AT500104A1 - Tisch und container - Google Patents
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Description
2 » · t * · · * · ···· · · · · · 26691/pt
Die Erfindung betrifft einen Tisch mit einer Tischplatte, welche zueinander parallele und in Abstand angeordnete erste und zweite Begrenzungsflächen und zwischen diesen angeordnete seitliche Berandungsflächen aufweist, sowie mit wenigsten drei Tischbeinen, die einerends relativ zur Tischplatte um zu den seitlichen Berandungsflächen senkrechten Schwenkachsen verschwenkbar und anderenends mit einer Standfläche ausgebildet sind.
Bei bekannten derartigen Tischen ist jedes Tischbein um eine unterhalb der Tischplatte angeordnete Schwenkachse gelagert, wobei die Tischbeine parallel zur Tischplatte angeordnet werden können, wodurch das Lagervolumen des Tisches während der Lagerung verringert werden kann. Nachteilig an diesen bekannten Tischen ist, daß bei der Stapelung mehrerer Tische die Tischplatte leicht verkratzen kann, wodurch der Tisch unansehnlich wird. Ein weiterer Nachteil ist, daß das Tischbein bei einem unbeabsichtigten Stoß um die Schwenkachse verschwenken und der Tisch zusammenbrechen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Tisch der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem die bekannten Nachteile vermieden werden, der eine hohe Stabilität und ein geringes Lagervolumen aufweist, der einfach aufstellbar ist und bei dem die Tischplatte bei der Lagerung einen Schutz gegenüber einer mechanischen Beschädigung aufweist.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß jedes Tischbein hinsichtlich seiner Verschwenkung in zumindest drei Positionen verrastbar ist, wobei jedes Tischbein in der ersten Position senkrecht zu der ersten Begrenzungsfläche, in der zweiten Position senkrecht zu der zweiten Begrenzungsfläche und in der dritten Position parallel zu einer der seitlichen Berandungsflächen angeordnet ist.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß der erfmdungsgemäße Tisch mit der ersten Begrenzungsfläche als Sichtseite und mit der zweiten Begrenzungsfläche als Sichtseite aufgestellt werden kann. Durch eine unterschiedliche Ausgestaltung der ersten Begrenzungsfläche und der zweiten Begrenzungsfläche, z.B. in der Farbgestaltung und/oder bei der Materialwahl und/oder in der Oberflächenbeschaffenheit, kann der Tisch an verschiedene Einsatzmöglichkeiten optimal angepaßt werden. Weiters weist der erfindungsgemäße Tisch den Vorteil eines geringen Lagervolumens auf, wobei die Tischbeine in der dritten Position einen Schutz vor mechanischer Beschädigung der Tischplatte ausbilden. 3 • φ · ···· · ·········
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Schwenkachsen der Tischbeine an bzw. in den seitlichen Berandungsflächen angeordnet sind. Durch diese Anordnung der Schwenkachsen kann die Gefahr einer Beschädigung des
Verschwenkmechanismus verringert werden, wodurch die Lebensdauer eines erfindungsgemäßen Tisches erhöht werden kann.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß jedes Tischbein in der dritten Position zumindest teilweise in einer ersten Kehlung der seitlichen Berandungsfläche angeordnet ist. Dadurch kann das benötigte Lagervolumen weiter verringert werden, wobei der erfindungsgemäße Tisch bei der Lagerung eine stabile und kompakte Einheit bildet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die erste Kehlung über die gesamte Länge der seitlichen Berandungsfläche ausgebildet ist. Durch das Zusammenstellen zweier erfindungsgemäßer Tische wird durch die Kehlungen ein Kanal ausgebildet, der als Kabelkanal od. dgl. verwendet werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß jedes Tischbein in der ersten Position und/oder der zweiten Position zumindest teilweise in einer senkrecht zur ersten Begrenzungsfläche angeordneten zweiten Kehlung angeordnet ist. Die zweite Kehlung erhöht den Widerstand gegenüber einer unbeabsichtigten Verschwenkung des Tischbeines in der ersten und/oder zweiten Position, wodurch die Stabilität des Tisches durch die Ausbildung der zweiten Kehlung erhöht werden kann.
