AT4959U1 - Einrichtung zur dichten befestigung einer aussenfensterbank an einem fensterrahmen sowie anordnung mit einem fensterrahmen und einer solchen einrichtung - Google Patents
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Abstract
Zur dichten Befestigung einer Fensterbank (5) an einem Fensterrahmen (8) wird ein Anschlußprofil (1) mit zwei von einem Steg (2) abstehenden Schenkeln (3, 4) zur Aufnahme des fensterseitigen Längsrandes der Fensterbank (5) vorgeschlagen, wobei der Steg (2) zur Befestigung an dem Fensterrahmen (8) vorgesehen ist und im montierten Zustand des Anschlußprofils (1) zwischen der Unterseite eines Fensterstocks (7) und dem oberen Schenkel (3) ein freier Spalt (24) verbleibt.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur dichten Befestigung einer Fensterbank an einem Fensterrahmen und eine Anordnung mit einem Fensterrahmen und einer Einrichtung nach den einleitenden Teilen der Ansprüche 1 und 16. Um zu verhindern, dass im Bereich des Fensterrahmens Wasser ins Mauerwerk gelangt, wodurch Bauschäden verursacht werden, muss die an einen Fensterrahmen anschliessende Fensterbank am Fensterrahmen bzw. am darunter liegenden Mauerwerk dicht angeschlossenen werden. Insbesondere treten die Probleme des dichten Anschlusses von Aussenfensterbänken bei Kunststoff- und Holz/Alu-Fenstern auf, wobei zur Vermeidung von optisch unattraktiven zur Fensteraussenseite gerichteten Entwässerungsschlitzen für die Ableitung von Regen- und Kondenswasser im Rahmen bzw. in der Alu-Schale nach unten gerichtete Schlitze vorgesehen werden. Das Regen- und Kondenswasser gelangt somit erst im Bereich der Fensterbank nach aussen, wonach besonders in diesem Bereich eine erhöhte Gefahr des Vordringens von Wasser zum Mauerwerk besteht. Ziel der Erfindung ist es nun, eine gattungsgemässe Einrichtung bzw. Anordnung zu schaffen, durch welche auf einfache und rasche Weise eine Fensterbank dicht am Fensterrahmen befestigt werden kann. Insbesondere soll eine derartige Einrichtung auch zur Befestigung von Aussenfensterbänken aus Naturstein und ähnlichen Materialien gleicher Materialstärke (z.B. helopal @) geeignet sein. Ferner soll aus dem Fensterrahmen austretendes Regen- bzw. Kondenswasser sicher abgeleitet und vom Mauerwerk ferngehalten werden. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine Einrichtung bzw. eine Anordnung wie in den Ansprüchen 1 und 16 definiert vor. Vorteilhafte Ausführungsbeispiele und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Erfindungsgemäss ist somit ein Anschlussprofil mit zwei von einem Steg abstehenden Schenkeln zur Aufnahme des fensterseitigen Längsrandes der Fensterbank vorgesehen, wobei der Steg zur Befestigung an dem Fensterrahmen vorgesehen ist und im montierten Zustand des Anschlussprofils zwischen der Unterseite eines Fensterstocks und dem oberen Schenkel ein freier Spalt verbleibt. zwischen den beiden von dem zur Befestigung vorgesehenen Steg abstehenden Schenkeln kann auf einfache Weise eine Fensterbank, beispielsweise aus Naturstein oder dergl., eingesetzt werden, wodurch nach Befestigung des Anschlussprofils an dem Fensterrah- <Desc/Clms Page number 2> men ein dichter Abschluss zu einem den Fensterrahmen umgebenden Mauerwerk geschaffen wird. Um zuverlässig die Ableitung von dem durch einen Schlitz oder dergl. an der Unterseite des Fensterrahmens austretenden Regen- bzw. Kondenswasser zu gewährleisten, wird mit Hilfe des Anschlussprofils sichergestellt, dass