AT42060B - Quecksilber-Schienendurchbiegungskontakt. - Google Patents

Quecksilber-Schienendurchbiegungskontakt.

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AT42060B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Leistungsfähigkeit des Schienendurchbiegungskontaktes entsprechend dem Patente Nr. 42059 kann erfindungsgemäss bedeutend erhöht werden, wenn die Schienendurchbiegung auf die   Druckgefässwände   durch Druckstempel übertragen werden, die an den Druckplatten nahe an ihrem Rande aufliegen. 



   In Figur 1 ist ein solcher Schienendurchbiegungskontakt im Querschnitt dargestellt. 
 EMI1.2 
 platten, Hohlraum und Kelch). Die obere Druckplatte 5 liegt hier nicht wie beim Gegenstand des Stammpatentes unmittelbar unterhalb der Fahrschiene, sondern es ist ein Druckstempel 17 zwischengeschaltet. Dieser liegt mit seinem Rande an den Stellen a auf der oberen Druckplatte. Die obere Fläche des Druckstempels kann unmittelbar am Schienenfuss anliegen oder wie in der Zeichnung dargestellt zweckmässig noch durch eine calottenförmige Zwischenlage 18 vom Schienenfuss getrennt sein. 



   Der Träger 2 des Kontaktes   kann,.   wie in Figur 1 angedeutet ist, zugleich bei bei entsprechender Verbreiterung als   Druckstempel für die   untere Druckplatte 7 ausgebildet sein. 



   Der Vorteil dieser Anordnung ist aus der vergleichenden Betrachtung der Figuren 2 und 3   xu erkennen. In   diesen beiden Figuren sind die Druckplatten in dem einer Schienenbiegungf1entsprechendendurchgebogenenZustandeinübertriebenemMassstabe schematisch dargestellt. Die strichpunktierten Linien bedeuten die elastischen Linien der an den Aussenrändern starr verbundenen Druckplatten 5 und 7. 



   Die elastischen Linien der Figur 2 gelten für den mit Stempel versehenen Schienendurchbiegungskontakt, während die elastischen Linien der Figur 3 für einen Schienendurchbiegungskontakt gelten, bei dem der Druck der Schiene unmittelbar oder nur durch einen dünnen Stempel 19 auf die Druckplatte übertragen wird. Bei gleich grosser   Schienendurchbiegung 11   beträgt bei der Ausführung ohne Stempel (Figur 3) die grösste Durchbiegung der Platten auch nur f1.

   Bei   der Ausführung mit Stempel (Figur 2)   tritt die   Durchhiegung f1   schon nahe am Plattenrande auf, so dass die grösste Durchbiegung 
 EMI1.3 
 stempeln ansgerüstete   Schienendurchbiegungskontakt   liefert somit unter sonst gleichen   Verhältnissen   eine viel grössere Quecksilbermenge in den Kelch 11, als ein Kontakt ohne Druckstempel. 
 EMI1.4 
 genaue Einstellung des ganzen   SchienenK0utaktkÖrpers   zu fördern, eine gute Flächenauflage sichert. Wäre die sich nach allen Richtungen von selbst genau einstellende Zwischenlage nicht vorhanden, so würde der Druckstempel 17 infolge der Ungenauigkeiten des Schienenfusses nur an einzelnen Punkten, also mit einer ausserordentlich kleinen Fläche am Schienenfuss anliegen.

   Bei schnell fahrenden Zügen würde infolge des durch die hohe Geschwindigkeit gegebenen dynamischen Widerstandes des Quecksilbers an der Be-   rührungsstelle   zwischen der Schiene und dem Druckstempel ein so hoher spezifischer   F1ächendrllck   entstehen, dass am Berührungspunkt   vorübergehend   örtliche Eindrücke hervorgebracht und dadurch die Durchbiegungen der Druckplatten bedeutend verringert würden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : . 1. Quecksilber-Schienendurchbiegungskontakt nach Patent Nr. 42059, gekennzeichnet durch Druckstempel, die den von aussen kommenden Druck nahe den Rändern der Druckplatten auf diese übertragen.
    2. Quecksilber-Schienendurchbiegungskontakt nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine calottenförmige Zwischenlage zwischen Druckstempel und Schienenfuss. EMI2.1
AT42060D 1908-06-22 1909-08-07 Quecksilber-Schienendurchbiegungskontakt. AT42060B (de)

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DE42060X 1908-08-28

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AT42060B true AT42060B (de) 1910-05-10

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