In Weiterfuhrung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß jedes Tischbein in der ersten Position und/oder der zweiten Position eine in Längsrichtung der ersten Kehlung verlaufende Durchgangsöffhung aufweist. Durch die Ausbildung der Durchgangsöffhung kann verhindert werden, daß bei dem Zusammenstellen zweier erfindungsgemäßer Tische der durch die Kehlungen ausgebildete Kanal durch das Tischbein unterbrochen wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Stirnseite des Tischbeins bis zur Durchgangsöffhung randoffen ausgebildet ist und mit einem Stopfen od. dgl. verschließbar ist, wodurch ein seitliches Einlegen eines Kabels od. dgl. in die Durchgangsöffhung ermöglicht werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Schwenkachse in einem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende der seitlichen Berandungsfläche angeordnet ist. Durch die Vorgabe eines Teilungsabstandes kann 4 • · · ···· · ········· der erfindungsgemäße Tisch mit anderen Möbelstücken, welche ebenfalls diesen Teilungsabstand aufweisen auf einfache Weise kombiniert werden.
In diesem Zusammenhang kann in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, daß eine dritte Kehlung an der seitlichen Berandungsfläche vorgesehen ist, wobei die dritte Kehlung im Teilungsabstand von dem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende der seitlichen Berandungsfläche angeordnet ist. Dadurch kann beim Zusammenstellen zweier erfindungsgemäßer Tische sichergestellt werden, daß das Tischbein in der dritten Kehlung und der zweiten Kehlung des angrenzenden Tisches aufgenommen wird.
Gemäß einer anderen Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß an jedem Tischbein im Bereich der Schwenkachse ein erster Magnet und in der dritten Kehlung ein zweiter Magnet angeordnet ist. Beim Zusammenstellen zweier Tische kann durch die Verbindung des ersten mit dem zweiten Magneten des angrenzenden Tisches eine Sicherung gegenüber einem unbeabsichtigten Verschieben der Tische gegeneinander ausgebildet werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß an jedem Tischbein eine im wesentlichen senkrecht zur Standfläche angeordnete Anschlagfläche vorgesehen ist, wobei die Standfläche und die Anschlagfläche die Tischplatte in der dritten Position des Tischbeins einen Kantenschutz der Tischplatte ausbildend überragen. Dadurch kann der erfindungsgemäße Tisch mit den Tischbeinen in der dritten Position auf der Standfläche und der Anschlagfläche abgestützt werden.
Die Erfindung betrifft weiters ein System von oben genannten Tischen.
Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein System von oben genannten Tischen anzugeben, welche einfach und schnell zu einer Tischlandschaft od. dgl. zusammengestellt werden können und bei dem Kabel od. dgl. einfach verlegt und geführt werden können.
Erfmdungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß zumindest jeweils zwei der Tische entlang jeweils einer seitlichen Berandungsfläche der Tischplatten zusammenstellbar ist, wobei der Querschnitt eines der Tischbeine jeweils eines der Tische in einer zweiten Kehlung eines der Tische und einer dritten Kehlung des jeweils anderen Tisches angeordnet ist und ein Kabelkanal durch entlang der seitlichen Berandungsflächen verlaufende erste Kehlungen ausgebildet ist.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß durch die zweite Kehlung und die dritte Kehlung ein Schutz gegenüber einem seitlichen Verschieben zweier angrenzender Tische gegeben ist und daß ein Kabelkanal für das Verlegen von Kabel od. dgl. ohne zusätzlichen • · t ···· · • · · · ···· · ·· ·· · · · ·· *······· 5
Aufwand ausgebildet wird, wodurch eine Tischlandschaft und ein Kabelnetzwerk einfach und schnell aufgebaut werden können.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß jeweils zwei der Tische mittels an den Tischbeinen angeordneten ersten Magneten und in den dritten Kehlungen angeordneten zweiten Magneten verbindbar sind. Durch die Magneten kann der Zusammenhalt der Tischlandschaft weiter verbessert werden.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß zumindest ein Container mit einer die erste Kehlung und die dritte Kehlung aufweisenden Deckplatte vorgesehen ist, wobei der Container unter Ausbildung des Kabelkanals mit einem der Tische zusammenstellbar ist. Durch diese Ausbildung des Containers kann er auf einfache Weise in das System eingebunden werden, wodurch die Variabilität und die Einsatzmöglichkeiten des Systems verbessert werden können.