ein freier Spalt zwischen der Unterseite des Fensterstocks und dem oberen Schenkel des Anschlussprofils verbleibt, um das Ableiten des Regen- bzw. Kondenswassers aus dem Fensterrahmen nach aussen in Richtung Umgebung zu ermöglichen. Für eine einfache Befestigung des Anschlussprofils am Fensterrahmen ist es günstig, wenn der Steg des Anschlussprofils Schraubenlöcher aufweist. Mit Hilfe von durch die Schraubenlöcher hindurchgeschraubten Schrauben kann das Anschlussprofil somit auf einfache Weise insbesondere auf einem den Fensterstock umgebenden Fensterbasisprofil zuverlässig befestigt werden. Selbstverständlich wäre jedoch im Prinzip auch eine Befestigung mittels Klebstoff oder dergl. an den Fensterrahmen denkbar. Um zu gewährleisten, dass die Fensterbank in einer zur Au- ssenseite leicht nach unten geneigten Stellung befestigt wird und somit anfallendes Regen-bzw. Kondenswasser zuverlässig vom Mauerwerk abgeleitet wird, ist es von Vorteil, wenn zumindest ein Schenkel zumindest im Endbereich relativ zum Steg geneigt ist. Wenn der Schenkel um mehr als 20, vorzugsweise um 50, gegenüber einer Normalen auf den Steg geneigt ist, fällt die Neigung der Fensterbank optisch nicht ins Gewicht, dennoch ist der Abfluss des Regen- bzw. Kondenswassers zur Aussenseite zuverlässig gewährleistet. Um sicherzustellen, dass die im unbelasteten Zustand vorliegende Neigungsstellung des oberen Schenkels zum Steg für eine geneigte Montage der Fensterbank auch bei einer geringen Krafteinwirkung, wie diese beispielsweise bei der Montage auftritt, gewährleistet ist, ist es günstig, wenn der obere Schenkel mit dem Steg starr verbunden ist. Andererseits ist es jedoch von Vorteil, wenn der untere Schenkel mit dem Steg gelenkig verbunden ist, um zuverlässig die Fensterbank zwischen den beiden Schenkeln des Anschlussprofils einführen zu können. Zur Erzielung einer gelenkigen Verbindung zwischen dem unteren Schenkel und dem Steg ist es hinsichtlich einer einfachen, kostengünstigen Fertigung von Vorteil, wenn im Winkel zwischen dem unteren Schenkel und dem Steg eine Ausnehmung <Desc/Clms Page number 3> vorgesehen ist. Beim Einschieben der Fensterbank zwischen die Schenkel wird der untere Schenkel insbesondere elastisch ausgelenkt, wodurch er dann mit Vorspannung an der Unterseite der Fensterbank anliegt. Damit die vom Anschlussprofil aufzunehmende Fensterbank bereits ohne zusätzliche Befestigungsmittel zuverlässig in dem von den beiden Schenkeln und dem Steg gebildeten U-Profil gehalten wird, ist es auch günstig, wenn die Schenkel im unbelasteten Zustand mit ihren Ebenen zueinander konvergierend verlaufen. Wenn der Steg nach oben über den oberen Schenkel hinausragt, deckt der Steg die Fensterrahmen-Aussenfläche im Bereich der Aussenfensterbank auch über dem oberen Schenkel hinaus nach oben hin ab, wodurch auch dort das Eindringen von eventuell hochspritzenden Regen- bzw. Kondenswassertröpfchen zum Mauerwerk vermieden werden kann. Für ein einfaches Einfügen der Fensterbank zwischen den beiden Schenkeln und für eine sichere Auflage der Fensterbank auf dem unteren Schenkel ist es von Vorteil, wenn der untere Schenkel länger als der obere Schenkel ist. Um das Anschlussprofil möglichst kostengünstig herzustellen und zugleich eine lange Lebensdauer des Anschlussprofils sowie gute Abdichteigenschaften zu erlangen, ist es vorteilhaft, wenn das Anschlussprofil aus Kunststoff, z. B. aus PVC oder dergl., besteht. Wenn die Schenkel an ihren zueinander