AT46383B - Gerbverfahren. - Google Patents

Gerbverfahren.

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  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

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   Die so   erhaltene gemischte Lösung wird in   die mit den Häuten beschickte Trommel in zwei getrennten Portionen eingeführt, und zwar lässt man die Trommel nach Einführung der ersten Portion etwa 30 Minuten lang, nach   Einführung   der zweiten Portion aber etwa   15     Jtssnuten   lang rotieren. Sodann wird die Lösung in einen Behälter abgezogen und die der Trommel entnommenen Haute werden für etwa 3-4 Stunden oder gewünschtenfalls auch   tut     ladite Zeit   in diesen Behälter eingelegt. Nach dem solcherart erfolgten Einweichen legt man die Häute auf   Böcke   oder dergleichen und   belässt   sie daselbst behufs Entwässerung ungefähr zwölf Stunden. 



   Hierauf gelangen die Häute neuerdings in die Trommel und werden. der Waschwirkung einer neuen   Boraxlösung   unterworfen, worauf letztere abgezogen wird. 



   Nunmehr vermischt nan eine frische Menge der vorteilhaft in angegebener Weise hergestellten Lösung   von.   Alaun, Kochsalz und Natriumpyrophosphat mit einer Lösung von rohem Gambir und Quebracho, führt die Mischung in die mit Häuten beschickte Trommel ein und   lässt   diese durch etwa drei Stunden rotieren. Das Einführen der genannten Mischung erfolgt in drei getrennten Anteilen, wobei die Trommel nach jeder einzelnen Einführungsoperation   immer   wieder in Umdrehung versetzt wird. 



   Die   Gambir-und Quebracholösung   wird dadurch erhalten, dass man die gewünschte Menge von Gambir in warmem Wasser löst, während die entsprechende Menge von Quebracho in einer hievon gesonderten Portion warmen Wassers zur Lösung gebracht wird, worauf beide Lösungen miteinander vermischt werden. 



   Für gewisse Gattungen von Leder, wie   Sohlen-und Blankleder,   können die Häute und die zu ihrer Behandlung dienende Mischung genannter Art-anstatt in eine rotierende Trommel- 
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 Tage belassen werden. 



   Nachdem   die Häute   der kombinierten Wirkung dieser Mischung der Alaun-, Kochsalzund   Natriumpyrophosphatlösung   mit der Gambir-und Quebracholösung ausgesetzt worden 
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 ein, worauf sie herausgenommen, auf Gestellen oder Böcken entwässert und   schliesslich   in   üblicher   Weise zugerichtet werden. 



   Die Konzentrationsverhältnisse der zur Behandlung der Häute dienenden Lösungen ändern sich naturgemäss entsprechend den verschiedenen Arten und Gewichten der zu behandelnden Häute. Die nachfolgenden Verhältnisse haben sich beispielsweise für die Behandlung von zehn   Kuhhäuten   von einem durchschnittlichen Gewicht von je 20-23 kg als zweckentsprechend erwiesen : a) Für die erste   Gerblösung: 11 kg Alaun, 7 kg Kochsalz. 2#25 kg Natriumpyrophosphat,     110 l Wasspr   ;   b)   für die Boraxwaschflüssigkeit, mit welcher dann die Häute behandelt werden : 1 kg Borax   gelöst in 180/Wasser :     c)   für die zweite   Gerbmischung :

   2'25 kg   Alaun,   1'10 keg   Kochsalz,   0'7 Natriumpyro-   
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1.   Gerbverfahi-en,   dadurch gekennzeichnet, dass die in beliebiger Weise   vorbehandelten   bezw. enthaarten, ausgestreiften, ausgefleischten und gewaschenen Häute der Einwirkung einer 
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 Behandlung mit einer Mischung einer solchen Lösung und einer wässerigen Lösung von Gambir   und Quebracho unterworfen werden.  

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Häute der Einwirkung einer Mischung einer solchen Lösung und einer wässerigen Boraxlösung abwechselnd mit der Behandlung mit einer wässerigen Lösung von Gambir und Quebracho unterworfen werden.
AT46383D 1910-02-09 1910-02-09 Gerbverfahren. AT46383B (de)

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