Die Erfindung betrifft weiters einen Container mit einer Deckplatte.
Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Container anzugeben, der mit anderen Möbeln, insbesondere dem erfindungsgemäßen Tisch, eine Einheit, insbesondere einen Arbeitsplatz od. dgl., ausbildend verbindbar ist.
Erfmdungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Deckplatte an zumindest einer, vorzugsweise an zumindest zwei, seitlichen Berandungsflächen eine in Längsrichtung der seitlichen Berandungsfläche verlaufende erste Kehlung aufweist und daß der Container in einem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende der seitlichen Berandungsfläche eine im wesentlichen zur Deckplatte senkrechten dritte Kehlung aufweist.
Durch die Ausbildung der ersten Kehlung und der dritten Kehlung kann der erfindungsgemäße Container mit anderen die Kehlungen aufweisenden Möbeln auf einfache Weise zusammengestellt werden.
In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß - in an sich bekannter Weise - ein seitlich zugänglicher Auszug od. dgl. vorgesehen ist, und daß Befestigungen für Einbauten in einem Achsraster und/oder um eine Symmetrieachse des Auszugs gespiegelt angeordnet sind. Durch diese Ausbildung der Befestigungen kann der erfindungsgemäße Container auf einfache Weise umbaubar und individuell gestaltbar ausgebildet werden, wodurch verschiedene Einbindungen des Containers in eine Tischlandschaft od. dgl. ermöglicht werden. Dadurch kann insbesondere die Zugänglichkeit des Containers von rechts und/oder links sichergestellt werden. 6 • · • ·
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der Container auf Rollen verfahrbar ist. Durch diese Ausgestaltung kann der Container einfach und schnell in eine Tischlandschaft od. dgl. integriert werden und/oder diese verändert werden.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen Ausführungsformen dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Schrägansicht einer Ausfiihrungsform eines erfmdungsgemäßen Tisches, wobei die Tischbeine in der ersten Position angeordnet sind;
Fig. 2 eine Schrägansicht des Tisches nach Fig. 1, wobei die Tischbeine in der zweiten Position angeordnet sind;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Tisch nach Fig. 1, wobei die Tischbeine in der dritten Position sind;
Fig. 4 bis 6 jeweils eine Schrägansicht des Tisches nach Fig. 1, wobei das Verschwenken aus der dritten Position gezeigt ist;
Fig. 7 eine Schnittansicht des Tisches gemäß Fig. 1, geschnitten entlang der Linie AA in Fig. 1;
Fig. 8 Das Detail X gemäß Fig. 7;
Fig. 9 das Detail Y gemäß Fig. 2;
Fig. 10 und 11 jeweils eine vergrößerte Darstellung des Tischbeines im Bereich der Standfläche;
Fig. 12 eine Schnittansicht des Tischbeines im Bereich der Standfläche;
Fig. 13 den Tisch gemäß Fig. 3 im Schnitt;
Fig. 14 eine Schrägansicht auf fünf erfmdungsgemäße Tische, wobei die Tischbeine in der dritten Position sind;
Fig. 15 und 16 schematisch das Zusammenstellen zweier erfmdungsgemäßer
Tische;
Fig. 17 das Detail Z gemäß Fig. 16;
Fig. 18 bis 20 das Zusammenstellen zweier erfmdungsgemäßer Tische in
Draufsicht;
Fig. 21 und 22 jeweils eine Schrägansicht auf ein System, welches zwei erfmdungsgemäße Tische umfaßt;
Fig. 23 eine Schrägansicht auf ein System mit zwei erfmdungsgemäßen Tischen und zwei erfmdungsgemäßen Containern; 7 • ·
Fig. 24 und 25 jeweils eine Schrägansicht auf eine erste Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Containers;