zugewandten Innenseiten zumindest teilweise weiche Teile, z. B. aus weichem PVC-Material, aufweisen, wird die Fensterbank durch den höheren Reibungskoeffizienten der weichen PVC-Teile reibungsschlüssig in dem Anschlussprofil gehalten und zusätzlich eine weiter verbesserte Abdichtung der Verbindung zwischen den Schenkeln und der Fensterbank bewirkt. Insbesondere ist es hier von Vorteil, wenn die weichen Teile mehrere im Wesentlichen senkrecht zur Fläche der Schenkel abstehende Dichtlippen aufweisen. Um weiter die Gefahr des Eindringens von Wasser am oberen Ende des Steges zu verringern, ist es vorteilhaft, wenn am freien Ende des Steges eine Dichtlippe, vorzugsweise aus weichem PVCMaterial, vorgesehen ist. Zur Verbesserung der Wärmedämmung im Bereich des Fensteranschlussprofils ist es günstig, wenn an der Innenseite des Steges zwischen den Schenkeln ein Dämmstoff, vorzugsweise ein Schaum- <Desc/Clms Page number 4> stoffband, vorgesehen ist. Ebenso kann zur Verbesserung der Isolierung der Steg eine Hohlkammer aufweisen. Das Anschlussprofil eignet sich insbesondere zur Verwendung bei Fensterrahmen mit einer verdeckten Ableitung des Regen- bzw. Kondenswassers im Rahmen bzw. in der Alu-Schale, wonach das Regen-bzw. Kondenswasser erst im Bereich der Fensterbank nach au- ssen tritt. Um hierbei zuverlässig zu gewährleisten, dass das Wasser nach vorne abfliessen kann, ist mit Hilfe der erfindungsgemässen Anordnung gewährleistet, dass ein freier Spalt zwischen der Unterseite des Fensterstocks, in dem sich üblicherweise eine Entwässerungsöffnung oder ein Schlitz befindet, und dem oberen Schenkel des Anschlussprofils verbleibt. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn der freie Spalt mindestens 3 mm beträgt, da hierdurch zuverlässig eine ausreichende Spalthöhe gewährleistet ist, bei der ein durch Adhäsionskräfte verursachter Stau von anfallenden Regen- bzw. Kondenswassertröpfchen verhindert werden kann und somit zuverlässig das Vordringen von Wasser zum Mauerwerk unterbleibt. Für eine einfache Montage, bei der gewährleistet ist, dass das Anschlussprofil in der richtigen Position an einem unter dem Fensterstock vorgesehenen Basisprofil befestigt wird, ist es günstig, wenn die untere Kante des unteren Schenkels im Wesentlichen in der Höhe der unteren Vorderkante des Fenster-Basisprofils vorgesehen ist. Hierdurch kann auf einfache Weise optisch bzw. durch Tasten die richtige Montagestellung des Anschlussprofils kontrolliert werden. Für eine dauerhafte, belastungsfähige und witterungsbeständige Befestigung der Fensterbank ist von Vorteil, wenn zur Befestigung der Fensterbank an einem an den Fensterrahmen anschliessenden Mauerwerk eine Verbindungsschicht, z. B. aus Mörtel, geschäumtem Kunststoff oder dergl., vorgesehen ist. Des Weiteren ist von Vorteil, wenn der Fensterrahmen eine Uförmige Ausnehmung zur Aufnahme des freien Endes des Steges aufweist, da in einer derartig U-förmigen Ausnehmung gegebenenfalls der sich über den oberen Schenkel hinaus erstreckende Steg aufgenommen wird, wobei gegebenenfalls mit Hilfe einer Dichtlippe eine zuverlässige Abdichtung zwischen Fensterrahmen und Anschlussprofil auch im oberen Endbereich des Anschlussprofils erfolgt. Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung <Desc/Clms Page number 5> dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. Im Einzelnen zeigen in der Zeichnung : Fig. 1 einen Vertikalschnitt eines Anschlussprofils zur dichten Befestigung einer Aussenfensterbank an einem Fensterrahmen ; Fig. 2 einen Vertikalschnitt einer Anordnung mit einer Aussenfensterbank, einem Fensterrahmen und einem Anschlussprofil gemäss Fig. 1 vor der Montage ; Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Anordnung gemäss Fig. 2, jedoch im befestigten Zustand. In Fig. 1 ist ein Anschlussprofil 1 mit einem Steg 2 und zwei hiervon abstehenden Schenkeln 3,4 zur Aufnahme einer Au- ssenfensterbank 5 (vgl. Fig. 2) gezeigt. Der obere Schenkel 3 des Anschlussprofils 1 ist in Bezug auf eine Vertikale zum Steg 2 leicht geneigt und mit dem Steg 2 starr verbunden. Der vom Steg 2 und dem oberen Schenkel 3 eingeschlossene Winkel a weist somit einen von 900 abweichenden Wert auf und beträgt in dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ca. 950. Somit ist gewährleistet, dass nach Einsetzen der Aussenfensterbank 5 zwischen den beiden Schenkeln 3,4 die Aussenfensterbank in einer zur Aussenseite hin leicht nach unten geneigten Stellung befestigt wird, wodurch zuverlässig das Abrinnen von Regen- bzw. Kondenswasser nach aussen gewährleistet ist. Der Steg 2 weist im Wesentlichen mittig zwischen den beiden Schenkeln 3,4 Schraubenlöcher 6 auf, wodurch das Anschlussprofil 1 auf einfache Weise an einem Fensterrahmen 8 bzw. ein Fensterbasisprofil 7 des Fensterrahmens 8 (vgl. Fig. 2) angeschraubt werden kann. Durch den Hohlraum 5'zwischen der Fensterbank 5 und dem Anschlussprofil 1 wird die Wärmedämmung im Anschlussbereich des Fensterrahmens 8 verbessert. Für eine weitere Verbesserung der Wärmedämmung kann das Anschlussprofil 1 eine parallel zum Steg 2 verlaufende, im Anschlussprofil 1 integrierte Hohlkammer aufweisen (nicht gezeigt). Ebenso wäre zur Verbesserung der Isolierung des Fensterrahmens 8 im Bereich des Anschlussprofils 1 das Anbringen eines Schaumstoffbandes oder ähnlicher Dämmstoffe an der Innenseite des Steges 2 zwischen den Schenkeln 3,4 möglich. Am frei auskragenden oberen Ende 2'des Steges 2 ist eine Dichtlippe 9 vorgesehen, um zu verhindern, dass im oberen Endbereich zwischen dem Steg 2 und dem angrenzenden Fensterbasisprofil 7 im montierten Zustand (s. Fig. 3) Regen- bzw. Kondenswasser- <Desc/Clms Page number 6> tröpfchen eindringen können. Das Anschlussprofil 1 besteht vorzugsweise aus einem relativ harten Kunststoffmaterial, z. B. aus hartem PVC, die Dichtlippe 9 hingegen besteht für eine gute Abdichtwirkung aus einem weicheren Kunststoffmaterial, z. B. weichem PVC. Ebenfalls aus einem weichen und somit gut abdichtenden Material bestehen Dichtungseinsätze 10, die an den zueinander zugewandten Innenseiten 3', 4'der Schenkel 3,4 angeordnet sind. Die Einsätze 10 weisen mehrere senkrecht zu der Ebene der Schenkel 3,4 verlaufende Dichtlippen 11 auf, wodurch eine zuverlässige Abdichtung zwischen der Aussenfensterbank 5 und den Schenkeln 3,4 erreicht wird. Um die Aussenfensterbank 5 ohne zusätzliche-Befestigungsmit- tel und einer gewissen Vorspannung zwischen den Schenkeln 3,4 zu halten, sind die Ebenen der Schenkel 3,4 in einer unbelasteten Stellung konvergierend ausgerichtet. Zusätzlich wird die Aussenfensterbank 5 mit Hilfe der erhöhten Reibungskoeffizienten des weichen Kunststoffmaterials der Einsätze 10 zwischen den Schenkeln 3,4 gehalten. Um eine gewisse Elastizität des unteren Schenkels 4 zu gewährleisten und somit ein leichtes Einführen der Aussenfensterbank 5 zwischen die Schenkel 3,4 zu ermöglichen, ist der untere Schenkel 4 mit dem Steg 2 gelenkig und elastisch