärtsdrücken der federnden Haken 7, 8 und Freitellung dieser von den mit den Haken korrespondierenden Kanten 19 des Verschlussteils und somit Öffnung und Trennung der Verschlussteile 2, 3 verhindert ist. 5 An den, den Einhakausnehmungen der Verschlussaufnahme 3 gegenüberliegenden Stirnseiten der beiden Sperrlaschen 21,22, befinden sich außerdem je eine über die gesamte Seite geführte Hohlkehlnut 20, 21, Fig. 12, deren Aufgabe es ist, bei einem Einwärtsdrücken der beiden federnden Haken 7, 8 des Steckerteils 2, welches unbeabsichtigt oder zufällig ist, gemäß ihrer io konkaven Ausbildung und in Entsprechung zur stirnseitigen konvexen Ausformung der beiden bewegliche Haken des Steckerteils, diese aufzunehmen und ein Abrutschen voneinander zu verhindern, welches eine weitere Einwärtsbewegung der beiden Verschlusshaken 7, 8 und somit Öffnung des Verschlusses 1 begünstigen könnte. 15 In der Fig. 8, 9, 10 ist eine Position von Steckerteil 2 und Aufnahmeteil 3 veranschaulicht, in der diese Teile 2, 3 beim Schließen der Verschlusseinrichtung 1 gerade ineinander gesteckt werden. Aus Fig. 10 ist dabei insbesondere ersichtlich, wie die federnden Haken 7, 8 des Steckerteils 2 die Sperrlaschen 11, 12 vorerst nach oben ablenkt, und - hebt, bis diese schließlich nach der Verrastung der beiden Haken 7, 8 des Steckerteils mit den seitlichen Einhakausnehmungen 20 19 der Verschlussaufnahme 3, wieder ihre ursprüngliche horizontale Position einnehmen (vgl. z.B. 11, 12 in Fig. 12. Aus den Fig. 14 und 15 ist sodann zu ersehen, dass zum Öffnen der Verschlusseinrichtung 1 vorerst die beiden Druckplatten des Steckerteils 2 nach unten gedrückten werden (siehe Pfeil-25 richtungen), und diese auf die beiden horizontal angelenkten, in Draufsicht im Wesentlichen rechteckig gestalteten hinter den hebelartigen Haken 7, 8 des Steckerteils 2 liegenden Sperrlaschen 11, 12 der Verschlussaufnahme 3 treffen, wobei diese ebenfalls nach unten, gegen den Gehäuseboden bewegt werden. Nach erfolgter Auslenkung der beiden Sperrlaschen 11, 12, durch die beiden Druckplatten 15, 16, aus ihren horizontalen Sperrpositionen, können anschlie-30 ßend die beiden von Aussen zugänglichen, federnd angelenkten und lösbar mit der Verschlussaufnahme 3 verrasteten Haken 7, 8 des Steckerteils 2 zusammengedrückt und freigestellt und der Steckerteil 2 aus dem Verschlussteil 3 herausgezogen werden. 35 Patentansprüche: 1. Verschlusseinrichtung (1) mit einem einen Griffteil (4) aufweisenden im Wesentlichen mit zwei flachen vom Griffteil (4) auskragenden und nach Aussen weisenden hebelartigen und federnden Haken (7, 8) ausgebildeten Steckerteil (2) und mit einem einen Aufnahmeraum 40 (23) aufweisenden Aufnahmenteil (3) zur lösbaren Fixierung des Steckerteils (2) mittels fe dernder Teile (7, 8) im Aufnahmeteil (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (23) im rückwärtigen Bereich durch zwei rechtwinklig zur Schließrichtung, von der ungefähren Mitte des Aufnahmeraums (23) zu den Seiten hin ausgehende und federnd angelenkte Sperrlaschen (11,12) definiert ist, welche während des Einfahrens der seitlich am Stecker-45 teil (2) befindlichen federnd angelenkten Haken (7, 8) in die Verschlussaufnahme (3) von diesen entgegen ihrer Federkraft zur Gehäusedecke abgelenkt werden und nach dem vollständigen Einstecken des Steckerteils (2) in die Verschlussaufnahme (3) und formschlüssigen Verrastung der beiden Haken (7, 8) an den dafür vorgesehen seitlichen Einhakausnehmungen (19) der Verschlussaufnahme (3), in ihre ursprüngliche Ausgangsposition zu-50 rückschnellen und dadurch unmittelbar hinter den beiden Haken (7, 8) des Steckerteils (2) positioniert sind und diese insofern sperren, als diese zum Lösen des Verschlusses (1) durch einfaches seitliches Drücken der beiden von Aussen zugänglichen Haken (7, 8) nach Innen und somit Lösung der Haken von den Einhakausnehmungen (19) der Verschlussaufnahme (3), mittels zweier Finger der einen Hand, nicht mehr einwärts bewegt werden, 55 und dies erst nach Niederdrücken der beiden Sperrlaschen (11, 12) mittels zweier Finger 7 AT 413 317 B der anderen Hand auf die dazugehörigen und darüber liegenden Druckflächen (15,16) und somit Aufhebung der nach Innen wirkenden Sperren (11, 12) der beiden hebelartigen Haken (7, 8) des Steckerteils (2) erreicht wird, wodurch der Steckerteil (2) durch Zurückziehen aus der Verschlussaufnahme (3) von dieser lösbar ist. 5
  2. 2. Verschlusseinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Sperrlaschen (11,12) in Draufsicht rechteckig ausgebildet sind.
  3. 3. Verschlusseinrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden io Sperrlaschen (11, 12) an Ihren stirnseitigen Enden jeweils eine über die gesamte Seite ver laufende Hohlkehlnut (20, 21) aufweisen.
  4. 4. Verschlusseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Sperrlaschen (11, 12) in Vorderansicht nach Aussen hin einen verdicken- 15 den Querschnitt ausweisen.
  5. 5. Verschlusseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Sperrlasschen (11, 12) in Seitenansicht an ihren der Verschlussaufnahmeöffnung zugewandten Seite abgeflacht oder zugespitzt (22) sind. 20
  6. 6. Verschlusseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jede Sperrlasche (11,12) in einem Bereich benachbart der Mitte des Aufnahmeraums (15) einstückig in die zugehörige Wand (13, 14) übergeht.
  7. 7. Verschlusseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffteil (4) des Steckerteils (2) und der Aufnahmeteil (3) je im Wesentlichen flach ausgebildet und mit Anschlusselementen (5, 9) für Bänder, Gurte, Riemen oder dergl. versehen sind.
  8. 8. Verschlusseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der beiden federnden Haken (7, 9) des Steckerteils (2) innenseitig konvex und zu den konkaven Seiten (20, 21) der in der Geschlossenenposition benachbarten Sperrlaschen (11, 12) passend ausgeführt sind.
  9. 9. Verschlusseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Sperrlaschen (11, 12) zur Verschlussöffnung indirekt mittels zweier unmittelbar darüber befindlicher Drücker (15, 16) nach unten bewegt werden können.
  10. 10. Verschlusseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass 40 die beiden Sperrlaschen (11, 12) jeweils an einer Stelle mit den unmittelbar darüber lie genden Drücker (15, 16) verbunden sind.
  11. 11. Verschlusseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass beide Drücker (15, 16) an einer Seite (17, 18) einstückig in die dazugehörige Wand 45 (13, 14) übergehen und aus dieser Ebene federnd auslenkbar sind.
  12. 12. Verschlusseinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckerteil (2) einstückig aus Kunststoff geformt ist. so 13. Verschlusseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeteil (3) einstückig aus Kunststoff geformt ist. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 55
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