Fig. 26 und 27 jeweils eine Schrägansicht auf eine zweite Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Containers;
Fig. 28 eine Schrägansicht auf den erfindungsgemäßen Container gemäß Fig. 27 mit verschwenktem Papierfach;
Fig. 29 eine Schrägansicht von hinten des auf seine Rollen gekippten erfindungsgemäßen Containers;
Fig. 30 das Detail ZA gemäß Fig.. 29;
Fig. 31 eine Schrägansicht von vorne des Containers gemäß Fig. 29;
Fig. 32 und 33 eine Innenansicht auf den Auszug des Containers gemäß Fig. 26;
Fig. 34 eine Innenansicht auf den Auszug des Containers gemäß Fig. 24;
Fig. 35 bis 38 eine Ausfuhrungsform eines erfmdungsgemäßen Systems, einen erfindungsgemäßen Tisch und einen erfindungsgemäßen Container umfassend;
Fig. 39 bis 42 eine Ausfuhrungsform eines erfindungsgemäßen Systems, einen erfmdungsgemäßen Tisch und zwei erfindungsgemäße Container umfassend;
Fig. 43 bis 46 ist das Verbringen von Kabeln über das Tischbein in den
Kabelkanal;
Fig. 47 bis 50 die Verlegung von Kabeln im Tisch und/oder im Container;
Fig. 51 und 52 die Verlegung von Kabeln und deren Anschluß im Container; Fig. 53 bis 55 die Verlegung von Monitorkabeln;
Fig. 56 bis 58 die Verlegung von Kabeln im Tisch und/oder im Container; und
Fig. 59 und 60 die Verlegung von Kabeln und deren Anschluß im Container.
In den Fig. 1 bis 3 ist eine Ausfuhrungsform eines erfindungsgemäßen Tisches 1 dargestellt, welcher eine Tischplatte 2, welche zueinander parallele und in Abstand angeordnete erste und zweite Begrenzungsflächen 21, 22 und zwischen diesen angeordnete seitliche Berandungsflächen 23 aufweist, sowie vier Tischbeine 3 umfaßt, die einerends relativ zur Tischplatte 2 um zu den seitlichen Berandungsflächen 23 senkrechten sind.
Schwenkachsen 24 verschwenkbar und anderends mit einer Standfläche 31 ausgebildet &. Anstelle von vier Tischbeinen 3 können auch drei Tischbeine 3 oder mehr als vier Tischbeine 3 vorgesehen sein. 8 · • ·
Jedes Tischbein 3 ist hinsichtlich seiner Verschwenkung in zumindest drei Positionen verrastbar, wobei jedes Tischbein 3 in der ersten Position senkrecht zu der ersten Begrenzungsfläche 21, in der zweiten Position senkrecht zu der zweiten Begrenzungsfläche 22 und in der dritten Position parallel zu einer der seitlichen Berandungsflächen 23 angeordnet ist. In Fig. 1 sind die Tischbeine 3 jeweils in der ersten Position, in Fig. 2 jeweils in der zweiten Position und in Fig. 3 jeweils in der dritten Position angeordnet.
In den Fig. 4 bis 6 ist die Verschwenkung eines der Tischbeine 3 aus der dritten Position schematisch dargestellt. Bei anderen Ausfuhrungsformen kann die Verschwenkung auch ohne vorhergehende Bewegung in Richtung der Schwenkachse 24 möglich sein. Die Tischbeine 3 können in den zumindest drei Positionen formschlüssig, mittels einer Klemmeinrichtung od. dgl. oder auf eine andere bekannte Weise verrastbar sein. Die Schwenkachsen 24 der Tischbeine 3 sind an bzw. in den seitlichen Berandungsflächen 23 angeordnet, wodurch die erste Begrenzungsfläche 21 und die zweite Begrenzungsfläche 22 je nach Aufstellung des Tisches 1 vollständig als Nutzseite verwendet werden können. Dabei können die erste Begrenzungsfläche 21 und die zweite Begrenzungsfläche 22 unterschiedlich ausgebildet sein, z.B. in der Farbgestaltung und/oder bei der Materialwahl und/oder in der Oberflächenbeschaffenheit, wodurch der Tisch an verschiedene Einsatzmöglichkeiten optimal angepaßt werden kann.