auslenkbar verbunden. Dies wird auf einfache Weise mittels einer Rille 12 im inneren Eckbereich der Verbindung zwischen Steg 2 und Schenkel 4 erreicht. Für eine sichere Auflage der Aussenfensterbank 5 auf dem unteren Schenkel 4 ist dieser länger als der obere Schenkel 3 ausgestaltet, wodurch auch das Einfügen der Aussenfensterbank 5 zwischen den Schenkeln 3,4 mittels einer Kippbewegung vereinfacht wird. Bei der in Fig. 2 und 3 gezeigten Anordnung wird das Anschlussprofil 1 mit Hilfe von Schrauben 13 am Fensterbasisprofil 7 des Fensterrahmens 8 angeschraubt. Der Fensterstock 14 des Fensterrahmens 8 weist an seiner Fensteraussenseite einen Entwässerungsschlitz 15 auf, wodurch das im Inneren des Fensterrahmens 8 nach unten geleitete Regen- bzw. Kondenswasser erst im Bereich des Fensterbasisprofils 7 bzw. der Aussenfensterbank 5 austritt. Um das Abrinnen des Regen- bzw. Kondenswassers ungehindert zu ermöglichen, ist ein freier Spalt 24 (vgl. Fig. 3) zwischen der <Desc/Clms Page number 7> Oberkante des oberen Schenkels 3 des Anschlussprofils 1 und der Unterkante 16 des Fensterstocks vorgesehen. Dieser Spalt 24 hat bevorzugt eine Höhe von 3 mm oder mehr. Für eine einfache, schnelle Montage des Anschlussprofils 1 in der für den freien Spalt 24 (vgl. Fig. 3) erforderlichen Position erstreckt sich der Steg 2 mit dem Ende 2'über den oberen Schenkel 3 nach oben, wobei am oberen Ende die Dichtlippe 9 vorgesehen ist. Somit wird das Anschlussprofil 1 zunächst in Pfeilrichtung 17 an das Fensterbasisprofil 7 herangeführt, und danach bis zum Anstossen der Dichtlippe 9 in der U-förmigen Ausnehmung 18 des Fensterbasisprofils 7 in Pfeilrichtung 19 nach oben verschoben. Sodann erfolgt die Befestigung des Anschlussprofils 1 am Fensterbasisprofil 7 mit Hilfe der Schrauben 13. Zuletzt wird die Aussenfensterbank 5 zwischen die Schenkel 3,4 in Pfeilrichtung 20 eingeführt. In Fig. 3 ist die Aussenfensterbank 5 in ihrer mit Hilfe des Anschlussprofils 1 am Fensterrahmen 8 befestigten Stellung gezeigt. Für eine zuverlässige, dauerhafte, belastungsfähige Befestigung der Aussenfensterbank 5 an einem den Fensterrahmen 8 umgebenden Mauerwerk 21 ist die Aussenfensterbank 5 mit Hilfe einer Verbindungsschicht 22 fixiert, die beispielsweise aus einem Mörtelbett, Montageschaum oder einer Klebestoffschicht bestehen kann. Die Aussenfensterbank 5 ist durch die geneigte Stellung des mit dem Steg 2 starr verbundenen oberen Schenkels 3 leicht nach unten geneigt, wodurch das durch den Entwässerungsschlitz 15 in Pfeilrichtung 23 austretende Regen- bzw. Kondenswasser zunächst auf die Oberfläche des oberen Schenkels 3 aufprallt und danach durch den freien Spalt 24 ungehindert mittels Schwerkraftwirkung über die geneigte Aussenfensterbank 25 abrinnen kann. Die Dichtlippe 9 in der U-förmigen Ausnehmung 18 des Fensteranschlussprofils 7 verhindert das Eindringen von eventuell hochspritzenden Regen- bzw. Kondenswassertröpfchen im oberen Endbereich des Steges 2. Das Fensteranschlussprofil 7 ist mit Hilfe von Fensterschaum 25 in bekannter Weise mit dem Mauerwerk 21 verbunden. Wie ebenfalls aus Fig. 3 ersichtlich ist, deckt sich die untere Kante des unteren Schenkels 4 im Wesentlichen mit der unteren Vorderkante 26 des Fensterbasisprofils 7, wodurch auch auf einfache Weise die richtige Position des Anschlussprofils 1, d. h. die Befestigung <Desc/Clms Page number 8> des Anschlussprofils 1 unter Belassung eines freien Spalts 24, bei der Montage überprüft werden kann.