Jedes Tischbein 3 kann in der dritten Position zumindest teilweise in einer ersten Kehlung 41 der seitlichen Berandungsflächen 23 angeordnet sein. Durch die Anordnung der Tischbeine 3 in der dritten Position in der ersten Kehlung 41 kann eine besonders kompakte Bauform des erfmdungsgemäßen Tisches 1 erreicht werden, wobei die Tischbeine 3 einen Kantenschutz der Tischplatte 2 ausbilden. Der Kantenschutz kann dadurch verbessert werden, daß die Standfläche 31 die Tischplatte 2 in der dritten Position des Tischbeines 3 überragt. Weiters kann an jedem Tischbein 3 eine im wesentlichen senkrecht zur Standfläche 31 angeordnete Anschlagfläche 32 vorgesehen sein, welche die Tischplatte 2 in der dritten Position des Tischbeines 3 ebenfalls überragt. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, bilden somit insbesondere die Anschlagfläche 32 und die Standfläche 31 einen Kantenschutz der Tischplatte 2 aus. Weiters kann der erfindungsgemäße Tisch 1 auf der Anschlagfläche 32 und der Standfläche 31 abgestützt werden. In Fig. 14 sind fünf nebeneinander angeordnete erfindungsgemäße Tische 1, bei denen die Tischbeine 3 jeweils in der dritten Position angeordnet sind, dargestellt. Die Fig. 10 bis 12 zeigen den Bereich der Standfläche eines Tischbeines 3 im Detail. Dabei kann vorgesehen sein, daß das Tischbein 3 verlängerbar * · I ···· · • · t · « · · · · • · ·· t·« M ···· ·#·· 9 und/oder verkürzbar ist. Bei einer Lagerung des Tisches 1 mit einer horizontal angeordneten Tischplatte 2 kann der Tisch 1 im Bereich der Standfläche 31 an den Tischbeinen 3 auf einfache Weise angehoben werden.
Eine einfache Herstellung der ersten Kehlung 41 ergibt sich, wenn sie über die gesamte Länge der seitlichen Berandungsfläche 23 ausgebildet ist.
Jedes Tischbein 3 kann in der ersten Position und/oder der zweiten Position zumindest teilweise in einer senkrecht zur ersten Begrenzungsfläche 21 angeordneten zweiten Kehlung 42 angeordnet sein. Die zweite Kehlung 42 bietet in der ersten Position und/oder der zweiten Position einen Schutz gegenüber dem unbeabsichtigten Verschwenken des Tischbeines 3. Aus den Fig. 4 bis 6 ist ersichtlich, daß das Tischbein vor dem Verschwenken aus der ersten Kehlung 41 bewegt werden muß. Diese Bewegung ist auch bei der zweiten Kehlung erforderlich, wobei vorteilhafterweise ein Widerstand gegenüber dieser Bewegung des Tischbeines 3 vorgesehen sein kann, welcher durch eine Feder, eine lösbare Schraubverbindung, einen Magneten od. dgl. hervorgerufen sein kann. Aus den Fig. 7 und 8 ist eine Ausführungsform mit einer lösbaren Schraubverbindung ersichtlich.
Die Schwenkachse 24 kann in einem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende 25 der seitlichen Berandungsfläche 23 angeordnet sein, wobei insbesondere vorgesehen sein kann, daß an zumindest drei der seitlichen Berandungsflächen 23 genau ein Tischbein 3 angeordnet ist.
An der seitlichen Berandungsfläche 23 kann weiters eine dritte Kehlung 43 vorgesehen sein, wobei die dritte Kehlung 43 im Teilungsabstand von dem dem ersten Ende 25 gegenüberliegenden zweiten Ende 26 der seitlichen Berandungsfläche 23 angeordnet ist. Wie in Fig. 9 dargestellt, kann an jedem Tischbein 3 im Bereich der Schwenkachse 24 ein erster Magnet 45 und in der dritten Kehlung 43 ein zweiter Magnet 46 angeordnet sein.
Der Widerstand gegenüber einer Bewegung des Tischbeins 3 aus der zweiten Kehlung 42 und/oder der ersten Kehlung 41 kann über die dritte Kehlung 43 zugänglich und insbesondere verstellbar sein.
Aus Fig. 9 ist ersichtlich, daß jedes Tischbein 3 in der ersten Position und/oder der zweiten Position eine in Längsrichtung der ersten Kehlung 41 verlaufende Durchgangsöffhung 33 aufweisen kann. Dabei kann die Stirnseite 35 des Tischbeines 3 bis zur Durchgangsöffhung 33 randoffen ausgebildet sein und mit einem Stopfen 34 od. dgl. verschließbar sein. 10 t · ·
In Fig. 13 ist eine Draufsicht der Tischplatte 2 im Schnitt dargestellt, wobei die Tischbeine 3 in der dritten Position angeordnet sind und ebenfalls geschnitten sind.
Zwei der Tische 1 können entlang jeweils einer seitlichen Berandungsfläche 23 der Tischplatten 2 zusammengestellt werden, wobei der Querschnitt des Tischbeines 3 jeweils eines der Tische 1 in der zweiten Kehlung 42 eines der Tische 1 und der dritten Kehlung 43 des jeweils anderen Tisches 1 angeordnet ist. Das Zusammenstellen zweier Tische 1 ist in den Fig. 15 bis 22 dargestellt. Bei dem Zusammenstellen kommen der erste Magnet 45 des einen Tisches 1 mit dem zweiten Magnet 46 des anderen Tisches 1 in Kontakt, wodurch eine lösbare Verbindung der Tische 1 hergestellt wird. Die ersten Kehlungen 41 der Tische 1 bilden einen Kabelkanal 44 aus.
Der Tisch 1 kann weiters mit einem Container 6 od. dgl. verbunden werden, welcher mit einer die erste Kehlung 41 und die dritte Kehlung 43 aufweisenden Deckplatte 66 ausgebildet ist, wobei ebenfalls der Kabelkanal 44 ausgebildet wird. In Fig. 23 ist ein System mit zwei Tischen 1 und zwei Containern 6 gezeigt.
In den Fig. 24 bis 34 ist eine Ausfuhrungsform des erfmdungsgemäßen Containers 6 dargestellt. Die Deckplatte 66 weist an zumindest einer, vorzugsweise an zumindest zwei, seitlichen Berandungsflächen 67 eine in Längsrichtung der seitlichen Berandungsfläche 67 verlaufende erste Kehlung 41 und in dem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende 68 der seitlichen Berandungsfläche 67 eine im wesentlichen zur Deckplatte 66 senkrechte dritte Kehlung 43 auf. Durch die Ausbildung der ersten Kehlung 41 und der dritten Kehlung 43 kann der Container auf einfache Weise mit dem Tisch 1 unter Ausbildung des Kabelkanals 44 verbunden werden. Der Container 6 kann weiters eine dem Tischbein 1 nachgebildete Stange od. dgl. aufweisen, welche von der dritten Kehlung eines Tisches 1 aufgenommen werden kann.
Aus den Fig. 29 bis 31 ist ersichtlich, daß der Container 6 an einer Seite Rollen 65, Räder od. dgl. aufweist, wodurch er einfach transportiert werden kann. Der Container 6 kann vorzugsweise mit einem seitlich zugänglichen Auszug 62 od. dgl. ausgebildet sein, wobei der Auszug 62 zumindest in seiner ausgezogenen Stellung seitlich zugänglich ist.