Claims (1)
- Ansprüche : 1. Einrichtung zur dichten Befestigung einer Fensterbank (5) an einem Fensterrahmen (8), mit einem Anschlussprofil (1), das zwei von einem zur Befestigung am Fensterrahmen (8) vorgesehenen Steg (2) abstehende Schenkel (3,4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, EMI9.1 Materialstärke aufweisenden Fensterbank (5), beispielsweise aus Naturstein oder dergl., vorgesehen ist. EMI9.2 tigung am Fensterrahmen (8) aufweist.3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schenkel (3,4) zumindest im Endbereich relativ zum Steg (2) geneigt ist.4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (3,4) um mehr als 20, vorzugsweise um 50, gegenüber einer Normalen auf den Steg (2) geneigt ist.5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Schenkel (3) mit dem Steg (2) starr verbunden ist.6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schenkel (4) mit dem Steg (2) gelenkig verbunden ist.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Winkel zwischen dem unteren Schenkel (4) und dem Steg (2) eine Ausnehmung (12) vorgesehen ist.8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (3,4) im unbelasteten Zustand mit ihren Ebenen zueinander konvergierend verlaufen.9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn- <Desc/Clms Page number 10> zeichnet, dass der Steg (2) nach oben über den oberen Schenkel (3) hinausragt.10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schenkel (4) länger als der obere Schenkel (3) ist.11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil (1) aus Kunststoff, z. B. aus PVC oder dergl., besteht.12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil (1) aus hartem PVC besteht.13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (3,4) an ihren zueinander zugewandten Innenseiten (3', 4') zumindest teilweise weiche Teile (10), z. B. aus weichem PVC-Material, aufweisen.14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die weichen Teile (10) mehrere im Wesentlichen senkrecht zur Fläche der Schenkel (3,4) abstehende Dichtlippen (11) aufweisen.15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende (2') des Steges (2) eine Dichtlippe (9), vorzugsweise aus weichem PVC-Material, vorgesehen ist.16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite des Steges (2) zwischen den Schenkeln (3,4) ein Dämmstoff, vorzugsweise ein Schaumstoffband, vorgesehen ist.17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (2) eine Hohlkammer aufweist.18. Anordnung mit einem Fensterrahmen und einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussprofil (1) mit seinen Schenkeln (3,4) den fensterseitigen Längsrand der Fensterbank (5) übergreift und mit dem Steg <Desc/Clms Page number 11> am Fensterrahmen (8) befestigt ist, wobei zwischen der Unterseite eines Fensterstocks (14) und dem oberen Schenkel (3) ein freier Spalt (24) verbleibt.19. Anordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der freie Spalt (24) mindestens 3 mm beträgt.20. Anordnung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Kante des unteren Schenkels (4) im Wesentlichen in der Höhe der unteren Vorderkante (26) eines Fenster-Basisprofils (7) vorgesehen ist.21. Anordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Fensterbank (5) an einem an den Fensterrahmen (8) anschliessenden Mauerwerk (21) eine Verbindungsschicht (22), z. B. aus Mörtel, geschäumtem Kunststoff oder dergl., vorgesehen ist.22. Anordnung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Fensterrahmen (8) eine U-förmige Ausnehmung (18) zur Aufnahme eines hochstehenden freien Endes (2') des Steges (2) aufweist.
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