In den Fig. 32 bis 34 ist eine Innenansicht auf den Auszug 62 des Containers 6 dargestellt, wobei Befestigungen 69 für Einbauten 8 in einem Achsraster 63 und/oder um eine Symmetrieachse 64 des Auszugs 62 gespiegelt angeordnet sind. Dadurch kann der Container 6 gemäß Fig. 33 einfach und schnell in den Container 6 gemäß Fig. 34 umgebaut werden, 11 • · · wodurch die Einsatzmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Containers 6 vergrößert werden und dadurch auch des erfindungsgemäßen Systems aus Tischen 1 und Containern 6.
In den Fig. 35 bis 38 ist ein System mit einem Tisch 1 und einem Container 6 und in den Fig. 39 bis 42 ein System mit einem Tisch 1 und zwei Containern 6 dargestellt. Die Anzahl der Tische 1 und Container 6 kann beliebig gewählt werden. Es hat sich als günstig erwiesen, wenn der Tisch 1 eine im wesentlichen quadratische Tischplatte 2 aufweist und die Deckplatte 66 des Containers halb so groß wie die Tischplatte 2 ist. Weiters können zusätzliche Elemente mit einer Platte od. dgl. vorgesehen sein, deren Fläche ein Vielfaches der quadratischen Tischplatte 2 beträgt.
In den Fig. 43 bis 60 ist die Verlegung von Kabeln od. dgl. in einem erfindungsgemäßen System dargestellt. In den Fig. 43 bis 46 ist das Verbringen von Kabeln über das Tischbein 3 in den Kabelkanal 44, in den Fig. 47 bis 52 und 56 bis 60 die Verlegung von Kabeln im Tisch 1 und/oder im Container 6, wobei in Fig. 52 und 60 der Anschluß der Kabel im Container 6 gezeigt ist, und in den Fig. 51, 52 und 55 die Verlegung eines Monitorkabels dargestellt.
Patentansprüche:
Claims (17)
12 PATENTANWALT DIPL.-ING. DR.TECHN. FERDINAND GIBLER Vertreter vor dem Europäischen Patentamt A-1010 WIEN Dorotheergasse 7 Telefon: (-43-1-) 512 10 98 Fax: (-43-1-) 513 47 76 26691/pt PATENTANSPRÜCHE 1. Tisch (1) mit einer Tischplatte (2), welche zueinander parallele und in Abstand angeordnete erste und zweite Begrenzungsflächen (21, 22) und zwischen diesen angeordnete seitliche Berandungsflächen (23) aufweist, sowie mit wenigsten drei Tischbeinen (3), die einerends relativ zur Tischplatte (2) um zu den seitlichen Berandungsflächen (23) senkrechten Schwenkachsen (24) verschwenkbar und anderenends mit einer Standfläche (31) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tischbein (3) hinsichtlich seiner Verschwenkung in zumindest drei Positionen verrastbar ist, wobei jedes Tischbein (3) in der ersten Position senkrecht zu der ersten Begrenzungsfläche (21), in der zweiten Position senkrecht zu der zweiten Begrenzungsfläche (22) und in der dritten Position parallel zu einer der seitlichen Berandungsflächen (23) angeordnet ist.
2. Tisch (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (24) der Tischbeine (3) an bzw. in den seitlichen Berandungsflächen (23) angeordnet sind.
3. Tisch (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tischbein (3) in der dritten Position zumindest teilweise in einer ersten Kehlung (41) der seitlichen Berandungsfläche (23) angeordnet ist.
4. Tisch (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kehlung (41) über die gesamte Länge der seitlichen Berandungsfläche (23) ausgebildet ist.
5. Tisch (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tischbein (3) in der ersten Position und/oder der zweiten Position zumindest teilweise in einer 13 senkrecht zur ersten Begrenzungsfläche (21) angeordneten zweiten Kehlung (42) angeordnet ist.
6. Tisch (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tischbein (3) in der ersten Position und/oder der zweiten Position eine in Längsrichtung der ersten Kehlung (41) verlaufende Durchgangsöffnung (33) aufweist.
7. Tisch (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseite (35) des Tischbeins (3) bis zur Durchgangsöffnung (33) randoffen ausgebildet ist und mit einem Stopfen (34) od. dgl. verschließbar ist.
8. Tisch (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (24) in einem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende (25) der seitlichen Berandungsfläche (23) angeordnet ist.
9. Tisch (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte Kehlung (43) an der seitlichen Berandungsfläche (23) vorgesehen ist, wobei die dritte Kehlung (43) im Teilungsabstand von dem dem ersten Ende (25) gegenüberliegenden zweiten Ende (26) der seitlichen Berandungsfläche (23) angeordnet ist.
10. Tisch (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Tischbein (3) im Bereich der Schwenkachse (24) ein erster Magnet (45) und in der dritten Kehlung (43) ein zweiter Magnet (46) angeordnet ist.
11. Tisch (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Tischbein (3) eine im wesentlichen senkrecht zur Standfläche (31) angeordnete Anschlagfläche (32) vorgesehen ist, wobei die Standfläche (31) und die Anschlagfläche (32) die Tischplatte (2) in der dritten Position des Tischbeins (3) einen Kantenschutz der Tischplatte (2) ausbildend überragen.
12. System von Tischen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest jeweils zwei der Tische (1) entlang jeweils einer seitlichen Berandungsfläche (23) der Tischplatten (2) zusammenstellbar ist, wobei der Querschnitt eines 14 der Tischbeine (3) jeweils eines der Tische (1) in einer zweiten Kehlung (42) eines der Tische (1) und einer dritten Kehlung (43) des jeweils anderen Tisches (1) angeordnet ist und ein Kabelkanal (44) durch entlang der seitlichen Berandungsflächen (23) verlaufende erste Kehlungen (41) ausgebildet ist.
13. System nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei der Tische (1) mittels an den Tischbeinen (3) angeordneten ersten Magneten (45) und in den dritten Kehlungen (43) angeordneten zweiten Magneten (46) verbindbar sind.
14. System nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Container (6) mit einer die erste Kehlung (41) und die dritte Kehlung (43) aufweisenden Deckplatte (66) vorgesehen ist, wobei der Container (6) unter Ausbildung des Kabelkanals (44) mit einem der Tische (1) zusammenstellbar ist.
15. Container (6) mit einer Deckplatte (66), dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte (66) an zumindest einer, vorzugsweise an zumindest zwei, seitlichen Berandungsflächen (67) eine in Längsrichtung der seitlichen Berandungsfläche (67) verlaufende erste Kehlung (41) aufweist und daß der Container (6) in einem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende (68) der seitlichen Berandungsfläche (67) eine im wesentlichen zur Deckplatte (66) senkrechten dritte Kehlung (43) aufweist.
16. Container (6) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß - in an sich bekannter Weise - ein seitlich zugänglicher Auszug (62) od. dgl. vorgesehen ist, und daß Befestigungen (69) für Einbauten (8) in einem Achsraster (63) und/oder um eine Symmetrieachse (64) des Auszugs (62) gespiegelt angeordnet sind.
17. Container (6) nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß er auf Rollen (65) verfahrbar ist.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT16212002A AT500104B1 (de) | 2002-10-25 | 2002-10-25 | Tisch und container |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT500104B1 (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH430100A (de) * | 1964-11-17 | 1967-02-15 | Stuecheli Edwin | Gelenk |
| AT326866B (de) * | 1974-04-25 | 1976-01-12 | Team Form Ag | Gelenk fur einen tisch mit einklappbaren beinen |
| GB2214796A (en) * | 1988-02-15 | 1989-09-13 | Inventerprise Limited | Folding leg assembly for furniture |
-
2002
- 2002-10-25 AT AT16212002A patent/AT500104B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH430100A (de) * | 1964-11-17 | 1967-02-15 | Stuecheli Edwin | Gelenk |
| AT326866B (de) * | 1974-04-25 | 1976-01-12 | Team Form Ag | Gelenk fur einen tisch mit einklappbaren beinen |
| GB2214796A (en) * | 1988-02-15 | 1989-09-13 | Inventerprise Limited | Folding leg assembly for furniture |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT500104B1 (de) | 2007-08-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |